Hannah Beckerman

 4 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von In Liebe, für immer, Weil ich an uns glauben wollte und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Hannah Beckerman

Nach einem Englisch-Studium am King’s College in London hat Hannah Beckerman zwölf Jahre beim Fernsehen gearbeitet. Heute ist sie Vollzeit-Journalistin und -Autorin. Sie schreibt u.a. für den Observer und den Sunday Express. Hannah Beckerman lebt mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter in London.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Nur ein Wort von dir entfernt

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Neu erschienen am 16.12.2019 als Taschenbuch bei Diana.

Alle Bücher von Hannah Beckerman

Cover des Buches In Liebe, für immer (ISBN:9783404172306)

In Liebe, für immer

 (11)
Erschienen am 10.09.2015
Cover des Buches Weil ich an uns glauben wollte (ISBN:9783404175543)

Weil ich an uns glauben wollte

 (4)
Erschienen am 21.07.2017
Cover des Buches Nur ein Wort von dir entfernt (ISBN:9783453292208)

Nur ein Wort von dir entfernt

 (3)
Erschienen am 16.12.2019
Cover des Buches In Liebe, für immer, 4 Audio-CDs (ISBN:9783785751343)

In Liebe, für immer, 4 Audio-CDs

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Erschienen am 10.09.2015
Cover des Buches The Dead Wife's Handbook (ISBN:9780718178147)

The Dead Wife's Handbook

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Erschienen am 13.02.2014

Neue Rezensionen zu Hannah Beckerman

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Rezension zu "Nur ein Wort von dir entfernt" von Hannah Beckerman

Ein sehr emotionaler Roman
Tine0111liestvor 10 Tagen

Für mich war es der erste Roman der Autorin. Der Klappentext sprach mich sofort an und versprach eine spannende Familiengeschichte. Diese wird aus drei Sichtweisen erzählt: Audreys und die ihrer zerstrittenen Töchter Lily und Jess. Zusätzlich gibt es immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit, denn der Streit der Töchter beruht auf ein Vorkommnis in dieser. Dennoch bleibt für den Leser lange nichts als Spekulationen. Erst sehr spät wird das Geheimnis um den Streit der Schwestern gelöst. Die Hintergrundthematik, die dieses Geheimnis lange verborgen hat, ist wirklich spannend, aber auch sehr umstritten. Hier geht die Autorin wirklich gefühlvoll vor. Auch wenn mir die Auflösung sehr gut gefallen hat, endet die Geschichte für mich zu abrupt. Hier hätte ich mir noch ein wenig Raum mit den beiden Schwestern und deren Töchtern gewünscht. Für mich hatte die Geschichte leider auch ein paar Längen, zu lange muss der Leser auf einen wirklichen Hinweis bezüglich des Grunds des Zerwürfnisses warten. Das wird aber durch den flüssigen Schreibstil fast wieder wett gemacht. Was mich an diesem Buch aber wirklich begeistert hat, waren die Emotionen, mit denen die Autorin wirklich wunderbar umgegangen ist. Jeder Charakter hat sein eigenes Päckchen zu tragen und Beckerman schafft es jeden davon absolut authentisch auftreten zu lassen. Besonders die Geschichte um Audrey hat mir manchmal wirklich die Tränen in die Augen getrieben. Dieser Handlungsstrang war für mich wirklich der emotionalste.Für mich wird es nicht das letzte Buch der Autorin gewesen sein. 

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Rezension zu "Nur ein Wort von dir entfernt" von Hannah Beckerman

Familiendragodie mit Happy End
Freyalavor 20 Tagen

Meinung

 

Jess und Lily sind zwei Schwestern, die sich bereits in Kindertagen entzweit haben. Bis heute haben die beiden keinen Kontakt. Jess ist regelrecht traumatisiert von den Ereignissen in ihrer Kindheit, sodass sie bis heute mit Niemanden über die Vorkommnisse gesprochen hat. Selbst ihre Mutter Audrey tappt im Dunklen und weiß nicht, warum sich ihre beiden Töchter so entzweit haben. Doch als Audrey an Krebs erkrankt möchte sie bevor sie stirbt ihre beiden Kinder wieder vereinen.

 

Das Buch wird aus der Sicht der drei Frauen geschrieben, die jeweils ihre Sicht der Dinge beschreiben. Dabei gibt es immer wieder Zeitrücksprünge in die Vergangenheit, sodass man auch die Ereignisse von damals verstehen kann. Der Schreibstil ist leicht und einfühlsam, sodass man auf eine emotionale Reise in dem Buch geht.

 

Besonders gut hat mir gefallen, dass trotz des gemeinsamen Ereignisses, jede Frau ihr eigenes Leben mit ihren eigenen Problemen hat, sodass es sehr abwechslungsreich ist. Jedoch werden diese Geschichten, die nebenher laufen zum Schluss ziemlich vernachlässigt. Besonders die Geschichte rund um Daniel wird nicht zu Ende erzählt. Man erfährt auch zum Schluss nicht was aus den Phoebe und Mia wird, diese haben schließlich ihren Eltern ganz schön viel an den Kopf geworfen. Es bleibt vollkommen offen, was aus diesen Geschichten geworden ist. Obwohl sie in dem Buch mehr als nur einmal thematisiert werden.

