Hanna Dietz Wie Buddha in der Sonne

(43)

Lovelybooks Bewertung

  • 40 Bibliotheken
  • 4 Follower
  • 0 Leser
  • 31 Rezensionen
(13)
(20)
(9)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Wie Buddha in der Sonne“ von Hanna Dietz

Liebe unter exotischen Bedingungen: Bei Hanna Dietz, Autorin von 'Männerkrankheiten' und 'Weiberwahnsinn', schmelzen die Herzen wie Buddha in der Sonne. Die witzigste Urlaubslektüre seit langem! Nichts weniger als den perfekten Urlaub hatte Frida für sich und ihren Mann Henning auf der Tropeninsel Larishang geplant. Doch statt mit Henning im Strandbungalow im Luxus zu schwelgen und die eheliche Sinnlichkeit neu zu entdecken, werden sie in eine runtergekommene Bruchbude verfrachtet. Kakerlaken im Bad und Frösche im Pool sind aber nicht das Schlimmste an der "Villa" Coconut. Viel schlimmer sind ihre Mitbewohner, die spaßbefreiten Workaholics Amy und Christopher und eine völlig überdrehte Familie aus Düsseldorf. Ebenso wie der halbseidene Straßenguru, der Frida mit ominösen Prophezeiungen in Angst und Schrecken versetzt. Erholung: Fehlanzeige! Liebesleben: Pustekuchen! Die ganze Reise: ein Desaster de luxe! Das kann Frida nicht auf sich sitzen lassen. Um den Urlaub zu retten, schreckt sie auch nicht davor zurück, die einheimische Geisterwelt um Hilfe anzuflehen. Mit ungeahnten Folgen für alle Beteiligten…

Unlustiger Pannenurlaub - ein Buch für die Hoitelbiobliothek

— schnaeppchenjaegerin

Stöbern in Romane

Lauter gute Absichten

Kurzweilige Geschichte um einen angry young man, der sich gegen die Familie auflehnt - und an den eigenen Ansprüchen scheitert.

Marina_Nordbreze

Die Lichter von Paris

Generationenübergreifend. Legt sich wie eine kuschelige Decke romantisch um deine Schultern! Angenehme Atmosphäre.

Simonai

Was man von hier aus sehen kann

Eine Geschichte, die mich mit ihrer Wärme und liebevollen Erzählart absolut bezaubert hat.

Kathycaughtfire

Wie der Wind und das Meer

Eine wunderbare Geschichte über eine Liebe, die nicht sein darf! Ein Lesegenuss!!!

Fanti2412

Das saphirblaue Zimmer

Drei Frauen, drei Entscheidungen, in Zeiten, wo die Meinung einer Frau nichts galt. Ein grandioser, historischer Liebesroman.

FreydisNeheleniaRainersdottir

Die Stille zwischen Himmel und Meer

Sehr schönes Buch

karin66

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Nett, witzig, aber nicht mitreißend

    Wie Buddha in der Sonne

    KerstinTh

    22. October 2017 um 10:02

    Frida ist neununddreißig und wünscht sich ein Kind mit ihrem Mann Henning. Die beiden sind nun seit acht Jahren zusammen und bis jetzt wurde nichts aus Nachwuchs. Langsam bekommt Frida Panik, da sie vier Jahre älter ist als Henning – nicht dass er sich noch eine Jüngere krallt. Doch in ihrem Urlaub auf Larishang soll es nun endlich klappen. Aber aus dem wunderschönen, paradiesischen Urlaub scheint nichts zu werden. Statt eigenem Bungalow mit eigenem Steg ins Meer landen sie in einer alten Stadtvilla. Und das nicht allein, sondern zusammen mit zwei Arbeitstieren und einer quirligen vierköpfigen Familie. Die acht verstehen sich überhaupt nicht. Wird der Urlaub ein Fiasko oder wendet sich mit Buddhas Hilfe doch noch alles zum Guten? Geschrieben ist dieser Roman in der Ich-Perspektive aus Fridas Sicht. Der Roman enthält viel Witz, allerdings wirkt es manchmal doch etwas konstruiert und übertrieben. So richtig mitreißen konnte es mich nicht. Teilweise war es auch nervig. Es dreht sich um eine gemeinsame Woche der acht in der Coconut Villa. Es geht um die Anfeindungen und Sticheleien der Mitbewohner untereinander. Zwischendurch redet Frida auf der Straße immer wieder mit einem Mönch – Satchman – der mit Weisheiten um sich schmeißt. Die Handlung dümpelt eher vor sich hin. Von der Handlung her würde ich diesen Roman eher als langweilig abtun. Allerdings hat es der Witz doch rausgerissen, so dass es am Ende ok war. Die Charaktere sind sehr lebendig und gut beschrieben. So dass man gefühlt mit ihnen in der Coconut Villa wohnt. Jeder hat seine Ecken und Kanten und wächst charakterlich im Laufe der Handlung. Letztendlich vergebe ich drei von fünf Sternen.

