Hannah Arendt

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  • Briefe mit Niveau

    Wie ich einmal ohne Dich leben soll, mag ich mir nicht vorstellen

    yellowdog

    08. December 2017 um 15:58 Rezension zu "Wie ich einmal ohne Dich leben soll, mag ich mir nicht vorstellen" von Hannah Arendt

    Nicht wenige Briefbände bestehen nur aus den Briefen und vielleicht noch ein kurzes Vorwort, der Leser wird aber mehr oder weniger mit dem Buch allein gelassen. Hier ist das nicht so. Ausführlich wird auf die Briefpartnerinnen (alles Freundinnen Hannah Arendts) eingegangen, die Beziehung zueinander und die Umstände des Briefwechsels werden beleuchtet, bis dann endlich die Briefe kommen.Diese Vorgehensweise ist aber auch nötig und sinnvoll, denn im Gegensatz zu bekannten männlichen Briefpartnern wie Karl Jaspers und Heidegger sind ...

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  • Hochaktuelles Essay von 1943.

    Wir Flüchtlinge

    Flamingo

    17. October 2017 um 21:34 Rezension zu "Wir Flüchtlinge" von Hannah Arendt

    Auf 64 Seiten liefert Reclam hier zwei aktuelle Essays ab: Einmal das 36-seitige Essay von 1943 "We Refugees" von Hannah Arendt in deutscher Übersetzung und dann das einordnende Essay von Thomas Meyer. Sehr lesenswert und wie immer mMn erschreckend, wie sehr lehrreich Geschichte sein könnte, aber nicht ist.

  • Interessante und nicht minder aktuell als zur Erstveröffentlichung

    Wir Flüchtlinge

    ManjaEls

    29. August 2017 um 11:02 Rezension zu "Wir Flüchtlinge" von Hannah Arendt

    Das zunächst 1943 veröffentlichte Essay We Refugees beschreibt den Wunsch zur Abkehr vom Begriff des Flüchtlings und den Versuch der Juden, schnellstmöglich als normale Bürger angesehen zu werden. In diesem auch heute nicht minder aktuellen Werk macht Arendt zugleich deutlich, wie essenziell die Überprüfung des Selbstverständnisses von Staaten im Hinblick auf die Thematik ist. Eindrücklich schildert sie die Zerissenheit der Geflüchteten, die jegliches "Vertrauen eingebüßt [haben], in dieser Welt irgendwie von nutzen zu sein" (S. ...

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  • Leserunde zu "Machtmenschen" von Torunn Siegler

    Machtmenschen

    Siegler

    zu Buchtitel "Machtmenschen" von Torunn Siegler

    Jeder genießt die perfekt inszenierte Urlaubsidylle im kolossalen Seebad auf Rügen. Oder etwa nicht? Begebt euch mit mir in eine postfaktische Welt, die gleichzeitig fremd und verstörend nah an der Realität ist. Erlebt das Bilderbuch Ressort mit 20.000 Gästen und lernt die Heerscharen von Angestellten, Arbeitsmaiden und Ostarbeitern kennen, die hier ihren Dienst tun. Lasst euch von Joseph Goebbels Tochter verführen, der NSDAP-Führerin Hedwig, welche die Geschicke der Deutschen lenkt. Seht die Abgründe dieser Gesellschaft mit den ...

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    • 246
  • Tatsachenwahrheit als (einziger?) Maßstab der Gerechtigkeit

    Eichmann in Jerusalem

    BrittaRoeder

    Rezension zu "Eichmann in Jerusalem" von Hannah Arendt

    Hanna Arendt, Publizistin, Autorin, streitbare politische Theoretikerin, begleitete von April bis Dezember 1961 als Journalistin die Jerusalemer Eichmannprozesse und veröffentlichte dazu eine Berichtstrecke „Eichmann in Jerusalem - von der ‚Banalität des Bösen‘ in der Zeitschrift New Yorker. Dieser Veröffentlichung folgte eine große Debatte, in deren Rahmen Arendt heftig kritisiert, ja sogar angefeindet wurde. Denn – die deutsch-amerikanische Journalistin, selbst Jüdin, kritisierte in ihrem Text nicht nur offen den ...

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    • 6
  • Beeindruckende Frau

    Rahel Varnhagen

    skommi

    11. August 2015 um 18:16 Rezension zu "Rahel Varnhagen" von Hannah Arendt

  • Von der Banalität des Bösen

    Eichmann in Jerusalem

    Sokrates

    03. May 2015 um 10:55 Rezension zu "Eichmann in Jerusalem" von Hannah Arendt

    Hannah Arendt hat als Prozessbeobachterin aus erster Hand den Eichmann-Prozess in Jerusalem 1961 miterleben können; 1986 wurde dieses Buch schließlich publiziert. Darin wird in besonderem Maße zweierlei deutlich: einerseits Eichmanns Perversität und Frechheit, sich überall als "nicht schuldig" oder nicht wirklich beteiligt / nur halb beteiligt oder gar als frei aller Verfehlungen darzustellen; und andererseits wie enorm diese dumm-freche Methode Hannah Arendt (damit stellvertretend für alle jüdischen Opfer, die damit ein weiteres ...

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  • Rahel Varnhagen: Ein Rätsel, ein Monstrum und ein Paradox

    Rahel Varnhagen

    cosima73

    10. June 2013 um 14:12 Rezension zu "Rahel Varnhagen" von Hannah Arendt

        "Was mich interessierte, war lediglich, Rahels Lebensgeschichte so nachzuerzählen, wie sie selbst sie hätte erzählen können. Warm sie selbst sich, im Unterschied zu dem, was andere über sie sagten, für ausserordentlich hielt, hat sie in nahezu jeder Epoche ihres Lebens in sich gleichbleibenden Wendungen und Bildern, die alle das umschreiben sollten, was sie unter Schicksal verstand, zum Ausdruck gebracht." Hannah Arendt erzählt die Lebensgeschichte der Rahel Varnhagen und gibt dabei sehr viel von sich selber preis. Die Suche ...

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  • Rezension zu "Eichmann war von empörender Dummheit" von Hannah Arendt

    Eichmann war von empörender Dummheit

    cosima73

    25. February 2013 um 22:56 Rezension zu "Eichmann war von empörender Dummheit" von Hannah Arendt

    Hannah Arendt beschreibt Eichmanns Dummheit, die weder grausam noch dämonisch war, sondern einfach die Gedankenlosigkeit eines Funktionärs innerhalb eines bürokratischen Systems ausdrückt, und bezeichnete sie in ihrem Buch "Eichmann in Jerusalem" als „Banalität des Bösen“. Mit diesem Begriff (unter anderem) löste sie eine der grössten Kontroversen des letzten Jahrhunderts aus. Das vorliegende Buch enthält ein Gespräch mit Joachim Fest, welcher zur selben Zeit wie Hannah Arendt Eichmann in Jerusalem sein Werk Das Gesicht des ...

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  • Rezension zu "Hannah Arendt" von Hannah Arendt

    Hannah Arendt

    cosima73

    25. February 2013 um 09:01 Rezension zu "Hannah Arendt" von Hannah Arendt

    Nüchterne Sachlichkeit und fehlende Weitsicht, was sie mit ihrem Protokoll des Eichmann-Prozesses auslösen könnte, machten Hannah Arendt zum Mittelpunkt einer der grössten Kontroversen des vergangenen Jahrhunderts und kosteten sie einige Freundschaften, an denen ihr Herz gehangen hatte. Diese Sachlichkeit war aber auch nur eine Seite, die andere war voller Charme, Herz und auch einer gewissen Schüchternheit. Hannah Arendts erster Mann, Günther Stern, brachte die Widersprüchlichkeiten ihres Charakters auf den Punkt: "Sie war ...

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