Hanna Jameson

 3.1 Sterne bei 40 Bewertungen
Autorin von Kalter Schmerz, Kalter Schmerz und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Hanna Jameson

Hanna Jameson, 22, wurde von J. G. Ballard und David Peace zum Schreiben inspiriert. In ihrer Freizeit folgt sie Bands um die Welt, mixt in Warteschlangen Cocktails aus dem Gedächtnis und klaut Stagedivern die Schuhe. Aufgrund einer Vorliebe für Glitzer, Leopardenmuster und kurze Röcke ist sie bei den meisten Gelegenheiten nicht adäquat gekleidet. Kalter Schmerz ist ihr erster Roman.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Hanna Jameson

Cover des Buches Kalter Schmerz (ISBN: 9783518464106)

Kalter Schmerz

 (34)
Erschienen am 17.02.2013
Cover des Buches Kalter Schmerz (ISBN: 9783862312306)

Kalter Schmerz

 (4)
Erschienen am 01.03.2013
Cover des Buches Girl Seven (ISBN: 9781781851456)

Girl Seven

 (0)
Erschienen am 06.11.2014
Cover des Buches Something You Are (ISBN: 9781908800633)

Something You Are

 (0)
Erschienen am 01.06.2013

Neue Rezensionen zu Hanna Jameson

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Rezension zu "The Last: One Hotel. Twenty Survivors. One of them is a murderer. (English Edition)" von Hanna Jameson

Wer hätte gedacht, dass der Weltuntergang so langweilig sein kann?
TheRavenkingvor 2 Jahren

Wenn man eine gefühlte Ewigkeit braucht, um einen Unterhaltungsroman zu Ende zu lesen, dann ist das in den seltensten Fällen ein gutes Zeichen. Wenn man sich nach Bewältigung dieses Kraftaktes auch noch fühlt, als hätte man den Mount Everest bestiegen, dann ist definitiv etwas im Argen.

Dabei präsentiert sich The Last, Hanna Jamesons Whodunit-Horror-Thriller eigentlich von Anfang an als leserfreundliche Angelegenheit. Nach Nuklearattacken auf die großen Metropolen der Welt wie Washington D.C., London, Berlin und Paris ist ein Hotel in den Schweizer Alpen von der Außenwelt abgeschnitten. Einige der Gäste versuchen zu fliehen, doch nach 46 Tagen halten sich immer noch 20 Menschen im Hotel auf.

Der Protagonist, Jon Keller ist Historiker und empfindet vielleicht gerade deshalb das Bedürfnis, ein Tagebuch zu führen und die Ereignisse zu dokumentieren; auch wenn, wie ihm mitgeteilt wird, wahrscheinlich eh kein Mensch seine Aufzeichnungen jemals lesen wird.

Als er eines Tages gemeinsam mit einigen anderen Überlebenden die Frischwassertanks auf dem Dach des Hotelgebäudes inspiziert stößt er auf die Leiche eines jungen Mädchens. Wie es aussieht, wurde die junge Frau getötet und ihr Leichnam dort versteckt. Jon ist überzeugt, dass der Mörder immer noch unter ihnen weilt und beschließt, diesen zu finden. Sämtliche Teile der Hotelanlage werden von Sicherheitskameras überwacht, aber gerade die Videobänder jenes Tages fehlen, an welchem das Mädchen das letzte Mal gesehen wurde. Durch diese Entwicklung in seiner Überzeugung bestärkt, beginnt Jon damit seine Gefährten nach Detektivmanier zu befragen. Haben diese ehemals durchschnittlichen Wohlstandsbürger etwas zu verbergen, ist einer von ihnen gar ein gemeingefährlicher Psychopath?

Die Werbung zu dem Roman verglich das Buch mit den großen Werken bekannter Spannungsautoren. Eine Meinung beschrieb die Geschichte als eine Mischung aus The Shining und Und Dann gabs keines mehr. In dem man den Vergleich zu Stephen King und Agatha Christie heraufbeschwört, tut man sich aber keinen Gefallen, ganz im Gegenteil.

Es hat sehr wenig mit The Shining oder Und Dann gabs keines mehr gemein. Überhaupt hat es sehr wenig Ähnlichkeit mit einem Buch, welches man zum Vergnügen liest.

Die Zutaten für einen fesselnden Thriller wären zwar gegeben, aber Hanna Jameson ist wie eine schlechte Köchin, die selbst aus hochwertigen Produkten lediglich fade Durchschnittskost zu schaffen vermag.  

Das Hotel hat einen unheimlichen Ruf. Ungeklärte Todesfälle haben sich hier ereignet, doch so etwas wie eine dichte Gruselatmosphäre kommt nicht einmal sporadisch auf. Der Schauplatz als solcher hat wenig Spezifisches an sich. Uns wird zwar erzählt wir seien in der Schweiz, aber es könnte auch ebenso gut ein Skigebiet in Colorado sein, so wie auch die Figuren eher wie Amerikaner wirken, obwohl sie eine typische moderne Multikulti-Truppe darstellen sollen.

