Hanna Dunkel Sommervogel

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Inhaltsangabe zu „Sommervogel“ von Hanna Dunkel

New York, Januar 1912. Nikoline Brinkmann ist in Italien Harlem mit ihrem kleinen Schneideratelier erfolgreich und nur als Niky Satori bekannt. Doch als ihr Geliebter, Antonio Manchino, der Sohn eines reichen Tuchhändlers, sie heiraten will, lehnt sie seinen Antrag ab. Sie fürchtet die Öffentlichkeit und damit Aufdeckung ihrer Vergangenheit. Sie ist wie der Schmetterling, der nichts mehr von seiner Existenz als Raupe wissen will. Antonio ist enttäuscht und verlangt eine Erklärung für ihre Ablehnung. Er setzt ihr eine Frist bis zur Rückkehr von seiner Europareise im April. Nikoline glaubt nicht, dass er sie noch lieben wird, wenn er weiß, dass sie 1892 in Altona zum Tode verurteilt wurde. Lieber will sie ihm nichts erzählen. Als während eines Schneesturms vor ihrem Laden eine junge Frau zusammenbricht, nimmt sie die schwangere Valborg bei sich auf. Durch sie kommt sie dazu, die Vergangenheit für Antonio aufzuschreiben. Sie schreibt von ihrer ersten Liebe in Prisdorf, von Rellingen und vom Armenhaus in Kummerfeld, von Pinneberg und Wandsbek, von den Gefängnissen in Altona, Lingen und Deltizsch. Auch schreibt sie von den Menschen, die sich für ihre Freilassung eingesetzt haben. Roman nach den Gerichtsakten, die im Landesarchiv Schleswig-Holstein unter der Signatur Abt. 352.1 Nr. 565 aufbewahrt werden.

Außergewöhnliches Buch. Die wilhelminische Epoche in Hamburg und das New York von 1912 werden lebendig.

— Maria_R_Kaiser
Maria_R_Kaiser

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    Sommervogel
    Maria_R_Kaiser

    Maria_R_Kaiser

    18. June 2017 um 20:07

    Ein beachtlicher Roman, nach dem in Akten dokumentierten Fall der jungen Nikoline Brinkmann, die ihr neu geborenes Kind tötete, zunächst unentdeckt blieb, dann aber die Tat selbst gestand, verurteilt wurde und im Jahr 1909 nach zahlreichen Gnadengesuchen ihrer Verwandten vorzeitig entlassen wurde. Fünfzehn Jahre hatte sie im Zuchthaus verbüßt und konnte danach ein neues Leben beginnen. Die Entwicklung des selbst unehelich geborenen Mädchens, das elternlos herumgeschoben und ausgenutzt wurde zur jungen Frau, die sich zu ihrer Verantwortung und Schuld bekennt und in der harten Haftzeit einerseits menschlich reift und andererseits unerwartete nachträgliche Zuwendung erfährt durch Verwandte, Bekannte und Amtspersonen, durch Akten belegt, stellt das Bild, das wir von dieser Zeit unter Kaiser Wilhelm haben, geradezu auf den Kopf.Ohne die Leser durch das angehängte Aktenmaterial zu erschlagen, überzeugt Hanna Dunkel durch genaue Recherche, Einfühlung in ihre Hauptperson und die Vermeidung von Klischees.

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