Hanna-Laura Noack Der Spatz in der Hand - ist die Taube ...

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Inhaltsangabe zu „Der Spatz in der Hand - ist die Taube ...“ von Hanna-Laura Noack

Nach fünfundzwanzig Ehejahren zeigt Eva Mais Partnerschaft Erscheinungen deutlicher Ermüdung. Schlagartig von einer wenig rosigen Zukunftsperspektive überzeugt, beschließt Eva, der faden Suppe ihrer Ehe etwas Würze beizufügen. Dabei konzentriert sie sich auf eine Zutat aus bestem französischem Anbaugebiet. Vergleichbare Entwicklungen sind kaum weiter erwähnenswert, doch Evas Eskapaden verunsichern und erschrecken ihr soziales Umfeld. Etwas mit ihrer Wahrnehmung scheint nicht zu stimmen, sonst wäre sie längst zur Vernunft gekommen. Nach zwanzig Ehejahren trägt ihr attraktiver, deutlich jüngerer Ehemann sie noch immer „auf Händen“, obwohl Eva wachsende Forderungen an ihn stellt. Was also will diese Frau? Warum geht sie aufs Eis und wohin soll das führen? Doch Eva scheint sehr wohl zu wissen, was sie tut …

Charmantes Beziehungschaos mit viel Herz und Humor

— mienebaja-74

Ein wundervoller Roman über die Verwicklungen des Lebens mit Esprit geschrieben

— Heidi1015

Eine Geschichte, wie sie das Leben selbst nicht schöner schreiben könnte. Realitätsnah, voller Emotionen, aber auch mit Humor und Spannung!

— angi_stumpf
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    Der Spatz in der Hand - ist die Taube ...

    mienebaja-74

    30. January 2015 um 20:36

    Inhaltsangabe: Nach fünfundzwanzig Ehejahren kriselt es bedrohlich zwischen der Schriftstellerin Eva Mai und ihrem Mann Jürgen. Eva fühlt sich von Jürgen „wie ein ausrangiertes, altes Möbelstück" behandelt und leidet schon unter Alpträumen. Sie beschließt, etwas zu ändern. Unter dem Vorwand, einen Protagonisten für ihren nächsten Roman zu suchen, gibt Eva eine Kontaktanzeige auf. Evas beste Freundin Monika ist entsetzt. „Bist du verrückt? Dein Jürgen ist doch so ein Lieber!" Eva schluchzt: „Scheidung ist besser als Mord". Als sich auf ihre Anzeige hin der charismatische französische Arzt Jean-Jacques de la Pommelière meldet und sie sich ihm gegenüber als ledig ausgibt, scheint ihr Plan aufzugehen. Doch Freundin Monika hält ihn für einen Betrüger und auch Eva beginnt zu zweifeln. Zusammen stellen sie Nachforschungen an ... und stoßen auf ein erschütterndes Geheimnis. Quelle: http://www.amazon.de/Spatz-Hand-ist-die-Taube-ebook/dp/B00OZLSJU8/ref=asap_bc?ie=UTF8 Über die Autorin: Hanna-Laura Noack ist in der Welt viel herum gekommen und spricht vier Sprachen. Nach einer Hotelfachlehre studierte sie in Paris, Berlin und Bonn. Im Ausland war sie nacheinander an einer britischen, pakistanischen und iranischen Botschaft tätig, als Privatsekretärin und Dolmetscherin von zwei Botschaftern. Bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete, arbeitete sie viele Jahre als Psychotherapeutin in Köln. Parallel zu ihrem Beruf, leitete sie ein Berufsverbandsfachteam für Diplom-Psychologen, führte von ihr entwickelte Trainingsseminare bei WDR, NDR und dem Kabel­funk Dortmund durch und trat vielfach als Expertin in Funk und Fernsehen auf (WDR, VOX, RTL). Sie lebt und arbeitet in der Nähe von Köln und in der Bretagne. Quelle: http://www.amazon.de/Hanna-Laura-Noack/e/B00LPTRNQE/ref=ntt_athr_dp_pel_1 Meine Rezension:Sehr charmant geschriebenen Story um eine Schriftstellerin 25 Jahre verheiratet in 2.Ehe und in einer großen Ehekrise. Unzufrieden gibt sie eine Kontaktanzeige auf. Unter dem Vorwand Eva suche einen Hauptdarsteller für ihren nächsten Roman lernt sie den Franzosen Jean-Jacques kennen. Ihr werter vielbeschäftigter Göttergatte bekommt wie so oft nichts mit. Eine Geschichte mit vielen Verwicklungen und einem schlimmen Geheimnis hat die Autorin mit viel Herzblut geschrieben. Tolle Protagonisten runden das ganze ab. Ich musste immer wieder schmunzeln vor allem wenn ich an die Beschreibung von Jürgen denke. Gut gefallen hat mir der Schreibstil, so das ich das Gefühl hatte, parallelen zu meiner eigenen Erfahrung zu erleben. Nur der Ausgang ist hier ein anderer. Bei dem E-Book allerdings stören mich doch ein bisschen die Dialoge in Kölsch, da die Erklärungen am Ende des Buches sind. Ansonsten ein gutes Buch vielleicht für den nächsten Urlaub.