    Mehr
  • Unlustiger Pannenurlaub - ein Buch für die Hotelbiobliothek

    Wie Buddha in der Sonne

    schnaeppchenjaegerin

    12. August 2016 um 09:55

    Frida und Henning haben einen Luxusurlaub in einem Vier-Sterne-Resort in Thailand gebucht. Frida ist knapp 40 Jahre alt und möchte den Urlaub neben der Erholung in erster Linie dazu nutzen, ihren Mann nach allen Regeln der Kunst zu verführen, um endlich schwanger zu werden.Am Urlaubsort angekommen, werden sie damit konfrontiert, dass sie nicht den gebuchten Bungalow beziehen können und zusammen mit einer Familie und einem weiteren Pärchen in einer Ersatzunterkunft untergebracht werden. Die „Coconut Villa“ ist keine adäquate Unterbringung: Kein Servicepersonal, nur ein Bad für acht Personen, Kakerlaken, Lunchpakete statt Halbpension… Zu allem Überfluss sind die unfreiwilligen Mitbewohner alles andere als sympathisch und nerven vor allem Frida bereit seit dem Flug durch ihr überhebliches Verhalten. Zudem hadert Frida mit ein paar überflüssigen Pfunden, während Henning seine Blicke nicht von den mitreisenden Damen abwenden kann.„Liebe unter exotischen Bedingungen […]. Die witzigste Urlaubslektüre seit langem!“ wird dem Leser versprochen. Auch ich versprach mir von der Handlung eine locker-leichte Urlaubslektüre oben Anspruch auf Tiefgang und wollte mich einfach nur von „Wie Buddha in der Sonne“ unterhalten lassen.Es ist allerdings eine Geschichte um einen Urlaub voller Pleiten, Pech und Pannen, wie man sie schon zigmal im Fernsehen gesehen hat. Die Charaktere sind überzeichnet und auch die Handlung und das Verhalten der Figuren sind unrealistisch und wirken gewollt komisch. Keiner der gestrandeten Urlauber weiß sich gegen das unmögliche Quartier zur Wehr zu setzen und so machen sich gegenseitig durch Streits um das schönste Zimmer oder eine Internetverbindung das Leben schwer, Frida nervt durch ihr mangelndes Selbstbewusstsein und ihre dilettantischen Verführungsversuche. So machen ihr en vermeintlich defekter Deckenventilator oder die zu flüssig geratene Sprühsahne einen Strich durch die Rechung. Und so reihen sich weitere absurde Zwischenfälle, unlustig und uninspiriert aneinander, bis die Pärchen sich zusammenraufen und nach vierzehn Tagen ohne den gebuchten Luxus die Abreise ansteht. „Wie Buddha in der Sonne“ ist ein Roman, den man getost der Hotelbibliothek spenden kann.

    Mehr
  • Tolle Urlaubslektüre...

    Wie Buddha in der Sonne

    mj303

    28. October 2015 um 13:28

    Ich habe mir das Buch im Flughafen Shop kurz vorm Abflug in unseren Urlaub ( der übrigens im Gegensatz zu der beschriebenen Reise ein absoluter Traum war) gekauft... Es war ein Cover Kauf - außerdem lese ich gerne deutsche Autoren und es erinnerte mich vom Klappentext ein wenig an Hummeldum - kurzum gekauft! Der Schreibstil war so klasse und die Charaktere so "echt", dass ich das Buch bei unserem Flug und der folgenden Busfahrt in einem Rutsch durchgesuchtet habe :-) Amüsant mit einer Prise Melancholie - ein Buch das vordergründig unterhält und dennoch auch einiges zum Nachdenken bereithält. Ich würde es jederzeit weiter empfehlen!

    Mehr
  • Eine humorvolle charmante Reise die hier den Leser mit dieser Lektüre erwartet.

    Wie Buddha in der Sonne

    Kendra

    21. September 2015 um 09:43

    „Wie Buddha in der Sonne“ von Hanna Dietz ist ein humorvolles Buch über die Tücken einer Urlaubsreise. Hiermit besticht die Geschichte vor allem mit einer wunderbar sympathisch-liebenswerten und chaotischen Protagonistin, die dem Leser bereits sehr schnell ans Herz wächst. Frieda und ihr Ehemann Henning reisen nach Larishang um dort Urlaub zu machen, insgeheim jedoch plant Frieda dort ihren Mann zu verführen um endlich schwanger zu werden, denn aufgrund ihres Alters von Ende 39 setzt sie sich selbst sehr unter Druck. Doch davon weiß ihr Mann natürlich nichts. Doch anstelle eines 4 Sterne Luxus Hotels wartet auf sie ,aufgrund einer plötzlichen Hoteländerung ,die abseitsgelegene Villa Coconut. Leider müssen sie sich diese Unterkunft die so gar nicht ihre Vorstellung von Luxus entspricht, auch noch mit 2 weiteren Paaren teilen, samt deren Kinder. Eine totale Katastrophe für Frieda, die ja eigentlich die Zweisamkeit sucht, denn ihre fruchtbare Zeit steht an und daher ist sie bereit mit allen Mitteln um eine andere Unterbringungsmöglichkeit zu kämpfen. Auch die sehr schwierigen Mitbewohner, untermauern diesen Entschluss. Doch nichts will so richtig funktionieren und bald schon findet sie eine gestohlene Buddha Figur und bald fragt sie sich ob dieser Gegenstand einen Fluch über sie gelegt hat? Oder ist es nur Zufall, dass ausgerechnet jetzt liebestechnisch mit ihrem Mann so gar nichts laufen will? Auch die plötzliche Sorge um den Verbleib ihres Mannes und des Mitbewohners sorgt für Wirbel in der Villa, daher machen sich die Frauen der unfreiwilligen WG gemeinsam auf sie Suche, dabei erleben sie so einiges an Abenteuer dass ihre Feindschaft kurz ausblendet. Bald schon erkennt Frieda jedoch: Zitat Seite 306: „Es muss nicht immer alles sofort perfekt sein und wie am Schnürchen laufen. Kleine Rückschläge gehören zum Leben eben dazu“ Ein Buch dass wirklich herrlich leicht zu lesen ist. Außerdem hat man mit Frieda sehr viel Mitleid, da sie wirklich vom Pech verfolgt zu sein scheint. Auch die anderen Mitbewohner bestechen mit ihren ganz eigenen schwierigen Charaktereigenschaften und würzen das Buch zusätzlich mit einigem an Konfliktmaterial. Eine humorvolle charmante Reise die hier den Leser mit dieser Lektüre erwartet.

