Hanna Jansen Über tausend Hügel wandere ich mit dir

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Inhaltsangabe zu „Über tausend Hügel wandere ich mit dir“ von Hanna Jansen

Sorglos und behütet wächst die kleine Jeanne in Ruanda auf. Doch ihre unbeschwerte Jugend hat ein jähes Ende, als kurz vor ihrem achten Geburtstag der Bürgerkrieg beginnt. Aus Nachbarn werden Mörder, aus Freunden Feinde, und hilflos muss das Mädchen mit ansehen, wie seine Familie grausam hingemetzelt wird. Erst bei Hanna Jansen, einer Frau, die bereits zehn Kinder aus aller Welt bei sich aufgenommen hat, findet das heimatlose Kind ein neues Zuhause. Eine wahre Geschichte, die bei aller Grausamkeit dem Leser den Glauben an die Menschlichkeit zurückgibt!

Sollte jeder mal gelesen haben!

— ella_reads
ella_reads

Sehr gutes und interessantes Buch. Konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.

— Crazy-Girl6789
Crazy-Girl6789

Berührend und erschreckend. Die Geschichte eines Mädchens, das den Mut hatte die Geschichte ihrs Überlebens zu erzählen!

— Ninni89
Ninni89

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    Über tausend Hügel wandere ich mit dir
    Crazy-Girl6789

    Crazy-Girl6789

    05. August 2016 um 22:03

    Erster Satz: Ich höre dir zu. Ich habe immer geglaubt, dass es Schrecken gibt, die den Mund versiegeln. Fakten: Autor: Hanna JansenVerlag: Droemer KnaurErscheinungsdatum: 01.11.2003Genre: KinderbuchSeiten: 365 Inhalt: Sorglos und behütet wächst die kleine Jeanne in Ruanda auf. Doch ihre unbeschwerte Jugend hat ein jähes Ende, als kurz vor ihrem achten Geburtstag der Bürgerkrieg beginnt. Aus Nachbarn werden Mörder, aus Freunden Feinde, und hilflos muss das Mädchen mit ansehen, wie seine Familie grausam hingemetzelt wird. Erst bei Hanna Jansen, einer Frau, die bereits zehn Kinder aus aller Welt bei sich aufgenommen hat, findet das heimatlose Kind ein neues Zuhause. Eine wahre Geschichte, die bei aller Grausamkeit dem Leser den Glauben an die Menschlichkeit zurückgibt!   Gestaltung: Auf dem Cover sieht man schräg die Rückseite eines Mädchens. Die Vorderseite ist in Blautönen gehalten. Auf dem Rücken des Mädchens kann man zudem noch eine Landschaft erkennen. Im unteren Teil befinden sich der Titel und der Autor, jeweils recht großgeschrieben.   Sprache: Ich finde, dass die Sprache gut gewählt wurde. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Man konnte der Geschichte richtig gut folgen. Die Personen und deren Gefühle werden in diesem Buch sehr gut beschrieben. Man kann so deren Taten auch nachvollziehen und sich in sie hineinversetzen.   Fazit: Das Buch gefiel mir sehr gut. Ich finde, dass die Geschichte total interessant ist. Vor allem da man nicht so viel über den Völkermord in Ruanda ab 1994 weiß. Ich muss mir sogar eingestehen, dass ich vor diesem Buch nicht mal davon wusste. Meiner Meinung nach also ein außergewöhnliches Buch. Mach dem Lesen hat man so viel Neues erfahren bzw. gelernt. Ich finde, dass die Geschichte sehr gut geschrieben ist und auf einer wahren Begebenheit beruht, was das Buch nur noch realistischer macht. Alles in allem kann ich sagen, dass dies ein sehr gelungenes Buch ist. Also eine absolute Leseempfehlung von mir. Ich fand dieses Buch so interessant, dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen konnte und es in einem Tag gelesen habe. Viel Spaß beim Lesen… Hinweis: Es ist alles meine Meinung; andere empfinden vielleicht anders.

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  • Ein intensives und bewegendes Buch

