Hanna Caspian Die Kirschvilla

(67)

Lovelybooks Bewertung

  • 63 Bibliotheken
  • 5 Follower
  • 0 Leser
  • 50 Rezensionen
(34)
(27)
(5)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Kirschvilla“ von Hanna Caspian

Isabell und ihre Großmutter Pauline treten ein Erbe in Köln an – Paulines Geburtshaus. Doch die alte Villa am Rheinufer birgt dunkle Geheimnisse. Bald sieht sich Isabell mit der Frage konfrontiert, ob ihr Liebesglück mit den Geheimnissen ihrer Familie zusammenhängt. Denn ausgerechnet Julius, Isabells neue Liebe, scheint tief in die schmerzliche Familientragödie verstrickt. Doch schließlich geben zwei Tagebücher aus den 1920er-Jahren, die die Zeit überdauert haben, Auskunft über die schockierenden Geschehnisse am Rheinufer – und über Wahrheiten, die niemand gerne über seine Familie erfährt.

Hat meine Erwartungen bei Weitem übertroffen

— Kelo24

Die Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit waren manchmal etwas verwirrend, aber insgesamt war das Buch sehr spannend.

— Hikaru13

echt toll <3

— Pat82

"Spannender Familiensaga in zwei Zeitebenen. "

— leseratte69

Gut geschriebener & bewegender Familienroman! Sehr empfehlenswert

— Isaopera

Wieviel Leid kann eine Familie ertragen, bis sie zerbricht?

— Nirena

Duesteres geheimnis

— Muschel

Dunkle Familiengeheimnisse!!

— Die-Rezensentin

Spannendes und bewegendes Familiendrama auf 2 Zeitebenen. Reicht der Fluch bis in die Gegenwart?

— Donnas

Überraschend gut zum Schluss

— woelfchen90

Stöbern in Romane

Alles, was ich nicht erinnere

abgebrochen

Prinzenmama05

Der verbotene Liebesbrief

spannend, verwirrend und dabei sehr gefühlvoll - pures Lesvergnügen

Petra1984

Die Lichter von Paris

Meine Empfehlung für die kommende graue Jahreszeit. Idealer Lesestoff!

DarkReader

Babylon

Interessant, aber doch verworren. Zu viel Abschweifungen und zu wenig schlüssig für meinen Geschmack.

miro76

Luisa und die Stunde der Kraniche

Ein faszinierender Roman mit vielen Facetten und mit einer sehr wankelmütigen Protagonistin.

Klusi

Der Sandmaler

Eine Reise wert...

LeenChavette

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • "Spannender Familiensaga auf zwei Zeitebenen. "

    Die Kirschvilla

    leseratte69

    22. June 2017 um 19:56

    KlappenextIsabell und ihre Großmutter Pauline treten ein Erbe in Köln an – Paulines Geburtshaus. Doch die alte Villa am Rheinufer birgt dunkle Geheimnisse. Bald sieht sich Isabell mit der Frage konfrontiert, ob ihr Liebesglück mit den Geheimnissen ihrer Familie zusammenhängt. Denn ausgerechnet Julius, Isabells neue Liebe, scheint tief in die schmerzliche Familientragödie verstrickt. Doch schließlich geben zwei Tagebücher aus den 1920er-Jahren, die die Zeit überdauert haben, Auskunft über die schockierenden Geschehnisse am Rheinufer – und über Wahrheiten, die niemand gerne über seine Familie erfährt.Die AutorinHinter Hanna Caspian verbirgt sich eine erfolgreiche deutsche Autorin, die ihr Herz ans Rheinland verloren hat. Ihre Liebesromane behandeln spannende Themen der vergessenen deutschen Geschichte. Hanna Caspian studierte Literaturwissenschaften und Sprachen. Mit ihrem Mann wohnt und arbeitet sie dort, wo auch ihr neuer Roman spielt – in unmittelbarer Nähe zum Rhein.Meine MeinungStoryNach einer langen Leseflaute habe ich endlich wieder mal ein Buch zu Ende gelesen. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen, einmal 2014 in Köln, dort lernen wir Isabell und ihre Großmutter Pauline kennen. Isabell soll ihr Erbe antreten, denn sie hat die Kirschvilla geerbt, in der ihre Großmutter Pauline ihre Kindheit verbracht hat. Und dann erleben wir immer wieder Rückblicke in Paulines Kindheit, über das verschwinden ihrer Schwester, über den tyrannischen Vater und dessen grausigen Erziehungs und Bestrafungsmethoden. Über den Weltkrieg und wie die Familie sich über Wasser gehalten hat. Natürlich darf auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen, denn zwischen Isabell und dem Makler Julius funkt es gewaltig.All das hat Hanna Caspian sehr spannend und mitreißend erzählt, so das der Leser regelrecht in einen Sog gezogen wird.SchreibstilDas Buch ist spannend erzählt, die Kapitel kurz gehalten so, dass keine Langeweile aufkommt, denn die Kapitel enden mit vielen Cliffhangern, und dann geht es in der anderen Zeit weiter, was mir sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen.CharaktereIch mochte bis auf Paulines Vater alle Charaktere sehr gerne. Besonders Isabel, die ein wenig von der Norm abweicht, war mir sehr sympathisch. Die Autorin bringt einem die Charaktere sehr gut und realistisch rüber. Man fiebert mit ihnen und schließt einige schnell ins Herz.Mein FazitEin wirklich toller und spannender Roman, der auf zwei Zeitebenen handelt und der ein Geheimnis birgt, dem man als Leser Stück für Stück in seinen Bann zieht. Interessante, unvorhersehbare Wendungen machen das Buch sehr spannend. Wer gerne Romane in dieser Richtung liest, ist hier bestens bedient. Ich vergebe gute fünf von fünf Leseratten/Sternen und eine absolute Leseempfehlung für Fans dieses Genres.

