Hanna-Laura Noack

 4.6 Sterne bei 5 Bewertungen

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Der Spatz in der Hand - ist die Taube ...

Der Spatz in der Hand - ist die Taube ...

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Erschienen am 28.10.2014
Strom des Himmels

Strom des Himmels

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Erschienen am 11.06.2015

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Jeanne_Darcs avatar

Rezension zu "Strom des Himmels" von Hanna-Laura Noack

Auf jeden Fall interessant!
Jeanne_Darcvor 3 Jahren

33 Jahre nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima nimmt diese Geschichte ihren Lauf. Die Geschichte von ambitionierten Journalistin Alice Amberg

Eckdaten zum Buch:

Erscheinungsdatum: 11.06.2015
Verlag : Books on Demand
ISBN: 9783738612233
Flexibler Einband 396 Seiten
Art: Einteiler
Genre: Roman
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Autorin:

Hanna-Laura Noack ist in der Welt viel herum gekommen und spricht vier Sprachen. Nach einer Hotelfachlehre studierte sie in Paris, Berlin und Bonn. Im Ausland war sie nacheinander an einer britischen, pakistanischen und iranischen Botschaft tätig, als Privatsekretärin und Dolmetscherin von zwei Botschaftern. Bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete, arbeitete sie viele Jahre als Psychotherapeutin in Köln. Parallel zu ihrem Beruf, leitete sie ein Berufsverbandsfachteam für Diplom-Psychologen, führte von ihr entwickelte Trainingsseminare bei WDR, NDR und dem Kabel­funk Dortmund durch und trat vielfach als Expertin in Funk und Fernsehen auf (WDR, VOX, RTL).
Sie lebt und arbeitet in der Nähe von Köln und in der Bretagne.

Klappentext:

Eine ungewöhnliche Geschichte aus der Nachkriegszeit. Eine leidenschaftliche Beziehung zwischen einer deutschen Krankenschwester und einem japanischen Journalisten. Die Machenschaften eines korrupten Politikers. Die seltsamen Spielregeln eines zensierten Pressesystems und ein wahrer Strudel von Intrigen und Verleumdungen. Ein persönliches Inferno, aus dem sich eine junge deutsche Psychologin selbst befreien muss.

Cover:

Das Cover ist schlicht und einfach und mehrheitlich Schwarz/Weiß, was dem Cover eine gewisse, ernste Note verleiht. Diese erzeugte Atmosphäre passt natürlich gut zum ebenso ernsthaften Thema, aber dennoch springt mich das Cover eher nicht an und es würde meiner Meinung nach auch schlichtweg oftmals übersehen werden in der Buchhandlung, wenn es nicht dementsprechend präsentiert wird.

Schreibstil:

Frau Noack punktet mit einem sehr authentischen Schreibstil, man nimmt ihr die Handlung einfach ohne Wenn und Aber ab. Sie überzeugt vor allem dadurch, da man merkt das ihr Debütroman sehr gut recherchiert ist historisch gesehen wie aber auch in politischer Sicht. Diese Authenzität spürt der Leser und ist auch ein Muss in diesem Genre, gerade wenn man so ein ernstes Thema thematisiert.
Etwas Kritik möchte ich aber am Mittelteil üben, während der flotte Einstiege mit Prolog gleich Schwung in die Kapitel mitnimmt, verkalkuliert sich die Autorin hingegen im Mittelteil etwas und sie schweift etwas zu sehr aus was detaillierte Erklärungen betrifft.


Meinung:

Abseits des gelobten Schreibstil möchte ich auch noch erwähnen, dass ich positiv überrascht bin wie Hanna Laura Noack die japanische Gesellschaft schildert ich möchte ehrlich gesagt nicht wissen wie viele Stunden Arbeit sie in Recherchearbeit gesteckt hat. Ich persönlich habe eine Affinität zu Japan und der historischen Geschichte dieses Landes, daher war ich umso mehr überrascht.

Das Buch bewegt einfach und man sollte es sicherlich nicht vor dem zu Bett gehen lesen, da man ansonsten die ganze Nacht wach liegt und grübeln wird, den die aufgearbeitet Thematik ist real und nichts für schwache Nerven. Virtuell im Gefühlskarussell gefangen in dem einen Moment noch Ergriffen und berührt und zu Tränen gerührt im nächsten jedoch schon erschüttert und schockiert.

Was die Protagonisten angeht, muss ich nicht viel sagen, da diese in meinen Augen einfach perfekt ausgearbeitet sind - sie sind Menschen wie, wie wir und man könnte sagen die Autorin hat ihnen Erfolgreich Leben eingehaucht und sie könnten genauso gut neben mir stehen und mir die Geschichte selbst erzählen.

