Hanna Winter Die Spur der Kinder

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Inhaltsangabe zu „Die Spur der Kinder“ von Hanna Winter

Eine junge Frau irrt verzweifelt durch den Wald. In einer abgelegenen Hütte findet sie Zuflucht. Zur gleichen Zeit erhält die Schriftstellerin Fiona Seeberg in Berlin eine schreckliche Nachricht. Zwei Jahre nach dem Verschwinden ihrer Tochter werden erneut Kinder entführt. Die Spur führt Fiona und Kommissar Piet Karstens zu einer einsamen Hütte im Spreewald. Offenbar wurden die Kinder dort einem grausamen Ritual unterzogen. Und jede Hilfe scheint zu spät …

Ein gutes Buch für zwischendurch.Leicht zu lesen und die Spannung kommt auch nicht zu kurz.

— Angelinchen
Angelinchen

super spannend, es fällt schweres aus der Hand zu legen, schöne kurze Kapitel, überraschende Wendungen

— CorneliaP
CorneliaP

Ganz schön verzwickt und mega Spannend!

— shivania
shivania

Es ist mein erster Krimi den ich gelesen habe. War sehr spannend.

— koala85
koala85

Null Sterne! so was von hanebüchen, unrecherchiert, unlogisch und konstruiert, unglaublich

— Schokolatina
Schokolatina

Nicht schlecht, hätte aber etwas mehr erwartet. Ansonsten sehr kurzweilig und spannend.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Gut geschrieben, teilweise nicht ganz so gut durchdacht.

— BastianSchulte
BastianSchulte

Hatte mir mehr drunter vorgestellt .... bin ein bisschen enttäuscht.

— Bibilotta
Bibilotta

Hanna Winter vermag es achterbahnartig Spannung, Beklemmung und Gäsehaut zu transportieren und von der ersten Seite an zu fesseln. Das Szenario gleicht einem emotionalen Albtraum, der nach Aufklärung verlangt. Die Auflösung der Täter ist unerwartet - dennoch hätte ich persönlich mir eine genauere Durchleuchtung ihrer Motive gewünscht. Gegen Ende nimmt das Buch stilistisch etwas ab, das vermeintliche "Happy End" finde ich etwas konstruiert. Super gefallen hat mir jedoch das reliefartig gestaltete Cover, das einige stilisierte Blutspritzer und ein Springseil zeigt und "fühlbar" macht - sehr ansprechend, macht sehr neugierig und stellt man sich auch als TB so gerne ins Regal!

— olifant
olifant

Leider zu trivial :-(

— Ellika
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  • Mein erster Krimi

    Die Spur der Kinder
    koala85

    koala85

    18. June 2015 um 10:46

    Das ist mein erster Versuch an einer Rezession.   Ich habe mir das Buch aus der Bücherei geholt, da ich vorher nicht so der Krimi Fan war. Dachte ich mir "jetzt musst du auch mal was andres versuchen. Den ich möchte mich nicht mehr nur auf ein Gebiet festlegen.  Zum Buch: Ich finde es sehr spannend geschrieben,  die letzten Seiten habe ich in einer Nacht durch gelesen.  Weil ich nicht mehr aufhören wollte. Und wo es zuende war dachte ich nur " na toll und nun" " bin noch nicht müde aber das buch ist zuende"  Ich finde das es jeder Mutter so gehen würde wie Fiona in der Geschichte.  Es gibt nichts schlimmeres als zu wissen dein kind ist weg. Und du weisst nicht was passiert ist oder wo es ist.  (Mich würde das kaputt machen) Und das der Kommissar Piet Karstens auch der Fall keine ruhe lässt und Fiona bei steht fand ich toll. Und dann verschieden auch noch weitere kinder und keiner weiß wann es wieder passiert.  Für mich steht fest das ich noch die anderen Bücher lesen werde der Hanna Winter.  Den sie schreibt sehr gut finde ich.  So da ich leider kein Profi bin im Thema Rezession bin ich auch schon am ende. Ich lerne noch dazu und wer mir Nachhilfe geben möchte :) Kann sich gerne melden.  Danke fürs lesen  und liebe grüße aus der Hauptstadt

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  • NULL Sterne! wie dieses vor Fehlern strotzende Buch in die Bestsellerliste kommt, keine Ahnung