    Über tausend Hügel wandere ich mit dir
    Sommermaedchen23

    Sommermaedchen23

    26. August 2015 um 15:28

    Durch Nina, Frau Hauptsachebunt, bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Es ist ein Herzensbuch von ihr und so habe ich beschlossen es auch zu lesen. Und Nina warnte mich vor intensiven Lesestunden. Sie hatte Recht. Jeanne, genannt Dédé lebt mit ihren Eltern Ananie und Florence, sowie mit ihrem älteren Bruder Jando und der kleineren Schwester Teya in Kibungo, Ruanda. Von Ruanda habe ich auch schon einmal gehört, aber mich nie näher mit diesem kleinen Teil von Afrika beschäftigt. Dédé führt ein glückliches Leben, im Sommer besuchen sie immer ihre Großmutter und treffen dort auf alle Verwandten, die über das komplette Land verteilt leben. Dédé genießt dieses Sommer, nach dem Tod der Großmutter muss sie ihren ersten Sommer Daheim verbringen, doch bevor sie in die Ferien starten können erstellt die Lehrerin in der Schule eine Liste, welches Kind Tutsi, Hutu oder Twa ist. Erst danach dürfen sie in die Sommerferien starten und ihre Tage während der Ferien laufen immer gleich ab. Sie vermisst die schönen alten Geschichten ihrer Großmutter sehr. Zusammen mit Jando vertreibt sie sich die Zeit, eigentlich möchte Dédé gar kein Mädchen sein, sie will viel lieber wie die Jungs auf Bäume klettern und um die Wette laufen, schon das ein oder andere Mal hat ihr vorlautes Mundwerk ihr Ärger eingebracht, auch in der Schule. Damit versucht sie zu kompensieren, dass ihre linke Körperhälfte nicht so gut funktioniert, denn sie hatte Kinderlähmung. Als das Flugzeug des Präsidenten von Ruanda und Burundi abgeschossen wird hat Jando bereits eine düstere Vorahnung. Die beiden Präsidenten kamen von einer Friedensverhandlung. Doch keiner will sich wirklich vorstellen, dass es Krieg geben könnte. Es treffen die ersten Flüchtlinge ein und auch Bekannte und Freunde von Ananie, die über schreckliche Gräueltaten gegenüber den Tutsi berichten. Ananie und Florence beraten was zu tun ist und beschließen mit ihren Kindern nach Birenga zu gehen. Mit dem nötigsten bepackt machen sie sich auf die beschwerliche Reise. Dort angekommen wird ihnen versichert, hier sicher zu sein. Doch dann kommen die Interahamwe und das Töten beginnt und für Jeanne beginnt der Wettlauf gegen den Tod. Sie fühlte deutlich: An diesem Ort, in diesem Augenblick war das Glück so weit entfernt wie der Himmel von der Erde. Seite 139 Wir begleiten Jeanne wie sie um ihr Überleben kämpft mit der Gewissheit, dass ihre komplette Familie tot ist. Aber sie will Leben und keine Angst haben, so kämpft sie sich mühsam durch. Mit ihren gerade mal 8 Jahren hat sie mehr Grausamkeiten und Hass gesehen, als jemals jemand sehen sollte und trotzdem kämpft sie weiter um ihr Leben und nimmt auch später kein Blatt vor dem Mund und erzählt alles über die schrecklichen Gräueltaten und als das Grauen, welches sie gesehen hat. Nachbarn und Freunde wurden zu Mördern. Niemand kann man mehr trauen. Im schlimmsten Augenblick erst würde sich zeigen: Freund oder Feind? Seite 190 Nach dem Jeanne, die einzige aus ihrer Familie ist, die überlebt hat und sie eine alte Freundin trifft, welche erzählt sie geht ins Ausland, fällt ihr wieder ein sie hat eine Tante in Deutschland. So verlässt Jeanne Ruanda und kommt zu Hanna Jansen. Hanna Jansen hat bereits 13 Kinder aus aller Welt aufgenommen und dort findet auch Jeanne ein Zuhause und jemand, der sich ihre Geschichte anhört und sie aufschreibt. Über tausend Hügel wandere ich mit dir ist in zwei Kapitel unterteilt und die Erzählungen von Jeanne werden zwischen durch immer wieder unterbrochen durch Schilderungen von Hanna Jansen aus der Gegenwart, was dem Leser kurzfristig Zeit verschafft ein bisschen durchzuatmen und sich erneut zu wappnen was noch kommen wird. Über tausend Hügel wandere ich mit dir. Bergauf, bergab. Seite 112 Ich bewundere die Stärke, den Mut und den Überlebenswillen von Jeanne und auch die Stärke von ihrer Mutter Hanna Jansen dieses Thema aufzugreifen und ein Buch darüber zu schreiben, um so viele Menschen wie möglich zu erreichen. Ich selbst war für das Geschehen 1994 noch viel zu jung, ich kann mich kaum daran erinnern und eigentlich habe ich mich auch noch nicht wirklich mit diesem Thema befasst, im Gegensatz zum Holocaust. Deswegen finde ich jeder sollte dieses Buch lesen und auch erfahren was in Ruanda geschah. Fazit Ich möchte dieses Buch nicht bewerten, denn es hat kein Mensch das Recht über ein anderes Leben zu urteilen oder zu werten. Würde ich es dennoch tun so bekommt dieses Buch von mir eine klare Leseempfehlung. Lest dieses Buch! Es wird mich noch für lange Zeit beschäftigen und im Gedächtnis bleiben. 

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