Fazit: Ein sozialkritischer und gut recherchierte Roman der mittels guter Umsetzung und sehr interessanten und zugleich auch schockierenden Inhalt überzeugt.

Cover: 0,4 von 1 Stern
Schreibstil: 0,8 von 1 Stern
Protagonisten: 1 von 1 Stern
Thematik/Umsetzung: 1,8 von 2 Sternen

Gesamteindruck: 4 von 5 möglichen Sternen

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mienebaja-74s avatar

Rezension zu "Der Spatz in der Hand - ist die Taube ..." von Hanna-Laura Noack

Buchtipp für den nächsten Urlaub
mienebaja-74vor 4 Jahren


Inhaltsangabe:
Nach fünfundzwanzig Ehejahren kriselt es bedrohlich zwischen der Schriftstellerin Eva Mai und ihrem Mann Jürgen. Eva fühlt sich von Jürgen „wie ein ausrangiertes, altes Möbelstück" behandelt und leidet schon unter Alpträumen. Sie beschließt, etwas zu ändern. Unter dem Vorwand, einen Protagonisten für ihren nächsten Roman zu suchen, gibt Eva eine Kontaktanzeige auf.
Evas beste Freundin Monika ist entsetzt. „Bist du verrückt? Dein Jürgen ist doch so ein Lieber!" Eva schluchzt: „Scheidung ist besser als Mord". Als sich auf ihre Anzeige hin der charismatische französische Arzt Jean-Jacques de la Pommelière meldet und sie sich ihm gegenüber als ledig ausgibt, scheint ihr Plan aufzugehen. Doch Freundin Monika hält ihn für einen Betrüger und auch Eva beginnt zu zweifeln. Zusammen stellen sie Nachforschungen an ... und stoßen auf ein erschütterndes Geheimnis.
Quelle: http://www.amazon.de/Spatz-Hand-ist-die-Taube-ebook/dp/B00OZLSJU8/ref=asap_bc?ie=UTF8


Über die Autorin:
Hanna-Laura Noack ist in der Welt viel herum gekommen und spricht vier Sprachen. Nach einer Hotelfachlehre studierte sie in Paris, Berlin und Bonn. Im Ausland war sie nacheinander an einer britischen, pakistanischen und iranischen Botschaft tätig, als Privatsekretärin und Dolmetscherin von zwei Botschaftern. Bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete, arbeitete sie viele Jahre als Psychotherapeutin in Köln. Parallel zu ihrem Beruf, leitete sie ein Berufsverbandsfachteam für Diplom-Psychologen, führte von ihr entwickelte Trainingsseminare bei WDR, NDR und dem Kabel­funk Dortmund durch und trat vielfach als Expertin in Funk und Fernsehen auf (WDR, VOX, RTL).
Sie lebt und arbeitet in der Nähe von Köln und in der Bretagne.
Quelle: http://www.amazon.de/Hanna-Laura-Noack/e/B00LPTRNQE/ref=ntt_athr_dp_pel_1

Meine Rezension:

Sehr charmant geschriebenen Story um eine Schriftstellerin 25 Jahre verheiratet in 2.Ehe und in einer großen Ehekrise. Unzufrieden gibt sie eine Kontaktanzeige auf. Unter dem Vorwand Eva suche einen Hauptdarsteller für ihren nächsten Roman lernt sie den Franzosen Jean-Jacques kennen. Ihr werter vielbeschäftigter Göttergatte bekommt wie so oft nichts mit. 
Eine  Geschichte mit vielen Verwicklungen und einem schlimmen Geheimnis hat die Autorin mit viel Herzblut geschrieben. Tolle Protagonisten runden das ganze ab. Ich musste immer wieder schmunzeln vor allem wenn ich an die Beschreibung von Jürgen denke. Gut gefallen hat mir der Schreibstil, so das ich das Gefühl hatte, parallelen zu meiner eigenen Erfahrung zu erleben. Nur der Ausgang ist hier ein anderer.  Bei dem E-Book allerdings stören mich doch ein bisschen die Dialoge in Kölsch, da die Erklärungen am Ende des Buches sind. Ansonsten ein gutes Buch vielleicht für den nächsten Urlaub.

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Jeanne_Darcs avatar

Rezension zu "Der Spatz in der Hand - ist die Taube ..." von Hanna-Laura Noack

Anders als erwartet!
Jeanne_Darcvor 4 Jahren

Eine monoton und todlangweilig gewordene Ehe.
Eine Protagonistin, die frischen Wind in ihre Beziehung bringen will unter dem Vorwand, aus ihr ausbrechen zu wollen.
Ein charmanter Franzose, der weiß was er will und dessen Geheimnis Schicht um Schicht freigelegt wird,
Ein überraschendes Ende ist garantiert!


Cover:

Beginnen werde ich wie bei jeder Rezension mit ein paar Worten rund ums Cover. Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass mich das Cover nicht anspricht. Auf den ersten Blick würde es mich weder reizen, es in die Hand zu nehmen noch anschließend den Klappentext zu lesen. Auf den zweiten Blick steckt viel Symbolik in dem Cover, die mir erst beim Lesen des Buches bewusst wurde. Mein Resumée : Ein Cover, das auf den ersten Augenblick schwächelt, sich aber nachträglich als gekonnter Schachzug herausstellt.


Nehmen wir die vier unterschiedlichen Symbole:

Eiffelturm: Das Wahrzeichen von Paris der Stadt der Liebe

Koffer: Symbol des Reisens

Dom: Das Wahrzeichen Kölns

Blumenstrauß: Blumen sind Symbole für Liebe oder Dankbarkeit, wobei die Farbe Weiß für Unschuld und Reinheit steht.

Was sagt uns also allein schon das Cover über die Story aus?

Es geht um eine Geschichte die wechselweise in Frankreich und Deutschland spielt und die Thematik der Liebe anspricht,

So aber jetzt genug mit der Symbolik und weiter zum Schreibstil von Hanna-Laura Noack!

Schreibstil:

Zugeben nach dem man des Klappentexts, mag man als Leser eine sehr klischeehafte.vorgefertigte Meinung haben:
Nicht schon wieder eine unglückliche Ehefrau, die an dem Sinn ihre Ehe zweifelt und Angst hat, etwas verpasst zu haben!Och, schon wieder eine unglückliche Ehefrau, die an dem Sinn ihre Ehe zweifelt und Angst hat, etwas verpasst zu haben? Doch keineswegs bekommt man hier eine 0815 Geschichte serviert, ganz im Gegenteil! Den Leser erwartet ein gekonnt inszenierter Roman.Die Autorin Hanna Laura Noack versteht ihr Handwerk und lenkt mit viel Witz und Charme durch das Leben ihrer Figuren.
Während des Lesens beginnt man zu schmunzeln und hat den typischen "Ja, dass kenn' ich Effekt".
Situationen aus dem Eheleben werden geschildert, mit einem Wortwitz der sich wirklich sehen (bzw. wunderbar lesen) lässt!

Die Zeit verrinnt nur so beim Lesen und "schwups" ist man schon am Ende der Geschichte angelangt! Selten wollte ich ein Buch so ungern weglegen wie dieses!

Meinung:

So dann fasse ich mal zusammen. Ein Cover das auf den ersten Augenblick schwächelt, sich aber nachträglich als gekonnter Schachzug herausstellt, sowie ein unverkennbar flotter und amüsanter Schreibstil.

Ein Blick auf die Protagonisten, es handelt sich um 4 Protagonisten um die sich das Geschehen dreht.

Eva - die unglückliche Ehefrau

Jürgen - Evas Mann, der nicht ansatzweise nachvollziehen kann warum sich Eva in letzter Zeit "so anstellt"

Monika - Evas beste Freundin

Jean-Jacques - der charmante Franzose

Allein schon hier kann man sehen, dass es sich wohl um eine interessante Mischung handelt. Alles in allem kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass ich selten Charaktere so mochte wie diese vier. Sie unterscheiden sich eindeutig von einander und trotzdem gibt es keinen Antagonisten. Jeder hat seine unverkennbare eigen Persönlichkeit, die keineswegs übertrieben herausgearbeitet wird. Diese Protagonisten handeln wie Menschen. Menschen wie du und ich. Hier haben wir es ausnahmsweise nicht mit Alleskönnern und hypernaiven Frauenbildern zu tun.

Kompliment an die Autorin, die mit viel Humor und Ironie ihren Roman vorlegt, der nicht nur unterhält, sondern auch gerade wegen der ernsten Thematik Stoff zum Nachdenken bietet.

Fazit: Ich empfehlen dieses Buch wärmstens weiter und wünsche jedem einzelnen angenehme Lesestunden!


5 Sterne von 5


Besuch mich doch auch auf meinem Blog:

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angi_stumpfs avatar

Auf meinem Blog findet ihr eine Autorenvorstellung, sowie ein Interview mit Hanna-Laura Noack! Schaut doch mal rein und nutzt die Gewinnchance auf eines von zwei Taschenbüchern!

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Viel Freude beim Lesen des Artikels und viel Glück für die Verlosung!

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