    Die Spur der Kinder
    Schokolatina

    Schokolatina

    NULL Sterne - nix Bestseller  Achtung - Spoiler ! Der Roman lässt sich leicht und schnell "herunterlesen", aber Spannung will sich nicht einstellen, zu holzhammermäßig werden die Spuren gelegt, damit es auch der Dümmste begreift, alles deutet schon von Beginn an mit einem großen Pfeil immer auf die Missetäter und das ist langweilig! Die einzelnen Szenen sind z.T. sehr abgedroschen und sehr sehr kurz, dazu ist der Druck sehr groß, ein Buch also, das an einem Abend gelesen werden kann, dauert vielleicht solange wie ein Derrick oder Tatort im Ersten. (auch ähnlich mitreißend, gähn). Alles in allem kann man sagen, dass das Buch sehr seicht ist. Handlung und Charaktere sind extrem konstruiert, kein Klischee wird ausgelassen, die Handlung phasenweise grotesk unglaubwürdig. Die Charaktere des Romans bleiben hölzern und sehr klischeebehaftet: da ist die Kindergärtnerin, die Birkenstocksandalen und Nickelbrille trägt; die Sozialarbeiterin mit den schlechten Zähnen und strähnigen Haaren und das gutsituierte ältere Ehepaar, die nur auf das bedacht sind, was die andren sagen, und ob verdächtiger Polizeibesuch finanzielle Nachteile bringen könnte. Die Personen werden nur sehr plakativ dargestellt. Sympathisch ist keine der Figuren. Die eine hat ein Alkoholproblem, das wird dann zwar szenenwirksam bei den AA behoben, bricht dann wieder auf, ist aber dann kein Problem mehr. Der super coole Kommissar steigt mit der Mutter eines Opfers ins Bett, nachdem sie sturzbetrunken von ihm abgeschleppt worden ist (wie sexy und überaus cool Herr Kommissar, von Cleverness ganz zu schweigen). Sie klaut ihm dafür die Dienstwaffe. Was ihn dann bei der Suspendierung massiv empört, (weil eine karrieregeile Lesbe ihn verraten hat, seine Partnerin, zu der keine Beziehung besteht, nicht mal kollegial!), obwohl mit der Waffe auf jemanden geschossen wurde. Aber kein böses Wort zu der Diebin, alles Unterschwellige wird totgeschwiegen, aber es gibt auch kein liebes Wort. Die Sexszene wirkt wie: ach ja, Sex sells, eine Szene muss rein, äh, wo? Ach, stopfen wir sie mal hier zwischen. Keine Liebe, keine Zuneigung, weder davor, noch danach. Der Stil wechselt von ‚voller falschem Pathos’ und aufgesetzte „harter“ Sprache, der Plot kommt sehr bemüht und konstruiert rüber, dazu ist es schlampig recherchiert. Es macht auf mich den Eindruck, dass es unter Termindruck runtergeschrieben wurde, nochmaliges Durchlesen hat sich die Autorin erspart, die Recherche schwach ausgefallen, allem in allem fühlt es sich einfach nur nach ‚Zeit gespart’ an. Wieso dieses Buch auf der Spiegel-Bestseller-Liste gelandet ist, kann nur an massiver Werbung des Verlags liegen. Warum es überhaupt gedruckt worden ist, darüber kann ich nur spekulieren. Vermutlich kannte mal wieder jemand jemand richtigen. Und dann muss ein Buch ja nur noch passend lanciert werden. Die Fehler im Einzelnen: 1. „Man kann dich Schwerenöter nicht eine Minute allein lassen, ohne dass du die Finger von anderen Frauen lassen könntest.“ Na, wenn da nicht ein „nicht“ fehlt, um Sinn in den Satz zu bringen. (hatte der Lektor auch keine Zeit?) 2. Soll wohl Lokalkolorit bringen für einen Regionalkrimi: ein Neuköllner Schlüsseldienst-Mann berlinert fürchterlich. Nur: leider falsch: Er sagt: nischt statt nich… dit jeht ja nischt… warum sagen Sie’n dit nischt gleich… usw. Damit verrät sich der dialektferne Zugereiste (in diesem Falle die Autorin) Wenn ich Dialekt schreiben will, muss ich ihn entweder können, oder mir einen suchen, der das kann. Das kommt leider nicht nur einmal, sondern ständig in dem Gespräch mit dem Neuköllner Schlüsselmacher vor. ‚Ik find dit nich (nischt) lustich!’ 3. Wörtliche Rede „ach, das Kind, das im Berliner Zoo verschwunden ist?“ Wer es sagt: eine Berlinerin in Berlin. Nur: Berliner benutzen das Beiwort „Berliner“ bei Zoo nicht, es gibt nur einen Zoo in Berlin. Das andere ist der Tierpark oder Tiergarten… Das einzige Wort, dass der Berliner noch mit Zoo benutzt ist „Bahnhof“… 4. Auf einem Grabstein steht garantiert nicht „… in Gedenken an unsere Arbeitskollegin’. Die im Satz danach sehr wohl vorhandenen Angehörigen lassen ja wohl mal überlicherweise den Grabstein aufstellen. Und die würden wohl eher „Mutter“ „Schwester“ „Frau“ im Gedenken schreiben. 5. Einmal wirkt das Chloroform langsam genug, damit man eine endlos lange Fahrt mitbekommt und erst nach langer Zeit ohnmächtig wird, einmal wirkt es soooofort in der Sekunde, wo es auf den Boden fällt. 6. Der St. Elisabeth Friedhof ist evangelisch, Protestanten bekreuzigen sich nicht. Wenn sich ein Friedhofsbesucher in Berlin auf einem evang. Friedhof bekreuzigt, dann ist das was Besonderes, dann ist der katholisch und sollte vor allem dann auch weiter erwähnt werden. So eine nette nebensächliche Beschreibung zur Gestaltung des Hintergrundes ist das nicht, dazu wäre das nicht wichtig gewesen zu erwähnen. Wenn etwas Besonderes nicht wichtig ist für die weitere Story, dann sollte es auch nicht erwähnt werden. Dann bitte für den Hintergrund das übliche. 7. Warum ruft Fiona nicht einen Krankenwagen bei Theresa, statt ihr erst selber helfen zu wollen? Warum spricht sie mit ihr, versucht sie, bei Bewusstsein zuhalten, und ruft nach ihren vergeblichen Animationsmaßnahmen den Kommissar an, statt den Notruf? Der dann sofort fragt, als sie sagt, wo sie ist: soll ich einen Krankenwagen rufen? Das ist nicht sein Job, wieso sollte er das fragen? Woher will er wissen, dass Theresa einen braucht? 8. Auf dem Polizeirevier wirft ein Beamter die Überwachungsvideos aus dem Zoo an die Wand… ach nein, ein sinnentstellender Rechtschreibfehler, ein Beamer wirft da um sich. 9. Eine Zeile ‚Brommer’, die darunter ‚Bommer’. Und das, obwohl dieses Wort alleine auf der Zeile steht, der Fehler auffallen dürfte. 10. Jemandem, der an eine Heizung gefesselt sitzt, kann es kaum den Boden unter den Füßen wegziehen vor Überraschung (der kann ja nicht mehr umfallen), wofür diese Metapher eigentlich steht. Hübsche Metapher, nur grad so unpassend. 11. Und dann der Klassiker: Das Puckern einer Wunde erinnert das Opfer daran, dass sich offenbar jemand von hinten angeschlichen hat, um es mit einem Spaten niederzuschlagen. Wie gut, dass die Wunde das registriert hat, das Opfer hat den Spaten garantiert nicht gesehen. 