Hanna Jameson Kalter Schmerz

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Inhaltsangabe zu „Kalter Schmerz“ von Hanna Jameson

Nic Caruana ist einer der Besten darin, Menschen aufzuspüren – und manchmal auch ein für alle Mal verschwinden zu lassen. Seine Jobs nimmt er nie persönlich. Auch nicht die Suche nach der sechzehnjährigen Tochter eines Waffenhändlers – wäre da nicht die Mutter des Mädchens und wäre das Mädchen nicht bestialisch ermordet worden. In London die sechzehnjährige Tochter eines einflussreichen Waffenhändlers aufzuspüren stellt für Nic Caruana keine besonders anspruchsvolle Aufgabe dar. Schließlich verdient er sein Geld damit, Menschen wiederzufinden oder verschwinden zu lassen – je nachdem, was der Kunde wünscht. Doch als Emma Dyers schwer misshandelte Leiche auftaucht, ist das selbst für einen wie Nic nicht leicht wegzustecken. Der Vater des Mädchens will mit dem Mörder abrechnen. Um ihn zu finden, wühlt sich Nic durch die Eingeweide der Stadt.

Der Klappentext versprach einen guten Thriller, doch dieses Versprechen konnte die Geschichte nicht halten.

— NicoleP

Ich kann das Buch sehr gut empfehlen und finde es für einen Debütroman sehr gelungen.

— HappiestGirl

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  • Kalter Schmerz

    Kalter Schmerz

    KiraMinttu

    07. November 2016 um 10:21

    Nic Caruana findet Menschen, und er verliert sie auch, falls nötig.Als er von Pat Dyer, dem Waffenhändler, den Auftrag erhält, dessen sechzehnjährige Tochter Emma aufzuspüren, kann er nicht ahnen, dass ihn dieser Fall emotional in einen Strudel hineinreißen wird, aus dem so leicht kein Entrinnen ist. Nicht nur findet er Emma tot, er steht auch gezwungenermaßen Emmas Mutter Clare bei der Identifizierung der Leiche ihrer Tochter bei, und deren Zusammenbruch löst etwas in Nic aus, was er lieber weiterhin vergraben gewusst hätte. Und es ist dabei nicht von Vorteil, dass Dyer ihn auf Emmas Mörder ansetzt...Extrem spannender und teilweise sehr harter Thriller, ich habe ihn in wenigen Stunden durchgeackert.Man sollte aushalten können, dass kaltblütige Killer und Menschen, denen das Quälen anderer Genuss bereitet, im Vergleich zu anderem Abschaum (oder auch nur nölendem Fußvolk) irgendwie auf der Seite der Guten und Unterstützenswerten stehen. Wenn eine Welt aber so aufgebaut ist, dass ihre Bewohner allesamt verachtenswert scheinen, dann kann sogar jemand, der anderen Leuten quasi im Vorbeigehen das Ohrläppchen abschneidet, seltsamerweise doch eine recht sympathische Person sein.

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  • Kalter Schmerz

    Kalter Schmerz

    NicoleP

    25. September 2016 um 18:09

    Nic Caruana ist ein Killer. Seine Auftraggeber sind zwielichtige Personen. Eines Tages erhält er den Auftrag, die 16-jährige Tochter eines Waffenhändlers aufzuspüren. Diese ist verschwunden und wird kurz darauf tot aufgefunden. Ihre Eltern Pat und Claire geben Nic den Auftrag, den Mörder ihrer Tochter zu finden. Nic ist zudem fasziniert von dem Model Claire. Ein kaltes Wesen mit dunklen Seiten.Um es kurz zu machen: Ich habe mich gezwungen, dieses Buch zu Ende zu lesen. Die Geschichte zieht sich wie Kaugummi und schweift immer wieder ab. Der Klappentext versprach einen guten Thriller, doch dieses Versprechen konnte die Geschichte nicht halten.Hauptthema ist nicht die Suche nach dem Mörder der Tochter, sondern die spezielle Beziehung von Claire und Nic. Die kalte Seite, die Nic zum Killer macht, verwandelt sich im Zusammensein mit Claire in ein heißes Feuer. Und Feuer kann auch zerstören. Wären da nicht die Einblicke in Nics Vergangenheit und in seine Familie, das Buch hätte nur einen Stern erhalten.

