Hannah Fackel

 4.7 Sterne bei 13 Bewertungen

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Cover des Buches Von der perfekten Frau zur Teufelin (ISBN:9783945661246)

Von der perfekten Frau zur Teufelin

 (13)
Erschienen am 10.12.2015

Neue Rezensionen zu Hannah Fackel

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Rezension zu "Von der perfekten Frau zur Teufelin" von Hannah Fackel

Ich geh meinen eigenen Weg...
SweetSmilevor 4 Jahren

Welche Veränderung bringt der Zuzug von islamisch geprägten Frauen auf unsere emanzipierte weibliche Gesellschaft, wenn sowohl die westliche als auch die islamische Kultur ihre Verhaltensregeln als die überlegeneren ansehen? 

Dieses Buch gibt einen faszinierenden Einblick in zwei Welten, in der sich Schwestern aus einem radikalisierten Elternhaus, unterschiedliche Lebenswege ausgesucht haben. 

Zum Inhalt: 

Nach der beeindruckenden Lebensgeschichte von Helena Fackel, die sie in ihrem Buch "Ich bin die perfekte Frau" niederschrieb, erzählt nun ihre Schwester die Geschichte weiter. Sie hatte das Glück und konnte der frauenverachtenden sowie zutiefst mittelalterlichen, islamisch - slawisch geprägten Kultur entkommen. Doch sie beschreibt nicht nur ihren Wertegang bis zum heutigen Tage, sondern auch die Schicksalsschläge, die ihr und ihrer Schwester widerfahren sind. Ihr Ziel immer vor Augen, kämpft sie für einen menschenwürdigen Umgang mit einer neuen Generation islamischer Frauen. Dafür nimmt sie die finale Verbannung aus ihrer überaus kulturell und religiös geprägten Geburtsfamilie in Kauf.

 

persönliche Wertung: 

Ein Buch, welches mich wie schon sein Vorgänger wirklich schockierte. Hannah beschreibt, genau wie schon ihre Schwester Helena, ein Leben, welches man sich aus westlicher Sicht gar nicht vorstellen kann/ möchte.  Immer wieder saß ich kopfschüttelnd da und konnte nicht fassen was vor mir geschrieben stand. Es ist für mich einfach unbegreiflich, dass dies eine wahre Geschichte sein soll, die sich dazu auch noch in Deutschland abspielte. Und vor allem macht es mich wütend, dass keiner etwas dagegen unternimmt! Ein Hoch auf Hannah, dass sie den Mut hatte dieses Buch zu schreiben, um die Leute auf die Defizite ihrer Kultur hinzuweisen.

Hannah ist eine wirklich bewundernswerte junge Frau, ich finde es super wie sie sich trotz dieser Erziehung entwickelt hat. Sie ist mir von Anfang an sympathisch und diese Sympathie zog sich durch das ganze Buch. 

Ich fand es sehr interessant, dass sie in ihrem Buch auch darüber berichtet, wie es mit ihrer Schwester nach dem Ende ihrer geschriebenen Geschichte weiter geht. Schon am Ende von "Ich bin die perfekte Frau" hatte ich meine Sympathie für Helena verloren - meine Gefühle für sie in diesem Buch möchte ich lieber gar nicht aussprechen...

Diese beiden Schwestern sind heute wie Tag und Nacht. Ich wünsche mir, dass Hannah mit ihrem Buch viele Leute erreicht, den Menschen die Augen öffnet und mit ihrer Familie die Schrecken der Vergangenheit vergessen kann!  

 

Fazit:  

Ein Buch, welches mich mit anderen Augen durch die Welt gehen lässt... 

Eine schockierend ehrliche Geschichte über die Entwicklung einer Frau, die meiner Meinung nach trotz ihrer strengen Erziehung die richtigen Entscheidungen trifft und nicht nur ihr Leben lebenswert werden lässt. 