12. Szene: Spreewald. Es wird ein Kahn bestiegen… und dann wird fröhlich gepaddelt (Paddel sind nicht mit dem Boot verbunden) und gerudert mit langen Zügen (Ruder sind mit dem Boot an einem Drehpunkt verbunden) und eigentlich wird doch im Spreewald in dem knapp 60 cm tiefen Wasser gestakt, mit einer Stange!!! Stehend, hinten, im Boot. Einfach mal im Internet googeln oder hinfahren und wenigstens einmal in Natura recherchieren… ist ja von Berlin nicht so weit, Frau Winter. Im Spreewald wird tatsächlich gepaddelt, mit Kajaks und EINEM Paddel, das abwechselnd rechts und links eingetaucht wird. (2 Paddel = 2 Leute in dem Boot) Natürlich kann jemand ein Ruderboot haben, das wäre aber die große Ausnahme, weil man mit dem Rücken zur Fahrtrichtung rudert und dazu ist der Spreewald echt zu eng und zu stark von Kähnen befahren. Ja, ich weiß. Wie soll man mit einer Stange jemanden niederschlagen, da bietet sich das Paddel an. Das zweite Paddel, das überraschend weg ist (das aber verzweifelt gesucht wird, nur warum? Wer alleine paddelt (und nicht rudert!) braucht nur 1 Paddel), wenn man zum Kahn zurückkehrt… Aber wie wäre es mit dem bereits in Erscheinung getretenen Spaten? - Ach, es kommt noch besser – Seiten später ist es dann doch tatsächlich der Spaten… Die ganze Aktion mit den Paddeln, das Suchen nach dem zweiten Paddel – vergebens, umsonst, sinnlose Wortverschwendung… 13. Und da wäre gleich der nächste Punkt. Szene: Kommissar kriegt einen Anruf, steht aber grad im Spreewald, wohnt einer Verhaftung bei. Und kriegt von der Kollegin von der Berliner Kripo zu hören, „dass gerade XY mit 90 km/h im Spreewald geblitzt’ worden ist. - wieso weiß das die Kripo SOFORT, wo es doch von der Polizei/Bußgeldstelle bearbeitet wird und dazu erst meist erst Tage später? (komplett andere Dienststelle, völlig uninteressant für die Kriminalpolizei, Informationen nur über eine direkte Anfragen auf den Dienstweg normalerweise) - wieso weiß das die BERLINER Kripo sofort, wo es doch in BRANDENBURG von der Polizei bearbeitet wird (anderes Bundesland!!!!!) (hier hilft nicht mal der Dienstweg. hier braucht’s einen Antrag auf Amtshilfe!) - wieso bekommt das die Kripo überhaupt mitgeteilt? Woher weiß die Brandenburger Polizei, dass diese Information wichtig sein könnte, und teilt das von sich aus mit? (die Berliner Kriminalpolizei bekommt mit Sicherheit keine Meldungen über die Verkehrssünder in ganz Brandenburg oder Berlin, nur so mal pro forma, für alle Fälle…) Ey komm, lieber Autor, wenn ich will, dass mein Roman-Kommissar diese Information bekommt, dann muss ich dem geblitzten Fahrzeug eine Überwachung zuteilen. Und wenn ich dann im Anhang die Danksagung an die Autorenhilfe der Berliner Polizei lese – ja, gibt es wirklich! – dann fühl ich mich als Leser grad so richtig auf den Arm genommen. Und ich muss davon ausgehen, dass zwar vieles gefragt worden ist, aber genau das hier grad, so gar nicht als ‚diese Konstruktion müsste nachgeprüft werden’ eingestuft worden ist. 14. Zu guter letzt wird das Kind vor dem Kinderheim bewahrt. Taucht in der Obhut des Kommissars auf und soll vor dem Kinderheim durch eben diese Alkoholikerin bewahrt werden, die zwar schon bei den AA war, aber rückfällig geworden ist. Womit dieses Thema dann auch abgehandelt ist. Jugendamt? Pflegetauglichkeit? Egal, das Kind kennt die Frau von Spielplatzbesuchen aus der Ferne, das muss reichen… Wir haben eine Vater-Mutter-Kind-Happy-End-Konstellation am Ende, Kind lächelt. – Ende - --------------##----------- Ey kommt, nennt mich pfennigfuchserisch und zickig. Aber ich finde trotzdem, wenn ich als Verlag ein Buch herausgebe, dann sollte es ein ordentliches Lektorat genossen haben, dann sollte es nicht so offensichtlich schlampig recherchiert sein. Dann sollten solche Kleinigkeiten wie Stakkähne im Spreewald stimmen, dann sollte der Leser das Gefühl haben dürfen, dass er dem Autoren so wichtig ist, dass er nicht nur von einer schnell und lieblos runter geschriebenen Story unterhalten werden soll. Bin ich als Leser zu anspruchsvoll? Zu intelligent? Hinterfrage ich zu viel? Wie kann ich als Verlag solch eine platte Geschichte bis in die Bestseller-Listen hieven? Wie kann ich dafür solch eine Werbung machen? Logikfehler können vorkommen, Tippfehler auch, dagegen ist niemand gefeit. Mittelmäßiger Schreibstil, ja, kommt vor. Ist ja auch immer Geschmackssache. Der Wechsel zwischen falschem Pathos, altmodischen gedrechselten Worten und cooler, knapper Thrillersprache… ja… nichts meins, ich mags dann lieber aus einem Guss, wenn es sich nicht so überaus bemüht und konstruiert anhört. Aber wenn ich Dialekt einbaue, dann muss ich ihn auch können oder hol mir Profis zur Hilfe (gibt über 3,5 Mio. Berliner, da wird doch einer bei sein, der das in Reinkultur kann, Frau Winter!) Wenn ich Lokalkolorit einbaue, dann sollte ich das Ganze doch schon mal in Augenschein genommen haben. Gerade ein Berliner Regionalkrimi hat ja ein Problem, das andere nicht haben. Wie viele Leute kennen die Gegend um Deggendorf oder im Hunsrück etc. Dort kann ich mir die dichterische Freiheit herausnehmen, Dörfer näher beieinander liegen zu lassen oder topographische Gegebenheiten passend zu machen. (ich kann das als Autor auch im Anhang erwähnen, dass ich das in dichterischer Freiheit geändert habe, weil ich es so und nicht anders brauchte.) Aber Berliner hat 3,5 Mio. Einwohner, davon eine Menge potentieller Leser. Und die kennen ihren Zoo, ihre Stadt und viele viele viele auch den Spreewald. Und dann kann ein Autor nicht mehr ungestraft Patzer einbauen – versehentlich oder absichtlich, weil die Story es gerade braucht. Wir haben das Informationszeitalter. Man findet alles im Internet, wenn man es will, wenn man sich die Mühe macht, danach zu suchen, sich die Mühe macht, aufgestellte Behauptungen zu verifizieren, sich die Schauplätze (wenigstens im Internet) anzusehen. Dieses Buch kommt rüber, wie ein schlechtes Drehbuch für einen Fernsehkrimi im Ersten. Die Qualität hat leider unter der Geschwindigkeit gelitten, mit der es offenbar geschrieben worden ist. Aber vielleicht war die Autorin ja gerade mit ihrem Auto im Spreewaldmatsch versunken und hat in dem Funkloch Spreewald keinen Internetanschluss gehabt. 