    Mehr
  • Leserunde zu "Wie Buddha in der Sonne" von Hanna Dietz

    Wie Buddha in der Sonne

    aba

    Da kann nur Buddha helfen! Warum in die Ferne schweifen? Zu Hause ist es doch am schönsten! Auf dem Balkon oder im Garten mit einem schönen Buch hat man es auf jeden Fall viel besser als Frida und Henning, die geplagten Urlauber! Im neuen Buch "Wie Buddha in der Sonne" von der deutschen Autorin Hanna Dietz müssen sie in ihren Ferien so einiges erdulden, erbitten aber spirituelle Hilfe von den Göttern der Einheimischen. Wer auf Nummer sicher gehen will und keine bösen Überraschungen in unbekannten Gefilden erleben möchte, darf diese Leserunde auf keinen Fall verpassen, denn mit "Wie Buddha in der Sonne" seid ihr auf alles vorbereitet! Zum Inhalt Nichts weniger als den perfekten Urlaub hatte Frida für sich und ihren Mann Henning auf der Tropeninsel Larishang geplant. Doch statt mit Henning im Strandbungalow im Luxus zu schwelgen und die eheliche Sinnlichkeit neu zu entdecken, werden sie in eine runtergekommene Bruchbude verfrachtet. Kakerlaken im Bad und Frösche im Pool sind aber nicht das Schlimmste an der "Villa" Coconut. Viel schlimmer sind ihre Mitbewohner, die spaßbefreiten Workaholics Amy und Christopher und eine völlig überdrehte Familie aus Düsseldorf. Und der halbseidene Straßenguru, der Frida mit ominösen Prophezeiungen in Angst und Schrecken vesetzt. Erholung: Fehlanzeige! Liebesleben: Pustekuchen! Die ganze Reise: ein Desaster de luxe! Das kann Frida nicht auf sich sitzen lassen. Um den Urlaub zu retten, schreckt sie auch nicht davor zurück, die einheimische Geisterwelt um Hilfe anzuflehen. Mit ungeahnten Folgen für alle Beteiligten… Hier geht es zur Leseprobe! Zusammen mit Wunderlich vergeben wir 25 Exemplare von "Wie Buddha in der Sonne" unter allen, die diesen lustigen und sommerlichen Roman im Rahmen einer Leserunde lesen, sich darüber austauschen und am Ende eine Rezension schreiben möchten. Wer wissen möchte, wie Frida den Urlaub rettet (oder alles noch schlimmer macht!), soll sich bis zum 27.05. für ein Leseexemplar bewerben*. Was müsst ihr dafür tun? Nur eine Frage beantworten: In die Ferne schweifen ist das Schönste - oder seid ihr Balkon- und Gartenurlauber? Wohin sollte euch euer nächster Urlaub entführen? Ich freue mich sehr auf eure Antworten! Ich wünsche euch viel Glück, und gehe gleich nach Hause, trinke einen Cocktail auf meinem Balkon und lese dabei "Wie Buddha in der Sonne"... * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

    Mehr
    • 717
  • Von Fröschen, Buddhas, Prophezeiungen und nervtötenden Urlaubern...