    Mehr
  • Die Kirschvilla ein superspannender Roman

    Die Kirschvilla

    anne_fox

    05. June 2017 um 18:22

    Pauline erbt in hohem Altern eine Villa, ihr Elternhaus am Rheinufer. Sie macht sich mit ihrer Enkelin Isabell auf, um ihr altes Elternhaus noch einmal zu sehen. Die Vergangenheit holt sie mit all ihren Tragödien  dabei schnell ein.  Der Roman ist auf 2 Zeitebenen geschrieben, voller Geheimnisse und spannend von der ersten Seite an. Pauline ist das jüngste Kind und bekommt nicht viel von den Ereignissen in der Kirschvilla mit. Der Vater ist sehr gewaltätig und brutal und macht den Kindern und seiner Frau Sopfia das Leben zur Hölle. Bis eines Tages die Rache kommt und mit der Schuld muss die ganze Familie leben. Der Roman ist so spannend, das man das Buch nicht aus der Hand legen kann.  Die Geschichte reißt einen mit und läßt einen nicht mehr los. Für mich der beste Roman seit langem, autenthisch und gut recherchiert, der Schreibstil fesselnd. Ich hoffe die Autorin schreibt weiter solch tolle Romane

    Mehr
  • Man soll den Text überarbeiten

    Die Kirschvilla

    Buchmotte

    16. April 2017 um 18:49

    Eine relativ gute Geschichte sehr, sehr holprig geschrieben. Als ob das Lektorat jeden zweiten Satz entfernt hätte und das übrige vergessen hat zu korrigieren. So was, wie "Nur noch in weiter Ferne konnte man das alte Holzboot erkennen, das KOPFÜBER den Fluss hinutertrieb" erwarte ich nicht in einem so hoch gelobten Buch.Und die Fehler haben sich die Hand gegeben, fast Seite für Seite.Die Art, wie es geschrieben wurde, reißt nicht vom Hocker, ist eher langweilig. Ich wusste schon auf  Seite 15, was bis zum Ende kommt.Ich verstehe den Hype nicht. OK, das Deckblatt schaut einfach umwerfend aus aber das ist auch schon alles an Gutem, was ich berichten kann.Das Lesen hat bei mir fast körperliche Schmerzen verursacht und dauerte wegen der unnötigen Fehler sehr lange, daher unterbrach ich es nach 50%.