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    • 8
  • Mittelmäßiger Versuch........

    Die Spur der Kinder
    Cassyo

    Cassyo

    01. August 2014 um 13:48

    Die Geschichte lässt sich sehr gut in einem Rutsch Lesen was bei knapp 400 Seiten auch nicht sehr schwer war .Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten so das es auch meine 9 Jährige Tochter ohne Probleme Lesen „könnte“ und dazu noch in sehr großer Schrift wie in einem Jugendbuch . Sehr viele Absätze verkürzen das Lese vergnügen so das ich das Buch an meinem Kinder freien Wochenende innerhalb kürzester Zeit ausgelesen hatte . Die Geschichte ist ganz Interessant .Ich würde es als „leichte Lektüre“ bezeichnen wo ich nicht viel Nachdenken musste . Spannungsgeladen würde ich es nicht bezeichnen wollen . Hier und da gab es einige Höhepunkte aber leider auch sehr viele Handlungen die ich nicht nachvollziehen konnte. SPOILER !!!!!!!!!! Ich glaube jeder kann sich vorstellen das es nachdem sein Kind verschwunden ist nicht mehr so ist wie vorher . Die Beziehung geht in die Brüche aber man will es nicht wahrhaben . Die Hauptcharakter empfand ich teilweise als etwas Oberflächlich und einfach gestrickt . Zu Klischeehaft . Wohlhabende Frau lernt mittellosen Mann kennen und lieben und er nimmt sie aus . Und dann die Alkoholsucht die sich bei Fiona entwickelt hat die sie ab und zu mal bei den AA bekämpft und es dann eine weile alleine schafft ( ohne Therapie) und dann doch wieder Rückfällig wird und dann noch selber mit ermitteln und sich in Gefahr bringt und zum Schluss einem anderen Kind ein zuhause gibt ist für mich schon seltsam. Im Buch tauchen so viele Probleme auf für Fiona ( Betrogen , Alkoholkrank , Partner belügt sie) das es am Ende einfach kein leichtes Happy End geben kann . Und der Kommissar hat mich auch nicht umgehauen. Auch die Meinungsverschiedenheiten mit seiner Partnerin gingen mir auf den Keks . Keine Ahnung ob es nur ein Lückenfüller sein sollte bis es mit der eigentlichen Story weiterging . Auch das er sich mit sehr vielen Frauen einlässt und auch Fiona verführt ist schon ein Klassisches Klischee . Auch hatte ich mitten im Buch das Gefühl das nun alles ganz schnell gehen muss und es dann auch schon Ruck Zuck zu Ende war und man erfahren hat warum , wieso , weshalb die Kinder entführt wurden und was mit Fionas Kind passiert ist . Alles in allem war der Ansatz da um ein richtig guter spannender Thriller zu werden aber es fehlt das Gewisse etwas . Es ist ein gutes Buch welches sich schnell und leicht Lesen lässt aber erwartet nicht zu viel . Es ist und war für mich leichte Lektüre mit noch viel mehr Luft nach oben . Zu viele kleine Fehler , etwas zu viele Klischees . Nochmal Lesen werde ich es bestimmt nicht .  

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  • Nicht perfekt, aber ein sehr guter Erstling

    Die Spur der Kinder
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    31. May 2013 um 13:28

    Fiona hat das Schlimmste erlebt, das man sich als Mutter vorstellen kann – ihr Kind ist verschwunden. Zwei Beamte besuchen sie nun und erzählen ihr, dass wieder ein Kind verschwunden ist. Diesmal ein Junge. Und wieder bekamen die Eltern eine weiße Lilie zugeschickt. Fionas Leben ist seit dem Verlust ihrer Tochter nicht mehr das alte und sie kämpft Tag um Tag. Doch langsam häufen sich die Seltsamkeiten. Zunächst hatte ich Schwierigkeiten, in die Story zu finden. Für mich waren die Erzählstränge zu unzusammenhängend (sie finden auch sehr spät zusammen) und die Charaktäre zu undeutlich gezeichnet. Trotzdem las sich das Buch unglaublich locker und schnell. Einerseits verwirrte das dann schon, denn wie kann es sein, dass die Geschichte so vor sich hinplätschert, aber andererseits Seite um Seite geradezu dahinfliegen? So wirklich habe ich das immer noch nicht verstanden, aber ich habe festgestellt, dass die Erzählstränge unmerklich zusammenliefen und die Spannung im letzten Drittel enorm anzog. Wirklich erwärmen konnte ich mich für keinen der Protagonisten. Dennoch ist mein Fazit nach der Lektüre: sehr empfehlenswert, viel Potenzial - das kann man ausbauen! Ich bin nicht abgeneigt, die nachfolgenden bisherigen vier Bücher von Hanna Winter ebenfalls zu lesen. Insofern hat sie mich trotz meiner Kritik doch in ihren Bann gezogen. Ein Buch, das man tatsächlich "am Stück" lesen kann, wenn man ein wenig Zeit und Ruhe hat. Vielleicht nicht perfekt, aber für einen Erstling erstaunlich gut!