    Wie Buddha in der Sonne

    Cappuccino-Mama

    12. August 2015 um 13:59

    Urlaubszeit – die schönste Zeit des Jahres!? Oder doch eher die stressigste Zeit? Seien wir mal ehrlich: So manch einer braucht im Anschluss an den anstrengenden Urlaub erst einmal einen Urlaub vom Urlaub. Und auch bei unserem Urlauberpaar Frida und Henning läuft nichts so richtig nach Plan. Das Cover / die Gestaltung: Wenn dieses Buchcover mal keine Urlaubsstimmung verbreitet, dann weiß ich auch nicht – schon alleine diese Farbgestaltung mit den frischen, kräftigen Farben macht beim Betrachten gute Laune. Das matte Cover wirkt einfach nur sommerlich und passt wunderbar zum den Schauplätzen – eine Insel mit Palmen, ein am Ast hangelnder Affe, Fische, die im türkisfarbenen Meer schwimmen. Ein gelber Sandstrand im Vordergrund jedoch lenkt die Blicke auf sich: Auf einem gestreiften Strandtuch sitzt ein gutgelaunter, steinerner Buddha, der einen leckeren Cocktail in der Hand hält, während neben ihm eine Krabbe und ein Seestern diese idyllische Szenerie vervollkommnen. Optisch hervorgehoben wurden der Name der Autorin, sowie der Buchtitel, denn diese wurden sowohl erhaben, als auch glänzend gestaltet. Ich liebe diese Bücher, die als Klappenbroschur gestaltet sind – sie wirken nicht nur hochwertiger, sie sind durch die „Innenklappen“ auch stabiler als herkömmliche Taschenbücher. Gut gefällt mir auch das Format, das etwas größer als das herkömmlicher Taschenbücher ist. Leider hat diese Ausführung aber einen Nachteil – die Bücher kosten gleich einige Euro mehr, in diesem Fall kostet das Buch 14,95 Euro. Aber die Qualität kann überzeugen, denn selbst nach dem Lesen zeigt das Buch keinerlei Gebrauchsspuren – weder ist der Buchrücken „rundgelesen“, noch sieht man Leserillen, was sich leider, trotz sorgfältigster Behandlung, nicht bei allen Büchern vermeiden lässt. Während der Text zur Handlung auf der Buchrückseite eher knapp gehalten ist, findet sich in der vorderen Buchklappe eine etwas ausführlichere Buchbeschreibung. Und ich finde es immer wieder toll, wenn ich etwas über die Autoren erfahre, deren Bücher ich lese. So findet man in der hinteren Buchklappe ein paar Worte zu Hanna Dietz, sowie ein Farbfoto, das die Autorin zeigt. Die Handlung: Schon die Anreise verläuft alles andere als positiv. Bereits beim zehnstündigen Flug in den Urlaub macht das Ehepaar Frida und Henning Bekanntschaften der unangenehmen Art: Arrogante Businessleute und zickige Mütter sorgen bereits jetzt für Ärger. Wie schön, dass am Urlaubsziel ein paradiesischer Strandbungalow auf Larishang auf die beiden Urlauber wartet. Doch schon gleich bei ihrer Ankunft erfahren Frida und Henning Jochem, dass sie den gebuchten Bungalow nicht beziehen können, sondern stattdessen in der „Villa Coconut“ untergebracht werden. Doch nicht nur dass die Villa ihre besten Tage bereits hinter sich hat, die Jochems müssen sich die Villa mit unliebsamen Mitbewohnern teilen – und das ausgerechnet mit ihren „Feinden“ aus dem Flugzeug – schlimmer geht’s nimmer! Verständlich, dass jeder der Urlauber alles daran setzt, seiner persönlichen Urlaubshölle so schnell wie möglich wieder zu entkommen... Meine Meinung: Stell dir vor, du müsstest mit den Leuten, die du überhaupt nicht ausstehen kannst, ein Haus teilen! So groß kann ein Haus gar nicht sein, dass die Mitbewohner dich nicht stören werden. In so einer Zwangs-WG landen Henning und Frida im Urlaub, der doch eigentlich die schönste Zeit des Jahres sein soll. So müssen sie es nicht nur mit Ungeziefer aufnehmen, sondern auch mit einem überheblichen Ehepaar und einer quirligen Familie, aber auch mit Reiseleitern, die sie im Stich lassen. Wie soll da Urlaubsfeeling aufkommen? Einen Strandbungalow mit eigenem Badesteg – das hatten Frida und Henning auf der Tropeninsel Larishang gebucht. Doch stattdessen gibt es eine schmuddelige Unterkunft mit Fröschen im Pool, Kakerlaken im Bad und Feuerquallen im Meer. Zuerst sah die alte Villa Coconut ja noch recht charmant, wenn auch etwas staubig, aus, bevor die Ernüchterung folgt. Doch alles Jammern hilft nichts, denn es gibt kein Entkommen, und die Urlauber sitzen fest – und das „abseits vom Schuss“, mitten in der Einöde. Das ganze auch noch ohne Personal, so dass die Arbeit an den Urlaubern hängenbleibt. Doch eine angemessene Unterkunft zu bekommen ist alles andere als einfach – immer wieder werden die Urlauber hingehalten. Doch dann soll es eine Tombola geben, in der man ein Upgrade auf die komfortable Hochzeits-Suite gewinnen kann. Frida sieht ihre Chance gekommen, endlich dem Wahnsinn zu entkommen. Frida ist fast vierzig Jahre alt und seit zehn Jahren mit Henning zusammen, davon sind die beiden acht Jahre verheiratet. Und der Zahn der Zeit hat bereits an der Beziehung geknabbert. Den anstehenden Urlaub will Frida dazu nutzen, wieder frischen Wind in die Ehe zu bringen. Und Fridas größter Wunsch ist es, im Urlaub endlich ein Kind zu zeugen – schließlich tickt ihre biologische Uhr unüberhörbar – zumindest für Frida, denn ihr Mann Henning scheint auf diesem Ohr taub zu sein. Doch eines hat sich Frida vorgenommen: Ihr Mann soll eine ganz „neue“ Frida kennenlernen – eine gutgelaunte Frida, die nicht launisch und nörgelig, dafür aber so richtig sexy, sanft und auch experimentierfreudig ist. Mitunter fehlt es Frida ganz offensichtlich an Selbstbewusstsein – sie hat nicht die perfekte Figur, ist älter als ihr Mann, und fürchtet sich davor, dass ihr Mann sie verlassen könnte. Doch statt mit ihm über den Kinderwunsch zu sprechen, nimmt sie das Thema selbst in die Hand – sehr seltsam, wenn man doch ein glückliches Paar ist. Henning (Typus Waschbär) ist ehemaliger Zehnkämpfer und vier Jahre jünger als seine Frau. Es scheint so, als wäre er der „ruhende Pol“ in der Beziehung. Während seine Frau etwas nachtragend ist, ist der gutmütige Henning in dieser Hinsicht toleranter und nimmt die Sache sportlich. So versucht er einfach, das beste aus der Situation zu machen. Henning ist ein sportbegeisterter Naturbursche, statt im Urlaub Zeit mit seiner Frau zu verbringen, freut er sich auch darauf, die Natur zu entdecken, die Multifunktionsweste ist daher sein treuster Begleiter. Wenig angenehm ist der Umgang mit dem arroganten und überheblichen Yuppie-Pärchen Amy und Christopher. Immer wieder müssen die beiden Workaholics ihren Mitreisenden unter die Nase reiben, dass sie gebildeter sind, beruflich erfolgreicher und überhaupt etwas Besseres sind – oder weshalb sonst haben sie die Reise von Amys Chef geschenkt bekommen?! Amy, die „Nadelstreifen-Schnepfe“, ist eine Anwältin. Dieser Umstand kommt einem natürlich sehr zugute, wenn man mit seiner Unterkunft alles andere als zufrieden ist. Zunehmend hatte ich jedoch das Gefühl, dass die 46jährige Amy immer genau das tut, was ihr Mann