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  • Kalter Schmerz

    Kalter Schmerz

    Isabell47

    22. July 2015 um 08:21

    Der Roman gibt zunächst einen Einblick in Nics Kindheit, in dem er selbt das Opfer ist, während er in der Gegenwart des Romanes als Opfer zum Täter mutiert ist und er den Auftrag bekommt ein verschwundenes Mädchen aufzuspüren. Leider ist das Mädchen schon brutal ermordet worden. Nic, der als jemand beschrieben wird, der keine Gefühle zulässt, empfindet Mitleid mit dem Mädchen und der Mutter. Er beginnt dem Grund für den Mord zu suchen bzw. den Mörder. Nic, obwohl er Mann ist, der für Geld alles tun würde und seinerseits mit einem Mann zusammenlebt, dem der Schmerz anderer Leute Freude bereitet, hat trotzdem einen kleinen Rest Sympathie auf seiner Seite, weil er zwischendurch so etwas wie Gewissen zeigt. Ich habe das Buch zwar zu Ende gelesen, aber ehrlich gesagt es fiel mir schwer. Fast alle Personen waren mir unsympathisch und ich konnte - glücklicherweise - mit ihrem Umfeld überhaupt nichts anfangen. Wer sehr kranke Charaktere ,und dies beziehe ich nicht nur auf die ganzen Drogen sondern auf die gesamte Psyche der Einzelnen, kennenlernen möchte und gut mit Gewalt etc. umgehen kann, dem könnte das Buch gefallen. Meinen Geschmack trifft das Buch gar nicht. Buchtitel:  Kalter Schmerz

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  • Die Spürnase

    Kalter Schmerz

    Islaender

    25. June 2015 um 10:31

    Nic ist ein Mann, der Leute verschwinden oder Aufspüren kann, je nach Auftrag. Dieses Mal soll ein junges Mädchen finden, doch bevor er es findet, findet es schon die Polizei, denn es ist brutal ermordet worden. Nic ist fasziniert von der Frau seines Auftraggebers und lässt sich auf sie ein. Gleichzeitig lebt er mit seinem Freund zusammen, der Spaß an dem Schmerz anderer empfindet. Leider hätte ich dieses Mal dem Eindruck des Klappentextes folgen sollen, der mir gar nicht gefiel. Die Menschen, die hier im Buch beschrieben werden, sind alle "krank". Sie nehmen Drogen, morden, prostituieren sich, fügen sich selber Schmerzen zu,...... Mir blieb eine kleine Restsympathie für Nic, aber das Buch war mir zu heftig. Wer es sehr abgedreht mag, dem könnte es gefallen.

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  • kalter Schmerz

    Kalter Schmerz

    gagamaus

    18. June 2015 um 08:13

    Nic Caruana ist der Ich-Erzähler in diesem Thriller, der hier nicht ohne Grund bei Literatur eingeordnet ist. Er hat durchaus einen interessanten Sprachstil und gibt facettenreiche Einblicke in die Psyche der Protagonisten. Hier gibt es kein schwarz und weiß nur düsteres grau. Die Hauptakteuere sind ziemlich kantig und nicht wirklich symphatisch. Nic ist trotz aller positiven Anlagen und Einsichten ein Verbrecher und ein mörderisch abgestumpfter Charakter. Er schneidet schon mal so nebenbei Ohrläppchen ab und bricht gerne Arme, um seine Wünsche und Fragen deutlich zu machen. Auch sonst gibt es einige Szenen, die blutig und brutal sind, neben dem eigentlichen Mord an der 16-jährigen Emma, wird ein Kopf abgeschnitten und anderes. Also nichts für schwache Nerven. Es ist auch kein wirklicher Krimi, denn Nic sucht zwar im Auftrag der Eltern nach dem oder den Mördern an ihrer Tochter aber eigentlich geht es doch um anderes. Hier wird eine Ehe durchleuchtet, Sado-Maso und Gewalt in der Ehe hinterfragt und NIc ist mittendrinnen und gefühlsmäßig stark involviert. Ein spannender Erstling, in Passagen durchaus sprachlich ansprechend und ausgefeilt - mit ein paar Schwächen im Mittelteil und ganz am Schluss ist irgendwie die Luft etwas raus. Aber ich habe es rasant durchgelesen und werde sicherlich ein weiteres Buch dieser Autorin wieder zur Hand nehmen.

