Hanna-Charlotte Blumroth vom Lehn Kontrolliert außer Kontrolle

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Inhaltsangabe zu „Kontrolliert außer Kontrolle“ von Hanna-Charlotte Blumroth vom Lehn

Mit 16 Jahren erkrankt Hanna-Charlotte Blumroth vom Lehn an Magersucht. Ihre Gedanken kreisen fortan nur noch darum, wie sie Essen vermeiden und ihre Gewichtsabnahme beschleuni- gen kann. Sie zieht sich immer mehr in sich zurück und ihre Familie und Freunde reagieren hilf- los und voller Sorge auf Hannas körperliche und seelische Veränderungen. Als ihr Untergewicht lebensbedrohlich wird, wird sie von ihrer Mutter in eine Klinik gebracht – der erste von vier stati- onären Aufenthalten und der Beginn eines langen Leidensweges.
Die Tagebuchaufzeichnungen von Hanna-Charlotte Blumroth vom Lehn sind die schmerzhae Auseinandersetzung mit ihrer Krankheit und ihr Versuch, sie zu verstehen. In ihnen zeigen sich immer wieder die zwei Seiten ihrer Persönlichkeit, die kranke Seite, die sie zum zerstörerischen Hungern antreibt, und die gesunde Seite, die immer wieder an ihren Lebenswillen appelliert.

Nicht eigenet für Menschen die betroffen sind von dieser Krankheit.

— Stelva

Unheimlich ehrlich und fesselnd!

— lyydie

Ein Buch das ich während meiner Ausbildung gelesen habe und das mir einen guten Einblick in dieses Krankheitsbild ermöglichte.

— ReadAndTravel

"Mein Kopf rattert und die Hand nach den Butterpäckchen auszustrecken ist, als müsste ich einen Fallschirmsprung wagen." ~Hanna-Charlotte~

— KrtnFneis

Ein sehr authentisches Buch, welches weder Anorexie negiert noch beschönigt. Es zeigt ein Leben gefangen in der Krankheit!

— Raven

Der Schreibstil ist flüssig, man kann sich gut hineinversetzen und versteht die Gedankengänge Betroffener besser.

— annaxlin

schonungslose Einblicke in das Tagebuch einer Magersüchtigen

— Ann-Mary

Gut geschrieben , alles gut erklärt genauso wie die kranken gedanken gänge und eben auch das es kein einfaches gesund werden ist

— Jfashionrebell

Das Buch ist unfassbar gut, Man fühlt mit ihr mit, denkt sie "Hanna, bitte gib nicht auf" und an manchen Stellen musste ich echt schlucken.

— mangoxx

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  • Kontrolliert außer Kontrolle

    Kontrolliert außer Kontrolle

    KrtnFneis

    07. February 2017 um 17:15

    "Du weißt, dass es so istDu lebst in einem Körper mit zwei Seelen, eigentlich wünschst du dir, eine würde fehlen Da gibt's die eine, die ist gut Durch sie schöpfst du immer wieder Mut Da gibt's die andere, die ist schlecht Und du weißt eigentlich, nur die gute hat recht Doch ist das so? Wenn du es weißt, wieso ist sie trotzdem da? Einfach so? Weil es eben so war? Schalte sie doch ab, ist doch kein Problem, Du weißt auch, dass sie dich einzigartig macht Und mit jedem Gramm ein Feuer in dir entfacht Doch ist das so? Du weißt, durch dieses Feuer wird dir warm, Doch du weißt auch, was dieses Feuer mit dir macht: Dein Herz wird dadurch arm."Mit 16 Jahren beginnt Hanna-Charlotte, ihr Essverhalten strengstens zu kontrollieren und immer mehr abzunehmen. Obgleich sie lange Zeit abstreitet, magersüchtig zu sein, muss sie eines Tages einsehen, dass sie so nicht weitermachen kann. Ihr Zustand ist lebensbedrohlich, als sie in eine Klinik eingewiesen wird. Dort beginnt sie die Arbeit an diesem Buch, in dem sie ihre Krankheit beschreibt und nach den Gründen für ihre Essstörung sucht. Ihre Tagebuchaufzeichnungen zeigen auf sehr eindringliche Weise, wie sie sich immer wieder in den gefährlichen Zwangsgedanken der Magersucht verliert, aber auch versucht, gegen ihre Krankheit anzukämpfen und ihre Lebensfreude wiederzugewinnen. Das Buch wurde wegen meiner Neugier gekauft. Und ich hatte dementsprechend auch große Erwartungen daran. Doch diese wurden dem Buch leider nicht gerecht, was ich ziemlich schade finde. Zur Person gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, außer, dass sie seit sie 16 Jahre alt war, 4 Jahre Magersucht hatte und sie es wie eine Art Tagebuch niedergeschrieben hat. Auch um hier gleich etwas zu sagen: es ist nicht wirklich wie ein Tagebuch aufgelistet, sondern erst ab den  Seiten 222 bis 285, was ein ganzes Kapitel entspricht. Der Rest ist eine ganz normale Erzählung von ihrer Leidensgeschichte, die in insgesamt 24 Kapiteln unterteilt wird. Das coole an dieser Sache ist, das bei jedem Kapitelanfang ein Bild von ihr abgetruckt ist, was mehr Persönlichkeit in dieses Buch mit hineinbringt. Auch wenn ich es gekauft hatte, weil mich dieses Thema allgemein interessiert, wurde ich doch sehr enttäuscht. Mir ist durchaus bewusst, dass sie eine Magersüchtige und keine Autorin ist, aber dass man mit einem Alter von 20 Jahren noch so einen eher kindlichen Schreibstil hat, ist mir beim besten Willen nicht geheuer. Die Spannung war ebenfalls nicht vorhanden, was bei so einem Buch mit diesen Thema auch nicht anders zu erwarten ist, aber das war ein weiterer Grund, warum ich dafür Wochen brauchte, um es fertig zu lesen. Auch das Ende war anders als erwartet und hat mir überhaupt nicht gefallen. (Das müsst ihr aber selber lesen, weil ich nicht für diejenigen spoilern möchte, die es noch nicht gelesen haben.) Ein letzter Kritikpunkt an das Buch wäre, dass ich es mega schade finde, dass sie in einem Interview von SternTV erzählt hat, dass sie mit diesem Buch andere Betroffenen helfen möchte, denn meiner Meinung nach, konnte sie es mit diesem Buch nicht mal ansatzweise erreichen oder gar schaffen. Da sie das alles selbst erlebt hat und eine Ahnung davon hat, was sie schreibt, ist es vom Thema her ein gutes Buch. Aber ich würde es nicht unbedingt weiterempfehlen. Auch wenn es für viele Leute sicher interessant ist und man dadurch die Welt einer Magersüchtigen besser kennen lernen kann, so sollte man sich doch lieber darauf gefasst machen, was zumindest den Schreibstil angeht. Deswegen bekommt das Buch nur zwei von fünf Sterne von mir.

