Hank Zerbolesch Die Zeitmaschine

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Inhaltsangabe zu „Die Zeitmaschine“ von Hank Zerbolesch

Sigmund und Carl-Gustav Leid haben es geschafft. Nach jahrzehntelanger Forschung an der bergischen Universität Wuppertal haben die Geschwister und Physik-Professoren eine Zeitmaschine gebaut. Aber dann verschwindet die Mutter der beiden mit ihrer Errungenschaft. Doch die Geschwister haben noch ein künstliches As im Ärmel: Marvin.
Eine wilde Verfolgungsjagd durch die Epochen unserer Kultur beginnt, die unausweichliche Fragen aufwirft. Wie war das mit dem Speer? Magdalena, oder doch Mona Lisa? Wer ist der wahre Erlöser? Und kann eine KI überhaupt drogensüchtig werden?

Ein avantgardistisch-anarchisches Hörspiel mit Johannes Floehr, Hank Zerbolesch, David Becher, Lisa Schøyen und Michael Heide, und des weiteren mit Sebastian Bauer, Michael Baute, Jörg Degenkolb-Degerli, David Grashoff, Knut Heimann, Michel Kühn, Dominik Stingl, René Sydow, Daniel Tess, André Wiesler, Lorenz Wiesler, Janina Wiesler, Inga Winter und Jan-Philipp Zymny.

Eine Zeitreise, die es wahrlich in sich hat. Ein Muss für jeden Hörspielliebhaber!

— ChrischiD

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  • Mit Carl-Gustav und Sigmund auf Zeitreise

    Die Zeitmaschine

    ChrischiD

    06. September 2015 um 19:05

    Sigmund und Carl-Gustav Leid haben das Unmögliche möglich gemacht und in ihrem Labor an der bergischen Universität Wuppertal eine Maschine entwickelt, die es dem Menschen möglich macht durch die Zeit zu reisen. Doch plötzlich verschwindet die Mutter der beiden Brüder mitsamt der Erfindung. Glücklicherweise haben sie noch Marvin, eine künstliche Intelligenz, so dass es ihnen gelingt die Verfolgung aufzunehmen. Dabei reisen sie durch die mal mehr mal weniger lang zurückliegende Geschichte und erleben Epochen wie man sie noch nie erlebt hat... Das vorliegende Hörspiel sorgt nicht nur für Lacher am laufenden Band, man wird sogar das ein oder andere historische Ereignis danach mit ganz anderen Augen sehen. Wer kann schließlich wissen was wirklich geschehen ist, wenn es schon viele hundert Jahre zurück liegt? Überlieferungen sind auch nicht immer frei von Fehlern. Dennoch sollte man natürlich mit einer gesunden Portion Logik an die Sache heran gehen. Dann wird man auch seine Freude daran haben. Ist man häufig geneigt während des Hörens oft noch nebenbei einer anderen Tätigkeit nachzugehen, wird man schnell feststellen, dass dies hier nicht möglich ist. Verfolgt man nämlich nicht konzentriert das Geschehen, ist man schnell verloren in Raum und Zeit, denn dann kann man nicht mehr nachvollziehen wer mit wem wann und warum. So sollte man sich ganz konkret Zeit nehmen, um die Geschichte in ihrer Gänze und mit allen Facetten wahrnehmen zu können. Die Reise durch die Epochen bietet nicht nur ausgezeichneten Humor, sondern auch ernsthafte Gedanken, die manchmal zwar eher zwischen den Zeilen zu finden, aber durchaus vorhanden, sind. Wer konzentriert bei der Sache ist und den roten Faden nicht verliert, wird das ein oder andere im weiteren Verlauf vorhersehen können, allerdings nie die gesamte Tragweite. Man darf einer ungewöhnlichen Geschichte beiwohnen, die so viel mehr als nur Unterhaltung zu bieten hat. Neben dem Inhaltlichen kommt es natürlich auch immer auf die Sprecherriege an, die hier ebenfalls durchweg einen exzellenten Job macht. Die Atmosphäre springt sofort auf den Hörer über, als wäre man live dabei, zu jeder Zeit, an jedem Ort. Man spürt sofort, dass die Geschichte ein Fest für die Sprecher ist, so dass die von ihnen verkörperten Figuren lebendig werden. „Die Zeitmaschine“ sollte bei keinem Hörspielaffinen im Regal fehlen, egal ob regional verbunden oder nicht. Wenn es das doch tut, hat man eindeutig etwas verpasst!

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