Von diesem dünnen Büchlein hatte ich mir eigentlich mehr versprochen. Beschrieben wird in eindringlicher, emotionaler Weise das Leben einer jungen Protagonistin, die im Elternhaus mit religiösem Wahn konfrontiert wird, ihm schutzlos ausgesetzt ist. Ohne Freunde, Zuwendung, Feiertage, wie Ostern, Geburtstag, Weihnachten, lieblos und streng ist ihr Alltag.
Als Erwachsene kann sie dem Grauen endlich entkommen, aber vergessen wird sie es nie. Leider wird wohl ihr ganzes noch folgendes Leben davon überschattet sein.
Ich hätte mir noch Genaueres gewünscht, vieles wird nur angedeutet. Mit dem Schreibstil wurde ich nicht richtig warm.