 

Ich fand die eigentliche Geschichte sehr gefühlvoll erzählt. Diese Familiengeschichte hat mich jedoch sehr traurig gestimmt. Sie zeigt, dass es immer besser ist, die Dinge direkt anzusprechen. Denn nur so können Missverständnisse erst gar nicht entstehen. Aber diese Geschichte zeigt auch, dass es nie zu spät ist reinen Tisch zu machen.

 

Leider gab es aber auch einen Punkt, der mir überhaupt nicht gefallen hat und das war die letzte Szene mit der Medikamenteneinnahme in Bezug auf Audrey. Ich fand das einfach total unpassend irgendwie. Leider hat mir auch die Herleitung viel zu lange gedauert. Die Geschichte war zwar schön erzählt und man hat auch immer häppchenweise die Informationen erhalten, aber es hat schlichtweg mir zu lange gedauert. Der Part in New York war dann so schnell erzählt, dass ich finde, dass es der Geschichte überhaupt nicht gerecht wird.

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Rezension zu "Nur ein Wort von dir entfernt" von Hannah Beckerman

Bis auf das sehr abrupte und einfach gelöste Ende eine sehr emotionale, dramatische Familiengeschichte über zwei entzweite Schwestern
schnaeppchenjaegerinvor einem Monat

Die beiden Schwestern Jess und Lily haben sich vor 28 Jahren entzweit. Jess kann ihrer älteren Schwester nicht verzeihen, was sie getan hat und wodurch die gesamte Familie zerbrochen ist. Jess ist seit dem Tag in ihrer Kindheit traumatisiert und hat auch nie mit ihrer Mutter Audrey darüber gesprochen, was sie Lily vorwirft. 

Als Audrey mit gerade 62 Jahren unheilbar an Krebs erkrankt, verspürt sie nicht mehr nur den Wunsch, sondern auch den Ehrgeiz ihre beiden Töchter miteinander zu versöhnen, damit auch ihre beiden fast gleichaltrigen Enkelinnen einen Kontakt haben können, den Jess untersagt. 

Während sie in ihren letzten verbleibenden Monaten Zeit mit ihren Enkelinnen verbringt, mit Phoebe einen Chor besucht und mit Mia einen Zeichenkurs belegt, versucht sie, Begegnungen ihrer Töchter herbeizuführen und zu einem gemeinsamen Kurztrip nach New York zu überreden, um Frieden zu finden. 

"Nur ein Wort von dir entfernt" wird abwechselnd aus der Sicht der drei erwachsenen Frauen, Audrey, Lily und Jess erzählt. Dabei erfährt man allmählich mittels Rückblenden in die Vergangenheit, wie sie gemeinsam als Familie aufgewachsen sind und welche Ereignisse im Jahr 1988 dazu geführt haben, dass Jess einen Kontakt zu Lily kategorisch ablehnt. 

Es ist ein herzzerreißender Roman, der packend geschrieben ist. Der Leser bleibt lange im Ungewissen, was in der Vergangenheit passiert ist und kann nur spekulieren, was die Schwestern so unversöhnlich entzweit hat. 

In alle drei Frauen, die authentisch wirken und abseits des Familienzwists mit ihren individuellen Schicksalen berühren, kann man sich sehr gut hineinversetzen. Man leidet mit Audrey mit, der es körperlich schnell fortschreitend schlechter geht und leidet auch emotional mit ihr mit, wie sie sich vorstellt, dass ihre Töchter sich bei der Beerdigung erstmalig wieder begegnen würden und kein Wort miteinander wechselten. Jess reibt sich als Alleinerziehende mit ihrem zeitraubenden Job beim Filmset auf, während sie sich um ihre Tochter sorgt und so hohe Erwartungen an diese stellt. Lilys Leben wirkt dagegen perfekt, doch dass die Ehe mit ihrem Mann nur noch eine Beziehung auf Distanz ist und sie nicht mehr an ihren Mann heranzukommen scheint, bleibt unbemerkt, genauso wie die schmerzhaften Erfahrungen, die sie nach der Geburt von Phoebe durchmachen musste. 

Über allem schwebt Sprachlosigkeit, Resignation, eine kompromisslose Verweigerungshaltung und Sturheit - sowie ein Geheimnis, das so schmerzhaft ist, dass es eine Schwester nicht auszusprechen mag und von dem die eine Schwester andere nichts ahnt und die Mutter nicht versteht. 

Es ist eine dramatische Familiengeschichte über unterschiedliche Formen und Phasen von  Trauer und Verlust, über schwierige zwischenmenschliche Beziehungen, über Krankheit, Tod und Versöhnung. Dabei ist spannend zu erfahren, ob die jahrzehntelange Entfremdung zweier Schwestern behoben werden kann oder ob es in der Verantwortung der nachfolgenden Generation liegen wird, die Familie wieder zu vereinen.

Der Roman zeigt, wie eine Entscheidung im Leben, Menschen auseinander dividieren oder zusammenführen kann. Der Titel des Romans ist dabei sehr treffend gewählt, denn es ist vor allem die Kommunikation, die innerhalb der Familie nicht gelingt, eine Aussprache, die fehlt, um die Vergangenheit gemeinsam zu verarbeiten. Als diese dann stattfindet, löst sich der jahrzehntelange Konflikt für meinen Geschmack ein wenig zu schnell und zu problemlos. 


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