Hanif Kureishi Der Buddha aus der Vorstadt

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Inhaltsangabe zu „Der Buddha aus der Vorstadt“ von Hanif Kureishi

HANIF KUREISHIS fulminanter erster Roman

Karim ist jung, Karim will das Leben und nicht den kleinbürgerlichen Mief der Londoner Vorstadt, wo sein indischer Vater und die britische Mutter versuchen, in die Mittelschicht aufzusteigen. Als der Vater den Bürojob schmeißt und als Meditationslehrer mit exzentrischer Geliebter zum BUDDHA DER VORSTADT wird, ist auch Karim zu allem bereit: Mystik, Drogen, Frauen und Männer, Hauptsache schrill und intensiv.

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  • Eine irrwitzige Geschichte aus den Londoner Suburbs

    Der Buddha aus der Vorstadt

    UteSeiberth

    09. July 2015 um 17:50

    Vor vielen Jahren hatte ich dieses Buch mal angefangen zu lesen ,aber nicht beendet und war jetzt erstaunt,was für ein freches,respektloses und trotzdem sehr witziges Buch das ist! Im Mittelpunkt steht der etwa 17 jährige Karim, ein englisch-indischer Mischling,der mit seiner Familie in einer der Vorstädte Londons lebt und der noch nicht so richtig weiß,was er mich sich und seinem Leben anfangen soll.Er hat einen absolut respektlosen Blick auf sich und die Umwelt und nimmt kein Blatt vor den Mund,wenn er die Welt beurteilt.Sein indischer Vater verläßt die Familie und ernennt sich selbst zu einem Buddha,der anderen helfen wiill das Leben zu meistern,obwohl er mit seinem eigenen nicht besonders gut klarkommt.Bis Karim endlich bei einer Schauspieltruppe eine kleine Rolle angeboten bekommt und die sein Leben in Schwung bringt,muss er noch einiges durchstehen.Mir gefällt besonders gut dass Karim ein so warmherziger Mensch ist und ich nehme an,das sind auch ungefähr die biographischen Hintergründe des Autors.Dieser Roman erschien bereits 1990  und bekam den Whitbread Prize.Für mich war es eine respektlöse und sehr witzige englische Vorstadtgeschichte,die ich empfehlen kann!

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  • Rezension zu "Der Buddha aus der Vorstadt" von Hanif Kureishi