von ihr fordert. Ich hatte den Verdacht, dass Amy in Abwesenheit von Christopher gar nicht so schlimm ist, denn dann hat er nicht die Chance, sie zu manipulieren. Christopher, der „Gucci-Precht“, ist einfach nur ein egoistischer Zeitgenosse, der sich offenbar für die Krönung der Schöpfung hält. Anderen behilflich zu sein, kommt für ihn nicht infrage, er ist sich selbst der Nächste. Und wenn Christopher eines hasst, so sind das fremde Menschen, und ganz besonders Kinder! „Familie Düsseldorf“ besteht aus Mutter Coralie, Vater Maxim, Tochter Janell und Sohn Santos (wow – was für Namen!). Oft fällt die Familie unangenehm auf – die Eltern drängen sich in den Vordergrund, und die Kinder leiden unter Dauerlangeweile. Wobei die Kinder glücklich wären, würden die Eltern etwas mit ihnen zusammen unternehmen, doch die Eltern stellen ihre Kinder lieber mit elektronischer Unterhaltung still. Die schillerndste Person der Familie ist ohne Zweifel Mutter Coralie: Die Blondine ist nicht besonders intelligent (da lässt das Klischee grüßen), wie man an ihren Sprüchen merkt, dafür aber geizt sie nicht mit ihren Reizen, sondern setzt sie in Szene. Coralie ist mit einer beeindruckenden Oberweite ausgestattet, die sie in mal mehr, mal weniger Stoff zur Schau stellt, gerne in hautengen, auffallenden Oberteilen. Klar, dass die Männer da mitunter einen Blick auf die Styling-Queen riskieren – nicht gerade zur Freude ihrer Frauen. Und natürlich genießt Coralie die Aufmerksamkeit des männlichen Geschlechts. Während Autohändler Maxim (natürlich ein waschechter Macho) alles daran setzt, aus seinem musisch begabten Sohn Santos einen „echten Kerl“ zu machen, möchte die menschgewordene Barbie Coralie aus Töchterchen Janelle eine glamouröse Prinzessin machen. Doch Santos liest gerne und erfreut sich an schönen Dingen, während seine wissbegierige Schwester bei allem was da so kreucht und fleucht keine Angst zeigt. So recht mögen die liebenswerten Kinder jedenfalls nicht zu ihren „Proll-Eltern“ passen. Und dann ist da noch den Straßenguru Satchman, einen Sikh, der immer wieder versucht, Frida seine Weisheiten zu vermitteln – natürlich gegen eine, seiner Meinung nach, angemessenen Bezahlung. Es ist nur schwer möglich, diesem raffinierten, Hünen mit dem Turban zu entkommen. Was wäre das Buch nur ohne dieser schlagfertigen Nervensäge? Und Weissagungen sind eben immer wieder auch Auslegungssache, das merkt auch Frida (und doch setzt sie immer wieder erneut Hoffnung in Satchmans Prophezeiungen). Die humorvollen Episoden brachten mich immer wieder zum Schmunzeln. Das fing schon bei der Gepäckkontrolle am Flughafen an: Frida hat doch tatsächlich allerlei Equipment in ihrem Koffer verstaut, mit dem sie ihrem Mann einen unvergesslichen Urlaub bescheren will. Das könnte in der Tat peinlich werden, sollte das Gepäck durchsucht werden. Und ein asiatisches Elvis-Double sorgt beim Leser ebenfalls für Heiterkeit, denn die Texte sind durch den asiatischen Akzent kaum wiederzuerkennen. Aber auch ein „technikbegeisterter“ „Affenchef“ sorgte bei mir für so manchen Lacher. Aber auch der Sex im Sand hat so seine Tücken, doch zum Glück gibt es da noch heiße Dessous und Sprühsahne, mit dem Frida ihren Henning verführen kann, oder exotische Fruchtbarkeitsrituale (einfach wunderbar herzerfrischend, was Frida nicht alles tut, um dem Liebesglück auf die Sprünge zu helfen). Die lieben Mitmenschen bereiten Frida oft nur wenig Freude – wer will denn schon die Umgebung am Urlaubsort durch das Display einer fremden Kamera betrachten? Und wer will schon seine Ferienunterkunft mit anderen teilen, die sich auch noch als die fürchterlichsten Zeitgenossen entpuppen, die man sich überhaupt vorstellen kann? Aber auch die Höflichkeit und Diskretion des Personals lässt mitunter sehr zu wünschen übrig – manchmal sind die Angestellten den Gästen gegenüber schon richtig respektlos. Natürlich ist so manche Episode schon sehr überzeichnet, aber das stört mich nicht, denn schließlich will ich keinen (langweiligen) Reisebericht lesen, sondern mich über turbulente Erlebnisse amüsieren. „Die Kunst der kreativen Kopulation“ heißt nicht nur der Sex-Ratgeber, den Frida in ihrem Reisegepäck hat, sondern auch sonst spielt dieses Buch eine wichtige Rolle. Zu Beginn eines jeden der 49 Kapitel gibt es vom Autor E. L. Flint für den Leser einen Ratschlag, wie man sein Sexualleben bereichern kann. Diese Tipps wurden sehr schön ausgewählt – passend zur jeweiligen Situation. Nur einen kleinen Mangel sehe ich darin, dass diese Zitate in sehr filigranen Buchstaben geschrieben ist, und die Schrift zudem auch noch sehr klein ist. Unter optimalen Lichtverhältnissen ist dies zwar kaum ein Problem, wohl aber in der Dämmerung. Die kurzen Kapitel tragen mit dazu bei, dass die ca. 335 Seiten beim Lesen nur so dahinfliegen. Der Humor gefiel mir sehr gut, denn ich mag witzig geschriebene Bücher sehr. Doch leider gibt es auch Autoren, die hierbei übertreiben, so dass die Handlung nervig wird – ein Gag um jeden Preis muss nicht sein. Hier ist der Humor zwar reichlich vorhanden, aber in der genau richtigen Dosierung. Und auch wenn das Buch ein echter Gute-Laune-Roman ist, so gibt es hier doch auch ernstere Momente, was mir sehr gut gefällt. Die Protagonisten entwickeln sich im Verlauf der Handlung weiter, das mag ich sehr. So lernt (fast) jeder der Urlauber etwas dazu, soviel sei schon einmal verraten. Wer auch noch nach dem Lesen die in der Andamanensee gelegene Insel Larishang besuchen möchte, den muss ich enttäuschen, denn diese Insel ist fiktiv, also existiert in Wirklichkeit gar nicht. Ausgedacht hat sich den Ort Shangrila (Shangri-La) bereits in den 1930er Jahren der Autor James Hilton.Die Autorin machte daraus ein Anagramm – Larishang war erschaffen. Als Vorbild für ihr Larishang dienten der Autorin Hanna Dietz hier die thailändischen Inseln, aber auch das Festland in Südostasien, wo sie schon sehr oft ihren Urlaub verbrachte. Durch den Umstand, dass die Insel nicht wirklich existiert, kann sich jeder seine eigene Insel „basteln“ oder erkennt den eigenen Urlaubsort darin. Wer also gerne mal einen Urlaub in Thailand, bzw. Südostasien verbringen möchte – ganz risikofrei, ohne Ungeziefer und unliebsame Zeitgenossen, der sollte bei diesem humorvollen Buch zugreifen. Mein Fazit: Heißen Sex unter heißer Tropensonne – das wünscht Frida sich, als sie mit ihrem Mann in den heißersehnten Urlaub fliegt. Doch statt dessen erwarten die beiden Urlauber nur Pleiten, Pech und Pannen, und natürlich kommt alles ganz anders als erwartet - sehr zur Erheiterung der Leser. Der Schreibstil ist locker und unterhaltsam, die Handlung kurzweilig. Dieser Roman ist ohne Zweifel die passende Lektüre für die Urlaubszeit, weshalb ich diesen Sommerroman sehr gerne weiterempfehle und ihm 5 Sterne gebe.

