Diese Geschichte hat mich betrübt, berührt aber dann doch zufrieden zurückgelassen. Sie beginnt so hoffnungsvoll mit einem Neuanfang. Miko möchte in der Abgeschiedenheit schreiben, die aktuelle Geschichte fertig und dann endlich die Bücher, die er will. Über schwule Pärchen oder andere Gay-Geschichten, egal was der Verlag sagt. Er hat sich gerade eingewöhnt, das Häuschen ist doch etwas still und merkwürdig, selbst die kleine Lena (seine kindliche Bekannte) hat diesen merkwürdigen „dünnen Mann“ gesehen, und dann gibt es ja auch noch dieses Zimmer! Plötzlich überschlagen sich die Dinge: Er rettet einen Mann aus dem zugefrorenen See und nimmt ihn mit in seine Hütte. Sie sind eingeschneit, ohne Verbindung nach draußen, und es passiert: Sie kommen sich näher. Miko entwickelt Gefühle für den anderen Mann, auch wenn da ab und an etwas komisch ist. Das hat auch seinen guten Grund, wie sich herausstellt, aber erst einmal verlieben sie sich, lieben sich und Miko hofft sehr, dass es so bleibt. Leider kommt es so anders als gehofft, aber das werde ich nicht erzählen, das müsst ihr schon selber lesen und dann entscheiden: Ist es ein Happy End?
P.s. Wer nicht gespoilert werden möchte. Liest jetzt nicht weiter! Betrübt war ich, weil ich den beiden ein glückliches und langes Leben gewünscht hätte, und zufrieden, weil sich die beiden gefunden haben, sich lieben und nun auf andere Art glücklich sind, auf ihre Weise. Da ich an eine unsterbliche Seele glaube, stehen die Chancen gut, auf eine Wiedergeburt und ein langes Leben!






















