Hannah Ben George und Joshua: Der Weg der Hoffnung

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Inhaltsangabe zu „George und Joshua: Der Weg der Hoffnung“ von Hannah Ben

Der zweite Jugendroman von Hannah Ben Eine Geschichte über Schuld und Vergebung, Glaube und Hoffnung und über die Fähigkeit, sich selbst zu lieben. Was geschieht, wenn du immer zu allen freundlich und nett bist, damit jeder dich mag - und plötzlich sagt dir jemand, dass er dich nicht leiden kann? Was passiert, wenn dieser Jemand anfängt, die schützende Barriere um dich herum einfach zu zerstören? Wenn er dich verabscheut - ohne Grund? Und was tust du, wenn du herausfindest, dass es ein Geheimnis gibt, dass dich mit demjenigen mehr verbindet, als du gedacht hast? Wie weit würdest du gehen, um dieses Geheimnis ans Licht zu bringen? Klosterschüler George ist wegen seiner freundlichen und zurückhaltenden Art überall beliebt. Weil er Angst davor hat, verletzt zu werden, zieht er eine deutliche Grenze zwischen sich und alle anderen. Er lässt niemanden an sich heran. Als Unruhestifter Joshua in seine Klasse kommt und ohne erkennbare Absicht anfängt, diese Barriere niederzureißen, gerät George aus seinem seelischen Gleichgewicht. Er versteht nicht, wieso Joshua ihn nicht leiden kann und versucht alles, um das zu ändern. Denn er kann es nicht ertragen, dass man ihn nicht mag. Ohne es zu wollen wird George außerdem in einen alten Streit zwischen Joshua und Erik, einem älteren Schüler, hineingezogen. Nach und nach offenbaren sie die Geheimnisse, die Joshua verbirgt und George erkennt, dass er selbst viel stärker darin verwickelt ist, als er angenommen hat. »Du wirst nicht ewig so weitermachen können.« Joshua lächelte. Dann drehte er sich zur Vitrine um, in der der Herr Direktor seine Sammlung aufbewahrte. »Nehmen wir an, Menschen wären Gefäße. Dann wäre Henri vielleicht ein Kaffeebecher. Und dieser Oliver wäre möglicherweise eine Suppenschüssel.« Er lachte leise. »Deine Schwester Agathe und die anderen Nonnen wären diese Kelche.« Er wies mit einer ausholenden Geste über die Reihen der gläsernen Vitrine. Sonnenlicht fiel durch die großen Fenster in die Kapelle. Das farbige Glas eines der Fenster sorgte dafür, dass Lichtreflexe an der Wand tanzten. Es war so - wunderschön. Aber was, fragte ich mich, sollte das Ganze? Was bezweckte Joshua mit seinem Monolog? Ich verstand ihn einfach nicht. Erst redete er kein einziges Wort mit mir und jetzt? »Und du«, sagte er leise, warf mir einen Blick über die Schulter zu und öffnete die Vitrine. Bevor ich reagieren konnte, hatte er den neuen Kelch herausgenommen. Das neue Stück. Das, was angeblich so kostbar und teuer war. »wärst dieser schöne Kelch aus Kristallglas hier.« »Da- das geht doch nicht!«, rief ich und packte seinen Arm. »Stell ihn sofort wieder zurück. Du darfst das nicht anfassen!« »Findest du nicht auch, dass dieser Kelch in der Vitrine nicht den geringsten Nutzen erfüllt?« Joshua entzog sich meinem Griff, nahm den Kelch in die Hand und tauchte ihn in das geweihte Wasser des Taufbeckens. Einfach - so. Was war nur in ihn gefahren? Was, wenn das jemand sah ... Er konnte doch nicht so rücksichtslos mit den Sachen von anderen Menschen umgehen. Und warum sagte er all diese Dinge. Dinge, die mich verwirrten. Sachen, die ich nicht hören wollte. Seine Worte berührten mich. Ich wollte es nicht. Alles in mir sträubte sich dagegen. Ich wollte es nicht wahrhaben. Aber - er konnte es - sehen. Warum konnte er es ... Mir war, als schaute er direkt in mein Herz. Er schien zu wissen, wer ich wirklich war. Während alle anderen den George in mir sahen, der ich sein wollte, schien er genau zu wissen, wie ich tatsächlich war. Als blickte er direkt in meine Seele ... Denn die Wege des Herrn sind unergründlich ... "Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen." - Korinther 13 (Quelle:'E-Buch Text/21.05.2015')

Man muss es lieben <3

— JuliaRieger

Absolut lesenswert! Eine wundervolle Geschichte!

— literatuerchen

Hannah Ben präsentiert einen guten aber nicht überzeugend ausgearbeiteten Ansatz und leider fehlte mir da viel Tiefgang.

— Samtpfote

Tolle Idee, die Potential enthält, aber leider nicht konsequent umgesetzt wurde.

— Lesestunde_mit_Marie

Die Geschichte beschreibt gut die Entwicklung und das Gefühlschaos eines Jugendlichen.

— Schluesselblume

Ein liebevoll gemeintes Buch für Leseratten die keiner Fliege etwas zu leide tuen können.

— Fanni99

Noch nicht ganz ausgearbeitet. Viel zu viele Wiederholungen, immer wieder die gleichen Verhaltensschemata, ein nerviger Protagonist.

— Federzauber

Ambitioniert, aber noch schwach in der Ausführung! Sentimentale Geschichte mit wenig Authentizität.

— Wortteufel

Ein schöner Jugendroman in angenehmer Sprache mit einem mal ganz anderen Thema! :)

— SkyeWinter

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten konnte ich das Buch gar nicht mehr weglegen

— Dat-Engelsche

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Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

Wunderschöne Zitate und Zeilen in diesem Buch, jedoch eine recht flache Story

Zelia2000

Nur noch ein einziges Mal

Einfach wahnsinnig berührend! Sehr ernstes Thema, super umgesetzt. Eines meiner Lieblinge von ihr

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  • George und Joshua

    George und Joshua: Der Weg der Hoffnung

    LenaLive

    01. January 2016 um 15:29

    Eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Glauben und Probleme des 15-jährigen George, der eine Klosterschule besucht. Mein persönlicher Riesenpluspunkt ist, dass das langsame Eingestehen der Liebe so unglaublich realistisch geschieht, dass es das Herz wärmt. Die Autorin erzählt berührend von den Zweifeln, die ein Junge in George's Situation hat, von verzweifelter Trauer und Eifersucht, aber auch von der nur schwer in Worten zu fassenden Liebe zu Musik. Es ist eines meiner Lieblingsbücher und wird nicht langweilig; bisher habe ich es drei Mal gelesen, und jedes Mal war es traurig und verzweifelt, aber auch hoffnungsvoll und voller Freude, wie man es sich von einem guten Buch erhofft. 

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  • Mit viel Tiefgang und Liebe zu den Charakteren

    George und Joshua: Der Weg der Hoffnung

    JuliaRieger

    15. October 2015 um 16:48

    Inhalt: Was geschieht, wenn du immer zu allen freundlich und nett bist, damit jeder dich mag - und plötzlich sagt dir jemand, dass er dich nicht leiden kann? Was passiert, wenn dieser Jemand anfängt, die schützende Barriere um dich herum einfach zu zerstören? Wenn er dich verabscheut - ohne Grund?  Und was tust du, wenn du herausfindest, dass es ein Geheimnis gibt, dass dich mit demjenigen mehr verbindet, als du gedacht hast? Wie weit würdest du gehen, um dieses Geheimnis ans Licht zu bringen?  Meinung: Protagonist George Baker ist 15, besucht eine Klosterschule, ist schmächtig und klein und er liebt das Musizieren am Klavier. Er ist stets freundlich, will niemand etwas Böses und der Glaube an Gott hat einen sehr hohen Stellenwert in seinem Leben. Am Anfang irritierte mich die Art von George etwas. Er betet sehr oft, entschuldigt sich laufend und auch sein ständiges Lächeln ist etwas Unvorstellbares. Doch bereits nach einigen Seiten verstand ich George. Denn wenn man sich erst einmal richtig mit George auseinander setzt, fängt man an ihn zu lieben (oder man fängt an, ihn schütteln zu wollen, weil man nicht will, dass ihm etwas passiert) Ich glaube, wenn jemand so aufwächst wie George, sucht man Trost. Sucht man Geborgenheit. Und das fand er nun einmal in Gott. Im Glauben. Es gibt wohl keine wirklich passenden Worte, um seinen Charakter zu beschreiben. George ist, wie George ist. Doch er ist keinesfalls perfekt. Wie jeder andere Mensch hat auch George kleine Fehlerchen und nach und nach tauchen Charakterzüge an ihm auf, die er selbst am wenigsten verstehen kann. Und all das dank Joshua. Joshua Heitmeyer, der frech ist, älter und irgendwie dir Art Junge, die jeder noch aus seiner Schulzeit kennen sollte. Und somit ist er genau das Gegenteil von George. Und wie es sich so gehört, treffen diese beiden immer und immer wieder aufeinander – Besonders, mit einem Geheimnis, das die beiden verbindet. Als Leser rätselt man relativ früh mit, stellt Theorien auf und verwirft diese im Laufe des Buches wieder. Klosterjungen-Geschichten rutschen ja gerne in eine böse Nische ab. Was bei diesem Buch definitiv nicht der Fall ist. Und das nur, indem du dem naiven George eine Stimme gegeben hat. Dieses ganze Buch ist voll mit Emotionen und der -manchmal- recht kindlichen Art damit umzugehen. Und es brachte mich zum Nachdenken. Es vereint alle wichtigen Jugendbuchelemente. Es ist ein interessantes Buch, mit interessanten Figuren, die man die meiste Zeit einfach nur schütteln möchte. Und es ist anders. Gut, anders. Das Cover passt hervorragend zum Buch und ist eine kleine Augenweide. Auch der Schreibstil ist flüssig zu lesen, in einem schönen Stil verpasst. Selbst die häufigen Bindestriche stören nach einer Weile nicht mehr. Mittlerweile liebe ich sie sogar, denn sie gaben Georges Gedanken einen einzigartigen Touch. Fazit: Wer gerne atypische Jugendliteratur liest, sich nicht davor scheut Charaktere erst wirklich kennen zu lernen, bevor man sie in eine Schublade steckt, wird bei diesem Buch nicht enttäuscht werden.

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  • Leserunde zu "George und Joshua: Der Weg der Hoffnung" von Hannah Ben

    George und Joshua: Der Weg der Hoffnung

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Leserunde zum Start meines neuen YoungAdult-Jugendromans "George und Joshua - Der Weg der Hoffnung"  Was geschieht, wenn du immer zu allen freundlich und nett bist, damit jeder dich mag - und plötzlich sagt dir jemand, dass er dich nicht leiden kann? Was passiert, wenn dieser Jemand anfängt, die schützende Barriere um dich herum einfach zu zerstören? Wenn er dich verabscheut - ohne Grund?  Und was tust du, wenn du herausfindest, dass es ein Geheimnis gibt, dass dich mit demjenigen mehr verbindet, als du gedacht hast? Wie weit würdest du gehen, um dieses Geheimnis ans Licht zu bringen?  Wenn ihr gemeinsam mit mir herausfinden wollt, ob es Klosterschüler George gelingt, dieses Geheimnis zu lüften und zu verstehen, warum Joshua so seltsam auf ihn reagiert, dann bewerbt euch. Es handelt sich um eine All-In-Leserunde mit kurzer Bewerbungsfrist. JEDER Bewerber erhält ein ebook in seinem Wunschformat. Wenn ihr mitmachen wollt, verpflichtet ihr euch durch den Erhalt des Buches zur zeitnahen Beteiligung an der Diskussion. Das Verfassen einer Rezension auf lovelybooks.de, Amazon oder einer Plattform eurer Wahl ist ausdrücklich erwünscht ;-)  Als BONUS verlose ich unter den aktivsten Lesern 2 Taschenbücher zu "George und Joshua"   Also. Lesen wir gemeinsam. Und finden wir heraus, was auf der Klosterschule "St.-Antonia" so los ist und um welches Geheimnis es eigentlich geht. Langweilig wird es ganz sicher nicht werden.  ;-)  Ich freue mich auf euch! Eure Hannah 