    Mehr
  • Lustig leichte Sommerlektüre

    Wie Buddha in der Sonne

    Line88

    Frida hat sich ihren Urlaub mit Henning so wundervoll ausgemalt… Zwei Wochen auf der südostasiatischen Insel Larishang, in einem traumhaften Bungalow mit eigenem Steg ins Meer. Sie hat sich fest vorgenommen in ihrem Urlaub die „neue Frida“ zu werden, die weniger gestresst, sexy und locker ist, denn sie möchte wieder Schwung in ihre Ehe bringen und vor allem möchte sie eins: schwanger werden, denn der 40. Geburtstag rückt immer näher... Aber zunächst soll es bei der Traumvorstellung bleiben, denn sie werden nicht in dem traumhaften Bungalow, sondern in der Villa Coconut untergebracht, welche nichts mit der gebuchten 5-Sterne-Unterkunft zu tun hat. Kein leckeres Essen, keine Putzfrau und kein Meer, dafür aber ungewünschte Mitbewohner: Kakerlaken, eine nervige Familie und ein arrogantes Pärchen. Doch Frida hält an ihren Plänen fest: sie will schwanger werden und kämpft um Erholung und Romantik. Bei der Familie handelt es sich um die meist aufreizend gekleidete Coralie, ihren Mann Maxim, sowie die Kinder Janelle und Santos. Aus Angst sein Sohn sei schwul nörgelt Maxim ständig an seinem Sohn herum und versucht ihn „männlich zu erziehen“. Und auch Coralie hat andere Vorstellungen von einer perfekten Tochter… Und dann ist da noch das arrogante Pärchen bestehend Christopher und Amy. Eine Katastrophe jagt die nächste. Chaos und Blamagen – alles ist möglich, aber nichts perfekt. „Wie Buddha in der Sonne“  hat mich bereits auf den ersten Seiten mehrfach zum Lachen gebracht. Das Buch ist perfekt geeignet für den Strandurlaub oder schöne Sommerabende auf dem Balkon. Es handelt sich um leichte Lektüre, welche schnell durchgelesen ist, aber auch mit gewissen Abständen gelesen werden kann, da es keine komplizierte Handlung gibt. Die Charaktere im Buch kann man sich super bildlich vorstellen. Sie sind zwar klischeehaft, aber eben einfach zum Lachen. Gefallen hat mir zudem, dass das Bild von Südostasien, wenn auch überspitzt, aber dennoch realistisch gezeichnet wurde. Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung.

    Mehr
    • 2
  • Urlaub für Anfänger....

    Wie Buddha in der Sonne

    Lucinda85

    09. July 2015 um 15:49

    Wie Buddha in der Sonne – bereits die Aufmachung und Titelauswahl lassen auf einen sommerlich leichten Urlaubsroman schließen; Pleiten, Pech und Pannen innbegriffen. Die Farbgebung wirkt frisch und einladend, gerne würde man dem Cocktail schlürfenden Buddha Gesellschaft leisten. Ein erster Blick auf und ins Buch verspricht gute Unterhaltung und Urlaubsgefühle. Wir begleiten 3 ungleiche Paare, die ihre Reise nach Larishang antreten, alle mit unterschiedlichen Erwartungen und Vorstellungen. Das Langzeitpaar Frida und Henning, die ihrer Ehe neuen Schwung verschaffen und die Beziehung mit einem Baby komplett machen wollen. Bald stellen sie fest, dass dieser Urlaub anders als erwartet beginnt und seinen Lauf nimmt. Statt dem gebuchten Luxus und Glamour erwartet sie eine Notunterbringung in der Villa Coconut, in guter Gesellschaft mit zwei weiteren Paaren bzw. Familien. Jeder auf seine Art kompliziert und eigen, so sind Konflikte und Missverständnisse vorprogrammiert und Fridas Wunsch nach Romantik und Zweisamkeit wird auf eine harte Probe gestellt. Hanna Dietz entführt den Leser in einen Urlaub, der das Wort Urlaub neu definiert. In leichtem, süffisantem und humorvollem Ton lernen wir die Urlaubsgruppe kennen. Alltagssituationen und Erlebnisse, die jedem Urlauber bekannt sein dürften, werden auf amüsante Art und Weise vorgeführt. Mich hat das Buch mitgenommen nach Larishang, trotz der Negativerlebnisse hätte ich Lust auf ein paar Tage in der Villa Coconut, auf Sonne und Meer. Mein erstes Buch der Autorin und gleich ein Volltreffer. Die beschwingte Art und Witz des Buches haben Lust auf mehr gemacht, auch eine Fortsetzung der Buddha – Clique wäre interessant :)

    Mehr
  • schöner, leichter Roman für die Sommerabende

    Wie Buddha in der Sonne

    Kuhni77

    03. July 2015 um 08:40

    Frida hat sich ihren Urlaub so toll ausgemalt und freut sich schon auf romantische Stunden auf Larishang.  Aber aus dem „Urlaub de luxe“ wird „Desaster de luxe“! 2 Wochen auf der Larishang, in einem paradiesischen Strandbungalow, mit eigenem Steg zum Wasser. Frida ist begeistert und träumt schon von den romantischen Tagen, die ihrer Ehe wieder Schwung verleihen sollen. Aber weit gefehlt: Sie werden ausquartiert, in einen Villa die schon bessere Tage erlebt haben muss. Weit weg vom 5 Sterne Hotel, dem eigenen Wassersteg und überhaupt auch dem Meer. Und weil das noch nicht genug ist, bekommen sie auch noch 2 nervtötende Familien und  einige Krabbeltierchen kostenlos dazu. Vom feinen Essen oder auch einer Putzfrau sind sie weit entfernt. Doch Frida gibt nicht auf und kämpft mit allen Mitteln um Erholung, Gelassenheit und Romantik. Coralie, ihr Mann Maxim, sowie die Kinder Janelle und Santos, sind eine Familie die eigentlich nur „nebeneinander herlaufen“. Da kommt so wenig Familienleben oder auch Liebe zu den Kindern vor, das es teilweise sehr traurig macht. Dann sind da noch Christopher und Amy. Ein Pärchen was auf dem ersten Blick eingebildet und arrogant wirken. Dazu sind sie noch ziemliche Workaholics. L „Wie Buddha in der Sonne“  ist eine schöne, leichte Lektüre, die genau richtig für die Urlaubstage ist. Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen. Frida kann einem wirklich leid tun. Sie hat sich ihren Urlaub so toll ausgemalt und es geht einfach alles schief. Am Flughafen fängt es schon an, mit 2 Familien, die keiner im Urlaub wirklich braucht. Als Frida dann auch noch mit ihnen die „Villa Coconut“ teilen muss, ist der Urlaub für sie schon fast gelaufen. Wie soll in einer Bruchbude, mit nervenden Miturlaubern denn Romantik aufkommen. Aber Frida wäre nicht Frida, wenn sie nach dem ersten Schock alles daran setzt das der Urlaub so wird wie sie es sich vorgestellt hat. Das es viele Probleme, Turbulenzen und Chaos gibt, das ist eigentlich jedem der das Buch liest sofort klar. Eine schöne, leichte Lektüre für die Sommerabende.