    Der Buddha aus der Vorstadt

    thursdaynext

    25. April 2012 um 14:34

    *Londoner Vorstadtbuddha mit permanenter Sinnkrise* *Eine Gemeinschaftsrezi von Rallus und thursdaynext* Karim ist ein Kind eines indischen Einwanderers in England, er wächst in den 70er Jahren im Schmelztiegel von London auf, mit einer englischen Mutter, die im Schuhgeschäft arbeitet und einem indischen Vater der von einer Vorstadt im Süden Londons, sich angepasst, morgens auf die Reise zu einem schlecht bezahlten Job in der Regierung macht. Vor allen Dingen aber ist Karim ein Voyeur, er beobachtet und aus seiner Sicht sind die Ereignisse geschildert. Leider ist diese Sicht sehr beschränkt. Das Leben und die Gefühle anderer berühren ihn nicht. Ziellos wie der ganze Roman treibt Karim umher. Schauspieler möchte er werden, Bildung, erscheint ihm nicht erstrebenswert, Schule nutzlos, nur der Sex ist seine eigentliche Triebfeder, dabei fühlt er sich zu Männer und Frauen hingezogen. Doch echte Liebe kann er nicht empfinden, seine Beziehungen scheitern, er kann den Menschen nichts geben. Ihn kümmert das Schicksal seiner Freundin Jamila die zur Ehe mit einem frisch importierten Inder gezwungen wird ebenso wenig, wie die von seinem Vater verlassenene Mutter. Zu seinem Bruder hat er gar keinen Bezug, er zieht nach der Trennung seiner Eltern zu seinem Vater. Karims Vater ist von den Engländern, die er erst als Übermenschen sieht, so enttäuscht, dass er zu seinen Wurzeln zurückfindet und der Vorstadtbuddha wird. In der von Sinnsuche zersetzten 70er Jahre werden die persönlichen Befreiungsschläge über Beziehung, Kultur und Freundschaft gesetzt und der Vorstadtbuddha findet hier viele Jünger. Hier reibt sich die alte indische Kultur mit der wechselhaften englischen. Eigentlich hat "der Buddha aus der Vorstadt" alle Voraussetzungen für ein gelungenenes Lesevergnügen. Skurrile, detailiert herausgearbeitete Nebencharaktere, London in den Siebzigern, Sex, Drogen, Musik (für ein Popbuch leider viel zu wenig Verweise), indische Kultur die auf englische Klassengesellschaft trifft, Revoluzzer, Schauspieler , Arbeiterklasse, intellektuelle Theaterschaffende ... Kureishi mangelt es nicht an Themen doch alles bleibt blass, oberflächlich, platt, nichts fesselt, man bekommt keinen Bezug zur Hauptperson, ein buntes Sitcomleben, beim Lesen kann man den Hintergrundapplaus und die Konserven-Lacher direkt hören. Einzig die Beschreibung des brodelnden Londons und seiner verschiedenen Stadtteile ist - kennt man diese Stadt - sehr authentisch gelungen. Belanglos und beiläufig wie die Sexszenen, mit aufgesetztem Humor plätschert Karim der Ich-Erzähler durch die (Familien) Geschichte. Sprachlich eigentlich unterhaltsam zu lesen, hangelt man sich von Szene zu Szene - alleine dem Buch fehlt der rote Faden. Karim entwickelt sich nicht, über Charakter den es zu bilden gibt, verfügt er nicht, so sagt Jamilla über ihn: _ dass er darauf wartet, sich Moral leisten zu können_ ; dies beschreibt treffend seine Ichbezogenheit ;geistig stagniert er im egozentrischen ICH - Universum, obwohl er genügend Personen um sich herum hat, die im Laufe des Romanes ihn weit hinter sich lassen. Das Wort _Eigentlich_ ist wohl auch der Ausdruck, welcher diesen Roman am treffendsten charakterisiert. Fazit : *Eigentlich braucht man den Buddha aus der Vorstadt nicht* Uns zumindest hat Kureishis Erstling nicht überzeugt. Das aber immerhin genderübergreifend.

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  • Rezension zu "Der Buddha aus der Vorstadt" von Hanif Kureishi

    Der Buddha aus der Vorstadt

    rallus

    25. April 2012 um 11:19

    *Londoner Vorstadtbuddha mit permanenter Sinnkrise* *Eine Gemeinschaftsrezi von Thursdaynext und Rallus* Karim ist ein Kind eines indischen Einwanderers in England, er wächst in den 70er Jahren im Schmelztiegel von London auf, mit einer englischen Mutter, die im Schuhgeschäft arbeitet und einem indischen Vater der von einer Vorstadt im Süden Londons, sich angepasst, morgens auf die Reise zu einem schlecht bezahlten Job in der Regierung macht. Vor allen Dingen aber ist Karim ein Voyeur, er beobachtet und aus seiner Sicht sind die Ereignisse geschildert. Leider ist diese Sicht sehr beschränkt. Das Leben und die Gefühle anderer berühren ihn nicht. Ziellos wie der ganze Roman treibt Karim umher. Schauspieler möchte er werden, Bildung, erscheint ihm nicht erstrebenswert, Schule nutzlos, nur der Sex ist seine eigentliche Triebfeder, dabei fühlt er sich zu Männer und Frauen hingezogen. Doch echte Liebe kann er nicht empfinden, seine Beziehungen scheitern, er kann den Menschen nichts geben. Ihn kümmert das Schicksal seiner Freundin Jamila die zur Ehe mit einem frisch importierten Inder gezwungen wird ebenso wenig, wie die von seinem Vater verlassenene Mutter. Zu seinem Bruder hat er gar keinen Bezug, er zieht nach der Trennung seiner Eltern zu seinem Vater. Karims Vater ist von den Engländern, die er erst als Übermenschen sieht, so enttäuscht, dass er zu seinen Wurzeln zurückfindet und der Vorstadtbuddha wird. In der von Sinnsuche zersetzten 70er Jahre werden die persönlichen Befreiungsschläge über Beziehung, Kultur und Freundschaft gesetzt und der Vorstadtbuddha findet hier viele Jünger. Hier reibt sich die alte indische Kultur mit der wechselhaften englischen. Eigentlich hat "der Buddha aus der Vorstadt" alle Voraussetzungen für ein gelungenenes Lesevergnügen. Skurrile, detailiert herausgearbeitete Nebencharaktere, London in den Siebzigern, Sex, Drogen, Musik (für ein Popbuch leider viel zu wenig Verweise), indische Kultur die auf englische Klassengesellschaft trifft, Revoluzzer, Schauspieler , Arbeiterklasse, intellektuelle Theaterschaffende ... Kureishi mangelt es nicht an Themen doch alles bleibt blass, oberflächlich, platt, nichts fesselt, man bekommt keinen Bezug zur Hauptperson, ein buntes Sitcomleben, beim Lesen kann man den Hintergrundapplaus und die Konserven-Lacher direkt hören. Einzig die Beschreibung des brodelnden Londons und seiner verschiedenen Stadtteile ist - kennt man diese Stadt - sehr authentisch gelungen. Belanglos und beiläufig wie die Sexszenen, mit aufgesetztem Humor plätschert Karim der Ich-Erzähler durch die (Familien) Geschichte. Sprachlich eigentlich unterhaltsam zu lesen, hangelt man sich von Szene zu Szene - alleine dem Buch fehlt der rote Faden. Karim entwickelt sich nicht, über Charakter den es zu bilden gibt, verfügt er nicht, so sagt Jamilla über ihn: _ dass er darauf wartet, sich Moral leisten zu können_ ; dies beschreibt treffend seine Ichbezogenheit ;geistig stagniert er im egozentrischen ICH - Universum, obwohl er genügend Personen um sich herum hat, die im Laufe des Romanes ihn weit hinter sich lassen. Das Wort _Eigentlich_ ist wohl auch der Ausdruck, welcher diesen Roman am treffendsten charakterisiert. Fazit : *Eigentlich braucht man den Buddha aus der Vorstadt nicht* Uns zumindest hat Kureishis Erstling nicht überzeugt. Das aber immerhin genderübergreifend.