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  • George und Joshua - leider nicht mein Buch :-(

    George und Joshua: Der Weg der Hoffnung

    Kuhni77

    01. July 2015 um 12:35

    Kurzbeschreibung: Eine Geschichte über Schuld und Vergebung, Glaube und Hoffnung und über die Fähigkeit, sich selbst zu lieben. Was geschieht, wenn du immer zu allen freundlich und nett bist, damit jeder dich mag - und plötzlich sagt dir jemand, dass er dich nicht leiden kann? Was passiert, wenn dieser Jemand anfängt, die schützende Barriere um dich herum einfach zu zerstören? Wenn er dich verabscheut - ohne Grund? Und was tust du, wenn du herausfindest, dass es ein Geheimnis gibt, dass dich mit demjenigen mehr verbindet, als du gedacht hast? Wie weit würdest du gehen, um dieses Geheimnis ans Licht zu bringen? Meinung: George ist ein Klosterschüler, der bei allen beliebt sein möchte und sich immer Gedanken macht, warum ihn jemand nicht mag. Als dann auch noch Joshua in seiner Schule auftaucht und der ihm deutlich zeigt, dass er ihn nicht mag, damit kann George gar nicht umgehen. Aber warum mag Joshua ihn nicht? Und warum spielen ihm seine Gefühle auf einmal so einen Streich? Das Cover und der Klappentext haben mich wirklich sehr neugierig gemacht. Es hat  sich nach einer tollen Geschichte angehört. Sehr gläubiger Kloster- Musterschüler mit ersten Schmetterlingen im Bauch, der auf die Spur eines Geheimnisses kommt. Das hört sich doch wirklich nach einer tollen Story an. Ich fand George leider sehr anstrengend. Seine Art immer jedem alles Recht machen zu wollen und immer alles zu hinterfragen fand ich sehr übertrieben. George macht sich das Leben damit selbst nur schwer. Das Buch hat mich leider nicht überzeugen können, obwohl ich den Hintergrundgedanken sehr gut fand. Ich habe es immer wieder zur Seite gelegt, oft gedacht es gar nicht mehr zu lesen, aber wollte dann doch wissen, wie es weitergeht. Gerade Joshua und seine Geschichte haben mich hier weiterlesen lassen. Da wollte ich doch wirklich wissen, was er für Geheimnisse mit  sich herumträgt. Es tut mir wirklich leid, aber ich kann für das Buch nur 3 Sterne vergeben.

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  • Ein Jugendroman, der die Jugend leider unterfordert...

    George und Joshua: Der Weg der Hoffnung

    Judith1704

    26. June 2015 um 10:02

    In dem Roman "George und Joshua - Der Weg der Hoffnung" von Hannah Ben geht es um den Klosterschüler George, der durch ein wohlgehütetes Familiengeheimnis und die Erfahrungen der ersten Liebe aus seinem bisher sehr behüteten Leben gerissen wird. Ich muss gleich zu Beginn leider anführen, dass ich kein großer Fan des Buchs bin. Die Story, die Frau Ben sich hier hat einfallen lassen ist wirklich nicht schlecht, die Umsetzung in einen Jugendroman war für mich persönlich aber leider eine Katastrophe. Ich habe recht schnell eine gewisse Abneigung gegen die Hauptperson George entwickelt, einen Jungen, der 15 Jahre alt ist aber leider denkt und sich verhält, als wäre er 8. Die Sprache in dem Roman ist sehr einfach gehalten und unterfordert die meisten Jugendlichen, die ich kenne leider total. Das macht es schwer an der Geschichte dran zu bleiben, obwohl die Story wie gesagt gar nicht schlecht ist. Positiv hervorzuheben ist, dass Frau Ben sich inhaltlich auf noch nicht oft verarbeiteten Terrain bewegt, vor allem was das Thema Liebesbeziehungen in einem katholischen Jungen-Kloster angeht. Ich fand es spannend, dass sie sich mit dem Thema Glaube und Gott im Zusammenhang mit den wirren Gefühlen eines Teenagers mit Schmetterlingen im Bauch auseinander gesetzt hat, aber es ist wirklich schwer, der Story zu folgen. Von daher kann ich das Buch persönlich leider nicht empfehlen, es sei denn, man hat einen langen Atem und findet die Thematik spannend.

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  • Ein Buch mit "Hindernissen"

    George und Joshua: Der Weg der Hoffnung

    Puppieslesesuebchen

    22. June 2015 um 10:49

    Zunächst einmal möchte ich mich bedanken, dass ich bei der Leserunde mitmachen durfte.   Zum Buch: Schreibstil: Das Buch ist einfach und verständlich geschrieben. Trotzdem liest es sich nicht ganz so einfach weg, da die Geschichte nicht ganz flüssig ist, ständig werden die Gedankengänge unterbrochen oder wiederholen sich. Dabei sind keine schwierigen Worte gewählt worden. Es wird aus der Sicht von George geschrieben Hauptfiguren: George: Musterschule an der Jungenklosterschule, streng gläubig, will dass alle ihn lieben und gibt dafür alles Joshua: ein Rebell und neu an der Schule, ist durch einen Vorfall nicht mehr gläubig und macht George das Leben schwer Worum geht es: Wir stoßen in die Geschichte als unbeteiligte ein und landen auf den "Schultern" von George, dieser ist begnadeter  Klavierspieler und wird an der Schule als Engel genannt. Er wohnt außerhalb des Klosters und besucht brav die morgendliche Messe und den Unterricht. An dein einem Tag kommt ein neuer Junge, Joshua in die Klasse, er ist älter und schaut nicht freundlich die Klassenkameraden an. Die Klassenkameraden durchlöchern ihn direkt mit Fragen.... George will direkt mit ihn befreundet sein, doch dieser riegelt ab..... Joshua will George brechen und dies wird in der Geschichte versucht schmackhaft zu machen…. Meine Meinung Das Cover finde ich sehr gelungen, es passt zur Geschichte. An und für sich ist die Geschichte eine schöne und regt zum Nachdenken an, aber George hat einen schrecklich nervigen Charaktereigenzug und zwar entschuldigt er sich für alles und bei jedem. Er denkt non Stopp darüber nach, was er als nächstes tun könnte und wie Gott ihm dabei helfen könne. Ich hätte es schöner gefunden, wenn George einfach mal die Welt auf ihn zu kommen lassen würde und nicht ständig alles negativ sehen würde und sich immer die Schuld geben würde. Hätte ich das Buch nicht gewonnen, hätte ich es nicht zu Ende gelesen und ich bin sehr froh es mir nicht gekauft zu haben, vom Klappentext hat es mich sehr angesprochen. Leider ist der Schreibstil überhaupt nicht meins. Ich empfehle jedem, der sich das Buch kaufen möchte, sich beim Buchhändler seines Vertrauens Zeit zu nehmen und mehrere Seiten zu lesen um zu merken ob George und Joshua sein Buch ist.

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  • George und Joshua

    George und Joshua: Der Weg der Hoffnung

    Samtpfote

    20. June 2015 um 15:55

    Meine Meinung: Ich wurde auf dieses Buch aufmerksam, weil das Cover mich sofort fasziniert hat. Ich finde es wunderschön gestaltet und da ich selber Musikerin bin, hat der Flügel natürlich sofort meine Aufmerksamkeit erregt. Auch die Klosterschule als Schauplatz fand ich sehr spannend, weil dieser Ort ja immer wieder viele interessante und brisante Themen liefern kann. Leider hat mich die Umsetzung der sehr guten Idee von Hannah Ben alles andere als überzeugt. Bis zum Schluss fehlte Tiefgang und manchmal zogen sich einzelne Szenen so sehr in die Länge, dass ich einfach nur noch froh war, wenn ich wieder eine Seite geschafft hatte und manchmal überschlugen sich die Ereignisse ohne für mich ersichtlichen Grund an meiner Meinung nach unpassenden Stellen. George: George mag man, oder man mag ihn nicht. Dieser Protagonist spaltete die Leserunde in zwei Lager wobei die Personen, die von George genervt waren, deutlich in der Überzahl schienen. Ein Protagonist muss nicht sympathisch sein. Aber bis zu welchem Grad darf er nerven, langweilen und sich wiederholen, bis es nicht mehr auszuhalten ist? Es ist klar, Hannah Ben wollte zeigen, wie wichtig es George ist, sich immer wieder mit seinen Mitmenschen auszusöhnen, sich für alles zu entschuldigen und ein gutes Verhältnis zu allen Menschen zu haben. Dies merkten wohl alle schon nach wenigen Seiten. Warum also musste die Figur so unendlich überzeichnet sein, dass sie schon nicht mehr glaubwürdig wirkte? So sehr, dass man als Leser vermutete, er spiele dies anderen nur vor? Warum musste George so absurd naiv sein und dies in seinem doch schon nicht mehr kindlichen Alter? Diese Fragen konnte ich mir bis zum Schluss des Buches nicht schlüssig beantworten, weshalb ich mich als Leserin ein wenig bevormundet fühlte. Wenn der Autor seine Figuren so unglaubwürdig überzeichnet, zweifelt er da nicht sogar an der Intelligenz seiner Leser? Schreibstil und Handlung: Abgesehen davon, dass ich den Titel nicht wirklich für passend halte, empfinde ich die Handlung dieses Buches als sehr gelungen. Vieles hat mich ein wenig überrascht, einige Konstruktionen erschienen mir ein wenig unlogisch, aber alles in allem kann man aus diesem Stoff eine tolle Handlung zaubern. Wenn dann der Schreibstil stimmt. Und diesen muss ich leider ein wenig kritisieren. Bis zum Ende blieb alles ziemlich vorhersehbar und die Figuren waren mir allesamt zu flach und plakativ gezeichnet. Jeglicher Tiefgang blieb auf der Strecke und leider langweilte ich mich Kapitel für Kapitel stärker. Ständige Wiederholungen und nicht wirklich liebevoll ausgearbeitete Beschreibungen nahmen mir das anfängliche Vergnügen und ich bin froh, dieses Buch nicht gekauft zu haben. Fazit: Ich kann dieses Buch leider nicht weiter empfehlen, was ich sehr schade finde, da die Autorin Hannah Ben die Leserunde sehr sympathisch und aufmerksam begleitet hat. Da hätte man viel mehr daraus machen können. Zusätzliche Infos: Titel: George und Joshua - Der Weg der Hoffnung Autorin: Hannah Ben eBook: ca. 330 Seiten Sprache: Deutsch Erschienen bei: CreateSpace Independent Publishing Platform Erscheinungsdatum: 23.05.2015 ISBN 9781512312867

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  • Eine etwas andere Liebesgeschichte