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  • Rezension zu "Kalter Schmerz" von Hanna Jameson

    Kalter Schmerz

    kissing_rose

    Harte Schale, weicher Kern Minus vier Grad in London, doch der Tod geht trotzdem um. Nic Caruana ist selbst kein Kind von Traurigkeit – schon in seiner Jugend brachte er aus Notwehr einen anderen Jungen mit einem Messerstich um. Heute arbeitet er als eine Art Privatdetektiv mit Extraleistungen und bekommt den Auftrag, ein sechzehnjähriges Mädchen aufzuspüren. Diese wird jedoch nachts tot und schwer misshandelt aufgefunden. Die Eltern wollen, dass Nic die Täter findet… In der Figur des Nic Caruana steckt mehr, als man auf den ersten Blick erahnt. Zehn Jahre nach seiner traumatischen Erfahrung ist er ein guter Privatdetektiv, der den Menschen helfen will, obwohl er scheinbar auch vor Mord nicht zurückschreckt. Trotz seiner harten Schale steckt ein weicher Kern in ihm, auch wenn er das nicht offen zeigen möchte. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen – weder banal noch zu hochtrabend. Auch die Entwicklung der Geschichte ist interessant. Die ist zwar nicht absolut spannungsgeladen, aber das hat in keiner Weise gestört, da der Schreibstil und die Charaktere einiges herausreißen konnten. Der Roman wird zwar als solcher betitelt, könnte allerdings auch als Krimi/Thriller durchgehen. Es gibt die ein oder andere blutrünstige Szene und zudem ermittlerische Stellen. Insgesamt gibt es kaum Kritikpunkte an „Kalter Schmerz“. Die Atmosphäre war stets so gut beschrieben, dass man sich fast wie in London kurz vor Weihnachten fühlt – und das kann eigentlich nur für einen Roman sprechen.

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    • 2

    Floh

    23. July 2014 um 11:04
  • In den Abgründen Londons

    Kalter Schmerz

    HappiestGirl

    12. April 2014 um 21:03

    Als Nic 17 Jahre ist, wird er von einer Gang in die Enge getrieben und er tötet erstmals einen Menschen. 10 Jahre später arbeitet er als „Privatermittler“ (wie er sich selbst bezeichnet) in London und es gibt niemanden, den er nicht aufspürt. Und ebenso effektiv löscht er sie aus. Dafür wird er bezahlt. Eines Tages bekommt er den Auftrag, die sechzehnjährige Tochter des Waffenhändlers Pat Dyer ausfindig zu machen. Doch in diesem Fall kommt er zu spät. Emma ist längst tot. Auf üble Weise zugerichtet. Ihr Vater sinnt auf Rache. Doch bei seiner Recherche kreuzt auch Clare, die Frau des Waffenhändlers, seinen Weg. Er ist sofort in ihren Bann geschlagen. Fasziniert von ihrer kühlen Schönheit. Er ist sich bewußt, daß sie seinen Tod bedeuten kann, doch er sucht immer wieder ihre Nähe und verfängt sich dadurch in einem Netz aus Leidenschaft, Schmerz und Gewalt. Ein Spiel, das nur tödlich enden kann. Fragt sich nur, für wen..... Meine Meinung: Dieses Buch weckte in mir merkwürdige Empfindungen. Der Schreibstil ist sehr eigen, aber bei weitem nicht schlecht. Ich habe lange überlegt, wie ich es am besten in Worte fassen kann. Da kam mir ein Zitat des Q-Magazine zu Hilfe: „Hanna Jameson schreibt wie ein Engel – ein Engel auf Speed“. Das fasst es ziemlich genau. Denn auch Drogen spielen hier eine große Rolle. Oftmals gibt es Gedankensprünge, bei denen ich erst einem Moment innehalten mußte, um dem folgen zu können. Anfangs dachte ich, daß ich beim Lesen unachtsam war, doch diese „Gedankensprünge“ häuften sich. Und mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Und es hat irgendwie was faszinierendes. Das Buch ist vielseitig. Man mag es kaum glauben, aber es beinhaltet auch sehr viel Gefühl. Ich fand die Handlung jetzt nicht unbedingt tiefgründig, dafür aber sehr gut erzählt. Ich sag ja, man kann es kaum in Worte fassen. Ein Roman – nein, so oft, wie hier geschlagen, Blut fließt und gemordet wird, sollte man wenigstens Krimi, wenn nicht sogar Thriller sagen. Kein Buch, was für mich ein Favorit ist. Ich dachte an 3 Punkte, vergebe aber für diesen etwas anderen Schreibstil, der mich das Buch deshalb innerhalb kürzester Zeit lesen ließ, einen Extrapunkt. Ich kann das Buch sehr gut empfehlen und finde es für einen Debütroman sehr gelungen.