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  • Rezension zu "Der Buddha aus der Vorstadt" von Hanif Kureishi

    Der Buddha aus der Vorstadt

    sylwieja

    22. March 2011 um 19:11

    Ein Roman der absoluten Spitzenklasse: Die Entwicklung eines Jungen aus einer muslimischen indischen Einwandererfamilie in England. Köstliches über das Miteinander von Kulturen, teilweise sehr bewegend geschrieben.

  • Rezension zu "Der Buddha aus der Vorstadt" von Hanif Kureishi

    Der Buddha aus der Vorstadt

    erdbeerliebe.

    03. May 2009 um 21:28

    Ein Buch das es in sich hat - das muss man ihm lassen, wirklich. Auch wenn ich von dieser englischen Schullektüre, im Gegensatz zu den bisherigen anderen, ganz und gar nicht begeistert war. Wie man sehen kann habe ich es auch gar nicht erst auf Englisch gelesen, fies wie ich bin. Warum? Faulheit. Meine Mutter warnte mich vor, ich würde die Witze gar nicht erst verstehen, es wäre nicht mehr meine Generation. Und genauso war es - lauter alte Reißer über Popstars und Sternchen vergangener Zeit kamen in der Welt des Hauptcharakters vor, alte Vorstellungen von denen niemand in meiner Generation von Hocker gehauen wird. Zudem kamen noch sehr krasse Szenarien, wie ein vom Dildo erschlagener Opa und Zwangshochzeiten hinzu. Nein, dieses Buch war nichts für mich - unterhaltsam war es dennoch.

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  • Rezension zu "Der Buddha aus der Vorstadt" von Hanif Kureishi

    Der Buddha aus der Vorstadt

    Holden

    28. February 2009 um 19:05

    Kureishis erstes und bestes Buch über seine typischen Themen Immigration, Nationalismus, Liebe und Beziehungen moderner Großstädter in London. Unbedingt lesen, zum Totlachen!

  • Rezension zu "Der Buddha aus der Vorstadt" von Hanif Kureishi

    Der Buddha aus der Vorstadt

    Gruenente

    18. February 2008 um 20:15

    Zum Teil ganz witzig, zum Teil total unglaubwürdig. DieeErste Hälfte fand ich noch ganz klasse, dann ließ das Buch einer Meinung nach stark nach.
    Der Sohn eines indischen Einwanderers erlebt mit 20 Jahren den Anfang der70er Jahre in London, in der Vorstadt, in der City, bei den Reichen, Künstlern und auch bei Armen und Einwanderern.

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