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  • Hanna Winter - Die Spur der Kinder - Topthriller

    Die Spur der Kinder
    elschummi

    elschummi

    30. May 2013 um 18:40

    Hanna Winter hat hier einen Thriller geschrieben, der von Anfang bis Ende so spannend ist, dass ich mehrmals vor soviel Grausamkeiten das Buch weglegen musste. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, ob dieser Thriller, der wirklich ein Top-Thriller ist, aus eigener Erfahrung zu Papier gebracht wurde oder ob die Inspiration und Vorstellungskraft dazu geführt hat. Selbst das Cover, eindrucksvoll gestaltet, lässt den Gedanken zu, dass düstere Gedanken eine große Rolle gespielt haben müssen. Weisse Lilien, Rasierklingen, Kinder die immer wieder verschwinden und nicht mehr auftauchen, Geheimnisse, Erpressungen, Menschen die einfach verschwinden, nur weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Harmlose Angler, die mit diesen grausamen Taten in Berührung kommen,. Ein alter Mann aus dem Seniorenheim, der verbotenerweise Bonbons an die Kita-Kinder verteilt, ein weisser Lieferwagen, der immer ins Fadenkreuz der Ermittlungen führt. Eine Polizeibeamtin, die alles falsch macht, was es falsch zu machen gibt, die falschen Leute verdächtigt, dafür sorgt, dass ihr Kollege suspendiert wird und das alles nur, um eine Beförderung zu bekommen. So können die richtigen Schuldigen lange Zeit nicht gefasst werden. Und Fiona Seeberg, die zum Schluss erfahren muss, was wirklich mit ihrer Tochter passiert ist. Wunderbar, für mich als Krimi- und Thriller-Fan genial. Für diesen Thriller, von Vox als Top-Thriller bezeichnet, muss Hanna Winter nicht nur auf die Bestenliste nein, ihr gebürt auf jeden Fall ein Buchpreis. Wenn ich einen vergeben dürfte, sie würde einen Preis von mir erhalten.

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  • Gutes Buch

    Die Spur der Kinder
    BastianSchulte

    BastianSchulte

    27. March 2013 um 20:24

    Fiona Seeberg, Schriftstellerin, hat ihr Kind auf tragische Weise durch eine Entführung verloren. 2 Jahre später werden in der Gegend wieder Kinder verschleppt. Das Buch erzählt die Geschichte von einer Serie an Taten, wie Fiona mithilfe der Polizei den Täter ausfindig macht und behandelt dabei auch tiefgründigere psychologische Themen. Ich konnte mich gut in das Buch einlesen und es war ein leichtes, den Überblick über die Protagonisten im Buch zu behalten. Die Kapitel sind mit Orts- und Zeitangaben versehen, sodass man sich grob darauf vorbereiten kann, wann, wo und über wen die nächsten Zeilen sich handeln. Das Buch ist mit Details ausgeschmückt und lässt sich flüssig lesen. So habe ich es innerhalb von 48 Stunden problemlos lesen können. Das Ende kam für mich sehr überraschend, wenngleich im Verlauf der Geschichte Andeutungen gemacht wurden. Abschließend lässt sich sagen, dass das Buch ein guter Unterhalter war und die Spannung bis fast ganz zum Schluss gehalten hat. Teilweise sind die Andeutungen, die sich nicht vermeiden lassen, da sonst am Ende vielleicht nicht alle Puzzleteile zusammenpassen würden, für meinen Geschmack etwas zu auffällig im Text integriert.

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  • Rezension zu "Die Spur der Kinder" von Hanna Winter

    Die Spur der Kinder
    Bibilotta

    Bibilotta

    14. February 2013 um 21:28

    Fiona Seeberger, die Protagonistin dieses Thrillers, hat ein grausames Schicksal hinter sich. Vor 2 Jahren ist ihre Tochter spurlos verschwunden und keine Indizien über ihren Verbleib sind bisher zum Vorschein gekommen. Zeitgleich, als ihre Tochter verschwand erhielt Fiona eine weiße Lilie über einen Boten. 2 Jahre danach steht Kommisar Piet Karstens, der auch damals die Ermittlungen geführt hat, wieder vor der Tür von Fiona Seeberger … und die Vergangenheit wird wieder aufgerollt. Wieder sind Kinder verschwunden und wieder wurden weiße Lilien an die Eltern per Boten zugestellt. Für Fiona eine wirklich schlimme Sache, da die ganze Sache mit ihrer Tochter wieder aufgerollt wird. Sie baut zum Kommissar Piet Karstens eine etwas engere Bindung auf und ist über den aktuellen Stand der Dinge mehr oder weniger im Bild. Als auch noch die Tochter, einer Angestellten ihres Mannes verschwunden ist, wird das ganze richtig heiss. Seltsam an der ganzen Sache ist, dass ausgerechnet Fionas Verlobter Adrian sich immer mehr in Verstrickt. Hat er etwas damit zu tun ? Steckt er hinter dem Verschwinden der Kinder oder weiß er was davon ? Schlimmes muss Fiona erfahren, doch es kommt anders als man denkt. Fazit: Die Schreibstil von Hanna Winter ist sehr einfach gehalten. Sehr schnell hält einen die Spannung am Buch fest und man kann es nicht weglegen. Denn irgendwie nimmt alles immer dann eine Wendung, wann und womit man mal nicht gerechnet hat. Bis kurz vor Schluss ist nicht klar, wieso die Kinder verschwinden, was mit ihnen passiert und auch wer dahinter steckt. Bis zum letzen Blatt also Spannung pur. Ich selber fand aber, dass an vielen Stellen dieser Thriller ruhig mehr hätte ausgebaut und vertieft werden können. Was wohl auch zu einem noch spannenderen und interessanteren Thriller hätte führen können. Für mich also nicht gaaaaaanz so der Knaller, wie manch anderer Thriller, was ich schon gelesen habe. Auch die Rückblicke bzw. Ortswechsel führten für mich am Anfang doch zu leichten Verwirrungen, da auch nicht sofort klar war, in welcher Verbindung das alles steht. Auch tauchen immer wieder Personen auf, die ich nicht ganz einordnen konnte, wo einfach mehr drauf eingegangen hätte werden können. Am meisten überrascht war ich dann allerdings über das Ende. ICH hätte niemals vermutet, dass es so endet und dass genau diese Personen dahinter stecken. Aber das fand ich wiederum auch klasse. Gelesen habe ich den Thriller in knapp 2 Tagen, war aber auch kein grosses Problem, da es zwar fast 400 Seiten sind, aber alles recht gross gedruckt wurde.