    Mehr
  • Sehr traurige und tragische Familiengeschichte

    Die Kirschvilla

    Federzauber

    06. April 2017 um 21:37

    Auf der Suche nach neuen Familiengeschichten und Geheimnisse, bin ich sehr schnell auf die sehr guten Meinungen der Kirschvilla gestoßen.  Da das Cover mich unglaublich angesprochen hat und der Prolog sehr vielversprechend war, habe ich mich sehr auf die Geschichte gefreut.Obwohl das Cover so schön hell und sonnig erscheint, kam mir die gesamte Geschichte sehr düster,  beklemmend und dunkel vor. Es spielt auf zwei Zeitebenen: die Gegenwart mit der Enkelin Isabell und die Vergangenheit während der frühen Kindheit der Großmutter Pauline vor und während dem zweiten Weltkrieg.  Alles scheint sehr trüb und von einem Dunstschleier des Bösen überschattet zu sein. Es herrscht eine große Trauer und viel Leid. Insbesondere die Vergangenheit schlägt sehr aufs Gemüt. Sehr viel weniger wegen dem Krieg,  als das was in der Familie geschieht mit einem Vater als Tyrann,  der seine Frau und Kinder terrorisiert und traumatisiert.  Zeitweise hat mich die Geschichte sehr runter gezogen. Andererseits hat sie mich sehr gepackt, mich berührt und ergriffen. Die ganze Geschichte war in einem typischen Familiengeheimnisse Genre aufgebaut, aber der Inhalt war sehr viel tiefsinniger, traumatischer als mir bisher bekannte Bücher in dieser Richtung.  Es zeigt sehr gut wie es Familien hinter den vier eigenen Wänden ergehen kann, ohne dass die Aussenwelt es unbedingt mitkriegen kann. Und wieviel die Schmerzen im weiteren Lebensverlauf noch erhalten bleiben und die weiteren Generationen anstecken können. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, da ich sehr tiefgehende Geschichten unglaublich gerne mag. Dass mich die Geschichte teilweise sehr runter gezogen hat, war nicht negativ gemeint, im Gegenteil, es zeigt nur umso besser wie gut die Autorin die Atmosphäre und das Leid rüber bringen konnte und es dem Leser anschaulich und authentisch näher bringen konnte.  Note: 4/5

    Mehr
  • Sehr starke Rückblenden

    Die Kirschvilla

    Isaopera

    30. March 2017 um 16:00

    Hanna Caspian - dahinter steckt laut Verlag eine bekannte deutsche Autorin, die irgendwo am Rhein zu Hause ist. Wer es sein mag? Keine Ahnung, aber ihre Liebe zur Stadt Köln liest sich auf jeden Fall aus den Zeilen heraus :)  "Die Kirschvilla" hat einen sehr romantischen Titel und ein ebensolches Cover, allerdings steckt in diesem Roman nicht nur Romantik, sondern auch eine Fülle an düsteren Ereignissen und Geheimnissen, die mich immer wieder ziemlich überraschen konnten! Unvorhersehbare Wendungen sind in diesem Buch nicht allzu selten und ich finde, dass gerade die Rückblenden eine große Stärke des Romans sind. Ohne zu viel darüber verraten zu wollen, hat mich die Geschichte der Familie wirklich sehr berührt und ist wunderbar vielschichtig angelegt worden! In der Gegenwart handelt die Geschichte von Isabell und ihrer Großmutter. Natürlich gibt es auch einen gutaussehenden (und netten!) Herren, der ihre Gefühle gehörig durcheinander bringt und sie tatkräftig unterstützt. Hierbei haben mir vor allem die Beschreibung der engen Beziehungen zwischen den Personen und die Schilderungen der Schauplätze gefallen - alles wirkt sehr plastisch und authentisch und bildete eine super Grundlage für den Film in meinem Kopf ;)  Für mich ein gut geschriebener und spannender Familienroman. Ich hoffe, die unbekannte Autorin schreibt noch weitere Romane dieses Kalibers! 