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  • Anders als erwartet!

    Der Spatz in der Hand - ist die Taube ...

    Jeanne_Darc

    25. November 2014 um 19:44

    Eine monoton und todlangweilig gewordene Ehe. Eine Protagonistin, die frischen Wind in ihre Beziehung bringen will unter dem Vorwand, aus ihr ausbrechen zu wollen. Ein charmanter Franzose, der weiß was er will und dessen Geheimnis Schicht um Schicht freigelegt wird, Ein überraschendes Ende ist garantiert! Cover: Beginnen werde ich wie bei jeder Rezension mit ein paar Worten rund ums Cover. Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass mich das Cover nicht anspricht. Auf den ersten Blick würde es mich weder reizen, es in die Hand zu nehmen noch anschließend den Klappentext zu lesen. Auf den zweiten Blick steckt viel Symbolik in dem Cover, die mir erst beim Lesen des Buches bewusst wurde. Mein Resumée : Ein Cover, das auf den ersten Augenblick schwächelt, sich aber nachträglich als gekonnter Schachzug herausstellt. Nehmen wir die vier unterschiedlichen Symbole: Eiffelturm: Das Wahrzeichen von Paris der Stadt der Liebe Koffer: Symbol des Reisens Dom: Das Wahrzeichen Kölns Blumenstrauß: Blumen sind Symbole für Liebe oder Dankbarkeit, wobei die Farbe Weiß für Unschuld und Reinheit steht. Was sagt uns also allein schon das Cover über die Story aus? Es geht um eine Geschichte die wechselweise in Frankreich und Deutschland spielt und die Thematik der Liebe anspricht, So aber jetzt genug mit der Symbolik und weiter zum Schreibstil von Hanna-Laura Noack! Schreibstil: Zugeben nach dem man des Klappentexts, mag man als Leser eine sehr klischeehafte.vorgefertigte Meinung haben: Nicht schon wieder eine unglückliche Ehefrau, die an dem Sinn ihre Ehe zweifelt und Angst hat, etwas verpasst zu haben!Och, schon wieder eine unglückliche Ehefrau, die an dem Sinn ihre Ehe zweifelt und Angst hat, etwas verpasst zu haben? Doch keineswegs bekommt man hier eine 0815 Geschichte serviert, ganz im Gegenteil! Den Leser erwartet ein gekonnt inszenierter Roman.Die Autorin Hanna Laura Noack versteht ihr Handwerk und lenkt mit viel Witz und Charme durch das Leben ihrer Figuren. Während des Lesens beginnt man zu schmunzeln und hat den typischen "Ja, dass kenn' ich Effekt". Situationen aus dem Eheleben werden geschildert, mit einem Wortwitz der sich wirklich sehen (bzw. wunderbar lesen) lässt! Die Zeit verrinnt nur so beim Lesen und "schwups" ist man schon am Ende der Geschichte angelangt! Selten wollte ich ein Buch so ungern weglegen wie dieses! Meinung: So dann fasse ich mal zusammen. Ein Cover das auf den ersten Augenblick schwächelt, sich aber nachträglich als gekonnter Schachzug herausstellt, sowie ein unverkennbar flotter und amüsanter Schreibstil. Ein Blick auf die Protagonisten, es handelt sich um 4 Protagonisten um die sich das Geschehen dreht. Eva - die unglückliche Ehefrau Jürgen - Evas Mann, der nicht ansatzweise nachvollziehen kann warum sich Eva in letzter Zeit "so anstellt" Monika - Evas beste Freundin Jean-Jacques - der charmante Franzose Allein schon hier kann man sehen, dass es sich wohl um eine interessante Mischung handelt. Alles in allem kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass ich selten Charaktere so mochte wie diese vier. Sie unterscheiden sich eindeutig von einander und trotzdem gibt es keinen Antagonisten. Jeder hat seine unverkennbare eigen Persönlichkeit, die keineswegs übertrieben herausgearbeitet wird. Diese Protagonisten handeln wie Menschen. Menschen wie du und ich. Hier haben wir es ausnahmsweise nicht mit Alleskönnern und hypernaiven Frauenbildern zu tun. Kompliment an die Autorin, die mit viel Humor und Ironie ihren Roman vorlegt, der nicht nur unterhält, sondern auch gerade wegen der ernsten Thematik Stoff zum Nachdenken bietet. Fazit: Ich empfehlen dieses Buch wärmstens weiter und wünsche jedem einzelnen angenehme Lesestunden! 5 Sterne von 5 Besuch mich doch auch auf meinem Blog: http://jeanne-darc-blog.blogspot.co.at/2014/11/der-spatz-in-der-hand-ist-die-taube.html

