Hannah Coler Cambridge 5 - Zeit der Verräter

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Inhaltsangabe zu „Cambridge 5 - Zeit der Verräter“ von Hannah Coler

Das faszinierende Debüt einer deutschen Autorin, die u.a. von der BBC und dem ZDF als historische Expertin gefragt ist. Cambridge ist ein Ort der Spione. Hier werden Freundschaften geschlossen und verraten. Der charismatische Geschichtsprofessor Hunt weiß das nur zu gut, seine Freunde von einst sind schon lange keine mehr. Vielleicht interessiert er sich deshalb so für die Promotion der deutschen Studentin Wera, die fasziniert ist von der Spionagegruppe der »Cambridge 5«: Fünf Studenten, die sich in den 1930er Jahren vom russischen Geheimdienst anheuern ließen und jahrzehntelang erfolgreich Informationen weitergaben. Diese Zeiten scheinen lange vergangen. Doch dann wird Hunt in einen Mordfall verwickelt. Hat er etwas zu verbergen, oder will man ihm die Schuld zuschieben? Und welche Rolle spielt Wera wirklich? Die Zeit der Spione ist anscheinend noch lange nicht vorbei ...

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  • Cambridge – Ort der Spione

    Cambridge 5 - Zeit der Verräter
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    21. September 2017 um 18:20

    Jeder hat wohl schon einmal von Cambridge gehört. Doch meist verbindet man Cambridge mit der Universität, Dem King’s College oder dem Trinity College. Wer es bisher aber noch nicht wusste, weiß es spätestens nach dem Lesen des Buches, dass Cambridge auch ein Ort der Spione ist. Die Autorin und Historikerin Hannah Coler (Pseudonym) entführt uns in diesem Buch in die Welt der Geheimdienst und Spione. Dabei verknüpft sie geschickt Fiktives mit realen Ereignissen. Der historisch belegte Teil um die Cambridge 5 wechselt mit dem Geschehen in der jetzigen Zeit ab. Zwischendurch gibt es noch Einschübe über die Studentenproteste vor dem Garden House Hotel in den Siebziger Jahren, als Hunt, Jenny, Phelbs, Georgina und Stef Studenten in Cambridge waren, und über die Gedankengänge einer unbekannten Spionin. Professor Hunt erwartet viel von seinen Doktoranden David, Jasper und Wera. David, der Sohn von Steph, scheint ihm besonders ans Herz gewachsen zu sein. Der Amerikaner Jasper nimmt das Leben leicht, ist aber überzeugt, dass er alles schaffen kann. Die Deutsche Wera ist von dem Spion Jim Philby fasziniert und will ihre Doktorarbeit über ihn schreiben. Hunt ist charismatisch, fordert viel und hat keine besonders gute Meinung über andere Menschen. Obwohl es sein unangenehmen Seiten hat, mochte ich ihn, denn er hält mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg. So lernen wir den Part um Jim Philby und die Cambridge 5 aus Weras Arbeit kennen. Es ist interessant, wie er alle genarrt hat und sowohl für den MI6 als auch für die Russen tätig war. Er und seine Freunde waren unzufrieden mit den Verhältnissen und ließen sich daher in den dreißiger Jahren vom russischen Geheimdienst anwerben. Nicht nur in den siebziger Jahren sind die Geheimdienste in Cambridge präsent, um Studenten anzuwerben, auch in der jetzigen Zeit ist Cambridge ein Ort der Spione. Dann gibt es einen Mord und Professor Hunt scheint in die Sache verwickelt, denn er und der Tote waren schon lange keine Freunde mehr. Das Buch ist als Roman herausgegeben worden, doch es ist spannend wie ein Thriller. Ich kann diesen Roman nur empfehlen.

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  • Ganz anders als man aufgrund der Beschreibung vermutet hätte