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  • Kalter Schmerz

    Kalter Schmerz

    mamenu

    19. November 2013 um 22:39

    Zum Buch In London die sechzehnjährige Tochter eines einflussreichen Waffenhändlers aufzuspüren ist für Nic Caruana kein besonders anspruchsvoller Job. Schließlich verdient er sein Geld damit,Menschen wiederzufinden.Doch er kommt zu spät,das Mädchen ist längst tot. Ihr Vater sinnt auf Rache.Die Suche nach ihrem Mörder entpuppt sich als Horrortrip durch die Eingeweide der Stadt. Und dann ist da auch noch Clare,die Frau des Waffenhändlers,die Nic vom ersten Moment an in ihren Bann schlägt. Er weiß dass diese Frau sein Tod bedeuten könnte,doch immer wieder sucht er ihre Nähe und verfängt sich in einem Netz aus Leidenschaft,Schmerz und blanker Gewalt. Meine Meinung Von diesem Buch bin ich doch sehr positiv überrascht worden, da hier doch etwas die Meinungen auseinander gehen. Ich fand die Geschichte von Anfang bis Ende sehr spannenend und auch ein wenig Blutig. Doch das macht ja gerade für mich die Spannung aus. Was mir auch sehr gut gefallen hat, war, die Figur Nic, der hier sehr gut beschrieben wurde. Dadurch wurde er mir in dieser Geschichte doch sehr sympatisch, was ich eigentlich nicht gedacht hätte.  An manchen stellen kommt er mir etwas kalt und abgebrütht vor, aber ich denke, wenn man solche Aufträge bekommt, dann kann man nicht sehr viele Gefühle zeigen. Was ich nicht so ganz verstehe, ist, das dieses Buch als Roman beschrieben wird. Das finde ich ganz und gar falsch, denn für mich war es schon ein Thriller. In der Geschichte geht es um Drogen, Prostitution und Gewalt, was doch sehr spannenend für mich dargestellt wurde. Der Schreibstil war für mich sehr flüssig und leicht, sodaß ich es schnell durch gelesen hatte. Ich hoffe auf jedenfall, noch mehr von der Autorin lesen zu können.

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  • Kalter Schmerz

    Kalter Schmerz

    anyways

    27. August 2013 um 21:30

    Das Verschwinden der sechzehnjährigen Emma Dyer, wird der neue Fall des „Privatermittlers“ Nic Caruana. Eilt diesem doch der Ruf voraus, in solchen Dingen recht erfolgreich zu sein. Da Emmas Vater eine Größe in der Unterwelt ist, verfügt er über die notwendigen Kontakte, um Nics Dienste in Anspruch zu nehmen. Blockiert wird Nics Arbeit von Anfang an durch die schöne aber distanzierte Mutter, Clara Dyer. Nic ist von ihr sofort fasziniert, und begibt sich auf ein Minenfeld der Gefühle, das zur Explosion kommt, als Emmas Leiche gefunden wird…. Schonungslos grausam, stellenweise entsetzlich gewalttätig, kaltblütig und brutal, dabei nicht immer logisch und nachvollziehbar. Soweit meine Quintessenz diese Romans. Nics Werdegang und späterer „Beruf“ ist von, mitunter sadistischer, Gewalt geprägt, Taten die die Autorin gerne sehr detailliert beschreibt. Viel zu kurz kommen für mich aber die verqueren Familienverhältnisse, nicht nur die der Dyers, sondern auch die des Protagonisten. Gerade diese bieten so viel schriftstellerischen Zündstoff. Da aber vieles ungesagt bleibt ist die Motivation aller Beteiligten manchmal schwer nachvollziehbar. Dadurch fehlen die Substanz und die Tiefgründigkeit, alles reduziert sich nur auf Gewalt und deren Eskalation. Diese stellt die Autorin durchaus vielschichtig und spannend dar, aber das gewisse Extra fehlt mir. Trotzdem ein beachtliches Werk einer noch sehr jungen und sehr talentierten Schriftstellerin.