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  • Realitätsnah, berührend, doch auch humorvoll und spannend - eine gute Mischung!

    Der Spatz in der Hand - ist die Taube ...

    angi_stumpf

    27. June 2014 um 16:17

    Meine Inhaltsbeschreibung, ohne zu viel zu verraten: Alles beginnt mit Szenen einer Ehe, die viele von uns nachfühlen können. Vor allem diejenigen, die schon länger verheiratet sind und bei denen sich die erste rosarote Zeit der Verliebtheit bereits verflüchtigt hat, können die Nöte und Sorgen von Eva verstehen. Eva ist in zweiter Ehe mit ihrem jüngeren Mann Jürgen verheiratet. Ihr Göttergatte arbeitet sehr viel und dementsprechend vernachlässigt fühlt sie sich. Doch nicht nur Zeitmangel, sondern auch andere Nachlässigkeiten seinerseits bringen sie schließlich dazu, eine Anzeige aufzugeben. Als Autorin sucht sie einen männlichen Protagonisten für ein neues Buchprojekt. Die zwiespältige Gefühlswelt von Eva wird lebensnah geschildert. Einerseits ist da ihr Bedürfnis, treu zu Jürgen zu stehen, andererseits ihr Wunsch nach einer Veränderung der Beziehung, um Abwechslung in das Grau ihres Ehealltags zu bringen. Sie lernt den Franzosen Jean-Jacques kennen und verliebt sich nach einiger Zeit auch ein bisschen in ihn. Doch irgendetwas an diesem Mann ist seltsam. Eva spürt, dass er ein Geheimnis verbirgt und fragt sich, was wohl dahinterstecken könnte. Ihre beste Freundin Monika bietet ihre Hilfe an und fördert alsbald Ergebnisse zutage, die zunächst nicht gerade zu Evas Beruhigung beitragen. Doch unabhängig voneinander dringen sowohl Monika als auch Eva zu dem von Jean-Jacques verborgenen, erschütternden Geheimnis durch. Eine Erkenntnis, die Jean-Jacques für sie in ein völlig anderes Licht setzt. Als Jean-Jacques Eva zum Dank für ein Wochenende nach Paris einlädt, entstehen für alle Beteiligten Verwirrungen, die sich am besten mit jenen in Theaterstücken von Molière vergleichen lassen. Meine Meinung: In jeder Phase des Romans kann man mitfühlen, wie es Eva innerlich geht. Sie ist eine absolut lebendig wirkende und sympathische Protagonistin, deren Ängste und Emotionen fast greifbar sind. Auch die anderen Personen sind gut gezeichnet, manchmal erschreckend realitätsnah: Eva liebt ihre Tochter, deren Reaktionen man sich, besonders beim eigenen Kind, wirklich nicht gerade wünscht. Dieser Aspekt verkörpert einen Teil der geschickt eingeflochtenen Sozialkritik. Bei allem Ernst des (Ehe)Lebens darf natürlich etwas Spaß nicht fehlen und so findet sich auch die richtige Portion Humor in diesem Roman. Außerdem garantiert Jean-Jacques´ Geheimnis die nötige Spannung – eine rundum gelungene Mischung! Das Ende der geschickt aufgebauten Geschichte ist emotionsgeladen und sorgt mit einigen Überraschungen für ein stimmiges Gesamtbild. Trotz der meist eher ruhigen Erzählweise schaffte es das Buch, mich zu fesseln und ich habe mich bestens unterhalten gefühlt! Klappt man das Buch zu (oder hier besser: schließt man die Datei), dann hallt das Gelesene noch eine Weile nach, animiert zum Nachdenken über eigene Beziehungen und Freundschaften. Fazit: Eine sehr berührende, lebensnahe Geschichte über Enttäuschungen, zwischenmenschliche Konflikte, aber auch über Freundschaften, Treue und die Macht der Liebe. Hanna-Laura Noack findet stets die richtigen Worte – und nebenbei auch noch genug Raum für humorvolle Passagen. Wertung: 5 von 5 Sterne

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  • Ein wundervoller Roman über die Verwicklungen des Lebens mit Esprit geschrieben

    Der Spatz in der Hand - ist die Taube ...

    Heidi1015

    27. June 2014 um 14:42

    Eines Nachts wacht Eva neben ihrem jüngeren Ehemann auf, der, wie schon so oft in ihrer mehr als zwanzigjährigen Ehe, fast das gesamte Bett für sich beansprucht. Der „ ganze Katalog seiner Verfehlungen“ geht ihr durch den Kopf: Rücksichtslos verhält er sich, als habe er keinerlei Interesse mehr an ihr und Zeit hat er schon gar nicht für sie übrig. Ihr Leben ist eine Ödnis „zwischen Aufstehen, Rechner, Glotze und Langeweile im Ehebett…“ Eine wesentliche Veränderung muss her. Sie gibt eine Annonce auf und begegnet einem Arzt, den sie zunächst  für einen französischen Charmeur hält. Von da ab nehmen die Dinge  ihren Lauf. So viel sei verraten, die Geschichte nimmt eine überraschende Wende. Ein großer Skandal wird erzählt und mit dem nötigen Ernst geschildert. Bis kurz vor Schluss wird der Spannungsbogen gehalten. Durch die bildhafte Sprache und den wunderbaren Erzählstil kann man sich leicht in die handelnden Personen hineinversetzen. Es wird das Gefühl vermittelt mitten im Geschehen zu sein. Zusammenfassend: Die Personen werden liebevoll und beobachtungsscharf dargestellt, humorvoller Sprachstil und vereinzelte Dialekte verleihen dem Roman die entsprechende Würze.

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