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  • Gefangen in der Krankheit

    Kontrolliert außer Kontrolle

    Raven

    24. September 2016 um 03:07

    Das Buch "kontrolliert außer Kontrolle" von Hanna-Charlotte Blumroth von Lehn ist 352 Seiten lang und bei Schwarzkopf & Schwarzkopf erschienen.Das Softcover hat eine mittelgute Qualität, mit schönem Foto von Hanna. Innen sind zu jedem Kapitel zusätzliche Fotos von Hanna zu finden. Die Biographie  von Hanna zeigt wie stark man in der Krankheit Anorexie gefangen ist und wie schwer man wieder aus der Essstörung hinauskommt. Hanna Blumroth kennen einige vielleicht aus Spiegel TV, wo sie zu Gast war. Sie hat dort über ihre Essstörung gesprochen und es wurde ihr Weg in eine Klinik und von mehreren Umzügen begleitet. Sie hat für Betroffene und Angehörige dieses Buch geschrieben, um den Menschen Mut zu machen und zu verdeutlichen wie man sich als Essgestörte fühlt und wie stark man mit sich hadert. Hannas Leidensweg beginnt mit 16 Jahren, wobei sie fast an der Erkrankung stirbt. Es folgt eine Klinikeinweisung und weitere drei stationäre Aufenthalte, sowie Wohngruppen usw. Im Buch erfahren wir von den widersprüchlichen Seiten Hannas, die gesunde Seite die unbedingt leben möchte und die kranke Seite die Hanna immer wieder zuflüstert das sie nicht essen darf.Das Buch kann ich jedem Betroffenen und Angehörigen oder Menschen die sich weitergehend mit der Essstörung auseinandersetzen wollen, ans Herz legen. Hanna schreibt weder negierend noch beschönigend. Sie schafft es ihr Leben mit der Essstörung absolut authentisch einzufangen ohne dabei zu triggern. Immer wieder kämpft sie gegen sich und ist gefangen zwischen der Seite die gesund werden möchte und die Seite die krank bleiben will. Dieses Buch zeigt die Gedanken, die Gefühle und der Kampf mit sich selbst. Man fühlt sich beim Lesen verstanden und nicht mehr allein auf der Welt. Es zeigt ein Leben mit Anorexie, welche einen Süchtigen das ganze Leben lang begleitet. Fazit: Ein sehr schön geschriebenes, authentischen Werk, welches das Leben mit Anorexie und den inneren Kampf wunderbar wiedergibt und verdeutlicht. Absolut lesenswert!

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  • Ein Buch das zum nachdenken anregt

    Kontrolliert außer Kontrolle

    Ann-Mary

    12. November 2015 um 09:55

    Ich habe mir das Buch zu Weihnachten gewünscht nachdem ich einen TV-Beitrag von Hanna gesehen habe. "Kontrolliert außer Kontrolle" ist eines der Bücher, die man erst aus der Hand legt wenn sie fertig gelesen sind. Ich war wie gefesselt, Hanna schreibt schonungslos wie sie anfängt fast zwanghaft ihr Essverhalten zu kontrollieren, wie sie immer weniger wird, ja zum Schluss sogar in eine lebensbedrohliche Lage gerät... Ein Buch bei dem man mitfühlt, das zum nachdenken anregt. Sehr empfehlenswert

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  • Erschreckend. Realistisch. Fesselnd. Toll!