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  • Hart, blutig, bemerkenswert

    Kalter Schmerz

    Ellen-Dunne

    06. April 2013 um 15:41

    Kurzzusammenfassung: Die Geschichte von “Privatdetektiv” (sprich Auftragskiller) Nic Caruana, der als Teenager unabsichtlich einen Mord begangen hat, und nun durch die Untiefen der Londoner Gangsterszene watet, hat Hanna Jameson schon mit 17 erdacht – mit 22 hat sie nun ihren ersten Roman vorgelegt. In ihm erhält Einzel- und Grenzgänger Nic den Auftrag, die Mörder der 16jährigen Tochter des Waffenhändlers Pat und dessen enigmatischer Frau Clare ausfindig zu machen. Dabei verliebt er sich nicht nur obsessiv in Clare, sondern hinterlässt auch eine Schneise der Gewalt – und am Ende bleibt die Frage, wofür das Ganze. Meine Meinung: Bemerkenswert. Würde ich sagen, müsste ich meine Meinung über Hanna Jamesons Erstling in einem Wort zusammenfassen. Denn der Roman der Britin kommt so noir, so brutal, so blutig und fluchfreudig daher, er könnte auch von einem männlichen Autor Mitte Dreißig geschrieben worden sein. Die Welt, durch die sich Nic auf der Suche nach den Mördern der 16jährigen schlägt, ist gefühlskalt, mitleidlos und hält zwischen all der Trübnis nur kleine Funken von Wärme für den Endzwanziger bereit, meist in Form seiner schrägen Wohngemeinschaft mit dem folterlustigen Russlandimmigranten Mark oder der noch unklaren Affäre mit der drogenabhängigen Daisy . Natürlich ist auch seine Familie kein Rückhalt, sondern Quelle von Schmerz und Traumata. Und die ungesunde Affäre mit der manipulativen Clare führt Nic nur noch mehr ins Gefühlschaos. Wenn er denn welche hätte. Klingt alles nach einem Buch, das man nicht lesen muss? Tut es auf jeden Fall trotzdem! Ich hatte mich in wenigen Tagen durchgefressen, denn die Geschichte hat – vom etwas schwerfälligen Ende mal abgesehen – richtig viel Tempo, und die vielen außergewöhnlichen Charaktere sind zwar nicht liebenswert, doch interessant und faszinierend. Dass es eine Fortsetzung geben wird, davon kann man ausgehen, und ich werde garantiert wieder einen Blick reinwerfen, denn ich bin gespannt, wie sich nicht nur Nic Caruana, sondern auch Hanna Jameson als Autorin entwickeln wird. Fazit: Hart, abgründig, schräg, teilweise ultra-brutal – und hypnotisch geschrieben. Ein außergewöhnlicher Noir-Krimi für alle, die mal was anderes suchen als das übliche Ermittler-Einerlei. PS: Rezension bezieht sich auf die englische ebook-Originalausgabe “Something You Are”.

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  • Nicht wirklich überzeugend

    Kalter Schmerz

    SmilingKatinka

    05. April 2013 um 23:38

    Nic Caruana spürt Leute auf. Wenn es sein muss, beseitigt er sie auch gleich noch. Bei diesem Job sollte man Gefühle außen vor lassen und nur ans Geld denken. Nic ist gut in seinem Job und kann das. – Bis zum neuen Fall. Die Tochter eines waffenhändlers wird vermisst und ermordet. Nic begibt sich auf die Suche nach ihrem Mörder und erliegt der Faszination der Mutter. Doch dies ist nicht wirklich ungefährlich, denn von der faszinierenden Frau scheint eine tödliche Gefahr auszugehen.   Meine Meinung. Hanna Jameson ist mit ihren 22 Jahren ein wirklich gutes Debüt gelungen, dass mich allerdings nicht wirklich packen konnte. Die vielen brutalen Szenen haben immer wieder für Ekel und Spannung gesorgt, doch die Charaktere blieben fast alle flach. Nur Clare, die Mutter, war sehr stark. Die Geschichte um sie dominierte das Buch und lies den Mord an ihrer Tochter immer mehr in den Hintergrund rücken, was ich sehr schade fand.  Auch gefiel mir nicht so gut, dass wirklich jeder Charakter irgendwie kriminell oder anders böse war. Ich brauche keinen Gutmenschen, aber die welt ist nunmal weder nur weiß noch nur schwarz und in diesem Buch war alles sehr düster. Der Stil von Hanna Jameson ist sehr locker und flüßig und lässt sich wirklich gut lesen.   Fazit: Mein Buch war es leider nicht, doch wer gerne Gangstergeschichten mit verkorksten Leben liest, der findet sicher Gefallen an dem Buch.