    Cambridge 5 - Zeit der Verräter
    Legeia

    Legeia

    17. September 2017 um 11:34

    Beschreibung:Das faszinierende Debüt einer deutschen Autorin, die u.a. von der BBC und dem ZDF als historische Expertin gefragt ist. Cambridge ist ein Ort der Spione. Hier werden Freundschaften geschlossen und verraten. Der charismatische Geschichtsprofessor Hunt weiß das nur zu gut, seine Freunde von einst sind schon lange keine mehr. Vielleicht interessiert er sich deshalb so für die Promotion der deutschen Studentin Wera, die fasziniert ist von der Spionagegruppe der »Cambridge 5«: Fünf Studenten, die sich in den 1930er Jahren vom russischen Geheimdienst anheuern ließen und jahrzehntelang erfolgreich Informationen weitergaben. Diese Zeiten scheinen lange vergangen. Doch dann wird Hunt in einen Mordfall verwickelt. Hat er etwas zu verbergen, oder will man ihm die Schuld zuschieben? Und welche Rolle spielt Wera wirklich? Die Zeit der Spione ist anscheinend noch lange nicht vorbei ...Die Autorin:Hannah Coler ist das Pseudonym einer deutschen Historikerin. Sie studierte Geschichte in Cambridge und lehrte an deutschen und britischen Universitäten. Hannah Coler war an zahlreichen Dokumentationen des ZDFs und der BBC beteiligt. Seit 2015 lebt sie mit ihrer Familie in der Nähe von New York. Cambridge 5 – Zeit der Verräter ist ihr erster Roman.Meine Meinung:Dürfte man der Empfehlung des Verlages glauben, soll dieses Buch nicht nur ein Belletristisches sein, sondern auch ein (Agenten) Thriller und Krimi. Doch davon ist es leider meilenweit entfernt.Wir steigen zu Beginn ins Heute ein, auf eine Dinnerparty, die Professor Hunt nur besucht, weil er sich dort sehen lassen muss. Er sinniert über sein Leben, die Vergangenheit und lässt gedankenverloren kein gutes Haar an seiner ehemaligen Freundin Jenny, die ebenfalls dabei ist.Man mag meine, was für ein Chauvi! Aber er ist noch das Amüsanteste an dem Buch.In der folgenden Handlung geht es größtenteils um den britischen Doppelagenten Kim Philby und die Arbeit, die die Studentin Wera über seine Person abliefern will. Und das ist überaus ermüdend. Man steigt selbst in die Abhandlung der wichtigen Lebensabschnitte von Philby ein, was sich verständlicherweise wie ein Aufsatz liest. Dadurch gerät die eigentliche Geschichte immer wieder ins Stocken. Spannung kommt hierbei keine auf.Irgendwann ereignet sich der Mord, aber dass die jetzigen Studenten vielleicht sogar zusammen ermitteln, oder nach einem Agenten in den eigenen Reihen suchen, oder warum derjenige getötet wurde, Fehlanzeige. Alles plätschert dahin. Dabei bleiben auch die Figuren blass, Emotionen sucht man vergeblich.Wer wirklich alles über Philby erfahren möchte, und sich nicht daran stört, dass das Buch eher wie ein Sachbuch oder Historischer Roman mit viel Recherche und Fakten daherkommt, der ist bestens bedient.Wer jedoch wenigstens etwas Spannung und den Hauch eines Krimis oder gar Thrillers erwartet, wird schwer enttäuscht sein.Die Beschreibung des Buches ist irreführend.Ich kann mir vorstellen, dass die Recherche sehr viel Arbeit gemacht hat, aber das Buch sollte dennoch ehrlich bewertet werden.Auch das Ende des Buches war nicht zufriedenstellend und und ließ offene Fragen zurück.2 Sterne für den Beginn, der aber im Verlauf das Niveau nicht annähernd halten konnte.

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  • Spione und Geheimdienste

    Cambridge 5 - Zeit der Verräter
    Eliza08

    Eliza08

    13. September 2017 um 10:22

    Seit der Ankündigung zu diesem Roman war ich sehr neugierig und gespannt, wie eine Historikerin dieses Thema verpacken würde. Mal etwas ganz anderes und dennoch jüngst vergangene komplexe Geschichte, wie ich sie mir immer wünsche. Das Cover ist düster und passt perfekt zu einem Spionageroman, gleichzeitig versprüht das Cover aber auch die Eleganz, die zur elitären Schicht Cambridges passt. Alles in allem sehr gelungen. Doch so vielversprechend wie die Verpackung und so gut die Voraussetzungen waren, der Inhalt hat mich leider enttäuscht. Das Buch hat mich zu keiner Zeit gepackt, meiner Meinung nach ist es eher ein Sachbuch und kein Roman, dies hat vielerlei Gründe. Die Konzeption des Buches ist sehr detailliert aufgebaut, nichts wird dem Zufall überlassen, am deutlichsten hat dies Einfluss auf die Figuren. Mag man am Anfang noch über den derben britischen Humor schmunzeln, da er so richtig fies ist, steigt man sehr schnell dahinter, dass dies nur Fassade ist. Sämtliche Protagonisten und Nebenfiguren wirken kalt, langweilig, steril und absolut unüberzeugend. Sie spielen alle eine Rolle, aber sind keine lebensechten und authentischen Figuren. Der Roman ist meiner Meinung nach überzeichnet, die Autorin versucht eine ungeheure Fülle von Informationen um ihre Expertise an den Leser zu bringen. Durch die Einschübe der Doktorarbeit einer Cambridge-Studentin gelingt ihr dies auf engstem Raum auch sehr gut. Am Anfang konnte ich ihr noch einigermaßen folgen, doch am Ende waren es für mich einfach zu viele Informationen, die ich zum einen nicht mehr verarbeiten konnte und zum anderen fehlte mir bei einigen Verstrickungen das Vorwissen, um der Autorin zu folgen. Der Schreibstil erinnert ebenfalls an ein Sachbuch und nicht an einen Roman, da man als Leser immer eine gewisse Distanz spürt, auch versucht die Autorin kaum Gefühle und Emotionen bei ihren Lesern zu erzeugen. Viele Dialoge verlaufen im Sand,  viele Beschreibungen sind nicht zielführend, so entsteht der Eindruck vieler Belanglosigkeiten, die dazu führen, dass man den Roman anfängt „quer“ zu lesen. Dies ist meine persönliche Meinung zu diesem Buch. Anderen Lesern mag dieses Buch besser gefallen, mir hat es leider gar nicht gefallen und es gehört zu den schlechtesten die ich in diesem Jahre gelesen habe und somit kann ich leider auch keine Kauf- und Leseempfehlung aussprechen.

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