    Mehr
  • Düstere Familiengeheimnisse

    Die Kirschvilla

    dermoerderistimmerdergaertner

    11. March 2017 um 18:38

    Die 36-jährige Isabell begleitet ihre Großmutter nach Köln, wo diese ihr Geburtshaus als letzte Überlebende ihrer Geschwister erben soll. Doch auf der alten Villa am Rheinufer soll ein böser Fluch liegen. Die 88-jährige Pauline möchte ihr Erbe nicht antreten, sondern schon jetzt alles Isabell vermachen. Die ist jedoch unschlüssig.Als Isabell und Julius, der Notar, zufällig alte Tagebücher von Paulines ältester Schwester in der Villa finden, erfahren sie schockierende Wahrheiten über Paulines Familie...Das Cover deutet auf eine eher seichte Liebesgeschichte hin, aber das ist dieses Buch sicher nicht.Die Handlung spielt auf zwei, mit dem Tagebuch sogar auf drei Zeitebenen. Manchmal war das etwas verwirrend, störte aber nicht allzu sehr.In der Gegenwart wird die Geschichte von Isabell, Pauline und Julius erzählt, die durch die Tagebücher nach und nach die dramatischen Geschehnisse aus der Zeit vor Paulines Geburt erfahren. Der Leser ist ihnen allerdings einen Schritt voraus, denn durch Rückblicke in die 1920er Jahre, manchmal auch in die Zeit des zweiten Weltkriegs, erfährt er wesentlich mehr als im Tagebuch erwähnt wird. Schon der Prolog deutet auf ein Unglück hin, doch das nimmt keineswegs die Spannung. Die Geschichte in der Gegenwart war dagegen nicht ganz so spannend und die Liebesgeschichte zwischen Isabell und Julius wirkte ziemlich konstruiert. Ich habe immer ungeduldig auf die Rückblicke gewartet, denn diese Handlung war so spannend, beklemmend und dramatisch, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Gerade zum Ende hin ähnelte es schon einem Krimi.Fazit: Wer gerne Bücher über düstere Familiengeheimnisse liest, dem kann ich „Die Kirschvilla“ nur empfehlen.Vielen Dank an das Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House und den Heyne Verlag für dieses Buch.

    Mehr
  • Ein Roman, der tief bewegt?

    Die Kirschvilla

    Nirena

    11. March 2017 um 10:49

    Romane, die alte Familiengeheimnisse nach und nach ans Licht bringen, haben mich schon immer fasziniert. Entsprechend war "Die Kirschvilla" prädestiniert, gelesen zu werden.Die Handlung wird in zwei unterschiedlichen Zeitsträngen erzählt: einmal in der Gegenwart in Köln mit Pauline, Isabell und Julius und einmal in der Zeit zwischen den Weltkriegen, vor allem in den Jahren vor Paulines Geburt.Der Lesefluss ist sehr gut, da man als Leser nichts lieber möchte, als den Dingen sofort auf den Grund zu gehen. Das allerdings weiß Hanna Caspian zu verhindern, denn nur Stück für Stück wird die Vergangenheit enthüllt. Und eigentlich ist das auch gut so, denn all die Dinge, die ans Licht kommen, wären auf einmal überhaupt nicht zu verkraften. Wieviel Leid kann eine Familie ertragen, bis sie zerbricht? Diese Frage wird in "Die Kirschvilla" definitiv beantwortet, denn es ist kaum vorstellbar, dass einer einzigen Familie noch mehr Fürchterliches widerfahren kann!Der Roman ist sehr emotional und berührt beim Lesen tief, denn man leidet und hadert mit den Protagonisten, die sehr lebensecht charakterisiert wurden, was die Identifikation leicht macht.Mich hat "Die Kirschvilla" mit einem Seufzer zurückgelassen - hätte ich mir doch für jeden Einzelnen im Buch ein wenig mehr Glück erhofft. Aber gerade die Realitätsnähe - dass es nämlich leider nur zu gut vorstellbar ist, dass so etwas tatsächlich geschieht und geschah - macht die Eindrücklichkeit des Romans aus.

    Mehr
  • Duester

    Die Kirschvilla

    Muschel

    14. February 2017 um 10:44

    "Die Kirschvilla" von Hanna Caspian"" ist ein sehr spannender Roman. Auf zwei Zeitebenen erfahren wir nach und nach, was es mit dem Geheimnis um Isabells Vorfahren auf sich hat. Die Geschichte in der Vergangenheit ist sehr duester und dramatisch. Insgesamt erschien es mir doch zuviel des Ungluecks. Auch im anderen Zeitstrang, in dem wir Isabell naeher kennenlernen, war mir zuviel negatives. Dennoch bin ich durch das Buch geflogen, da es durchweg spannend war.

    Mehr
  • Tipp...