    Kontrolliert außer Kontrolle

    livi-liest

    08. September 2013 um 18:21

    Inhalt (Klappentext): Mit 16 Jahren beginnt Hanna-Charlotte, ihr Essverhalten strengstens zu kontrollieren und immer mehr abzunehmen. Obgleich sie lange Zeit abstreitet, magersüchtig zu sein, muss sie eines Tages einsehen, dass sie so nicht weitermachen kann. Ihr Zustand ist lebensbedrohlich, als sie in eine Klinik eingewiesen wird. Dort beginnt sie die Arbeit an diesem Buch, in dem sie ihre Krankheit beschreibt und nach den Gründen für ihre Essstörung sucht. Ihre Tagebuchaufzeichnungen zeigen auf sehr eindringliche Weise, wie sie sich immer wieder in den gefährlichen Zwangsgedanken der Magersucht verliert, aber auch versucht, gegen ihre Krankheit anzukämpfen und ihre Lebensfreude wiederzugewinnen. Meine Meinung: Das Cover des Buches gefällt mir wirklich gut, es zeigt Hanna-Charlotte, wie sie heute aussieht und ist in schwarz und weiß gehalten. Ich finde es schön, dass das Cover so schlicht gestaltet ist, da es sich bei Magersucht um ein ernstes Thema handelt, das nicht noch unnötig aufgebauscht übertrieben dargestellt werden muss. Ich habe zwar schon einige Bücher über Magersucht gelesen, jedoch noch keines, das von einer Magersüchtigen selbst geschrieben und erzählt wurde. Daher hat mich der Klappentext unglaublich neugierig gemacht und ich war richtig gespannt auf den Inhalt des Buches.Hanna-Charlotte startet ziemlich direkt mit der Zeit, in der sie die Anfänge ihrer Essstörung sieht und kommt dann auch schnell zur Sache. Die Kapitel, in die das Buch unterteilt ist, beschreiben jeweils einen Abschnitt in Hanna-Charlottes Krankheit und auch in ihrem Leben. Schon auf den ersten Seiten bekommt man einen weiten Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt und ich war sofort absolut gefesselt von dem Buch. Die ganze Zeit über habe ich richtig mit ihr mitgefiebert und gehofft, dass sie ihre Krankheit zumindest ansatzweise besiegen kann und es ihr wieder besser geht. Dementsprechend war ich auch ziemlich deprimiert und traurig, wenn sie es wieder nicht geschafft hat und die Magersucht sie völlig unter Kontrolle hatte. Ich habe Hanna sehr ins Herz geschlossen, aber mir taten auch ihre Familie und Freunde unglaublich leid, weil sie völlig hilflos und verzweifelt auf die Veränderungen von Hanna reagieren und nicht wissen, was sie tun sollen. Erstaunt war ich darüber, dass ich Hannas Gedanken ziemlich gut nachvollziehen konnte und die Gefühle extrem realistisch geschildert waren, so dass man als nicht Betroffener trotzdem einen Einblick in das Innenleben einer Magersüchtigen bekommen kann. Einige Stellen im Buch fand ich wirklich erschreckend, weil einem die Schrecklichkeit der Magersucht wirklich mehr und mehr bewusst wird. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, in dem einem die Krankheit so gut vor Augen geführt wurde wie es hier der Fall ist und obwohl es total traurig und auch schrecklich ist, was Hanna-Charlotte und ihre Familie erleben mussten, habe ich das Buch wirklich gerne gelesen. Es regt wirklich zum Nachdenken an und ich kann es allen ab 14 Jahren, die sich für das Thema Essstörungen interessieren nur wärmstens empfehlen!

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  • 5 Sterne

    Kontrolliert außer Kontrolle

    SaraSaskia

    20. August 2013 um 15:03

    Ein wundervolles buch, beziehungsweise tagebuch. Es ist ehrlich und wahr. Es wurde nichts weg gelassen und auch nichts hinzu gedichtet. Hanna beschreibt hargenau ihre gefühle und gedanken. Sie hat das Buch veröffentlicht als sie schließlich bewusst geworden ist das sie krank ist, was erst nach vielen Klinik aufenthalten der fall war. Dann macht sie aus ihrem persönlichem Tagebuch ein richtiges Buch und schickt es an einen Verlag. Ihr Tagebuch hat ihr nämlich sehr geholfen und sie hofft in dem sie es veröffentlicht anderen Betroffenden zu helfen. Außerdem möchte sie Menschen die Krankheit verdeutlichen damit in solchen Fällen schneller gehandelt wird und man nicht ganz überfordert ist wenn Jemand aus dem Bekanten kreis dieses schwere Schicksaal ebenfals durchlebt. Magersucht ist keine Krankheit die nur wenige haben im Gegenteil diese Krankheit ist sehr verbreitet und ein starkes Problem unserer Gesellschaftt. Das Buch handelt vom Anfang ihrer Krankheit, wie sie unbewusst darum kämpft dünner zu werden. Dann wird ihr dieser Wunsch immer wichtiger. Sie fühlt dich immer unwphler in iher Haut. Sie zeiht sich zurück, vernachlässigt ihre Freunde. Sie erzählt von Familienfeiern auf denen sie versucht dem Essen aus dem Weg zu gehen, bis sie schließlich den Schritt auf die Bulemie (ess brech sucht) schiene macht und immer regelmäßiger das Essen erbricht. Dies gibt ihr Sicherheit, doch irgendwann genügt auch das ihr nicht mehr. Teufelchen und Engelchen kommen immer öfter und lassen Hanna nicht mehr in ruhe. Einerseits möchte sie nicht ihrer Familie und ihren Freunden weh tun und sie möchte ihre Lieben nicht mehr belügen, doch anderer seits geniest sie die Aufmerksamkeit sie fühlt sich immer wohler desto weniger sie wiegt. Sie wiegt sich immer regelmäßiger bis ihr Leben blos noch auf der Wage stattfindet. Die Krankheit bestimmt Hanna`s Leben immer immer mehr, das Engelchen gibt es nicht mehr, es ist ihr total egal wie sehr sie Familie und Freunde verliert sie will nur noch eins: dünner werden. Sie erreicht mit ihrem Gewicht lebensbedrohliche Grenzen und ihre Mutter weiß sich keinen Rat. Hanna kommt in ihre erste Klinik, die ist für sie ein absoluter Alptraum. Sie versucht mit schokierenden tricks aus der Klinik raus zu dürfen. Was ihr auch gelingt. Ihre Mutter hat mitleid und holt sie ohne das Hanna das vereinbarte gewicht erreicht hat nach hause. Sie glaubt fest daran dass hanna was daraus gelernt hat aber dies ist nicht der fall. Es wird immer schlimmer. Hanna wechselt von Klinik zu Klinik, keiner kann ihr die Krankheit austreiben. Hanna fängt an mit der Eiswürfel-ess methode um noch weniger zu  wiegen irgendwann bricht sie nachts zusammen sie dehydriert. Sie wird Zwangseingewiesen und langsam macht hanna sich Gedanken. Immer mehr kommt das Engelchen zurück, sie bekommt Gedanken wie: "Nimm wenigstens 10kg zu damit du wieder gesund lebst und nicht nochmal fast stirbst." Oder: "Ich will nur noch Abi haben dann habe ich was was mich aussmacht und brauche die Krankehit nicht mehr."  " Wenn ich nicht mehr Hanna die Magersüchtige bin dann bin ich niemand mehr" und noch weitere wirre gedanken, die Krankheit hält dagegen und lässt sie die Gedanken haben: "Wenn du jetzt etwas isst verlierst du wieder die Kontrolle und frisst endlos in dich hinein." Es ist ein harter Kampf mit sich selbst der sich durch das Buch zieht. Hanna beschließt mit ihrer Geschichte nachStern TV zu gehen und das hilft ihr sehr und anschließend macht sie auch noch mal einen Versuch in einer weiteren Klinik. Auch wenn sie sich imer noch nicht sicher sit ob sie die Krankheit jemals loslassen will und kann blickt sie in die Zukunft. Das Buch sit in keiner Weise langweilig und es lohnt sich wirklich dieses Buchzu lesen. Ihre gedanken haben mich oft geschockt, berührt und sind in meinem Kopf hängen geblieben. ICh ahbe sehr oft über das Buch nachgedacht. Ich fand es einfach mega gelungen und kann es nur sehr weiter emfehlen. Ich weiß die Rezension ist sehr genau und detailiert geworden aber trotzdem sind viele aspekte nicht drin und ihr könnt das buch lesen ohne zu denken das weiß ich ja schon aus der rezension. ich hatee dieses buch jedenfalls sehr ins herz geschlossen. Ich wünsch euch ganz viel spaß beim lesen es ist wirklcih interessant aber auch spannend. Ich konnte es gar nicht mehr weg legen und habe mir dann auch bei you tube die sterntv folge angeguckt und sie bei facebook angeschrieben, sie ist ein wundervolles Mädchen und ich gönne ihr den Erfolg den sie mit dem bUch gemacht hatte sehr. viel spaß beim lesen ;)

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  • “Kontrolliert außer Kontrolle ” von Hanna-Charlotte Blumroth vom Lehm

    Kontrolliert außer Kontrolle

    LadyRosely

    26. July 2013 um 17:43

    Meine Meinung über Bücher nieder zu schreiben, die auf einer wahren Begebenheit beruhen, fällt mir doch immer noch am schwersten. Irgendwie habe ich dann immer im Hinterkopf, bin ich den überhaupt dazu berechtigt dieses Buch zu bewerten oder zu kritisieren oder was auch immer?! Aber auf der anderen Seiten, möchte man doch auch als Blogger Bücher besprechen die einem am Herzen liegen oder von dem man möchte das dieses Buch von vielen gelesen wird! Und so geht es mir mit diesem Buch. Hanna-Charlotte beschreibt in diesem Buch, wie sie an Magersucht erkrankt ist und wie die Magersucht sie verändert bzw. wie es ihr Leben verändert hat. Und natürlich welche Auswirkungen diese Krankheit auf ihre Familie hatte und immer noch hat. Mich persönlich hat dieses Buch sehr bewegt und hat es mir ermöglicht die Krankheit aus einem ganz anderen Blickwinkel wahrzunehmen. Ich hoffe sehr das Hanna-Charlotte einen Weg für sich finden wird aus dieser Krankheit auszubrechen bzw. mit der Krankheit ein „normales“ Leben führen kann. Des weiteren hoffe ich das dieses Buch anderen helfen kann mit ihrer eigenen Erkrankung um zu gehen.

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  • Kontrolliert außer Kontrolle (nicht zu empfehlen, wenn man selbst betroffen ist!!!)

    Kontrolliert außer Kontrolle

    Zauberzeichen

    21. April 2013 um 18:00

    Beschreibung: “Mit 16 Jahren beginnt Hanna-Charlotte Blumroth vom Lehn, ihr Essverhalten strengstens zu kontrollieren und immer mehr abzunehmen. Obgleich sie lange Zeit abstreitet, magersüchtig zu sein, muss sie eines Tages einsehen, dass sie so nicht weitermachen kann. Ihr Zustand ist lebensbedrohlich, als sie in eine Klinik eingewiesen wird. Dort beginnt sie die Arbeit an ihrem Buch Kontrolliert außer Kontrolle, in dem sie ihre Krankheit beschreibt und nach den Gründen für ihre Essstörung sucht.  Ihre Tagebuchaufzeichnungen zeigen auf sehr eindringliche Weise, wie sie sich immer wieder in den gefährlichen Zwangsgedanken der Magersucht verliert, aber auch versucht, gegen ihre Krankheit anzukämpfen und ihre Lebensfreude wiederzugewinnen.” Meinung: Ich habe vor längerer Zeit eine Reportage über Hanna Blumroth bei Stern TV gesehen. Ich habe schon etliche Bücher über Essstörungen gelesen und musste mir dieses Buch auch zulegen. Warum? Ehrlich gesagt habe ich gehofft, dass es die ganzen Teenymagersuchtsgeschichten übertrifft und wirklich mal ein “erwachsenes” Buch über die Thematik ist. Das war es aber ganz und gar nicht. Man sollte meinen, dass ein 20 Jähriges Mädchen doch anders mit dem Thema umgeht, als eine 14 Jährige. Da lag ich wohl ziemlich falsch. Hanna ist so verfahren in ihrer Situation und so uneinsichtig. 4mal geht sie in eine Klinik und 4 mal bringt es nicht wirklich etwas. Hanna hintergeht alle nach Strich und Faden. Sie sagt zwar immer, dass sie gesund werden will, doch davon sieht man überhaupt nichts. Wenn man gesund sein will, reicht eben ein BMI von 15 nicht. Man muss mitmachen, sich auf die Therapie einlassen und sich auch nach der Entlassung daran halten. Es bringt nichts, alle zu belügen und immer weiter abzunehmen. So landet man wieder in der Klinik – ob man will oder nicht. Volljährigkeit ist da auch kein Hindernis – wie Hanna feststellen musste. Ein BMI von 12 kann keiner mehr verantworten und da wird man zwangseingewiesen, ob man will oder nicht. Hanna ist sehr uneinsichtig, kindlich, weinerlich und vor allem sehr egoistisch. Sie ist nur auf sich bedacht. Wie es ihrer Familie damit geht ist ihr vollkommen egal. Hannas Mutter leidet. Immer wieder muss sie mitansehen, wie ihr Kind sich Richtung Tod hungert, sie anmault, wenn sie helfen will, wegläuft, um unter Druck zu setzen. 4 mal hat sie Hanna in eine Klinik gebracht und 4mal kam Hanna wieder raus und hat absolut nichts geändert. Dazu muss man sagen, dass die ersten 3 Versuche gegen Hannas willen waren. Man kann seine Magersucht nur überwinden, wenn man das auch selber möchte. In der Klinik können sie dich zwar auf einen bestimmten BMI bringen, aber es bringt langfristig nichts, wenn du nicht selbst einsiehst, dass du etwas verändern musst. Irgendwann geht Hanna mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit. Das finde ich einerseits sehr mutig, auf der anderen Seite finde ich die ganze Geschichte sehr verantwortungslos. Hanna wollte anderen Mut machen. Womit den? Sich weiter in der Krankheit zu suhlen? Ich finde es sehr interessant, auch die kranke Seite kennenzulernen. Es ist verblüffend, wie ich Hannas Gedankengänge nachempfinden kann. Verblüffend und gleicherweise verängstigend. Ich kenne mich mit diesen Thema aus und ich weiß, wie schwer es ist, die Krankheit loszulassen. Ich denke ganz loslassen kann man sie nie. Sie wird dich immer ein Stück begleiten. Du wirst wahrscheinlich nie vor dem Spiegel stehen und zufrieden sein. Nicht mit 48 Kilo (was gerade mal die Untergrenze zum Normalgewicht ist), nicht mit 40 und auch nicht mit 35 Kilo. Du bist immer unzufrieden und musst dir immer wieder bewusst machen, dass du ein verzerrtes Selbstbild hast und dass du nur vernünftig Leben und auch glück sein kannst, wenn du ein gesundes Gewicht hast. Denn mal ganz ehrlich. Was bleibt dir mit 35 Kilo? Nichts. Du bist magersüchtig; wunderbar. Aber du siehst doch auch, was die Magersucht dir alles kaputt macht. Hanna ist nur auf ihr Gewicht fixiert. Gewicht, Kalorien, Schummeln, Einsparen, Fasten, Essen. Sie hat gar keinen Platz mehr für andere Sachen. Sie schafft es zwar in dieser Zeit ihr Abi zu machen (was ich sehr bewundernswert finde), doch ist ihr von ihrem Sozialleben nichts geblieben. Als sie nach ihrem letzten Klinikaufenthalt einen Studienplatz in München bekommt, hat sie die Chance in eine Betreute WG für Essgestörte zu gehen. Doch auch diese Chance ergreift sie nicht. Sie zieht zwar dort ein, aber sie hält sich an keine Regeln. Wofür zieht sie dann dorthin und nimmt anderen den Platz weg? Auch ihrer Mitbewohnerinen tun mir leid. Sie leiden alle an ihrer Essstörung, doch sie kämpfen und machen mit. Es ist auch für sie nicht einfach, doch sie haben eingesehen, dass das der richtige Weg ist. Wie schlimm muss es dann sein, wenn eine andere neben dir sitzt und nur eine Tomate isst? Ganz ehrlich? Ich wäre wohlmöglich ausgeflippt. Natürlich besteht Hanna die Probezeit nicht und muss gehen. Auch die nächste Chance nutzt sie nicht. Man sieht sehr klar, dass Hanna noch ganz tief in ihrer Magersucht gefangen ist und eigentlich auch keine Lust hat, wirklich etwas zu verändern. Das finde ich persönlich sehr schade. Sollte so ein Buch den betroffenen nicht zeigen, dass man gekämpft hat und dass man weiter macht? Ich finde es gerade für betroffene Patienten kein geeignetes Buch, weil Hanna überhaupt kein Vorbild ist. Im Gegenteil. Fazit: Ein ehrliches Buch über die Magersucht der Autorin. Jedoch nicht dafür geeignet zu lesen, wenn man selbst betroffen ist, denn die Autorin bestärkt immer wieder die kranke Seite, anstatt sich endlich mal zusammen zu nehmen und zu zeigen, dass man seine Magersucht bekämpfen kann. Es hat mich teilweise mitgerissen, da ich mich in einigem wiederfinden konnte, jedoch hatte ich am Ende nur noch Wut auf Hanna. Was wollte sie mit diesem Buch? Bloß an die Öffentlichkeit und sich selbst darstellen? Dafür ist dieses Thema meiner Meinung noch zu heikel.

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  • Rezension zu "Kontrolliert außer Kontrolle" von Hanna-Charlotte Blumroth vom Lehn

    Kontrolliert außer Kontrolle

    victoria1986

    10. January 2013 um 19:26

    Zunächst möchte ich etwas über den Schreibstil anmerken. Man muss bedenken, dass Hanna keineswegs eine professionelle Autorin ist und dass es sich bei diesem Buch um die Aufzeichnungen eines Tagebuchs handelt. Hanna hat genauestens ihre Gedanken, Gefühle und Erlebnisse, die ihr während dieser Zeit widerfahren sind festgehalten. Und somit pflegt sie einen sehr einfachen Schreibstil, der aber alles sehr authentisch wirken lässt, gerade so, wie man wahrscheinlich den Schreibstil in seinem eigenen Tagebuch führen würde. Es ist nichts verschönigt oder übertrieben dargestellt. Alles was sie schreibt, wirkt auf mich sehr glaubhaft. Zu Beginn schildert sie, wie langsam immer tiefer in die Krankheit abrutscht. Wie bei so vielen Magersüchtigen, gesteht sie sich das natürlich lange Zeit nicht ein, obwohl sie von der Familie und den Freunden immer wieder darauf angesprochen wird. Mit der Zeit wird sie immer dünner und dünner, treibt dazu intensiv Sport. Hanna ist sehr gut gelungen, mir ihre Krankheit nahe zubringen Ihre Gedanken, die sich immer fast nur ums Essen und Abnehmen drehen, sind immer auf den Punkt gebracht und sehr ehrlich. Außenstehende, die diese Krankheit bisher noch nicht richtig verstehen konnten, werden es nach diesem Buch können. Man erhält sehr detailreiche Einblicke in die teuflische Gedankenspirale, in der man durch die Magersucht gefangen ist. Hanna beschreibt den inneren Kampf mit ihrer "gesunden Seite" und der "kranken Seite". Am Anfang sind die Stimmen dieser beiden Seiten noch etwa gleichlaut, aber nach und nach wird die gute Stimmt immer leiser, bis sie fast ganz verstummt. Ich verstehe nun, wieso es so schwer ist gegen diese Krankheit anzukämpfen, wieso es viele niemals schaffen. Bei Hanna ist es aber auch besonders kompliziert. Sie selbst sagt von sich, dass sie nicht weiß wer sie ist, wenn sie die Magersucht besiegt. Wer ist sie, wenn nicht mehr Hanna, die Magersüchtige? Die Sucht gibt ihr neben einer gewissen Selbstfindung auch Kontrolle. Die Kontrolle über ihr Gewicht. Selbst mehrere Klinikaufenthalte können ihr nicht helfen, auf Dauer zu zunehmen oder das Gewicht zumindest zu halten. Teilweise wird ihre Essstörung sogar schlimmer danach. Es hat bis heute einfach nicht "Klick" bei ihr gemacht. Trotz allem hat sie ihr Abitur gemacht und angefangen zu studieren. Sie war sogar mehrmals bei Stern-TV und ließ sich auch vom Kamerateam begleiten, um über ihre Krankheit öffentlich zu sprechen und andere davor zu warnen bzw. anderen Mut zu machen, den Kampf gegen die Magersucht aufzunehmen. Mein Fazit Durch dieses Buch habe ich einige sehr intensive und ehrliche Einblicke in die Krankheit Magersucht erhalten. Ich wurde zum nachdenken angeregt, das mag ich bei solchen Themen sehr gerne. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich für das Thema Essstörung interessiert, oder der sich gerne einmal auseinandersetzen möchte. Und natürlich wünsche ich Hanna Blumroth, dass sie es irgendwann schafft, die Krankheit zu besiegen und anfangen kann, ihr Leben richtig zu genießen!

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  • Rezension zu "Kontrolliert außer Kontrolle" von Hanna-Charlotte Blumroth vom Lehn

    Kontrolliert außer Kontrolle

    Golondrina

    23. December 2012 um 11:24

    Ein sehr persönliches Buch der Autorin, die einigen aus Ihren Auftritten bei Stern TV bekannt sein dürfte. Wer wissen möchte, wie Annorektiker denken, ist hier gut aufgehoben - Gedankenspiralen ohne Ende, Hilferufe an die Mama, die zeigen, dass die Autorin noch lange nicht loslassen kann, auch wenn sie sagt, dass das Schreiben ihr sehr geholfen habe, über einiges Klarheit zu bekommen. Worin diese Erkenntnisse bestehen, erfährt man nicht. In Wirklichkeit ist sie immer noch viel zu verliebt in die Krankheit, in die Aufmerksamkeit, die sie dadurch bekommt, das Abgeben von Verantwortung. In dieser Hinsicht halte ich das Buch für sehr gefährlich für Betroffene, die daraus mögilcherweise eher Bestätigung ziehen könnten. Vielleicht hätte Hannah auch noch etwas warten können mit der Veröffentlichung.

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  • Rezension zu "KONTROLLIERT AUSSER KONTROLLE: Das Tagebuch einer Magersüchtigen" von Hanna-Charlotte Blumroth vom Lehn

    Kontrolliert außer Kontrolle

    xoxoGossipGirl

    01. December 2012 um 13:51

    In Kontrolliert außer Kontrolle beschreibt Hanna Blumroth tagebuchartig ihre eigenen Erfahrungen mit der heimtückischen Krankheit Magersucht. Alles fing mit 15 Jahren an, als sie immer mehr Sport trieb und dünner wurde, was sich schnell in eine Magersucht ausbreitete. Ich selber bin nicht essgestört, aber trotzdem hat mich das Buch sehr gefesselt und man hat Dinge über die Krankheit erfahren, die vorher vielleicht noch nicht so bewusst waren. Ich kannte Hanna aus sternTV, wo einige Reportagen über sie kamen und ich sie mitverfolgt habe. Sie ist mir sofort ans Herz gewachsen und als ich gesehen habe, dass sie nun auch ein Buch über ihre eigene Geschichte geschrieben hat, musste ich es einfach lesen. Ich war teilweise schockiert, wie schnell die Krankheit doch ausbrechen kann. Zu Beginn des Buches beschreibt sie, wie sie gerne dünner sein möchte, doch schon bald hat sich dieser Gedanke in eine Magersucht entwickelt. Sie beschreibt, wie schwierig es ist, da heraus zu kommen, trotz viermaliger Klinikaufenthalte und großer Unterstützung ihrer Familie. Ich finde es sehr mutig, wie sie offen darlegt, wie sehr sie teilweise leidet und wie traurig sie ist; ich glaube, ich hätte mich niemals mit so etwas an die Öffentlichkeit gewagt. Ich glaube, dass das Buch einem die Krankheit näher bringt, um sie besser verstehen zu können. Ich, als Nicht-Betroffene, verstehe nun besser, warum Magersüchtige so handeln und denken, auch wenn es teilweise sehr schwer zu verstehen ist, warum man es nicht schafft, zB ein halbes Brot zum Frühstück zu essen, aber Hanna Blumroth beschreibt ihre Gefühle dabei so genau, dass man es relativ gut nachvollziehen kann, auch wenn man während des Buches sie einfach gerne schütteln würde und hofft, dass sie vielleicht doch mal mehr isst.. Allgemein zum Buch lässt sich sagen, dass sie sehr authentisch schreibt, sie beschreibt Situationen, für die sie sich schämt und reflektiert auch über Dinge, die sie getan hat. Man sieht einen großen Zwiespalt zwischen "Ich möchte endlich gesund werden!" und gleichzeitig "Aber will ich das denn überhaupt?". Ich kann dieses Buch wirklich nur allen empfehlen, die sich für das Thema interessieren, vielleicht auch selber betroffen sind oder die Leute kennen, denen es so geht. Ich denke, es hilft sehr, sie besser zu verstehen. Ich wünsche Hanna wirklich alles erdenklich Gute und hoffe, dass sie es schafft, aus diesem Teufelskreis auszubrechen und auch ohne die Krankheit leben zu können. Ich wünsche ihr viel Erfolg bei ihrem Studium, das ihr hoffentlich mehr Spaß macht als BWL ;) Bleib stark und gib nicht auf! :)

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  • Rezension zu "KONTROLLIERT AUSSER KONTROLLE: Das Tagebuch einer Magersüchtigen" von Hanna-Charlotte Blumroth vom Lehn

    Kontrolliert außer Kontrolle

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. November 2012 um 17:50

    Hanna Blumroth´s erstes Buch über ihr Leidensweg mit dieser heimtückischen Krankheit Magersucht (anorexia nervosa) hat mich sehr bewegt und bedeutet mir persönlich sehr viel. Hanna Blumroth fängt mit 15 an zu hungern und immer mehr Sport zu machen .Viel zu schnell hat sie das Monster Magersucht im Griff und sorgt dafür, dass sie egal wie dünn sie auch sein mag, sich viel zu dick fühlt. Sie kapselt sich immer mehr ab, ihre Freunde und ihre Familie müssen hilflos zusehen wie Hanna sich zu Tode hungert. Desöfteren muss sie in eine Klinik und zu Therapeuten doch jede Therapie scheitert und kurz vor ihrem 18. Geburtstag wiegt Hanna bei einer Größe von 162 cm nur noch 29 kg. ... Mit diesem Buch trägt Hanna ihr Innenleben an die Öffentlichkeit. Denn es besteht aus ihren zahlreichen Tagebucheinträgen die sich in den vielen Jahren angesammelt haben. Erschreckend und ohne etwas zu Verschönern berichtet sie wie ihr Leben mit der Magersucht abläuft, was sie tut um ihre Familie und Ärzte auszutricksen, wie es ihr in den Kliniken ergeht und wie sie zu STERN TV kam. Mir hat dieses Buch wahnsinnig gut gefallen, wahrscheinlich auch aus diesem Grund , dass ich selber seitdem ich 10 Jahre alt bin an Magersucht und Bulimie leide. Aus diesem Grund hat mich dieses Buch sehr mitgenommen und sehr gefesselt. Ich war wieder einmal verblüfft wie sehr sich die Gedankengänge der Essgestörten doch ähneln und es tat gut zu wissen, dass man nicht der einzige Mensch auf diesem Planeten ist, der so gestörte und unnormale Gedankengänge hat. Hanna sagte selber das sie die Magersucht hasst und echt kein Bock mehr hat ,aber gleichzeitig liebt sie sie auch und genau das ist das heimtückische bei so gut wie jeder Suchterkrankung. Essstörungen sind die am schwersten therapierbaren Suchterkrankungen und genau das merkt man auch wieder in diesem Buch. Bei jeder anderen Sucht muss man "einfach nur" auf den Suchtstoff verzichten. Doch mit dem Essen muss man sich tagtäglich auseinander setzen, denn es gehört zum Leben dazu und DAS macht das Ganze wahnsinnig schwer. Auch ihre Klinikaufenthalte und ihr Wunsch einfach nur nach Hause zu wollen waren wahnsinnig bewegend! Ich musste selber beim lesen an meinen Klinikaufenthalt denken. Ich hatte auch nur diesen einen Wunsch :" Ich will nach Hause!" Und genau das war wohl der Grund weshalb ich kränker aus der Klinik raus bin als ich reinkam. Wie bei Hanna. Aber auch der Alltag und die vielen Auseinandersetzungen zwischen Hanna und ihrer Mutter waren sehr bewegend! Ich kann dieses Buch Betroffenen, die nicht allzu labil sind, da dieses Buch triggern könnte, sehr empfehlen. Aber auch Angehörigen von Betroffenen kann ich es nur sehr ans Herz legen, denn es macht deutlich wie wir Essgestörten denken und ticken. Ich bedanke mich bei Hanna für den Mut mit ihren Tagebucheinträgen an die Öffentlichkeit zu gehen.

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