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  • Rezension zu "Die Spur der Kinder" von Hanna Winter

    Die Spur der Kinder
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. February 2013 um 20:52

    Fiona Seeberger, die Protagonistin dieses Thrillers, hat ein grausames Schicksal hinter sich. Vor 2 Jahren ist ihre Tochter spurlos verschwunden und keine Indizien über ihren Verbleib sind bisher zum Vorschein gekommen. Zeitgleich, als ihre Tochter verschwand erhielt Fiona eine weiße Lilie über einen Boten. 2 Jahre danach steht Kommisar Piet Karstens, der auch damals die Ermittlungen geführt hat, wieder vor der Tür von Fiona Seeberger … und die Vergangenheit wird wieder aufgerollt. Wieder sind Kinder verschwunden und wieder wurden weiße Lilien an die Eltern per Boten zugestellt. Für Fiona eine wirklich schlimme Sache, da die ganze Sache mit ihrer Tochter wieder aufgerollt wird. Sie baut zum Kommissar Piet Karstens eine etwas engere Bindung auf und ist über den aktuellen Stand der Dinge mehr oder weniger im Bild. Als auch noch die Tochter, einer Angestellten ihres Mannes verschwunden ist, wird das ganze richtig heiss. Seltsam an der ganzen Sache ist, dass ausgerechnet Fionas Verlobter Adrian sich immer mehr in Verstrickt. Hat er etwas damit zu tun ? Steckt er hinter dem Verschwinden der Kinder oder weiß er was davon ? Schlimmes muss Fiona erfahren, doch es kommt anders als man denkt. Fazit: Die Schreibstil von Hanna Winter ist sehr einfach gehalten. Sehr schnell hält einen die Spannung am Buch fest und man kann es nicht weglegen. Denn irgendwie nimmt alles immer dann eine Wendung, wann und womit man mal nicht gerechnet hat. Bis kurz vor Schluss ist nicht klar, wieso die Kinder verschwinden, was mit ihnen passiert und auch wer dahinter steckt. Bis zum letzen Blatt also Spannung pur. Ich selber fand aber, dass an vielen Stellen dieser Thriller ruhig mehr hätte ausgebaut und vertieft werden können. Was wohl auch zu einem noch spannenderen und interessanteren Thriller hätte führen können. Für mich also nicht gaaaaaanz so der Knaller, wie manch anderer Thriller, was ich schon gelesen habe. Auch die Rückblicke bzw. Ortswechsel führten für mich am Anfang doch zu leichten Verwirrungen, da auch nicht sofort klar war, in welcher Verbindung das alles steht. Auch tauchen immer wieder Personen auf, die ich nicht ganz einordnen konnte, wo einfach mehr drauf eingegangen hätte werden können. Am meisten überrascht war ich dann allerdings über das Ende. ICH hätte niemals vermutet, dass es so endet und dass genau diese Personen dahinter stecken. Aber das fand ich wiederum auch klasse. Gelesen habe ich den Thriller in knapp 2 Tagen, war aber auch kein grosses Problem, da es zwar fast 400 Seiten sind, aber alles recht gross gedruckt wurde.

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  • Rezension zu "Die Spur der Kinder" von Hanna Winter

    Die Spur der Kinder
    Thrillerlady

    Thrillerlady

    16. December 2012 um 14:31

    Buchkritik: Bei dem 343-seitigem Buch handelt es sich um den Debütroman der Autorin. Trotz einiger Schwachpunkte hat mir dieser Thriller gut gefallen. Es gibt detaillierte Ortsangabenbeschreibungen zu jedem Kapitel, so das man nicht den Faden verliert, wo man sich gerade befindet. Aufgrund von großer Schrift, lässt sich das Buch schnell und flüssig lesen, hatte es innerhalb von wenigen Stunden durch. Mich stört nur, das der Hauptgrund, eben der Teil mit den Kindern etwas zu kurz kommt, da sich die Geschichte mit anderen Dingen aufhält, so das man meint, das dieser Teil etwas in den Hintergrund rückt. Zwischen dem ganzen Hin und Her zwischen Polizei und der Schriftstellerin Fiona Seeberg gibt es immer mal wieder Szenen, wo der Täter auftaucht, aber nie so, das man sich ein wirkliches Bild davon machen könnte, was wirklich mit den Kindern geschehen ist. Dafür müssen andere Personen dann umso mehr leiden, wo man etwas vom Geschehen mitbekommt. Die Spannung hätte etwas rasanter sein können, aber dafür haben die eingestreuten Puzzeleteilchen, die immer wieder aufgeworfen haben und das Ganze in neuem Licht darstehen ließen, dafür gesorgt, das es interessant blieb und man unbedingt wissen wollte, wie sich das Ganze auflöst und wer letztendlich dahintersteckt. Das Dranbleiben hat sich gelohnt, denn die Geschichte wartet mit einer Überraschung am Ende auf, mit der ich nicht gerechnet habe und die der Geschichte eine unerwartete Wendung gibt, die beim Lesen unfassbar war. Hier bleibt mir nur zu sagen: Nichts ist, wie es scheint ;-) Fazit: Aufgrund des unfassbaren Endes und des interessanten Geschichtsablaufs, kann ich gut auf den ein oder anderen Mangel des Buches absehen und es durchaus als gut und lesenswert bezeichnen. Also lesen und sich selbst ein Bild von machen... Note:2

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  • Rezension zu "Die Spur der Kinder" von Hanna Winter

    Die Spur der Kinder
    PrinzessinAnne

    PrinzessinAnne

    15. August 2012 um 16:07

    Worum geht es: Fionas Tochter Sophie ist nun seit 2 Jahren verschwunden, entführt von einer Person die sich offenbar nicht damit begnügt die Kinder den Familien zu entreißen, sondern den Eltern auch noch eine Botschaft in Form einer Blume schickt, um zu zeigen wer das Kind hat. In diesen 2 Jahren lief in Fionas Leben vieles schief, doch es scheint als ginge es immer noch tiefer. Denn die Kinder verschwinden weiterhin ohne das ein Täter gefasst wird, und neuste Ermittlungen zeigen, dass ihr eigener Freund Adrian in die ganze Sache involviert zu sein scheint. Und auch Theresa, Fionas neue Bekannte, scheint irgendetwas zu wissen.. Meine Meinung: Was mir als erstes aufgefallen ist, ist das das Buch eine ganz schöne Mogelpackung ist. Auf den ersten Blick sieht das Buch schön dick aus, und die etwa 350 Seiten versprechen einige Stunden Lesespaß. Aber der Schein trügt, und ich kann mich an kein Buch erinnern, das kein Jugendbuch ist, das SO groß geschrieben ist, so große Zeilenabstände hat und so viele weiße Seiten enthält. Da wollte die Autorin offensichtlich mit mehr werben als eigentlich dahinter steckt. Aber auch mit dem Inhalt den ich dann hatte war ich nicht zufrieden, denn die Handlung ist absolut platt, total konstruiert und trieft nur so vor "Wie-schreibe-ich-einen-Thriller-"Klischees. Ganz oft hatte ich den Eindruck, dass bestimmt Szenen nur deshalb entstanden sind, weil sie jetzt nochmal etwas gaaanz besonders cleveres und verwirrendes einbauen wollte. Leider missglückt, denn zumindest mir ging es so, aber ich wusste schon bei der ersten Erwähnung des letztendlichen Täters, das diese Person es sein wird. Was mich aber noch ein wenig mehr gestört hat als die unsympathischen, konstruierten Charaktere war der Schlag mit dem Stereotypenhammer. Denn Lübbenau, die Stadt im Spreewald in der das Buch teilweise spielt, wird als kleines, unfähiges Dorf beschrieben, in dem mehr oder weniger unfähige Dorfburschen ermitteln, ist tatsächlich eine Stadt mit beinahe 20.000 Einwohnern, die sicherlich nicht die Polizei eines anderen Bundeslandes, Berlin, zu Hilfe rufen, wenn eine Leiche auftaucht.

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  • Rezension zu "Die Spur der Kinder" von Hanna Winter

    Die Spur der Kinder
    gaby2707

    gaby2707

    01. July 2012 um 10:54

    Sophie, die kleine Tochter von Schriftstellerin Fiona Seeberg ist vor zwei Jhren entführt worden. Eine weiße Lilie, die Reinheit und Tod verheißt wird nun einem anderen Elternpaar zugestellt. Erneut verschwinden zwei Kinder und Kommissar Piet Karstens und seine Kollegin Frauke Behrendt beginnen zu ermitteln. Als Fiona selbst eine andere Spur verfolgt, begibt sie sich damt in allergrößte Gefahr... Ich habe einen Psychothriller gelesen, der mir hier und da eine Gänsehaut verursacht hat. Detaillgenaue Personenbeschreibungen haben es mir leicht gemacht mein Kopfkino in Gang zu setzen und alles mitzuerleben. Dass hier Polizisten am Werk sind, die kleine Fehler und Schwächen haben, hat mir gut gefallen und lassen sie sympathisch erscheinen. Der Schreibstil ist locker und flüssig und kommt meinem Leseverständnis sehr entgegen. FAZIT: Ein Buch, dass ich bestimmt weiterempfehlen werde.

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  • Rezension zu "Die Spur der Kinder" von Hanna Winter

    Die Spur der Kinder
    monja1995

    monja1995

    01. May 2012 um 00:05

    Thriller mit Überraschungseffekt Vor zwei Jahren verschwand Fionas kleine Tochter Sophie spurlos von dem Spielplatz, auf dem sie sich mit ihrem Vater aufhielt. Kurz darauf bekam Fiona eine weiße Lilie per Kurier zugestellt. Kommissar Piet Karstens leitete die Fahndung, jedoch leider ohne Erfolg. Inzwischen verschwand auch noch ein junges Mädchen, das eigentlich mit ihrem Freund Urlaub in Italien machen wollte und wurde einige Tage später grausam ermordet gefunden. Piet Karstens und seine Kollegin Behrendt nehmen erneut die Fahndung auf. Sie setzen sich auch nochmals mit Fiona in Verbindung, die dachte, inzwischen das Geschehene einigermaßen und mit Hilfe von Alkohol verarbeitet zu haben, da schlägt der Entführer nochmals zu. Alle Spuren führen in den Spreewald... Hanne Winters Schreibstil sucht seinesgleichen. Sie ist in der Lage, die Spannung ins Extreme zu steigern und kurz bevor der Leser den Knall erwartet, holt sie ihn wieder auf einen erträglichen Level. Im gesamten Buch spielt sie mit diesen auf und abs, was jedoch in keiner Weise stört, sondern den Leser noch mehr an das Buch fesselt. Irgendwann ist man dann an dem Punkt angelangt, dass man denkt, zu wissen wie das Buch endet, aber Hanne Winter belehrt einen eines besseren. Ein sehr gut zu lesender Thriller, der zu Anfang an bereits dagewesenes erinnert, aber nach den ersten Seiten in eine eigene Richtung driftet. Die Autorin schreibt direkt und schnörkellos, gefühlvoll und dann auch wieder brutal, aber trotzdem so, dass die Handlung nie langweilig wird und man das Buch am liebsten in einem Rutsch lesen würde. Ich kann "Die Spur der Kinder" jedem Thriller-Fan besten Gewissens ans Herz legen.

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  • Rezension zu "Die Spur der Kinder" von Hanna Winter

    Die Spur der Kinder
    kassandra1010

    kassandra1010

    24. April 2012 um 21:34

    Eine bereits 2-jahre alte Kindesentführung und nun ein aktueller Fall führt Kriminalhauptkommissar Karstens mit seiner neuen Kollegin wieder zurück zum ersten Fall. Der Täter hinterlässt stets eine weiße Lilie am Tatort der Entführung zurück.... Im Wald, etwa hundert Kilometer von Berlin entfernt, hat Anna aus einem Streit heraus das Auto ihres Freundes verlassen und irrt nun im Wald umher. Als sie sich verfolgt fühlt, spurtet sie los und stößt auf eine alte und verlassene Siedlung. Doch was hat das alles mit der Kindesentführung zu tun? Noch mehr entführte Kinder und ein paar Morde lassen den Spreewald in einem anderen Licht erscheinen.... Super spannend und sehr intensiv geschriebener Krimi, in dem man die Sexszene zwischen der Verdächtigen und dem Kommissar ruhig hätte weglassen können!

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  • Rezension zu "Die Spur der Kinder" von Hanna Winter

    Die Spur der Kinder
    DANTE

    DANTE

    28. March 2012 um 19:45

    Inhalt: Berlin wird seit einigen Jahren durch Serie von Kindesentführungen in Atem gehalten. Der Ermittler Piet Karstens und sein Team tappen noch immer im Dunkeln. Der Täter hinterlässt keinerlei Spuren, seine Handschrift hinterlässt er in Form einer weißen Lilie, die er den Müttern per Boten schicken lässt. Fiona Seeberg, Schriftstellerin und eine der betroffenen, findet auch zwei Jahre nach dem Verschwinden ihrer Tochter Sophie noch nicht richtig ins Leben zurück. Alles hat sich verändert, ihr Lebensgefährten Adrian Riedel scheint dies besser kompensieren zu können, er stürzt sich in die Arbeit, doch ihr mag dieser Schritt nicht gelingen. Schon mehrfach hat Fiona versucht einen neuen Roman zu beginnen, auch ihr Alkoholkonsum nimmt bedrohliche Ausmaße an. Nach einer weiteren Kindesentführung suchen die Ermittler Karstens und Behring Fiona auf, in der Hoffnung, dass es doch noch Anhaltspunkte gibt, die damals übersehen wurden. Adrian, Fiona´s Verlobter scheint nicht begeistert, wie in den vorherigen Vernehmungen verhält er sich merkwürdig und verstrickt sich Wiedersprüche. Von der Ungewissheit geplagt beginnt Fiona nachzuforschen… Fazit: Der Roman liest sich absolut angenehm, fließend und durchgehend spannend, durch den ausdrucksstarken Schreibstil findet man prima in die Geschichte hinein. Die Protagonisten erscheinen auf Anhieb sympathisch und durch die Ecken und Kannten sehr lebensnah. Die Autorin schafft es spielend, den Leser zu verwirren und in lange im Dunkeln tappen zu lassen. Absolut empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Die Spur der Kinder" von Hanna Winter

    Die Spur der Kinder
    bookgirl

    bookgirl

    24. February 2012 um 10:48

    Die Geschichte spielt in Berlin. Sophie, die Tochter von Fiona, ist vor zwei Jahren spurlos verschwunden. Seitdem ist die Schriftstellerin dem Alkohol verfallen, in dem sie versucht ihre Sorgen zu ertränken. Nun wird wieder ein kleines Mädchen entführt und der Mutter - wie damals Fiona - eine weiße Lilie zugeschickt. Die Ermittlungen werden vom Kriminalhauptkomissar Piet Karstens und seiner Kollegin Frauke Behrendt übernommen. In einem Bungalow im Wald wird Luna hin verschleppt. Anne, die nach einem Streit mit ihrem Freund wütend durch den Wald läuft, findet diesen Bungalow und gerät in die Fänge des Mörders. Dann wird noch Fiona näher beleutet, die versucht von ihrer Alkoholsucht loszukommen. Bei den Anonymen Alkoholikern trifft sie auf Theresa. Diese wiederum beginnt ein Verhältnis mit Adrian, einem Freund von Fionas Freund. Fiona merkt, dass Adrian und Theresa eine besondere Verbindung haben. Es erschließt sich ihr nur nicht welche. Ich fand das Buch unglaublich gut geschrieben. Flüssig und spannend und so, dass man von Anfang an in den Bann gezogen wird. Es ist ein echter Pageturner, bei dem man nur ungern aufhört zu lesen. An manchen Stellen ist man schon ein wenig geschockt von dem Geschehen und ich habe mich auch ab und an gewundert, wie man nur solche Gedanken hegen kann, um sie dann letztendlich als Autor zu Papier zu bringen. Trotzdem gebe ich dem Buch gerne 5 Sterne, da man bis zum Schluß nicht weiß, was genau passiert und dadurch überaus gefesselt weiter liest. Auch das Cover hat mir sehr gut gefallen. Ein rundum empfehlenswerter Thriller also.

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