Hanna van Laak

Neue Bücher

Cover des Buches Die Einwilligung (ISBN: 9783453361102)

Die Einwilligung

 (5)
Neu erschienen am 10.01.2022 als Taschenbuch bei Diana.

Alle Bücher von Hanna van Laak

Cover des Buches Der kleine Weihnachtsmann (ISBN: 9783453404861)

Der kleine Weihnachtsmann

 (23)
Erschienen am 02.10.2006
Cover des Buches Kein Entrinnen (ISBN: 9783453405295)

Kein Entrinnen

 (25)
Erschienen am 03.12.2007
Cover des Buches Das weiße Feld (ISBN: 9783896675828)

Das weiße Feld

 (15)
Erschienen am 11.09.2017
Cover des Buches Vorgefühl der nahen Nacht (ISBN: 9783896674432)

Vorgefühl der nahen Nacht

 (11)
Erschienen am 18.05.2011
Cover des Buches Advocatus Diaboli (ISBN: 9783453408258)

Advocatus Diaboli

 (11)
Erschienen am 07.07.2011
Cover des Buches Du wirst es mir niemals sagen (ISBN: 9783896676948)

Du wirst es mir niemals sagen

 (10)
Erschienen am 10.05.2021
Cover des Buches Weine nicht (ISBN: 9783896675644)

Weine nicht

 (10)
Erschienen am 29.02.2016
Cover des Buches Die große Familie (ISBN: 9783896677273)

Die große Familie

 (7)
Erschienen am 24.05.2021

Neue Rezensionen zu Hanna van Laak

Cover des Buches Briefe an Lila (ISBN: 9783958031319)S

Rezension zu "Briefe an Lila" von Vincent Cueff

Lateinunterricht nützt da mehr
Schneeflammevor 4 Monaten

„Briefe an Lila“ ist ein Buch zum Erwachsenwerden. In diesem Briefroman antwortet ein Philosophie Professor einer seiner ehemaligen Schülerinnen. Dazu wählt er die Form von lateinischen Maximen wie Memento Mori. Nicht neu, wenn es mal so bemerken darf. Im Unterricht macht es mehr Sinn diese Themen zu behandeln/ in Diskussion darüber zu gehen. Mit dem Briefroman wirkt es so als ob der alte Mann nur redet. Das  Latein verstärkt diesen Eindruck. Es ist ein wenig schade, denn eine Gegenüberstellung was Lila daraus macht wäre sinnvoll und modern gewesen.  Das Buch ist sinnvoll nur leider zu wenig modern für die Zielgruppe daher 3 Sterne.

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Cover des Buches Weine nicht (ISBN: 9783896675644)A

Rezension zu "Weine nicht" von Lydie Salvayre

Erzählt mit einer wunderbaren Leichtigkeit ein schweres Thema
AlexanderPreussevor 5 Monaten

Rezension meines Blogs: Link siehe linktree

Der Spanische Bürgerkrieg ist in der Literatur vielfach thematisiert, berühmte Schriftsteller wie George Orwell („Mein Katalonien“) oder Ernest Hemingway („Wem die Stunde schlägt“) haben über ihre Erlebnisse berichtet, es gehören literarische Perlen wie das Buch von Almudena Grandes („Der Feind meines Vaters“) und viele andere dazu. Auf dem vorzüglichen Literaturblog Kaffeehaussitzer findet man ein Leseprojekt Spanischer Bürgerkrieg, das eine anregende Buchliste enthält. 

2014 hat die Verleihung des französischen Literaturpreises Prix Goncourt ein weiteres Buch ins Rampenlicht gestellt: Weine nicht. Deren Autorin, Lydie Salvayre, hat Wurzeln, die nach Spanien reichen. Sie wurde als Tochter einer Frau geboren, die gerade noch vor den siegreichen Streitkräften des faschistischen Diktators Franco fliehen konnte. Ihr Roman nähert sich dem Thema auf besondere Weise. 

Der Spanische Bürgerkrieg gilt vielen als Präludium für den Zweiten Weltkrieg. Das ist etwas eurozentrisch gedacht und auf das Deutsche Reich fokussiert, das in Spanien mit der so genannen „Legion Condor“ Franco unterstützte, während die Verteidiger der Republik nur durch die Sowjetunion Unterstützung erhielten – zu einem hohen Preis, was in „Weine nicht“ dankbarerweise nicht verschwiegen wird: Stalin schickte Waffen und Terror nach Spanien, dem mehrere zehntausend Menschen zum Opfer gefallen sind.

Vielfältige Perspektiv- und Zeitwechsel

Selbstverständlich werden auch die Hinrichtungen durch die Franco-Faschisten nicht übergangen. Die Darstellung ist besonders eindrücklich, weil die Autorin dafür die Perspektive des konservativen Katholiken George Bernanos wählt. Erschüttert durch die Brutalität und die ignorante, menschenverachtende Haltung der Katholischen Kirche räumt der Mann seine politische Position und dokumentiert die Gräueltaten in seinem Werk: Die großen Friedhöfe unter dem Mond.

Salvayre lässt Teile daraus und andere Dokumente geschmeidig in ihren Roman einfließen, ihre Erzählung wandelt spielerisch zwischen faktenreicher Darstellung, Erzählung und Erinnerung, Fiktion und Auszügen aus Quellen. Die Handlung spielt auf mehreren zeitlichen Ebenen, die Autorin mischt kräftig mit, erläutert und kommentiert ihren Schreibprozess, außerdem ist die Interpunktion sehr freizügig gestaltet. 

Beeindruckende Leichtigkeit

Der Roman rutscht trotzdem zu keinem Zeitpunkt in ein undurchsichtiges Wirrwarr ab und  erzählt mit einer wunderbaren Leichtigkeit.  Das liegt auch daran, dass ihm im Kern eine (tragische) Liebesgeschichte als Leitfaden eingewoben wurde. Die Hauptfigur, Montserrat, schließt sich mit ihrem Bruder den Verteidigern der Republik an. Für kurze Zeit erlebt sie Freiheit und ihre große Liebe. 

So ist das Zitat auch zu verstehen, dass der Krieg zum rechten Zeitpunkt gekommen wäre. Diese flammende Liebe mündet in ein würgendes Desaster, mit lebenslangen Folgen. Es gehört zu den großen Stärken des Buches, dass es den Leser einmal nachempfinden lässt, wie weit die Schatten eines Krieges reichen, auch wenn die Kampfhandlungen lange beendet sind. 

Zum Zeitpunkt dieses persönlichen Liebes-Desasters machen Montserrat und ihr Bruder Erfahrungen mit der grausamen Realität der Kriegführung. Die Ideale sind menschenverachtender Ideologie gewichen, auch die Sache der Verteidiger der Republik hat ihren Glanz eingebüßt. Auch aus diesem Grund kehren beide in ihre Heimat zurück. 

Besonders wertvoll macht diesen Roman der Umstand, dass er eindrücklich nacherzählt, wie sich die Haltung der Bevölkerung in Montserrats Heimatort gegenüber Revolution und dem sich abzeichnenden Sieg der Franco-Seite wandelt. Wer von Umstürzen träumt, sollte hier genau lesen und zuhören, denn so einfach ist die Sache nicht, auch wenn zu Beginn einer Umwälzung die Begeisterung groß ist.

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Cover des Buches Briefe an Lila (ISBN: 9783958031319)Y

Rezension zu "Briefe an Lila" von Vincent Cueff

Sammlung von Maximen
yellowdogvor 5 Monaten

Nicht umsonst ist der Buch-Untertitel Die Suche nach dem Sinn des Leben.

Es ist ein Philosophie-Professor, der die Briefe an Lila schreibt bzw. deren erwidert. Dabei belehrt er sie über verschiedene Lebesnweisen bzw. Maximen, an der sie sich orintieren kann.

Es sind welche wie Memento mori, Carpe Diem, Sei wie Du bist usw.

Sorry, aber das ist alles nur geklaut. Vincent Cueff bedient sich aus altbekannten Weisheiten.

Begeistern kann mich das nicht. Es fehlt vor allen an Originalität.

Mich hätte mehr interessiert, was denn Lila mit all den Maximen macht.

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