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  • "Kalter Schmerz" von Hanna Jameson

    Kalter Schmerz

    killerprincess

    24. March 2013 um 11:34

    Inhalt Nic Caruana ist eine Art Privatermittler: Für Geld stöbert er Leute auf -und bringt sie auch um, wenn das gewünscht ist. Dabei stellt er niemals Fragen, Hauptsache ist, dass das Geld stimmt. Doch bei seinem neuen Fall geht es um ein junges Mädchen und ihren unnötigen Tod. Nic verbringt viel Zeit mit der trauernden Mutter und irgendwann fällt ihm auf, dass sie es ist, weshalb er diesen Fall so gerne bearbeitet. Meinung Ich muss zugeben, ein bisschen abgeschreckt gewesen zu sein, von einigen mittelmäßigen Bewertungen. Dadurch habe ich meine Erwartungen runtergeschraubt, was im Endeffekt gar nicht mal schlecht war. Das Buch ist kein typischer Krimi. Erstens ist der Hauptcharakter kein typischer Ermittler, sondern selbst ein ziemlich brutaler und gefährlicher Menschl. Außerdem konzentriert sich das Buch irgendwann immer weniger auf den Tod des Mädchens sondern auf die Mutter, die scheinbar verrückt wird. Das war mal was anderes, aber so richtig geglückt ist es meines Erachtens nicht. Das Buch ist ziemlich negativ, da es um Gewalt, Drogen, Prostitution und Waffen geht. Die Unterwelt, die einem eine Gänsehaut beschert. Mir fehlte irgendwann der Ausgleich, denn Nic ist ja kein normaler Ermittler. Wenn er nach Hause gegangen ist, hat er mit seinem Freund, der den gleichen Beruf hat wie er, Party gemacht und bisschen rumgekokst. Man ist also die ganze Zeit in der Welt geblieben, es gab keinen Ausweg. Wahrscheinlich wie im echten Leben. Der Schreibstil war anfangs gewöhnungsbedürftig, aber schnell konnte ich alles flüssig lesen. Fazit Ein gutes Buch, das für mich aber manchmal an Spannung eingebüßt hat. Für meinen Geschmack wurde sich viel zu viel auf die Mutter konzentriert. Sie avancierte von einer Nebenfigur zur weiblichen Hauptfigur und das kam mir komisch vor, hatte sie ja mit dem Mord an sich nichts zu tun. Man muss dieses Buch nicht gelesen haben, falls man es doch tut, sollte man keine hohen Erwartungen stellen. Für alle, die mal ein bisschen in eine andere Richtung in diesem Genre gehen, ist es mal ein bisschen was anderes.

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  • Zu grausam

    Kalter Schmerz

    trollchen

    21. March 2013 um 19:59

    Kalter Schmerz Inhalt: Nic Caruana ist einer der Besten darin, Menschen aufzuspüren – und manchmal auch ein für alle Mal verschwinden zu lassen. Seine Jobs nimmt er nie persönlich. Auch nicht die Suche nach der sechzehnjährigen Tochter eines Waffenhändlers – wäre da nicht die Mutter des Mädchens und wäre das Mädchen nicht bestialisch ermordet worden. In London die sechzehnjährige Tochter eines einflussreichen Waffenhändlers aufzuspüren stellt für Nic Caruana keine besonders anspruchsvolle Aufgabe dar. Schließlich verdient er sein Geld damit, Menschen wiederzufinden oder verschwinden zu lassen – je nachdem, was der Kunde wünscht. Doch als Emma Dyers schwer misshandelte Leiche auftaucht, ist das selbst für einen wie Nic nicht leicht wegzustecken. Der Vater des Mädchens will mit dem Mörder abrechnen. Um ihn zu finden, wühlt sich Nic durch die Eingeweide der Stadt.   Mein Fazit: Das Buch liest sich am Anfang sehr zäh, es treffen zu viele Informationen auf den Leser, mit denen er anfänglich noch nichts anzufangen weiß. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich an den Schreibstil und es geht besser. Leider werden aber die Nebendarsteller auch sehr viele an der Zahl, die mit dem eigentlichen Thema nicht viel zu tun haben.  Es geht in dem Buch eigentlich immer nur um Gewalt, Drogen, viel Geld und Prostitution. Das Buch trieft eigentlich nur von Blut, denn es ist sehr grausam. Auch das Grundthema ist sehr grauenhaft, denn viele Jugendliche in England dröhnen sich den Kopf zu und wissen dann nicht mehr, was sie tun. Die Protagonisten wurden ein wenig vorgestellt, aber meist nur in ein bis zwei Sätzen, also sind sie in meinem Kopf entstanden nach meinen Vorstellungen.  Die Spannung baute sich so richtig auf den letzten Seiten auf, ansonsten war das Buch so relativ entspannt ohne große Höhen und Tiefen. Das Buch war nicht so nach meinem Geschmack, es war mir zu blutig und manchmal auch ein wenig zu erdrückend, wie lebhaft blutige, grauenhafte Szenen beschrieben wurden. Das kann einem schon arg Angst machen. Irgendwie hatte ich bei dem Buch das Gefühl, dass es nur von Drogenabhängigen, Alkies und gewalttätigen Menschen beherrscht wird und es kommt für meine Begriffe überhaupt kein normaler Mensch darin vor. Das hat mir doch sehr gefehlt und macht mich ängstlich in unserer heutigen Welt, denn es ist schon sehr realitätsnah, obwohl es mir dann doch schon zu drastisch war, leider!

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  • Kalter Schmerz

    Kalter Schmerz

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. March 2013 um 12:09

    Drei circa dreizehn Jahre alte Jungen überfallen eines Tages den siebzehn Jahre alten Nix Caruana, als dieser auf dem Heimweg ist. Nur fünf Minuten ist er von seinem Elternhaus entfernt als sie ihn ansprechen und nach Geld verlangen. Da Nic keines hat, schlägt der Junge auf ihn ein und zieht ein Messer und richtet es auf Nic. Dieser greift nach dem Messer, will sich schützen. Doch plötzlich tropft Blut auf ihn ab. Das Messer ist, ohne dass er es bemerkt hat, in den Bauch den Jungen geglitten. Nic ist außer sich, ruft den Notruf, ist aber außer Stande etwas Vernünftiges hervor zu bringen. Er eilt nach Hause, sein Bruder öffnet ihm die Tür. Dieser legt Nic nahe, das Ganze zu vertuschen. Doch Nic beichtet es seinen Eltern. Sein Vater verspürt von da an nur noch Enttäuschung für seinen Sohn. Nic kommt für seine Tat in den Jugendstrafvollzug. 10 Jahre später ist er ein selbständiger, wie er es nennt, „Privatermittler“. Der Waffenhändler Pat Dyer beauftragt Nic seine Tochter Emma zu suchen. Diese wollte sich mit einer Freundin treffen, ist aber nicht erschienen und seitdem auch nicht wieder zu Hause aufgetaucht. Emma wird mit einem Kopfschutz tot aufgefunden und nun ist es Nic, der die Täter ausfindig machen soll. Nic wird bei seinen Ermittlungen von Emmas Mutter Clare wie magisch angezogen. Er kann nur noch an die ehemalige Ballerina denken. Die Beiden kommen sich näher, was die Sache noch komplizierter und vor allem gefährlicher macht.. Das Buch wird von Drogen, Prostitution, Gewalt und Geld regiert. Mir ging es beim Lesen durch und durch, da einem verbildlicht wird, was in manchen Gebieten, hier London, alles für ein paar Drogen gemacht wird. Dabei sind es vor allem Kinder und Jugendliche die sich regelmäßig die volle Dröhnung geben und mit ihrem Leben überhaupt nicht mehr klar kommen. Wer mit solchen Themen nicht umgehen kann, sollte dieses Buch nicht lesen. Auch werden Gewaltszenen sehr genau geschildert. Es fließt viel Blut, Menschen sterben auf grausame Art und Weise. Die Figuren in diesem Buch wurden kurz skizziert, was mir persönlich gut gefallen hat. Es wurde die Statur, das Aussehen und ein wenig der Charakter erwähnt. Man konnte sich also vorstellen wer diese Person ist und wie sie aussieht, aber gleichzeitig konnte man sich auch ein eigenes Bild machen, da die Beschreibung der Personen nur sehr knapp gehalten wurde. Die Figuren an sich kamen mir alle ein wenig seltsam vor, was aber daran liegen kann, dass alle etwas mit Drogen zu tun hatten, sodass man sie gar nicht als „normale“ Menschen wahrnehmen konnte. Was mich an diesem Buch besonders fasziniert hat, ist, dass die Autoren Hanna Jameson gerade mal 22 Jahre alt ist. Dafür, dass sie noch so jung ist, hat sie ein erstaunlich gutes Buch geschrieben. Sie scheint viel recherchiert zu haben oder ist vielleicht selbst mal mit Drogen in Verbindung geraten? Dazu kann ich nichts sagen, aber es ist auch ganz egal. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Auch wenn es als „Roman“ ausgeschrieben ist, kam es mir eher wie ein Thriller vor. Es war spannend, blutig und mitreißend.