    George und Joshua: Der Weg der Hoffnung

    Fanni99

    19. June 2015 um 17:28

    Hannah Ben beschreibt in ihrem Buch George und Joshua das aufregende Leben von dem Wunderknaben George.                                                      George geht auf eine private Schule in der sein Klaviertalent gefördert wird. Er fühlt sich dort sícher aufgehoben und gibt sich mühe es allen recht zu machen. Bis Joschua in sein Leben tritt. Joschua ist das genaue Gegenteil zu George. Er schwänzt den Unterricht glaubt nicht an Gott und findet nicht das George der Engel von Sant Antoine ist. An sich ist die Geschichte eine sehr schöne Idee. Leider hapert's an der Umsetzung. Die Grundlegenden Dinge die einen stören sind die ständigen Stottereien und Entschuldigungen von George. Auch wenn dadurch die Unsicherheit zu tage gebracht werden soll, finde ich dieses Stilmittel zu oft eingesetzt. Mein Fazit: Es ist eine verwirrende Liebesgeschichte und nicht für jeden etwas. Man sollte dieses Buch nur kaufen wenn man sich für so etwas wirklich interessiert.                                                                                                  

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  • Anstrengend und zu viele Themen auf einmal

    George und Joshua: Der Weg der Hoffnung

    katze-kitty

    George, den alle nur als Engel betiteln, lernt auf der Klosterschule den zwei Jahre älteren Joshua kennen. Dieser ist sehr abweisend zu ihm, aber warum ? George versucht es herauszufinden und stolpert über ein Geheimnis. Was hat ein Mädchen namens Johanna mit ihm und Joshua zu tun? Gibt es eine Verbindung? George und Joshua: Der Weg der Hoffnung ist ein Jugenbuch von Hannah Ben und ich habe es im Rahmen einer Leserunde gelesen. Das sage ich zu Anfang, den ich bin mir nicht sicher, ob ich es sonst zu Ende gelesen hätte. Zu erst einmal das Positive: Das Cover ist sehr schön und hat mir gut gefallen. Da George sehr musikalisch und sehr gut am Klavier ist, passt das Bild auch gut zur Geschichte. Der Schreibstil der Autorin war auch in Ordnung und recht einfach. Man konnte der Story gut folgen. George war am Anfang ein sehr naiver, nur für Andere lebender Junge. Er entschuldigt sich ständig, was mir total auf die Nerven ging. Er vertraut nur auf Gott, aber kein bisschen in sich selbst. Im Laufe des Buches entwickelt er sich und findet zu sich selbst.  Trotz seiner Entwicklung war es ein etwas nerviger Charakter, mit dem ich bisschen Schwierigkeiten hatte.   Das Buch hat viele große Themen. Es geht um Glaube, Schuld, Liebe, Eifersucht, Moral und Freundschaft. Mir war das alles zu viel und ich hatte das Gefühl, die Autorin wollte gerne mit aller Macht alle Themen hineinpacken. Es war für mich sehr anstrengend zu lesen und ich war froh, das ich es zu Ende gebracht habe.  Das letzte Kapitel war für mich eigentlich das Beste, da da jeder der Hauptprotagonisten seinen Frieden sowohl mit sich selbst, als auch mit den anderen macht. Alles in allem war es  für mich einfach keine Geschichte die mich gefesselt oder mitgerissen hätte !

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    • 2
  • Manchmal verwirrend, manchmal bewegend, manchmal …

    George und Joshua: Der Weg der Hoffnung

    Lesestunde_mit_Marie

    Angelockt durch das schöne Cover habe ich mich auf eine spannende und tiefgründige Lektüre gefreut. Der Geschichte um den etwa 15jährigen, braven Klosterschüler George und seine kontroverse Beziehung zum eher rebellischen Joshua, liegt eine sehr gute Idee zu Grunde, die auch wirklich gut zum Cover passt. Hätte die Autorin den dramaturgischen Faden ein wenig besser verwoben und versponnen sowie ein konsequentes Lektorat hinüber geschaut, wäre wahrscheinlich etwas Großes daraus geworden. Das Wunderkind George, das in der Klosterschule hinter vorgehaltener Hand alle nur den „Engel“ nennen, möchte es jedem recht machen und nirgendwo anecken. „Denn es sorgte doch dafür, dass die Leute mich mochten.“ Er ist sehr gläubig und sucht, gewappnet mit seinem Rosenkranz, der eine sehr wichtige Rolle in seinem Leben spielt, immer wieder das Zwiegespräch mit Gott. George ist ein begnadeter Klavierspieler, der allein mit seiner kranken Mutter lebt, weil sein Vater bereits verstorben ist und der anscheinend große seelische Narben, bei ihm zurückgelassen hat. Warum, wird allerdings nicht explizit erwähnt. In der Klosterschule ist George sehr angesehen, obwohl er in der Erzählung nicht als starke Persönlichkeit herüberkommt. Er ist immer freundlich und hilfsbereit. So sieht er es als seinen Auftrag an „den Neuen“ in der Klasse, Joshua, der offensichtlich älter ist, als seinen Freund zu gewinnen. Joshua jedoch verhält sich abweisend. Dennoch suchen die beiden immer wieder ihre gegenseitige Nähe, um sich dann wieder aus unterschiedlichen Beweggründen voneinander abzuwenden. Aber auch die Schule erteilt George immer wieder Zusatzaufgaben, weil er so verlässlich ist. So soll er auch den anderen „Neuen“, Johannes, ein Sohn aus reichem Politikerhaushalt, unter seine Fittiche nehmen. Henri, ein langjährige Freund, wie George in seinen Gedanken immer wieder betont, steht immer wieder schützend an seiner Seite, wobei sich mir die Frage aufdrängt, warum er das tut, weil ich keine wirkliche Beziehung zwischen den beiden erkennen konnte. Die Beziehung hat für mich eher den Charakter „wesentlich älterer, reifer junger Mann, hat wachendes Auge auf nettem, hilflosem kleinen Bruder“. Die aus der Ich-Perspektive von George erzählte Geschichte greift die immer wiederkehrenden, oft zweifelnden und fragenden Gedanken von George auf. Das forderte mir als Leser eine Menge Geduld und Langmut ab. Aufgrund dieses Gedankenkarussells entwickelt sich die Geschichte am Anfang nur sehr schleppend, nimmt zwischendurch Fahrt auf, um immer wieder durch die Selbstzweifel und Wiederholung abgedrosselt zu werden. Ebenso sind die Gedanken mit „Huchs“ und „Ähms“ gespickt, die mich irritieren. Fazit: Die Autorin hat sich hier ein schweres Thema vorgenommen, das durchaus Potential hat. Wäre die Dramaturgie konsequent durchgezogen worden und einige Logiken besser durchdacht worden, hätte der Anspruch, den das Cover in meinen Augen weckt, erfüllt werden können. So vergebe ich 2,5 Sterne.

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    • 3
  • Es ist nicht alles Gold, das glänzt

    George und Joshua: Der Weg der Hoffnung

    Wortteufel

    George ist 15 Jahre alt und ein Einzelkind. Sein Können am Klavier hat dem guten Schüler ein Stipendium an einer renommierten katholischen Privatschule für Jungen eingebracht. Er ist tief gläubig und stets bemüht, es immer allen recht zu machen und jedem zu gefallen. Als eines Tages der zwei Jahre ältere Joshua an der Schule auftaucht und auch noch in Georges Klasse kommt, wird Georges Welt auf den Kopf gestellt, denn der widerspenstige Joshua lehnt ihn ohne ersichtlichen Grund vollkommen ab und kann ihn nicht leiden. Fortan setzt George alles daran, das Eis zwischen ihm und Joshua zu brechen und zu ergründen, warum der Neue ihn nicht mag, ohne George eigentlich zu kennen. Vielversprechend, doch nicht viel dahinter! Ich hatte mich auf das Jugendbuch rund um den jungen, naiven George und den aufsässigen Joshua sehr gefreut. Cover und Beschreibung versprachen eine schöne und dennoch komplizierte Geschichte mit Tiefgang in einem nicht alltäglichen Plot und mit durchaus gewagtem Setting: Zwei Jungen an einer katholischen Schule, einer von ihnen tief im Glauben verwurzelt, verlieben sich ineinander. Leider konnte das Buch nicht halten, was es versprach. Vom Fleck weg irritiert der Protagonist George mir seinem Verhalten, das kaum an einen 15 Jahre alten Junge - gläubig oder nicht - erinnert. Auch seine Sprache ist alles andere als seinem Alter angemessen, er wirkt altbacken und ist zudem über alle Maßen naiv! Ein Umstand, der sich bis zum Ende des Buches nicht ändert und dem Leser auf Dauer ungemein auf die Nerven geht. Ein Protagonist, der vom Leser nicht gemocht wird, ist natürlich möglich, aber immer eine heikle Sache. Hier ist das Problem ganz klar, dass es nicht in der Absicht der Autorin lag, George als weniger sympathischen Protagonisten zu zeichenen, doch sie verirrt sich in seiner Charakterisierung und schlägt sie dem Leser unentwegt um die Ohren - damit dieser auch ja nicht vergisst, wie naiv George nun einmal ist und vor allem, dass er unter keinen Umständen werden möchte, wie sein verstorbener Vater. Die Erzählperspektive, ein Ich-Erzähler aus Georges Sicht, tut ihr übriges, um den Leser vollends davon zu überzeugen, dass George seinen 15 Jahren noch lange nicht gerecht wird. Die permanente Innen-Sicht Goerges ist nervtötend. Unentwegt stellt er sich die gleichen Fragen ohne je zu einer Lösung zu kommen oder ernstlich nach Antworten zu suchen. Allein die Suche nach dem Wort "warum" im eBook ergab über 300 Treffer! Auch sein Verhalten ist eher lethargisch. Er kommt nicht wirklich vom Fleck und mit ihm steht leider auch die Handlung still, die nur durch andere angestoßen wird und dies auch nur schleppend. Was ein Entwicklungsroman hätte werden sollen, wird so eher zu der sentimentalen Geschichte eines Jungen, der nicht aus seiner Haut kann und auch nichts unternimmt, um dies zu ändern. Den weiteren Charakteren neben George widmet die Autorin leider zu wenig Aufmerksamkeit, allen voran Joshua, der immerhin durch den Titel eher die Rolle eines Protagonisten einnimmt, doch innerhalb der Geschichte leider sehr nebensächlich und schwach gezeichnet ist. So ist Joshua ebenso schlecht von dem anderen Haudegen Erik zu unterscheiden, wie eine ständige Verwechslung der Freunde Johannes und Henri droht - sie sind sich einfach zu ähnlich! Die Handlung ist zusätzlich eher schief geraten und der Ausgang gezwungen logisch - es kann so gewesen sein, erscheint dem Leser jedoch abwegig. Zu guter Letzt ist dem Buch leider kein ordentliches Lektorat widerfahren. Die infaltionäre Verwendung von Auslassungszeichen und Gedankenstrichen, ständige Wortwiederholungen, bzw. wenig Abwechlung in der Wortwahl - George stottert unentwegt mit Hilfe von Ähs, Ähms und Ohs - und ein wenig ausgefeilter Erzählstil hätten mit einer besseren Überarbeitung des Text vermieden und aufgewertet werden können. Ebenso wären die zahlreichen Tippfehler zu vermeiden gewesen, die sich besonders in der zweiten Hälfte des Buches häufen. Fazit: Summa Summarum ist "George und Joshua" leider alles ander als ein Lesevergnügen und nicht zu empfehlen.

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    • 2
  • George & Joshua

    George und Joshua: Der Weg der Hoffnung

    seschat

    16. June 2015 um 17:53

    INHALTGeorge und Joshua besuchen ein Klosterinternat und könnten unterschiedlicher nicht sein. GEORGE ist 15 Jahre alt und ein liebenswerter, sehr gläubiger Musterschüler/-knabe. Er will es allen und jedem Recht machen bis hin zur Selbstaufgabe. Schuld daran ist die Wut auf seinen Vater, der sich vor 2 Jahren das Leben genommen hat. JOSHUA ist der heimliche Sohn des Schuldirektors und ein aufsässiger Rüpel. Der 17-Jährige hat es sich zur Aufgabe gemacht, den devoten "Gutmenschen" George zu brechen. Doch erschwerend kommt hinzu, dass er seiner verstorbenen großen Liebe Johanna optisch unheimlich ähnelt. Ein Umstand der kein Zufall sein kann oder? MEINUNGDie Autorin Hannah Ben hat mit "George & Joshua" einen spannenden, emotional stark mitreißenden Coming-of-Age-Roman verfasst. Der Ich-Erzähler George ist ein beliebter Wunderknabe mit virtuosem Klavierspiel. Er will auf keinen Fall andere enttäuschen oder kränken, denn er sehnt sich danach von anderen gemocht zu werden. Als Joshua im Internat auftaucht beginnt sein Weltbild zu wackeln. Der verschlossene Eigenbrötler fordert ihn ein ums andere Mal verbal heraus. Doch hinter seiner aggressiven und unnahbaren Maske verbirgt sich ein verletzter Geist, was George Stück für Stück erkennen muss. Ihre ungewöhnliche Freundschaft lässt beide reifen und die schmerzliche Vergangenheit verarbeiten. Es geht um Schuld, Sühne und Vergebung. George will Joshua verstehen lernen. Doch dies treibt ihn an seine emotionalen Grenzen, was die Autorin sehr eindrucksvoll herausgearbeitet hat. Er hadert mit sich und mit seinem engsten Vertrauten, Gott. Mir hat der vielschichtige Plot von Anfang an Anfang gefallen. Die Konstruktion der zwischenmenschlichen Auseinandersetzungen und Beziehungsgeflechte empfand ich als sehr lesenswert.Einzig die vielen Rechtschreibfehler haben mein Lesevergnügen etwas getrübt. FAZIT Ein Jugendroman, dessen Thematik nicht kalt lässt und der eigene Lebens-/Wertvorstellungen hinterfragt.

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  • Großes Gefühlschaos

    George und Joshua: Der Weg der Hoffnung

    Schluesselblume

    15. June 2015 um 14:45

    George und Joshua ist eine Geschichte über Freundschaft und das entdecken der Schmetterlinge im Bauch. Die Geschichte handelt wie schon im Buchtitel beschrieben von George und Joshua. George wurde ein schweres Erbe hinterlassen, daß er nun versucht wieder gut zu machen. Er geht zur Klosterschule und ist ein sehr beliebter und hilfsbereiter Schüler. Alle mögen ihn. Schüler  wie Lehrer. Er ist immer zur Stelle wenn jemand Hilfe braucht. Außer der Schule engagiert er sich auch noch im ansässigen  Waisenhaus der Stadt. Dort ist er auch bei jedem beliebt. Sowohl Erzieher wie auch Kinder. Er findet seinen Halt im Gebet und spricht auch oft mit Gott. Ebenso ist er ein begnadeter Klavierspieler, was er von seiner Mutter gelernt hat. Doch eines Tages kommt ein neuer Schüler in George´s Klasse. Joshua! Er ist 2 Jahre älter als George und wiedersetzt sich allem in der Schule. Er schwänzt die gemeinsamen Gottesdienste und macht einfach was er will. Scheinbar ohne jegliche Konsequenzen für ihn. George, der jedem gefallen will und von jedem gemocht werden will beißt bei Joshua auf Granit. Joshua kann George nicht ausstehen und provoziert ihn ständig. Eine ganz neue Erfahrung für George, die sein Leben komplett auf dem Kopf stellt. Wenn George und Joshua doch noch Freunde werden wollen müssen sie sich dem stellen, was in ihrer beider Vergangenheit passiert ist und das ist wirklich so einiges. Mehr möchte ich zu dieser Geschichte nicht verraten. Wer wissen will wie das Ganze ausgeht, muß selber das Buch lesen. Ich muß sagen, mit den Vergangenheiten, was da vorgefallen ist, fand ich wirklich richtig gut. Es war etwas sehr trauriges in beider Leben. Mir taten die beiden Charaktere sehr leid. Ich konnte bei beiden mitfühlen, obwohl sie so unterschiedlich sind. George fand ich gleich sympathisch aber auch ein wenig anstrengend, weil er sich immer entschuldigt. Joshua hat mir am Anfang nicht so gut gefallen, weil er so aufsässig und rüpelhaft war. Doch als ich so langsam auch seine Vergangenheit erfuhr konnte ich ihn auch gut leiden. Der Schreibstil der Autorin fand ich gut, doch die vielen Fragen haben mich etwas gestört. Auch hatte ich das ein und andere mal Schwierigkeiten mit den Übergängen von den Jahreszeiten. Mein Kopf war irgendwie noch im Sommer, aber die Geschichte spielte schon um die Weihnachtszeit. Ich bin da nicht so ganz mitgekommen. Ich habe dem Buch 4 von 5 Sternen gegeben, wegen der vielen Fragen und weil ich ab und zu nicht wußte, ob ich jetzt im Sommer oder Winter bin. Auch gab es ein Ereignis, wo ich mir gewünscht hätte, das mehr darüber berichtet worden wäre, weil die Charaktere im Buch darauf hingefiebert haben. Ich finde das Buch trotzdem lesenswert gerade wenn man das große Gefühlschaos mag, genauso wie der Kampf um Freundschaft .

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  • Schöne Verpackung, aber was steckt dahinter...

    George und Joshua: Der Weg der Hoffnung

    katharina3

    13. June 2015 um 13:43

    Worum geht es? Was geschieht, wenn du immer zu allen freundlich und nett bist, damit jeder dich mag - und plötzlich sagt dir jemand, dass er dich nicht leiden kann? Was passiert, wenn dieser Jemand anfängt, die schützende Barriere um dich herum einfach zu zerstören? Wenn er dich verabscheut - ohne Grund? Und was tust du, wenn du herausfindest, dass es ein Geheimnis gibt, dass dich mit demjenigen mehr verbindet, als du gedacht hast? Wie weit würdest du gehen, um dieses Geheimnis ans Licht zu bringen? Genau das musste George herausfinden. Alle mögen ihn, bis ein neuer Schüler in seine Klasse kommt, Joshua. Er ist älter und abweisend, egal was George macht Joshua weist ihn ab und gibt ihm das Gefühl er würde ihn hassen. Natürlich geht George dem auf den Grund und stößt auf ein langjähriges Geheimnis... Das Cover Das Cover gefällt mir sehr gut. Man sieht ein Klavier und einen Rosenkranz. Das sind beides Sachen, die man mit George verbinden kann. Das Klavier, weil George unglaublich begabt ist und alle sagen er spielt, als würde ein Engel singen und den Rosenkranz hat George zu seiner Geburt, von seinen Eltern, geschenkt bekommen, er trägt ihn immer bei sich und der Rosenkranz gibt ihm häufig Kraft und Hoffnung. Ich finde, dass das Cover sehr gut zu dem Buch passt und auf mich ansprechend wirkt. Meine Meinung Das Buch hat mich nicht so sehr überzeugt. Es ist zwar nicht langweilig, aber zieht sich in die Länge und an manchen Stellen wiederholt sich einiges. Der Hauptprotagonist George ist ein netter, anfangs naiver und liebenswürdiger Junge. Er entschuldigt sich für alles, ist zu allen nett und sucht die Schuld nie bei anderen, nur bei sich zu dem ist er auch noch sehr gläubig und vertraut nur Gott, nicht sich selbst. Ein Musterknabe. Ich konnte mich nicht mit ihm anfreunden und er hat mich, mit seiner Art und seinem Verhalten, oft genervt. Mit dem Einfluss von Joshua verändert er sich im Laufe der Geschichte, doch er ist für mich immer noch ein kleiner nerviger Junge, der mir das Lesen schwer gemacht hat. Der Schreibstil ist flüssig und einfach. Man konnte der Handlung leicht folgen, doch durch die ständigen Wiederholungen hat es einem die Lust zum Lesen genommen. Es werden viele Themen angesprochen: Liebe, Glaube, Freundschaft, Schuld, Eifersucht... für meinen Geschmack zu viele für ein Buch. Ich hatte das Gefühl die Autorin konnte ihre Vorstellungen nicht so umsetzen, wie sie es wollte. Die Hintergrundidee finde ich gut nur die Umsetzung ist etwas doof und sehr voraussehbar. Für mich ist es kein Buch das mich gefesselt oder in sich aufgenommen hat :/

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  • Konnte mich nicht überzeugen

    George und Joshua: Der Weg der Hoffnung

    Federzauber

    13. June 2015 um 03:44

    Eine Geschichte,  die sich so vielversprechend anhörte.  Ein Buch,  in dem ich Emotionen, Gefühle und Tiefe erwartet habe.... Georges ist 15, musikalisch hochbegabte und generell als "Engel" bekannt. Hoch gläubig, ist sein Ziel,  allen behilflich zu sein und von allen gemocht zu werden. Bis er Joshua kennenlernt, der ihn auf Anhieb zu hassen scheint. Das kann George sehr schwer aushalten und versucht seine Anerkennung zu gewinnen.  Ich bin sehr schnell in die Geschichte rein gekommen durch die sehr einfache Sprache. Doch leider wurde ich sehr schnell von George extrem genervt. Für seine 15 Jahren, war er sehr unreif,  kindlich,  naiv. Er stellt sich ständig Fragen über Sachen, die offensichtlich sind. Leider hat die Wortwahl und die Auswahl an Sätzen nicht viel Abwechslung gegeben, so dass man gefühlte 100 000 "warum? ", " ich verstehe es nicht", " ich möchte sein Freund sein ", " ich möchte,  dass er mich mag" präsentiert bekommen hat. George kam mir eher wie ein kleines Kind vor. Von seinem Verhalten und seine Gedanken. Er stellt sich 1000 Fragen, aber versucht keine Fragen zu beantworten,  nach Antworten zu suchen. Und wenn die Antworten vor seiner Nase stehen, begreift er nicht, was es bedeutet. Er kam mir unglaublich, naiv? Ja. Kindlich? Ja. Aber auch dumm und extrem begriffsstutzig vor! Er hat mich ganz ehrlich,extrem genervt und ich hätte mich nur über ihn aufregen können.  Ich habe mich ständig gefragt warum alle ihn nur so mögen.  Ich hätte ihn am Liebsten nur geschüttelt,  geschüttelt und nochmal geschüttelt !!! 😤 Durch diese ständigen Wiederholungen hatte ich auch tatsächlich das Gefühl im Kreise zu drehen . Auch die Handlungen wiederholten sich permanent ohne großartig voranzuschreiten. Es vergehen Monate . Die ganze Geschichte hätte locker in einer Woche verkürzt werden können, aber mit mehr Tatendrang , Nachforschungen , Aktionen von Seiten Georges . Die Geschichte selbst zog sich extrem in die Länge.Ich ,als Leserin,  wusste immer schon im voraus,  was passieren würde und wurde leider auch nicht überrascht.  Mir kam die Auflösung auch nicht  logisch und authentisch vor. Eine ordentliche Überarbeitung des Buches wäre angebracht, um das Potenzial im Buch deutlich mehr auszuschöpfen . Mich konnte es so wie es momentan ist, leider absolut nicht überzeugen .

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