    Die Kirschvilla

    unclethom

    13. February 2017 um 12:20

    Nach den ersten einhundert Seiten dachte ich so bei mir „Das Buch ist so schön und bewegend“ es wäre schade dies jetzt im Galopp runterzulesen. Daher habe ich mich dazu entschlossen, jeden Tag nur ein paar wenige Seiten zu lesen. Und so konnte ich das Buch auf mehr als 4 Wochen verteilt genießen. Im Nachhinein betrachtet war dies eine richtig gute Entscheidung. Das Buch erstreckt sich über drei Erzählstränge die im heute, in den neunzehnhundertzwanzigern und in und um den zweiten Weltkrieg handeln. Jeder Strang für sich ist schon eine schöne und spannende Geschichte, doch zusammen konnte mich das Buch wirklich begeistern. Was mich jedoch wirklich überrascht hat, dass der Verlag das Buch als reine Liebesgeschichte verkaufen will. Klar ist es vorrangig eine Liebesgeschichte, doch es ist vielmehr als nur das. Es ist eine wirklich wunderschöne Familiensaga, die aus den gefundenen Tagebüchern, aber auch aus Großmutter Paulines Erinnerungen ihre Spannung zieht. Also liebe männlichen Leser, keine Angst und ran an das Buch. Hanna Caspian gelingt es dank ihrer wirklich sehr bildhaften Beschreibung der Figuren und Schauplätze, dem Leser einen bunten farbenfrohen Film in den Kopf zu pflanzen. Und so erscheint es dem Leser als sei er nicht außen vor sondern als stünde er mitten in der Story. Die Autorin hat, so habe ich das Gefühl, das Buch weniger geschrieben, sondern viel mehr hat sie es komponiert. Jedes Detail passt wie in ein Mosaik und könnte man über ein Buch sagen es sei Perfekt, für „Die Kirschvilla“ würde dies zutreffen. Einziger Kritikpunkt von meiner Seite, es war viel zu kurz, ich hätte gerne weitergelesen. Ich kann für das Buch eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen, auch für Männer. Und vergebe die hochverdiente Höchstpunktzahl von 5 Sternen von 5.

    Mehr
  • Ein Haus voller Geheimnisse ...

    Die Kirschvilla

    ConnyZ.

    04. February 2017 um 20:28

    Im September 2016 erschien „Die Kirschvilla“ von Hanna Caspian im Heyne Verlag. Auf 480 Seiten erzählt sie die geheimnisvolle Geschichte einer Familie. Dass die idyllische Villa am Rheinufer solch dunkle Geheimnisse verbirgt, damit hätte Isabelle niemals gerechnet. Zusammen mit ihrer Großmutter Pauline möchte sie dieses Gebäude in Augenschein nehmen und tritt in eine Vergangenheit ein, die niemals wieder ans Licht hätte kommen sollen … Hanna Caspian setzt die Kirschvilla in den Mittelpunkt. Ein bezauberndes Haus, welches Mittelpunkt glücklicher Zeiten für Paulines Familie hätte werden sollen, doch unter dem Hausherren August konnte keine blühende Zukunft entstehen. Als Glücksspieler lernt man August Korten kennen und als Tyrann wird er die nette Familie durch das Werk führen. Immer wieder springt man, durch Tagebucheinträge geleitet, von dem diesseits in diese schreckliche Vergangenheit. An dieser Stelle möchte ich nicht zu viel aus dem Handlungsstrang verraten, aber so viel sei gesagt – es wird richtiggehend Herzzerreißend, was die armen Kinder erleben mussten! Aber auch mit Isabelle und Pauline im Diesseits, 2014, erfährt man vieles über die Figuren und ihren Antrieb. Sehr bewundert habe ich da Oma Pauline, welche als jüngstes Kind aus der Familie Korten stammt. Doch alles rund um ihre Geburt ist wahnsinnig geheimnisvoll und wurde richtig spannend von Hanna Caspian verpackt. An manchen Stellen, gerade in den Szenen von Isabelle, wünschte ich mir etwas mehr Tempo, aber das lag vor allem daran, weil ich gern wieder in die Vergangenheit reisen wollte, um mehr erfahren zu können, wie es mit der Familie weiterging. „Die Kirschvilla“ verbirgt so viele Geheimnisse, dass die Beteiligten bis heute darunter zu leiden haben – eine sehr dramatische und gefühlvolle Geschichte! Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de Copyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

    Mehr
  • Dunkle Familiengeheimnisse !!