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  • Kompromisslos hart

    Kalter Schmerz

    michael_lehmann-pape

    18. March 2013 um 14:52

      Es ist bereits bei der ersten Begegnung mit seinen neuen Auftraggebern klar, dass dieser Fall Nic an die Grenze führen wird. Vor allem an seine persönlichen Grenzen. Denn die Mutter des verschwundenen Mädchens, Clare, fasziniert ihn vom ersten Augenblick an.   Diese Narben an den Armen, diese kalte Haltung, dieses Unnahbare. Nic weiß gar nicht, was es ist und er kämpft hart gegen sich an, aber er spürt, diese Frau muss, will er haben.   Aber er weiß auch, sie ist nicht für ihn. Sein Auftraggeber, Vater des Mädchens, Ehemann Clares, ist eine ziemliche Nummer in Londons Unterwelt und ist dies nicht durch Rücksichtnahme geworden. Nic weiß, wenn der Mann in solche Richtung auch nur etwas ahnen sollte, wird Nics Leben sehr schmerzhaft werden. Und damit kennt er sich aus. Denn sein Job, seine Passion, ist es, da aufzuräumen, wo andere sich die Hände nicht schmutzig machen wollen. Jene zu finden, die nicht gefunden werden wollen. Solches einzutreiben, was nicht freiwillig gegeben wird. Jene für immer verschwinden zu lassen, die gut zahlende Auftraggeber durch ihre reine Existenz stören.   Nic Caruana, der Aufräumer. Pat Dyer, der Waffenhändler und Clare, die ehemalige und gescheiterte Ballerina. Drei Personen , die, jeder auf seine Weise, um jene verschwundene Emma Dyer kreisen. Die nicht lange verschwunden bleiben wird. Ein Verbrechen, das zu einer Erweiterung von Nics Auftrag führt. Nun soll er  jene finden, die Emma das angetan haben. Und Nic macht seinen Job gründlich. Zu gründlich. Denn er findet noch wesentlich mehr heraus, vor allem, was hinter Clares merkwürdigem Benehmen steckt.   So treibt die Geschichte unaufhaltsam auf ihren Kulminationspunkt zu. In einer Welt, die in der Regel nicht Teil von Hochglanzmagazinen ist. In der Drogen, Verrat, Verlust, Gewalt tragende Rollen spielen und Auge um Auge vergolten wird. Gern auch mit einem Bunsenbrenner. Der lässt Augäpfel schnell in ganz andere Aggregatzustände herüber gleiten.   Eine Welt, die Jameson kompromisslos, kühl und ohne jede Scheu vor brachialer Gewalt vor die Augen des Lesers stellt. Kaum zu glauben, dass die erst 22jährige Autorin mit solcher Lässigkeit und genau auf der Grenze zwischen Härte und Übertreibung einen Einblick in die unterste Unterwelt gewährt. Mit Personen, die sie ebenso klar und kühl differenziert zu skizzieren versteht. Nic ist hart, aber doch innerlich verletzt und sensibel. Pat für seine Freunde eine Seele von Mann, was sich aber in Bruchteilen von Sekunden zu ändern vermag. Momente, die Jameson meist  treffend beschreibt. Genauso, wie sie die Persönlichkeit der Clare Schritt für Schritt „entblättert“. Wobei im Lauf der Lektüre doch einiges gut gestartete im Sande verläuft und sich Stereotype herausbilden, die mehr und mehr in ihren Handlugen vorhersehbar werden.   Alles in allem ein gradliniger, harter Thriller mit lakonischen, „beschädigten“ Protagonisten, die in ihrer Welt kompromisslos überleben und ihrer Wege gehen (und dies hier und da zu stereotyp tun, wie auch die eigentliche „Aufklärung“ des Falles nicht alles wirklich erklärt)   Überwiegend spannend, in sich weitgehend logisch aufgebaut, mit überraschenden Wendungen und ungeschminkter Gewalt. Ein Thriller nicht für schwache Nerven, aber durchaus gut zu lesen, auch wenn die ein oder andere „Zerstörung“ nicht letztlich in ihren Motiven geklärt wird.

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