Die Hauptfigur Jon ist verheiratet und hat zwei Töchter, ein Element, dass theoretisch zu weiterer Spannung beitragen könnte. Aber es ist wirklich nicht so, als würde Jon dadurch wesentlich an Format gewinnen oder plötzlich übermenschliche Anstrengungen entwickeln, die abgeschiedene Berglandschaft zu verlassen.

Überhaupt verhalten sich die Figuren auf eine eigenartig passive, entrückte Weise. Es werden jede Menge Drogen konsumiert, die reichlich vorhanden zu sein scheinen. Man führt triviale Gespräche und hat sogar noch Energie über US-Politik zu diskutieren (!).

Mangels Spannung oder Tiefsinn vermag der Roman auf keiner Ebene zu überzeugen.

The Last ist in etwa so stimmungsvoll wie ein Besuch bei IKEA und so spannend wie ein Spieleabend im Altersheim.

Fazit:

Entsetzlich öde, nichtssagende Weltuntergangsdystopie, die schon auf der elementaren Stufe scheitert, halbwegs interessante Figuren zu schaffen, mit denen man als Leser mitfiebern könnte. Wieder ein Hype, den ich absolut nicht nachvollziehen kann.

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Rezension zu "Kalter Schmerz" von Hanna Jameson

Nur kaputte Protagonisten in Londons Untergrund
ninchenpinchenvor 3 Jahren

Hanna Jameson: „Kalter Schmerz“ – Erstellungsdatum 09.02.2018


„Kalter Schmerz“ habe ich als Hörbuch gehört, gelesen von David Nathan. Der Sprecher, David Nathan, gehört sicher unbestritten zu den besten Sprechern, die wir im hochdeutschen Raum haben. Nicht umsonst leiht er Johnny Depp, Christian Bale u. a. seine Stimme. David Nathan allein hätte natürlich fünf Sterne verdient, so genial spricht, bzw. liest er die einzelnen Rollen.

Kurz zum Inhalt: Ein Mädchen in London ist verschwunden, die 16-jährige Emma, Tochter des Waffendealers Pat. Nun soll Nic Caruana, Detektiv und Profikiller herausfinden, wo Emma ist und ob sie überhaupt noch lebt. Bei der Suche nach Emma verfällt er Emmas Mutter Clare.

Dieser Krimi ist die reinste Minuslektüre, denn es wird gemordet, gefoltert, hintergangen, dass es nur so kracht. Schwierig für mich nachzuvollziehen war, warum Nic, der Abgebrühte, der kaputten Clare so verfällt, dass er alle gebotene Vorsicht außer Acht lässt. Man denkt doch, so eine Frau wie Clare, die so verstört und vermurkst ist, der würde sich niemand mehr freiwillig nähern. Um solche Leute macht man doch privat einen riesengroßen Bogen, der größer nicht sein könnte. Im Grunde sind alle Protagonisten mehr oder weniger kaputt, nur Nic und sein WG-Genosse Mark haben sich noch einen kleinen Schlupfwinkel der Hoffnung bewahrt.

 

Fazit: Nicht so ganz meins, obwohl spannend. Und ich mag auch nicht glauben, dass der gut geschriebene Text von einer 22-Jährigen stammt.

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Rezension zu "Kalter Schmerz" von Hanna Jameson

Kalter Schmerz
KiraMinttuvor 4 Jahren

Nic Caruana findet Menschen, und er verliert sie auch, falls nötig.
Als er von Pat Dyer, dem Waffenhändler, den Auftrag erhält, dessen sechzehnjährige Tochter Emma aufzuspüren, kann er nicht ahnen, dass ihn dieser Fall emotional in einen Strudel hineinreißen wird, aus dem so leicht kein Entrinnen ist. Nicht nur findet er Emma tot, er steht auch gezwungenermaßen Emmas Mutter Clare bei der Identifizierung der Leiche ihrer Tochter bei, und deren Zusammenbruch löst etwas in Nic aus, was er lieber weiterhin vergraben gewusst hätte. Und es ist dabei nicht von Vorteil, dass Dyer ihn auf Emmas Mörder ansetzt...

Extrem spannender und teilweise sehr harter Thriller, ich habe ihn in wenigen Stunden durchgeackert.
Man sollte aushalten können, dass kaltblütige Killer und Menschen, denen das Quälen anderer Genuss bereitet, im Vergleich zu anderem Abschaum (oder auch nur nölendem Fußvolk) irgendwie auf der Seite der Guten und Unterstützenswerten stehen. Wenn eine Welt aber so aufgebaut ist, dass ihre Bewohner allesamt verachtenswert scheinen, dann kann sogar jemand, der anderen Leuten quasi im Vorbeigehen das Ohrläppchen abschneidet, seltsamerweise doch eine recht sympathische Person sein.

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Zusätzliche Informationen

Hanna Jameson wurde am 21. März 1990 in Großbritannien geboren.

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