    Mehr
  • Nervig und unterhaltsam zugleich

    Wie Buddha in der Sonne

    Iloenchen

    01. July 2015 um 11:00

    Ich habe lange überlegt, ob ich "Wie Buddha in der Sonne" mit drei oder vier Sternen bewerten soll. Es ist ein Buch, das einige extreme Stärken und gleichzeitig eine sehr ausgeprägte Schwächen hat, was das Lesen interessant und anstrengend zugleich gemacht hat. In "Wie Buddha in der Sonne" geht es um Frida, die mit ihrem Mann nach Larishang fährt, um dort den Urlaub ihres Lebens zu verbringen. Und um schwanger zu werden, was aber ihr Mann Henning auf keinen Fall erfahren darf. Doch dort angekommen werden sie nicht in ihrem traumhaften Bungalow untergebracht sondern in einem heruntergekommenen Haus, zusammen mit einer Familie aus Düsseldorf und einem Paar, die anscheinend lieber arbeiten als Urlaub machen würden. Ich bin, wie schon oben erwähnt, zwiegespalten, was "Wie Buddha in der Sonne" angeht. Auf der einen Seite ist das Buch lustig und unterhaltsam. Nebenfiguren werden in wenigen Sätzen so charakterisiert, dass ich sie mir bildhaft vorstellen kann. Im letzten Abschnitt des Buches wird eine landestypische Atmosphäre geschaffen, die mir sehr gefallen hat. Der Stil ist lustig und leicht zu lesen. Auf der anderen Seite hatte ich Probleme mit der Hauptfigur. Frida hat kein Selbstbewusstsein. Sie ist von Unsicherheit zerfressen und das auf eine Art, die ich sehr unangenehm finde. Die Wandlung, die sie durchmacht, war mir nicht stark genug. Meiner Meinung nach hätte sie sich noch viel mehr verändern müssen, damit ich sie erträglich finde. Leider ist die Hauptfigur das Wichtigste in einem Buch. Gott sei Dank waren die anderen Personen erträglicher und haben mich über die schlimmsten Stellen gerettet. Wie Buddha in der Sonne ist eine lustige Urlaubslektüre, die man schnell zwischendurch lesen kann. Ich empfehle das Buch allen, die ein Buch am Strand suchen und sich nicht so schnell von Hauptfiguren ohne Selbstbewusstsein ablenken lassen. Und wenn der Tiefpunkt kommt, einfach weiter lesen, denn es wird besser und gerade die letzten Kapitel haben mir so gut gefallen, dass doch noch vier Sterne draus geworden sind.

    Mehr
  • Wie Buddha in der Sonne - ein (Alb)taumurlaug

    Wie Buddha in der Sonne

    mysticcat

    26. June 2015 um 18:26

    Cover und Verarbeitung: Die Covergestaltung mit Prägedruck, Einschlag und guter Bindung ist hochwertig, ebenso wie das dicke Papier. Nach einmaligem Lesen sieht das Buch fast aus wie neu (es würde wie neu aussehen, wenn mir nicht mein Kleinkind beim Lesen "geholfen" hätte). Das Cover gefällt dem Kleinkind genausogut wie der Mama - der Kleine liebt die Fische, Mama gefällt der Cocktail. Die Idee ist witzig, ansprechend und man erwartet ein lockeres Urlaubsbuch, was dieses Buch ja im Endeffekt auch ist. Inhalt: Zwei Wochen Urlaub auf Larishang hat Frida gebucht - um endlich von Henning schwanger zu werden, denn die biologische Uhr tickt schon sehr laut. Um ihren Mann Henning nicht unter Druck zu setzen, verschweigt Hannah den Zeugungswunsch im Urlaub und plant eine entspannende Liebesreise, auf der alles schiefgeht. Schon am Flughafen lernen sie ihre späteren Mitbewohner eines Ausweichquartiers kennen, die die gebuchten Bungalows in dem "Traumhotel" stehen nicht zur Verfügung. Meine Meinung: Die Charaktäre in diesem Buch sind alle gut vorstellbar, da Stereotype stark überzeichnet (aber authentisch) dargestellt werden. Hier hätte mir weniger Überzeichnung, aber mehr chrakterliche Tiefe gut gefallen. Ich finde es auch so okay, da es leichter Unterhaltungsroman ist, so habe ich aber, außer den Kindern im Buch, keine Identifikationsfiguren gefunden. Für Frida bin ich zu jung (und habe schon ein Kind) und zu organisiert, und mit den anderen Frauen (schrullig, Karrierefrau, Tussi) konnte ich mich gar nicht identifizieren. Bei den Männern war es für mich noch schwieriger, denn Henning ist wenig feinfühlig im Buch, die Wendung, die er dann am Ende mitmacht, passt meiner Meinung nach gar nicht zu seinem davor gezeigten Verhalten - hier hat mir das einschneidende Erlebnis gefehlt, das so einen Charakterwandel rechtfertigt. Mit Coralie wurde ich gar nicht warm, denn ich hatte das Gefühl, ihr liegt an ihren Kindern selbst ebensowenig wie dem Vater der Kinder. Beide sehen nur ihre Kinder als Mittel zur Erfüllung eigener Wünsche und Vorstellungen - und auch hier fällt mir persönlich der plötzliche Wandel am Ende der Geschichte zu extrem aus, dafür ziehe ich einen Stern ab. Die lustigen Bücherzitate am Kapitelbeginn, die aneinandergreihten Katastrophen und die Weissagungen finde ich aber so gelungen, dass ich dem Buch vier von fünf Sternen gebe, denn ich finde es als leichte Unterhaltung wirklich gelungen. Je länger ich aber über dieses Buch grüble und reflektiere, desto weniger gefällt es mir. Aber ein leichter Urlaubsroman soll ja auch keine schwermütigen Gedanken auslösen, und daher passt für mich das Buch, Genreentsprechend. Fazit: Das perfekte Buch für einen entspannten Tag, wenn man nicht lange grübeln will und sich klischeehaft vorstellbare Charaktäre wünscht. Eine klare Leseempfehlung von mir!

    Mehr
  • Rezension zu "Wie Buddha in der Sonne" von Hanna Dietz

    Wie Buddha in der Sonne

    Rosen-Rot

    24. June 2015 um 13:31

    Frida und Henning sind seit Jahren verheiratet. Um wieder etwas Schwung in die Beziehung zu bringen, und auch um endlich schwanger zu werden, bucht Frida einen Urlaub auf der Tropeninsel Larishang. Doch statt in einem Luxushotel landen sie in einer Bruchbude, die anderen Gäste sind total nervig, und der ganze Urlaub wird anders als erwartet. Um den Urlaub doch noch zu retten, muss Frida sich etwas einfallen lassen. Das Buch erzählt eine lockere und amüsante Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und lässt sich leicht und flüssig lesen. Leider wirkt die ganze Geschichte völlig überzogen. Die Charaktere sind nicht wirklich sympathisch, und sie werden alle sehr klischeehaft dargestellt. Die Situationen sind immer wieder total überspitzt und ich konnte nicht wirklich darüber lachen. Außerdem war die Geschichte sehr vorhersehbar und bot kaum Überraschungen. Das Buch ist eine nette Lektüre für zwischendurch. Besonders als Urlaubslektüre ist das Buch gut geeignet.

    Mehr
  • Eine super gute ,leichte "Strandlektüre"

    Wie Buddha in der Sonne

    Adlerauge

    Zwei Wochen im paradiesischen Strandbungalow auf Larishang - das bringt Schwung in jede müde Ehe, denkt Frida . Aber weit gefehlt : Henning und sie werden in einer schmuddeligen Bruchbude untergebracht, zusammen mit zwei nervtötenden Familien und anderen Parasiten . Ein Desater de luxe ! ...... Meine Meinung : Tolles Buchcover , das sofort ins Auge fällt ! Ein lockerer und leichter Schreibstil von der Autorin , so dass man schell zum Durchlesen kommt . Witzig ,humorvoll und unterhaltsam - eben eine leichte "Strandlektüre ". Zwar ist es mein erstes Buch von dieser Autorin gewesen , aber ich bin sehr zufrieden angetan von diesem heiteren Roman ! Fazit : Wer leichte Unterhaltung sucht , findet garatiert diese beim Lesen in einen Strandkorb !

    Mehr
    • 2
  • Frida und der Guru

    Wie Buddha in der Sonne

    Cupcakes2

    23. June 2015 um 21:08

    Frida hat alles für ihren bevorstehenden Urlaub erledigt. Die Entspannung in den nächsten zwei Wochen ist ausschlaggebend für ihr weiteres Leben. Denn sie geht bereits gegen die vierzig zu und möchte in Larishang unbedingt schwanger werden. Darum hat sie für eine gute Atmosphäre vorgesorgt und einen Bungalow am Strand mit einem eigenen Badesteg gebucht. Doch aus unbekannten Gründen werden sie am Ferienort in eine schmuddelige Villa untergebracht. Zu ihrem entsetzen müssen sie feststellen, dass sie das Haus mit einer durchgeknallten Familie und einem Businesspaar teilen werden. Wie soll hier Erholung und Romantik aufkommen? Frida gibt nicht auf. Mit aller Kraft versucht sie den Urlaub zu retten. Die Autorin Hanna Dietz hat einen erfrischenden und mitreisenden Schreibstil. Mit witzigen Sätzen hat sie mich zum Lachen gebracht. In diesem Buch ist viel Action vorhanden. Es wurden schräge Persönlichkeiten ausgewählt. Ihre verschiedenen Charaktere werden bestens zum Vorschein gebracht. Mit dem Fortlaufe des Romans entwickeln sich die Figuren weiter. Somit bleibt es spannend und man versucht sie fortlaufend neu einzustufen. Die Feriengäste werden zusammen in die Villa Cocanut verfrachtet. Nach der ersten grossen Enttäuschung am Ferienort sind sie gezwungen unter einem Dach mit fremden Menschen zu wohnen. Der ersehnte Urlaub ertappt sich als unruhig und stressig. Doch Frida lässt ihren Plan nicht aus den Augen und befolgt zielstrebig ihren Plan. Sie versucht den Frieden im Haus zu bewahren. Sorgt als einzige für Ordnung. So kommt es, dass die Mitbewohner sie als ihre Putzfrau bestimmen. Auf einmal hat Frida genug davon und wendet sich an den Strassenguru Satchman. Dieser bringt sie mit seinen Prophezeiungen völlig durcheinander. Ein Lesevergnügen um richtig abzuschalten.

    Mehr
  • Ganz nett für zwischendurch... ;-)

    Wie Buddha in der Sonne

    mamamal3

    22. June 2015 um 22:46

    Frida möchte mit ihrem seit zehn Jahren angetrauten Henning endlich mal richtig ausspannen. Da darf es gerne auch mal ein Luxusurlaub auf einer Insel mit tropischem Meer sein- schließlich wollen sich beide so richtig verwöhnen lassen. Außerdem steht ja auch noch die Familienplanung an, sprich dem dringenden Vor-dem-vierzigsten-Geburtstag-Kinderwunsch möchte Frida mit der hohen Kunst der Verführung zu Leibe rücken- bzw. Henning und der kann sich auf was gefasst machen. ;-) Doch kaum angekommen geht alles mögliche schief: das Hotel ist überbucht, die alternative "Villa" ein völlig unakzeptabeler Witz und die anderen Mitreisenden haben doch auch alle einen "an der Waffel"! Leider bleibt diese Zwangsgemeinschaft bestehen und so müssen alle lernen miteinander klar zu kommen- aber das nächste Chaos lässt nicht lange auf sich warten... ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ich fand die Geschichte ganz witzig- auch das Cover verspricht gute Unterhaltung. Es ist einfach ein Buch, bei dem nicht viel mitgedacht werden muss und so lässt es sich bei der Lektüre herrlich abschalten. Für mich ein unterhaltsames Buch für zwischendurch- prima auch im Urlaub zu lesen... ;-)

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks