Hannah Arendt Eichmann in Jerusalem

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Inhaltsangabe zu „Eichmann in Jerusalem“ von Hannah Arendt

Der ehemalige SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann gilt als einer der Hauptverantwortlichen für die »Endlösung« der Juden in Europa. Der Prozess gegen ihn fand 1961 in Jerusalem statt. Hannah Arendts Prozessbericht wurde von ihr 1964 als Buch publiziert und brachte eine Lawine ins Rollen: Es stieß bei seinem Erscheinen auf heftige Ablehnung in Israel, Deutschland und in den USA – und wurde zu einem Klassiker wie kaum ein anderes vergleichbares Werk zur Zeitgeschichte und ihrer Deutung.

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  • Rezension zu "Eichmann in Jerusalem" von Hannah Arendt

    Eichmann in Jerusalem
    Sokrates

    Sokrates

    23. February 2012 um 22:06

    Hannah Arendt hat als Prozessbeobachterin aus erster Hand den Eichmann-Prozess in Jerusalem 1961 miterleben können; 1986 wurde dieses Buch schließlich publiziert. Darin wird in besonderem Maße zweierlei deutlich: einerseits Eichmanns Perversität und Frechheit, sich überall als "nicht schuldig" oder nicht wirklich beteiligt oder nur halb beteiligt oder frei bar aller Verfehlungen darzustellen, und andererseits wie enorm diese dumm-freche Methode Hannah Arendt (damit stellvertretend für alle jüdischen Opfer, die damit ein weiteres Mal verhöhnt wurden) empörte. Arendts Text liest sich daher auch als eine fortdauernde Empörung. Sie dokumentiert damit eindringlich, wie durch Verbindung mit Ideologie und der Möglichkeit, in einem System Karriere machen zu können, Täterschaft und Unterstützung durch Unterlassen fließend sind - und: wie sich in ein und derselben Person häufig zwei Geister vorfinden: das des Täters und das des "Opfers", also desjenigen, der immer nur die Hälfte gewusst haben wollte oder die Tragweite seines Tuns nicht hat begreifen wollen/können.

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