    Die Kirschvilla

    Die-Rezensentin

    21. January 2017 um 12:17

    Ganz überraschend erben Isabell und ihre Großmutter Pauline ein riesiges Anwesen in Köln. Als Kind lebte Pauline mit ihrer Familie dort, doch irgendetwas scheint damals vorgefallen zu sein, denn sie war in den ganzen Jahren nie wieder dort.Die Autorin schreibt in zwei Zeitebenen, wobei eine der Handlungen in Form von alten Tagebüchern erzählt wird. Isabell fand sie durch Zufall, in einem Verschlag in der Villa versteckt.Pauline war eins von mehreren Kindern und die ganze Familie hatte unter dem herrischen, brutalen Vater zu leiden.Nach und nach wird eine extrem düstere Familiengeschichte enthüllt, deren Auswirkungen bis in die Gegenwart zu spüren sind. Isabell beginnt langsam zu verstehen, warum ihre Großmutter nicht über ihre Vergangenheit sprechen möchte.War es wirklich der Fluch, der einst ausgesprochen wurde, der die Familie zerstört hat?Mit Isabell konnte ich nicht so richtig warm werden, ihre Art war mir zu hektisch und flatterhaft.In die Vergangenheit konnte ich mich  jedoch wunderbar hineinversetzen, die Autorin hat die beklemmende Atmosphäre in der Villa sehr gut eingefangen.Allerdings kamen mir die historischen  Kapitel etwas zu kurz. Ich hätte mich lieber länger in der damaligen Zeit aufgehalten. Immer wenn ich mich gerade in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts eingelesen hatte, sprang die Autorin wieder in die Gegenwart.Hanna Caspian hat  eine fesselnde Familiengeschichte geschrieben, mit zahlreichen Verwicklungen, die plötzlich auch Folgen auf Isabells heutiges Leben haben.

    Mehr
  • Die Kirschvilla mit ihren Geheimnissen

    Die Kirschvilla

    jenny_wen

    27. December 2016 um 13:58

    Die Geschichte beginnt im Jahre 1926 und genau dieser Anfang hat es in sich.  Anschließend wird in das Jahr 2014 geschwenkt, in der klar wird, das Isabell mit Flugangst zu kämpfen hat. Sie ist auf dem Weg zu ihrer Oma Pauline, mit der sie zu dem Notar fahren will, denn Pauline soll ein Erbe antreten, ihr Geburtshaus wurde ihr von ihrem Bruder Oskar hinterlassen. Doch welche Geheimnisse diese Villa beherbergt, kommt erst nach und nach raus. Nachdem die Geschichte so spannend im Jahre 1926 gestartet ist, plätschert die Handlung in der Gegenwart etwas dahin. Erst nach und nach gewinnt sie an Spannung, so dass ich lieber die Rückblicke aus dem Jahre 1926 gelesen habe. Aber nach und nach wurde auch die Gegenwart spannend, so dass ich schnell wissen wollte, wie es weiter geht. Nicht jeder Charakter konnte mit einem Tiefgang versehen werden, denn es befinden sich sehr viele Charaktere in der Geschichte. Es fängt da mit Pauline und Isabell an, gefolgt von Julius, dem Notar. Dann sind da die Geschwister von Pauline. Hier spielen aber eigentlich nur Magnus, Oskar und Clementine eine große Rolle. Was mich allerdings gestört hatte, ich bekam Oma Pauline nicht wirklich zu packen. Sie hat mich in dieser Geschichte nicht wirklich überzeugt, obwohl sie doch eine große Rolle in diesem Buch spielt. Die Autorin hat hier einen sehr flüssigen Schreibstil, der mir sehr gut gefallen hat. Auch wenn sie sich in die Vergangenheit begibt, wird es nicht zäh. Ich habe mich in der Vergangenheit wohler gefühlt, als wenn wieder in die Gegenwart gewechselt wurde.  Auch konnte Hanna Caspian mich mit ihren Beschreibungen über die Villa, dem Garten, etc. sehr überzeugen. Sie hat im gesamten Buch eine wundervolle Atmosphäre geschaffen, in die ich mich sehr gut hineinversetzen konnte, sei es hoch dramatisch gewesen oder gefühlvoll. Auch die Gefühlswelt der einzelnen Kinder hat sie sehr gut umgesetzt. Mein Fazit: Die Kirschvilla ist ein Roman, der mich mitgenommen hat, mit all seinen Geheimnisse. Fesselnd erzählt und in meinen Augen ab einer gewissen Seitenzahlt auch durchweg spannend. 4 Sterne möchte ich hier vergeben!

    Mehr
  • Der Fluch einer Familie

    Die Kirschvilla

    woelfchen90

    15. December 2016 um 10:44

    In "Die Kirschvilla" von Hanna Caspian erwartet uns die Familiengeschichte von Isabell. ihr Großonkel aus den USA ist gestorben und hinterlässt Isabells Großmutter Pauline eine mysteriöse Erbschaft in Köln. Isabell reist zu ihrer Großmutter um sie bei der Abwicklung zu untersützen. So richtig ist Isabell in ihrem Leben noch nicht angekommen, denn immer wieder suchen sie Panikattacken heim. Es hält sie nie lange an einem Ort. Das Erbe ihres Großonkels mit all seinen Geheimnissen scheint somit gerade recht zu kommen. Neben dem offensichtlichen und greifbaren Anteil des Nachlasses, einer Villa am Rhein mit allerlei Nebengebäuden, kommen noch weniger handhabbare Teile dazu. Isabells Vorfahren hatten kein sehr glückliches Leben unter dem Hausherrn August Korte, der mit harter und nur wenig fairer Hand herrschte. Seit seinem Tod scheint ein Fluch über der Villa zu liegen, der alles Glück, das dort emporkommt im Keim erstickt. Über Tagebücher bringt Isabell Licht in einen kleinen Teil ihrer Familiengeschichte, die sowohl sie als auch ihre Oma Pauline sehr aufwühlt und einige unerwartete Dinge ans Licht bringt.Natürlich spielt auch der nette Notar Julius hierbei eine Rolle. Die drei ahnen jedoch noch nicht, in wie weit er in die Familiennetze eingewoben ist. Kann Isabell das Glück zurück in die Villa bringen? Meine Meinung: "Die Kirschvilla" kommt schon mit einem tollen Cover daher, das mir sofort ins Auge gesprungen ist. Zunächst dachte ich, dass es einen neuen Lucinda Riley Roman gibt und ich muss sagen, dass nicht nur das Cover sehr an diese Romane erinnert. Die Verpflechtung von zwei Zeitebenen ist ja mittlerweile zur gängigen Methode für solche Familiengeschichten geworden und hin und wieder kann man so eine Saga gerne verschlingen.Hanna Caspian ist die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart hier recht gut gelungen. Ab und an hatte ich das Gefühl, dass mir in dem Teil, der nach dem ersten Weltkrieg - also in der Vergangenheit - spielt, ein paar Seiten fehlen. Ein- oder zweimal habe ich direkt zurückgeblättert um zu sehen, dass ich auch ja nix übersprungen habe. Es wurden einfach zu viele Details vorausgesetzt. Dies hängt sicherlich damit zusammen, dass der Vergangenheitsteil nicht zusammenhängend ist. Sprich in der Gegenwart sind die Tage der Reihe nach erzählt. währen in der Vergangenheit gesprungen wird. Der erste Punkt, an dem ich zurückblättern musste, war, als auf einmal Pferde angeschafft waren und deren Namen so aus dem Nichts auftauchten, als hätte der Leser die Namen ausgesucht. Mir kam es jedenfalls komisch vor und ich konnte erstmal nichts damit anfangen.Man muss sich hier auch ersteinmal daran gewöhnen, dass in der Vergangenheit verschiedene Erzähler auftreten. Der Großteil stammt zwar aus dem gefundenen Tagebuch, aber hin und wieder treten auch Paulines Mutter und sogar ihr Vater auf. So erfährt man natürlich viel mehr, als wenn man nur die Perspektive des Tagebuchschreibers lesen könnte. Dennoch sind hier die Übergänge nicht immer ganz glatt, was mich dazu veranlasst, einen Stern in der Bewertung abzuziehen.Die Geschichte an sich finde ich sehr gelungen und geschickt dargestellt. Nach einigen Seiten hatte ich schon Angst, den Ausgang erahnen zu können und wurde dann noch durch eine unerwartete Wendung überrascht. Durch den lockeren Schreibstil, kann man nur so durch die Seiten fliegen und hat auch beim "historischen" Teil keine Schwierigkeiten.Hin und wieder war ich mit den Entscheidungen der Charaktere nicht so ganz einverstanden, das war aber zu verschmerzen. Alles in allem ist das Buch für Fans von Familiengeschichten sehr gut geeignet.