 

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Rezension zu "Von der perfekten Frau zur Teufelin" von Hannah Fackel

Von der perfekten Frau zur Teufelin
Blausternvor 4 Jahren

In diesem Buch nun beschreibt Hannah ihre Lebensgeschichte von der Kindheit bis heute, Helena Fackels Schwester, die in ihrem Roman „Ich bin die perfekte Frau“ schon ihre Leidensgeschichte für unsere Gesellschaft geschrieben hat. Hannah hat das gleiche schreckliche Elternhaus, das vom Fanatismus geprägt ist. Und zwar gegen Mädchen und Frauen, und dementsprechend werden sie auch behandelt. Man erfährt voller Grauen wie diese schlimmer wie damals im Mittelalter behandelt werden, nämlich nach einer islamischen Kultur, dem Wahhabismus. Welcher kaputte Mensch mag sich so etwas je ausgedacht haben und aus welchem Grund. Der muss große Angst vor Frauen gehabt haben. Die wohl bis heute anhält. Schicksalsschläge erhält sie noch und nöcher auf ihrem Weg. Gleich nach der Geburt wird ihr und ihren Schwestern eingetrichtert, dass sie null Wert sind in ihrer Gesellschaft und das von der eigenen Mutter und Großmutter. Sie werden gequält und gefoltert und vergewaltigt und was es noch alles gibt und müssen dabei zusehen, wie stolz man auf die Söhne ist, die nichts dazu beigetragen haben. Die werden in den Himmel gehoben, zu Paschas erzogen und können die Mädchen mit Füßen treten. Nachdem Hannah bei ihren Verwandten ebenso, wenn nicht noch schlimmer, behandelt wird, sucht sie einen Weg aus der Misere, und im Gegenteil zu ihren Schwestern gelingt ihr der Weg. Und sie will es auch. Gern möchte sie auch ihren Schwestern und vor allem deren Töchtern helfen für ein lebenswertes Leben. Wird sie es schaffen? Sie hat sich dafür vollkommen von ihrer Familie abgewendet, aber werden die anderen es ebenfalls tun? Das ist ein aktuelles Thema, wie es scheint, denn durch die Einwanderung von über eine Million Islamisten, wird diese wahre Geschichte, gerade nach den Silvestervorfällen in etlichen Städten Deutschlands, wohl viele Leser interessieren, obwohl hier klargestellt wird, dass dieses Verhalten nicht im Sinne der Religion Islam sein soll. Jedenfalls ist diese Geschichte, ebenso wie der Vorgänger, einfach nur grausam und abstoßend und lässt einen nachts kaum noch schlafen, trotzdem aber auch wieder spannend, denn die Neugierde wird erweckt, ob Hannah sich aus diesen Zwängen befreien kann. Die vielen Rechtschreibfehler in dem Buch müssten noch bereinigt werden.

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H

Rezension zu "Von der perfekten Frau zur Teufelin" von Hannah Fackel

Von der perfekten Frau zur Teufelin
hundeliebhabervor 4 Jahren

Klappentext:
Welche Veränderung bringt der Zuzug von islamisch geprägten Frauen auf unsere emanzipierte weibliche Gesellschaft, wenn sowohl die westliche als auch islamische Kultur ihre Verhaltensregeln als die überlegeneren ansehen? Dieses Buch gibt einen faszinierenden Einblick in zwei Welten, in der sich Schwestern aus einem radikalisierten Elternhaus, unterschiedliche Lebenswege ausgesucht haben. Nach der beeindruckenden Lebensgeschichte von Helena Fackel, die sie in ihrem Buch „Ich bin die perfekte Frau“ niederschrieb, erzählt nun ihre Schwester die Geschichte weiter. Sie hatte das Glück und konnte der frauenverachtenden sowie zutiefst mittelalterlichen, islamisch-slawisch geprägten Kultur entkommen. Doch sie beschreibt nicht nur ihren Werdegang bis zum heutigen Tage, sondern auch die Schicksalsschläge, die ihr und ihrer Schwester widerfahren sind. Ihr Ziel immer vor Augen, kämpft sie für einen menschenwürdigen Umgang mit einer neuen Generation islamischer Frauen. Dafür nimmt sie die finale Verbannung aus ihrer überaus kulturell und religiös geprägten Geburtsfamilie in Kauf.


Da ich den ersten Teil (noch) nicht gelesen habe, kann ich zum Zusammenhang der beiden Bücher und deren Vergleich nichts sagen.
An "Von der perfekten Frau zur Teufelin" gefällt mir vor allem, dass nichts beschönigt wird und die Folgen eines radikalisierten Elternhauses aufgezeigt werden - sowohl in die eine als auch in die andere Richtung.
Da die Erzählung von Hannahs Kindheitsperspektive bis hin zur Gegenwart reicht, konnte ich als Leser sehr gut die kindliche Wahrnehmung der Umstände und die daraus folgende Entwicklung Hannahs sehr gut nachvollziehen. Ich hatte keinerlei Vorwissen zum Wahhabismus und konnte durch Hannahs Kindheitserfahrungen und die dazugehörigen Erklärungen die Inhalte der Kultur verstehen bzw. sie mir erschließen.
Da der Schreibstil sehr flüssig ist, lassen sich die Kapitel sehr schnell lesen. Durch die Einfachheit des Schreibstils kommt mir der Inhalt, der tief unter die Haut geht, noch relevanter und schockierender vor.


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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Von der perfekten Frau zur Teufelin (ISBN:undefined)

Liebe Leserinnen und Leser,

heute laden wir euch zur gemeinsamen Lektüre der Fortsetzung des Werks „Ich bin die perfekte Frau“ mit Namen „Von der perfekten Frau zur Teufelin“, geschrieben von ihrer Schwester Hannah ein.

Wir als Verlag verlosen hierbei 15 Taschenbuchexemplare.

Zum Inhalt:

Nach dem Riesenerfolg von „Ich bin die perfekte Frau“ von Helena Fackel, kommt nun ihre Schwester zu Wort. Einige Passagen des Buchs erzählt Hannah aus ihrer ganz eigenen Sicht. Besonders spannend wird es aber, wenn sie beginnt über die Zeit nach „Ich bin die perfekte Frau“ zu berichten. Denn so ziemlich jeder, der das erste Buch gelesen hat, möchte wissen, wie es mit Helena weitergegangen ist.
In „Von der perfekten Frau zur Teufelin“ erwartet den Leser in der Person von Hannah eine Frau, die grundlegend anders ist als Helena. Sie schafft es ein Leben fern ab der strengen Regeln ihrer islamischen Kultur zu führen. Doch sie möchte auch ihre Schwester von der für sie nicht akzeptablen religiösen Sichtweise über Frauen befreien.
Wird sie Erfolg haben oder muss sie hinterher einsehen, dass ihre Schwester viel zu tief mit diesen Ansichten verwurzelt ist, um dieser ihnen so bekannten Kultur zu entkommen?

Der Klappentext:

Authorisierte Fortsetzung aus dem Verlag

Nach der beeindruckenden Lebensgeschichte von Helena Fackel „Ich bin die perfekte Frau“ erzählt nun ihre Schwester die Geschichte weiter. Sie hatte das Glück und konnte die frauenverachtende sowie zutiefst mittelalterliche, islamisch-slawischen geprägten Kultur entkommen.  Doch sie beschreibt nicht nur ihren Werdegang bis zum heutigen Tage, sondern auch die Schicksalsschläge, die Helena widerfahren sind.
Ihr Ziel immer vor Augen kämpft sie für einen menschenwürdigen Umgang mit einer neuen Generation islamischer Frauen. Dafür nimmt sie die finale Verbannung aus ihrer überaus kulturell und religiös geprägten Geburtsfamilie in Kauf.  

Wir suchen Lesewillige, die das Buch gemeinsam mit uns lesen wollen und sich dazu verpflichten dieses anschließend zu rezensieren und die Rezension auf den gängigen Seiten einzustellen.


Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

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