Hank Green

 4.1 Sterne bei 195 Bewertungen

Lebenslauf von Hank Green

Allround-Talent: William Henry „Hank“ Green, geboren am 5. Mai 1980 in Bimingham, ist ein US-amerikanischer Videoblogger, Unternehmer, Musiker, Podcaster und Autor. Er wuchs in Orlando auf und machte dort seinen Bachelor in Biochemie. Danach zog er nach Missoula und machte seinen Master in Umweltwissenschaften. Gemeinsam mit seinem Bruder John Green betreibt er seit Januar 2007 den Youtube-Kanal Vlogbrothers. Mit über 2,6 Mio. Abonnenten und Klickzahlen von über 16 Millionen gehören sie zu den erfolgreichsten Vlogs. Seit 2012 produziert Green auch Unterrichtsvideos zu Chemie, Politik und weiteren Themen auf dem Kanal Crash Course. Außerdem ist der Vlogger Initiatior und Veranstalter der VidCon. Nebenbei schreibt das Allround-Talent auch Songs, die er auf seinem Youtube-Kanal präsentiert. Eines davon wurde sogar auf der Offiziellen Website von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes veröffentlicht. Sein Debütroman erschien 2018.

Alle Bücher von Hank Green

Cover des Buches Ein wirklich erstaunliches Ding9783423790406

Ein wirklich erstaunliches Ding

 (175)
Erschienen am 28.02.2019
Cover des Buches Ein wirklich erstaunliches Ding9783844920277

Ein wirklich erstaunliches Ding

 (5)
Erschienen am 28.02.2019
Cover des Buches An Absolutely Remarkable Thing9781473224216

An Absolutely Remarkable Thing

 (13)
Erschienen am 25.09.2018
Cover des Buches An Absolutely Remarkable Thing: A Novel9781524743444

An Absolutely Remarkable Thing: A Novel

 (0)
Erschienen am 25.09.2018

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Hank Green

Neu
M

Rezension zu "Ein wirklich erstaunliches Ding" von Hank Green

Seltsames, kluges Buch
maries-woerterliebevor 16 Tagen

Dieses Buch ist wirklich schwierig zu bewerten. Es hat mir richtig gut gefallen, aber es gibt viele Punkte, wegen denen ich verstehe, warum man es vielleicht nur mit zwei Sternen bewerten würde. Ich weiß auch nicht ganz, was in Hank Greens Gehirn abgegangen ist, als er dieses Buch geschrieben hat, ABER ICH FREUE MICH AUF TEIL 2! 

Hauptcharakter ist April May, die eines Abends ein Video eines auf der Straße stehenden Aliens dreht, das viral geht. Gott, war sie unsympathisch. Wirklich. Ich glaube, dass ich lange nicht mehr über einen Charakter gelesen habe, mit dem ich weniger gern befreundet wäre. Und trotzdem - ich habe es genossen, aus ihrer Perspektive zu lesen und konnte unangenehm gut nachvollziehen, wieso sie welche Entscheidungen traf oder nicht. (Insert the "Uhm. That's nasty. Give it to me!"-Meme.) Leider konnte ich mit den Nebencharakteren sehr wenig anfangen, ich mochte sie zwar alle, aber auf eine distanzierte Art und Weise. Komischerweise hat mir auch das wieder gefallen, weil es zum Thema Ruhm & die Veränderung von Beziehungen durch soziale Medien passte. Gerade die sehr klugen Gedanken dazu haben mir gut gefallen, aber auch die Info Dumps über wirklich die zufälligsten Themen. Ich mag es, wenn ich unnötiges, aber begeistert vorgetragenes Zeug nebenbei lerne.

Außerdem habe ich Ein wirklich erstaunliches Ding in ungefähr einem Tag durchgelesen, nicht weil es besonders spannend wäre. Im Gegenteil, auf über vierhundert Seiten passiert plotmäßig relativ wenig, es wirkte an einigen Stellen auch eher ziellos. Trotzdem hatte die Geschichte eine Sogwirkung, der ich mich nicht entziehen konnte. 

Nicht zuletzt war die Repräsentation gut, insbesondere die von Bisexualität!

Fazit: Ich habe sehr viel Kritik an diesem Buch (unsympathische, entfernte Charaktere, wenig Handlung, Infodumps), aber ich fand es GROßARTIG. Genau mein Buch!