    Mehr
  • Manches ist einfach vorherbestimmt

    Die Kirschvilla

    Schneeflocke2013

    06. December 2016 um 07:34

    Inhalt:Pauline, Isabells Großmutter, beerbt ihren älteren Bruder Oskar. Er hat ihr ein Grundstück in Köln hinterlassen – Paulines Geburtshaus. Es ist eine alte Villa. Isabell fährt mit ihrer Oma dorthin, damit sie es sich anschauen kann. Durch Zufall gerät sie an zwei Tagebücher ihrer Urgroßtante. Sie erfährt Dinge, die in der Villa passiert sind. Lernt einen jungen Mann namens Julius Grotheus kennen und versucht zu verstehen weshalb ihre Oma von einer Sekunde auf die andere etwas gegen ihn hat.Meine Meinung:Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt! Ich liebe Romane die am Rhein spielen und dieses hier erfüllt noch einen weiteren Punkt der mir gefällt: Es spielt in Köln.Wie viele Romane ich auch schon gelesen habe. Köln und Rhein sind für mich immer ein Grund das Buch zu lesen.Von Anfang an war mir Isabell sympathisch. Sie ist eine junge, engagierte und sogar energische Frau die allerdings schon einige Verluste in ihrem Leben erlebt hat. Sie ist sehr vorsichtig und skeptisch Männern gegenüber. Sobald es zu ernst wird sucht sie nach einem Fehler und schmeißt diesem Mann aus ihrem Leben. Sie hat Angst vor festen Bindungen und weitere Verlusten. Was ich selbst sehr gut verstehen kann.Pauline ist nicht mehr die Jüngste mit 88 Jahren. Als letzte ihrer Familie, die Eltern sind schon lange tot, beerbt sie nun in Köln ihren Bruder. In ihrem Leben gibt es viele Geheimnisse die sie auch ihrer einzigen Enkelin nicht erzählen möchte. Manche weiß selbst sie nicht.Julius, ein junger Mann, steht ebenfalls mit beiden Beinen im Leben und hat selbst, genau wie die zwei Frauen, schwere Verluste erlitten. Er ist Notarassistent bei der Kanzlei die sich um das Erbe kümmert und hat die Brauerei gemietet die zum Grundstück von Pauline gehört. Schnell spürt er sein Interesse an Isabell.Keiner der drei hat etwas dagegen, doch mir war recht schnell klar, dass dies alles eine Bewandtnis hat. Zu Beginn des Buches kam ich mir tatsächlich noch unschuldig vor, doch am Ende hätte mir eigentlich klar sein müssen das die Psyche mancher Menschen nicht nur schmutzig, sondern auch richtig verdorben ist. Ohne jegliche Tabus.Es gab ein paar Personen, denen ich gerne ans Leben gegangen wäre. Mir ist richtig übel geworden bei dem was in dem Tagebuch stand. Leider gibt es immer wieder Menschen die so tief sinken und an nichts anderes denken als ihr eigener Reichtum und ihre Gier…Trotzdem hat mir das Buch einige sehr schöne Lesestunden bereitet!Das Einzige was ich Schade finde ist, dass ich nicht weiß welche Bücher noch von der Autorin geschrieben wurden.Hanna Caspian ist ja nur ein Synonym über das ich nicht mehr erfahren konnte als das was hinten im Umschlag stand.Von mir gibt es 4,5 Flocken und ein großes Danke an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar!

    Mehr
  • Nicht ganz perfekt ...

    Die Kirschvilla

    engineerwife

    05. December 2016 um 11:27

    Dieser Roman spielt auf zwei Zeitebenen, der Gegenwart und der Vergangenheit in den 20er Jahren. Während mir die Szenen, die in der Vergangenheit spielten, sehr gut gefielen, fand ich die Gegenwartsszenen oft etwas überzogen und zu schwülstig geschrieben. Mmmhh … klar, zwei Menschen treffen sich zum ersten Mal und sprechen schon zwei Tage später darüber, dass sie ihr restliches Leben zusammen verbringen werden. Besonders Julius ist sich totsicher! Das scheint mir doch ein bisschen zu viel. Oma sieht es auch gleich, das ist der Richtige für die Ehe und Familiengründung. Ganz anders und sehr spannend dagegen ist der Part, der das Leben der Eltern und Geschwister beleuchtet. Man bekommt ein tolles Gefühl für die damalige Zeit. Während des Lesens wird man immer wieder aufs Neue überrascht, auf falsche Fährten gelockt und ist nachher froh über den Ausgang, der ein klein wenig vorhersehbar war. Der Schreibstil ist flüssig und sehr anschaulich und macht beim Lesen Spaß.   

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks