Hanif Kureishi In fremder Haut

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Inhaltsangabe zu „In fremder Haut“ von Hanif Kureishi

Adam, ein 65-jähriger Dramatiker, kann sich nur schwer abfinden, alt zu werden. Obwohl nicht wirklich unglücklich, glaubt er doch, dass sein Leben zu schnell vergangen sei.§Auf einer Party erfährt Adam von einer geheimen Klinik. Dort können wohlhabende Leute ihr Gehirn in einen jüngeren toten Körper verpflanzen lassen, um so den Traum ewiger Jugend für sich wahr werden zu lassen. Ein Verehrer seiner Bücher unterbreitet auch Adam das Angebot, für sechs Monate in einem anderen Körper zu leben.§In seinem neuen Ich beginnt Adam, jetzt Leo genannt, als Backpacker Europa zu bereisen. Dabei macht er exzessive, rauschhafte Erfahrungen mit Frauen und Drogen. Doch schon bald langweilt ihn das oberflächliche Leben, das er nun zu führen gezwungen ist. Ein Gefühl der Gefangenschaft im eigenen Körper ergreift von ihm Besitz.

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  • Rezension zu "In fremder Haut" von Hanif Kureishi

    In fremder Haut

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. July 2012 um 15:35

    Der britische Schriftsteller Hanif Kureishi war beim Erscheinen des Romans erst 49 Jahre alt, also noch nicht in dem Alter, in dem man mit großer Sorge dem altersbedingten Verfall ins Auge sieht. Aber doch denk ein Leser immer an ein Alter Ego, wenn die Hauptfigur eines Romans Schriftsteller ist. In diesem Fall ist es Adam, der durchaus Probleme mit dem Altwerden hat. Und als ihm das Angebot gemacht wird, sein Gehirn in einen wesentlich jüngeren Körper zu verpflanzen - erstmal zu Testzwecken für ein halbes Jahr - überlegt er nicht lange und begibt sich in dieses Experiment. Dafür nimmt er sich ein halbes Jahr Auszeit und erklärt seiner Frau, er will eine Reise machen. Er sucht sich den jungen Körper eines Schwulen aus (was er vorher jedoch nicht weiß) und schon allein diese Tatsache birgt einige Komplikationen in seinem neuen Leben. Sein alter Körper wird solange für ihn aufbewahrt, bis er sich entschließt, für immer im neuen Leben zu bleiben oder nach dem halben Jahr wieder zurückkehren möchte. Anfangs fühlt sich Adam großartig, genießt sein neues Leben, macht Dinge, der er noch nie gemacht hat oder schon lange nicht mehr machen konnte. Da er gut aussieht, fliegen ihm die Sympathien zu und er gerät regelrecht in einen Rausch. Er reist viel, doch bald schon ist sein Geld aufgebraucht, welches eigentlich sechs Monate reichen sollte. Nun muss er Geld verdienen und läßt sich sogar herab, als Boyfriend eines älteren Gönners zu fungieren. Die negativen Erlebnisse häufen sich und Adam überlegt bereits, seinen "Neukörper" früher wieder abzugeben. Aber er begegnet auch anderen Menschen, die ihren alten Körper gegen einen jungen getauscht haben und so langsam fragt Adam sich, woher diese jungen Körper alle kommen und was wohl passiert, wenn der kleine etablierte Kreis größer und größer wird und plötzlich viel mehr "Frischfleisch" benötigt wird. Dann gerät er selbst in die Situation, dass sein gutaussehender, gesunder Körper Begehrlichkeiten bei potentiellen Anwärtern weckt und so sieht er sich mit einem Mal einer Verfolgung auf seinen Neukörper ausgesetzt, der nur in seinem Tod enden kann. Kureishi beschäftigt sich in diesem Roman mit aktuellen Fragen des Alters, dem Jugend- und Schönheitswahn und wie weit die Medizin ethisch wohl gehen würde. Allerdings hat mich der Roman nicht vollständig überzeugt, trotz eines tollen Themas ist die Umsetzung nicht vollkommen gelungen. Kureishi springt zu sehr zwischen den Erlebnissen Adams ohne wirklichen Zusammenhang. Im einen Absatz ist er noch im Drogenrausch, im nächsten bereits wieder auf einer Reise. Diese Aneinanderreihung wirkt etwas willkürlich und soll wohl die Möglichkeiten einer solchen Verwandlung aufzeigen. Jedoch bleibt die Hauptperson dadurch im ganzen Buch blass und unausgegoren. Also kann man lesen - muss man aber nicht.

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  • Rezension zu "In fremder Haut" von Hanif Kureishi

    In fremder Haut

    Disturbia

    09. June 2012 um 20:27

    Der alternde Schriftsteller Adam, zynisch, kränkelnd, erfolgsverwöhnt bekommt ein fast schon unmoralisches Angebot: Sein Gehirn in einen jungen, gesunden Körper verpflanzen zu lassen. All seine Erfahrungen mitnehmen und quasi in ein neues Leben zu schlüpfen, nochmal neu anzufangen, eine andere Sichtweise kennenzulernen, all die Vorzüge der Jugend mit seinem Wissen zu genießen. Reizvolle Vorstellung, nicht wahr? Nun, er nimmt das Angebot an. Auf Probe, für sechs Monate. ------------------------------------------------------------------------------------------------- Eine interessante Vorstellung, ein faszinierendes Buch. Wirklich gut geschrieben, fesselnd und schon fast ein Thriller. Was wäre, wenn... Schöne Lektüre!

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  • Rezension zu "In fremder Haut" von Hanif Kureishi

    In fremder Haut

    Cibo95

    04. January 2012 um 20:20

    auch beim zweiten Mal war es wieder eine hervorragende Lektüre =)

  • Rezension zu "In fremder Haut" von Hanif Kureishi

    In fremder Haut

    Holden

    04. December 2010 um 18:15

    Meiner Meinung nach Kureishis Schwächstes, ist mir zu künstlerisch.

  • Rezension zu "In fremder Haut" von Hanif Kureishi

    In fremder Haut

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. February 2009 um 13:57

    Spannendes Thema und besonders erzählt. Anfangs konnte ich nicht so recht Zugang finden ... insgesamt gesehen trifft es auch nicht vollständig meinen Geschmack - rein vom Sprachstil her. Zum Teil ist es mir zu platt, andererseits zu abgehoben. Gedanken werden nicht weiter ausgeführt, was an sich ja nichts Schlimmes ist, doch ich habe einfach mehr erwartet. Im Endeffekt geht es weniger um die Bedeutung einer menschlichen Seele, was einen Menschen ausmacht - vielmehr eher um die Möglichkeit einer nachgeholten Jugend im jungen Körper mit altem Geist.

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