Hannah Beckerman Weil ich an uns glauben wollte

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Inhaltsangabe zu „Weil ich an uns glauben wollte“ von Hannah Beckerman

Es ist Liebe auf den ersten Blick, als Bex und David sich auf einer Party treffen. Sie sind für einander bestimmt, heiraten bald und gründen eine Familie. Aber die perfekte Fassade bröckelt, und zwar jeden Tag ein bisschen mehr. Denn David ist Alkoholiker. Und davor können sie nicht länger die Augen verschließen, wenn sie ihre Ehe retten wollen. Und das wünschen sie sich aus ganzem Herzen. Weil sie an sich und ihre Liebe glauben.

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  • Weil ich an uns glauben wollte

    Weil ich an uns glauben wollte

    gsimak

    11. December 2017 um 20:36

    Meine MeinungDroge Nummer 1 spielt in diesem Drama die Hauptrolle. ALKOHOL!Er ist raffiniert und unberechenbar. Er tarnt sich in Gesellschaft als Stimmungsmacher. In Krisenzeiten als Seelentröster. Und in aggressiven Phasen als brutale Bestie!Hannah Beckerman hat dieses Thema total identisch rübergebracht. Ich kannte eine Frau deren Mann Alkoholiker war. Oftmals sah ich diese Frau in Bex Verhalten wieder.Die Geschichte um Bex und David fängt eigentlich sehr harmonisch an. Sie heiraten und bekommen einen Sohn. Bex illustriert Kinderbücher. Ihr Traum ist es, auch einmal die Texte selber zu schreiben. David hat einen gut bezahlten Job und muss oft auch an den Wochenenden arbeiten. Beide genießen gerne zusammen ein Glas Wein. Beide besuchen gerne mal eine Party. Da trinkt David dann gerne mal einen über den Durst. David der Partylöwe. David der sympathische Stimmungsmacher.Da ist es doch wirklich nicht schlimm, wenn David am nächsten Tag mal seinen Rausch ausschläft.Eine ganze Zeit lang verfolgt man das harmonische Eheleben der beiden. Doch bald schon findet man heraus, dass wir das Leben aus der Sicht von Bex kennen lernen. Das hat so gar nichts gemein mit der Realität. Nach einer Party zu Davids 40. Geburtstag muss sich Bex langsam aber sicher der Realität stellen.Der Schreibstil der Autorin ist magisch. Man lebt das Leben der beiden. Man kennt sie. Bald schon durchschaut man die Lügen, die sich Bex selber erzählt. Sie verschließt die Augen vor dem Alkoholproblem ihres Mannes. Erst als David seinen Sohn bei einer Theateraufführung total blamiert, fängt Bex an sich dem Problem zu stellen.Bex wird oft von stechenden Kopfschmerzen geplagt und hat unschöne Visionen, für die sie keine Erklärungen hat. Ihren Vater hat sie als kleines Kind bei einem Autounfall verloren. Sie kann sich an ihn kaum noch erinnern. Sie spürt, dass ihre Mutter Geheimnisse hat. Sie will wissen, was es mit den Bildern aus ihrer Kindheit auf sich hat, die bei Kopfschmerzen erscheinen. Abwechselnd wird die Geschichte aus der Sicht von Bex und ihrer Mutter erzählt. Man erfährt auch viel von Davids Problemen.Ich fand es total traurig, was der Alkohol aus diesem Mann gemacht hat.Mein FazitMir ging dieses Drama durch und durch. Um einem Alkoholiker zu helfen gibt es nur einen Weg. Der hat mich traurig gestimmt. Der familiäre Hintergrund von Bex und David ist problematisch. Kinder werden belogen, um ihnen keinen Schaden zuzufügen. Jedoch habe genau diese Lügen DAS getan. Ob mir das Ende gefallen hat? Ja und nein. Irgendwie geht es immer weiter.Das ist nun das zweite Buch welches ich von der Autorin gelesen habe. Auch dieses Mal war ich von dem detaillierten und einfühlsamen Schreibstil gefesselt. Man kann mit den Protagonisten mitfühlen.Danke Hannah Beckerman.

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  • Was Alkohol alles anrichten kann...mit denen die man liebt, mit sich selbst...mit dem Leben.

    Weil ich an uns glauben wollte

    STEFANIE608

    10. August 2017 um 11:11

    In dieser Geschichte lernen wir die 39 jährige Rebecca (Bex) kennen. Sie ist mit David ihrer großen Liebe verheiratet und gemeinsam haben sie einen 6 Jahre alten Sohn, Jakob. Rebecca`s Mutter Judith, die eine wichtige Rolle spielt, ist verwitwet und lebt im selben Ort. Brex und David führen eine gute Ehe. Sie lieben sich und alles könnte perfekt sein...eigentlich. Wäre da nicht der Alkohol der oft und in nicht geringen Mengen fließt, sobald David Stress auf der Arbeit hat oder seine Mutter, die ihn zurückgelassen hat um nach Australien auszuwandern als er ein Teenager war, meldet um ihn zu demütigen. Bex versucht ihn immer wieder aufzubauen und verdrängt, dass der Alkoholkonsum schon bedenklich ist. Er hat halt immer gerne und viel getrunken, so hatte sie ihn kennengelernt. Bis es zu einem Vorfall kommt der alles zu verändern beginnt. Bex leidet oft unter Kopfschmerzen und Bilder , Szenen tauchen in ihrem Kopf auf, die sie sich nicht erklären kann, die sie Verwirren und an ihrer Kindheit, die auch oft schmerzhaft war zweifeln lassen. Judith, Bexs´ Mutter hat in der Vergangenheit einen Schicksalsschlag erlitten, den sie vor Bex zurückhält und der im Laufe der Geschichte, nur Häppchenweise die wahren Ausmaße preisgibt. Sie und Bex haben ein etwas unnahbares Verhältnis, obwohl sie sich eigentlich sehr Nahe stehen und Judith immer für Bex und ihre Familie da ist und sich auch liebevoll um Jakob kümmert. Immer mehr spitzt sich die Lage zu. Neue Entdeckungen und Erinnerungen kommen zu Vorschein. Man leidet und fühlt mit. Oft war ich zu Tränen gerührt. Ich konnte nicht eher aufhören zu lesen, bis ich wusste wie es mit Bex und David weitergeht. Ob sie es gemeinsam schaffen oder jeder für sich allein. Und bis alle Geheimnisse die Bex und ihre Mutter umgeben erfahren habe. Die Erkenntnis bis man sich eingesteht es geahnt und gewusst zu haben, dass der Partner ein Problem hat...wegschaut, es verdrängt und es als Ausrutscher zu betrachten bis alles in Trümmern zerfällt, ist ein langwieriger Prozess und dauert sehr oft Jahre. Dieses Eingeständnis führt dazu sich und den Suchtkranken aus den Fesseln die der Alkohol geschnürt hat zu befreien. Dieser Roman hat mich sehr berührt. Die Autorin erzählt dramatisch was Alkohol aus Menschen und ihren Familien machen kann. Die Geschichte ist so authentisch erzählt, dass es wirklich so geschehen sein kann...in irgendeiner von tausenden betroffenen Familien. Von mir eine klare Leseempfehlung und fünf Sterne. Danke an NetGalley und Bastei Entertainment zur Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

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