Hanna Poddig Radikal mutig

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Inhaltsangabe zu „Radikal mutig“ von Hanna Poddig

Es besteht dringender Handlungsbedarf, die herrschenden Verhältnisse zu verändern - Hanna Poddig belässt es dabei nicht bei Lippenbekenntnissen. Sie ist Aktivistin im besten Sinne des Wortes: Ob beim Einkauf im Supermarkt, am Ticketschalter in der U-Bahn oder beim Energiesparen: Sie geht in ihrem Alltag radikal, aber immer friedfertig "mit gutem Beispiel" voran. Und wo es nötig ist, greift sie zu deutlicheren Mitteln, kettet sich an Gleise, besetzt Bäume oder demonstriert vor Kernkraftwerken. Im Bewusstsein, dass jeder Veränderung die Einsicht vorausgeht, zielt Hanna Poddig auf eine Revolution im Kleinen ab. Ihr Protest genauso wie ihre mitreißenden Ideen dienen stets dazu, ihre Umwelt zum Nachdenken anzuregen. Am Ende steht keine trockene Handlungsanleitung, sondern das authentische Zeugnis einer jungen Frau, die unsere Welt mit ungewöhnlichen Mitteln aufklärt und verändert.

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  • Rezension zu "Radikal mutig" von Hanna Poddig

    Radikal mutig
    Sokrates

    Sokrates

    07. January 2011 um 15:51

    Hanna Poddig engagiert sich aktiv gegen Gentechnik, die Atomkraft und v.a.m. In der heutigen (linken) Protestkultur (sie ist Jahrgang 1985) ist sie insoweit keine Ausnahme; ihr z.T. aktiver Widerstand gegen Atomkraft und ähnliches brachte sie auch schon des Öfteren mit der Polizei in Kontakt. Nun hat auch sie ein Buch geschrieben. Zum Inhalt sei gesagt, dass das Themenrepertoire dem aller sonstigen linken Strömungen gleicht. Die gleichen/ähnlichen Forderungen, zum Teil auch ähnliche Vorschläge, wie Missstände beseitigt werden sollen. Insgesamt gut gemeint, aber für die gesamtdeutsche Gesellschaft umsetzbar? Sie selbst kann guten Gewissens feststellen, dass sie nach ihren Maximen glücklich und zufrieden lebt. Problematisch bleibt jedoch, wie gesamtgesellschaftlich eine Änderung erzielt werden soll, wenn die zu beeinflussenden Verhältnisse und Zustände sich dem nationalen Einfluss entziehen, die hiesige Politik entweder nicht will oder ebenfalls diesen überregional agierenden Großkonzernen folgt (muss?). Selbst derjenige, der im heimatlichen Bio-Laden einkaufen geht, wird feststellen, dass auch hier wieder an einer Reihe von Produkten Unilever und Co. verdienen, da selbst diese den Biomarkt als gewinnbringend entdeckt haben. Und gleich wie die Autorin zum Veganer zu werden, ist m.E. auch nicht die richtige Lösung: nicht jeder kann ohne tierische Produkte (insbes. beim Essen) auskommen, die Natur des Menschen sieht hier auch etwas anderes vor... Vielmehr erscheint mir eine offene, aufgeklärte, maßvolle (Konsum-)Kultur angebracht, die ihren Verzehr/Verbrauch reflektiert, reduziert, hinterfragt, wo alles herkommt, wie es hergestellt wird, im Zweifel ausweicht, verzichtet. Fazit: Hanna Poddigs Kritik ist angebracht, ihre Vorschläge zur Lösung sind teilweise mutig, teilweise aussichtslos, allenfalls im kleinen privaten Kreis praktikabel. Wer Anleitung und Ideen zum gedanklichen Einstieg braucht, der lese ihr Buch; alle anderen rate ich zu einem weltoffenen, das eigene Dasein reflektierenden Leben. Und nur wenn das viele - alle - machen, kann man (vielleicht?) etwas ändern in dieser Gesellschaft (Welt?).

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