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Ein wirklich erstaunliches Ding" von Hank Green

Verrückte Idee, ausbaufähige Umsetzung
oromis23vor 9 Monaten

Handlung

Die Medienstudentin April May entdeckt auf dem Nachhauseweg ihrer Arbeit eine seltsame Roboter-Statue, über die sie zusammen mit ihrem Kumpel Andy in den sozialen Medien berichtet. Was als kreativer Spaß beginnt, stellt sich schon bald als weltweite Sensation heraus, denn überall auf der Welt sind gleichzeitig ähnliche Statuen aufgetaucht. Jeglicher Content von April geht von nun an viral und sie wird berühmt. Was steckt hinter den Carls und welche Botschaft haben sie? Und wie wirkt sich Aprils Social Media-Fame auf ihr Leben aus?

Meinung

Die Idee ist wirklich sehr kreativ, vor allem die kollektiven Traumsequenzen, deren Videospiel-Rätsel an Erebos für Erwachsene erinnern. Auch die Spirale der Berühmtheit, in die April durch ihren Hype in den Social Media gerät, ist auf der einen Seite realistisch und fesselnd geschildert – auf der anderen Seite hat man das Gefühl, dass der Handlung nicht genug Zeit zur Entfaltung gelassen wird. Ein Kracher folgt auf den nächsten, die darauffolgenden Allüren, Shitstorms und Erzfeinde im Turbotempo erscheinen manchmal etwas konstruiert. Skurrile Zwischenfälle wie durch die Gegend trippelnde Roboterhände bleiben dahingestellt. Und die Auflösung am Ende (mir war nicht klar, dass es wohl eine Fortsetzung geben soll) lässt einen sehr frustriert zurück, da die ganze Carl-Aktion damit für mich nur wenig Sinn ergibt.

Zu den Figuren: Die Protagonistin April May erzählt auktorial aus ihrer Sicht und spricht den Leser auf humorvoll-lockere Art direkt an, wodurch man sich sehr schnell in die turbulente Story einfindet. (Für alle, die die Netflix-Serie „Haus des Geldes“ kennen: Ein bisschen erinnerte mich Aprils Mix aus Alltagsslang und Pathetik an Tokios Stimme aus dem Off.) April ist New Yorker Medienstudentin und in einer lesbischen Quasi-Beziehung mit ihrer Mitbewohnerin – warum sie so bindungsphobisch ist, wird nicht so ganz klar. Vielleicht dachte sich der Autor einfach, dass das ganz gut in einen hippen Millennial-Roman passen könnte. Ich konnte die egozentrischen und selbstdestruktiven Handlungen von April jedenfalls meist wenig nachvollziehen (wodurch sie auch als möglicherweise geplante Antagonistin durchfällt). Der Rest der Figuren war mir teilweise sympathisch (Andy und Maya), hatte neben Aprils Ego aber sowieso nicht so viel Platz in der Geschichte. Fraglich war für mich auch, warum April von Anfang an ausschließlich positiv, ja geradezu naiv, über die Carls denkt (ob eine Infiltration vorliegt, wird am Ende auch nicht klar), während die meiner Meinung nach realistischere Haltung der „Defenders“ als Extrembewegung dargestellt wird.

Fazit

„Ein wirklich erstaunliches Ding“ von Hank Green ist genau das, was der Titel schon sagt, denn die kreative Science Fiction-artig anmutende Idee wird viele Leser in ihren Bann ziehen. Auch das Thema rund um Social Media und außerirdisches Leben ist sehr zeitgenössisch. Auf der anderen Seite verliert sich die Handlung in einigen Ungereimtheiten, skurrile Ereignisse bleiben ungelöst und die Auflösung war für mich dürftig. Auch wenn ein Fortsetzungsband sich vielleicht um die losen Enden kümmern wird – für mich endete dieser vielversprechende Roman enttäuschend.

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Ein wirklich erstaunliches Ding" von Hank Green

Unterhaltsame und präzise Analyse unserer modernen Gesellschaft
BlueSunsetvor 9 Monaten

  • “Wahnsinn, welche Macht wir alle – jeder von uns – theoretisch über vollkommen Fremde haben, wie mühelos wir dafür sorgen können, dass sich jemand verdammt mies, ohnmächtig und bedroht fühlt.”

Dieses Buch hat mich total überrascht. Im Vorfeld habe ich unterschiedliche Meinungen dazu gehört, aber dass es mich selbst so überzeugen würde, hatte ich nicht erwartet. 

  • “Die Lokalnachrichten bringen eine Story darüber, alle sagen “Echt nice!” und einen Tag später haben wir sie zugunsten des nächsten WIRKLICH ABSOLUT PERFEKTEN UND ERSTAUNLICHEN Dings schon wieder vergessen.” 

Hank Green schreibt in unterhaltsamer, aber sehr präziser Weise über unsere heutige Gesellschaft und über den Einfluss von Social Media. Auch Berühmtheit und deren Auswirkungen werden thematisiert und kritisiert. Die Protagonistin April May wird über Nacht zum Internetstar und anhand ihres Werdegangs werden diese Themen diskutiert und kritisch beleuchtet. Sie selbst ist dabei nicht wirklich sympathisch, sodass ich auch keine richtige Verbindung zu ihr aufbauen konnte. Trotzdem, oder gerade deswegen, war sie ein interessanter Charakter, der viel Diskussionspotential bietet. 
Am meisten überrascht hat mich, dass das Buch eigentlich Science Fiction ist. Ich dachte erst, dass es einfach nur um ein “Hype”-Thema gehen soll, aber so hat es mir tatsächlich sogar noch besser gefallen. Am ehesten würde ich das Buch als urban science fiction beschreiben (falls es das noch nicht geben sollte – dieses Buch gehört in diese Kategorie ;) ).

Ich habe mir beim Lesen viele Stellen markiert und da ich es nur ausgeliehen habe, werde ich es mir wohl oder übel später noch für mein Regal anschaffen müssen, da ich daraus einfach passagenweise zitieren könnte. 

Falls ihr das Buch noch nicht gelesen habt, solltet ihr das dringend nachholen! Es soll wohl auch noch ein zweiter Teil erscheinen, auf den ich mich natürlich sehr freue, auch wenn das Buch im Prinzip auch als Einzelband funktioniert. 

Kommentieren0
3
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Ein wirklich erstaunliches Dingundefined

Ein wirklich erstaunlicher Roman 

Mit "Ein wirklich erstaunliches Ding" erscheint am 28. Februar 2019 der erste Roman von Hank Green. Der Vlogbrother-Gründer gibt mit seinem Buch den Auftakt im neuen Programm des bold Verlags. Hier erscheinen moderne Titel von jungen Autoren, die euch garantiert tolle Lesestunden bescheren werden. Folgt bold und nutzt eure Chance bei der großen Fanverlosung zum Programm!

Mehr zum Inhalt:
Ein paar Klicks, ein kurzer Film, eine spontane nächtliche Aktion – und Aprils Leben steht auf dem Kopf. Eigentlich hatte sie nur eine mysteriöse, aber beeindruckende Roboter-Skulptur gefilmt und ins Netz gestellt und ihr aus Spaß den Namen CARL gegeben – nichts Besonderes eigentlich, doch als sie am nächsten Morgen aufwacht, ist sie berühmt. Überall auf der Welt sind Carls aufgetaucht, niemand weiß, woher sie kommen, niemand weiß, wofür sie gut sind. April wird zur Carl-Expertin, die Medien stürzen sich auf sie, ihre Videos verbreiten sich millionenfach. Doch im Zentrum der weltweiten Hysterie erntet sie nicht nur Likes...
>> Leseprobe


Wir suchen 25 Testleser, die neugierig auf Hank Greens ersten Roman geworden sind und herausfinden möchten, wie es mit den Carls und April weitergeht. Wie wird sich der Hype entwickeln?

Wenn du dabei sein möchtest, klicke auf "Jetzt bewerben" und beantworte bis zum 3. März 2019 die folgende Frage:

Wie würdest du damit umgehen, wenn du vom einen auf den anderen Tag plötzlich berühmt wärst?

Wir sind gespannt auf eure Antworten & drücken euch die Daumen!
705 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Hank Green wurde am 05. Mai 1980 in Birmingham geboren.

Hank Green im Netz:

Community-Statistik

in 267 Bibliotheken

auf 40 Wunschlisten

von 7 Lesern aktuell gelesen

von 3 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks