Hannah Fry

 4,1 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Hello World, Hello World und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Hannah Fry

Hannah Fry ist Juniorprofessorin für Mathematik und Komplexitätswissenschaft am Centre for Advanced Spatial Analysis des University College in London, wo sie sich unter anderem mit der Erforschung menschlicher Verhaltensmuster – etwa im Terrorismus, in der Wirtschaft oder beim Shoppen – beschäftigt. Sie tritt regelmäßig in Rundfunk und Fernsehen auf und trägt ihre Freude an der Mathematik in die Öffentlichkeit. Sie finden Sie auf Twitter:@fryrsquared.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Hannah Fry

Cover des Buches Hello World (ISBN: 9783423349697)

Hello World

 (4)
Erschienen am 13.03.2020
Cover des Buches Hello World (ISBN: 9783406732195)

Hello World

 (3)
Erschienen am 18.12.2019
Cover des Buches Die Mathematik der Liebe (ISBN: 9783596033881)

Die Mathematik der Liebe

 (1)
Erschienen am 21.01.2016

Neue Rezensionen zu Hannah Fry

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Cover des Buches Hello World (ISBN: 9783423349697)anenas avatar

Rezension zu "Hello World" von Hannah Fry

Sehr unterhaltsames Sachbuch über die Welt der Algorithmen
anenavor einem Jahr

"Hello World" von Hannah Fry ist das erste Sachbuch, das ich mit viel Vergnügen gelesen habe. Es geht um Algorithmen, die unter verschiedenen Aspekten (Konsum, Medizin, Recht, Kunst, Kriminalität) untersucht werden. Alles ist verpackt in anschaulichen Beispielen und teilweise sogar spannend beschrieben.

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Cover des Buches Hello World (ISBN: 9783406732195)B

Rezension zu "Hello World" von Hannah Fry

Können, sollen, dürfen wir Algorithmen trauen?
belanaherminevor einem Jahr

Inhalt

Das Buch beginnt mit einer Erläuterung, was es mit dem "Hello World!" auf sich hat und warum sich Frau Fry mit Algorithmen befasst. Eine folgende Einleitung führt dann in das Thema des Buches ein.

Der Hauptteil des Buches setzt sich aus 7 Kapiteln zusammen, die jeweils ein Gebiet betrachten, in dem Algorithmen eingesetzt werden: Macht, Daten, Justiz, Medizin, Autos, Kriminalität und Kunst. Dabei erläutert Frau Fry recht ausführlich, was es mit den einzelnen Gebieten auf sich hat, zum Teil auch, wie Abläufe in diesen Gebieten funktionieren. Dabei geht sie darauf ein, mit welchen Zielen Algorithmen in diesen Gebieten eingesetzt werden und ob sie die Versprechen halten können. Diese kritische Hinterfragung führt zwangsläufig zu Nachteilen, die Algorithmen durchaus aufweisen.

Mit einem Schlusswort und Danksagungen endet das Buch. Danach finden sich auf 19 Seiten Anmerkungen und genutzte Quellen und drei Seiten Register, um die Orientierung im Buch zu unterstützen.

Subjektive Eindrücke

Informatik-"Kenner" wissen, dass Programmieranfänge an der selbst programmierten Ausschrift "Hello World!" durch den Computer nicht vorbeikommen. So könnte der Schluss naheliegen, das es sich hier um ein Buch handelt, dass sich stärker mit dem Innenleben von Algorithmen befasst. Das ist aber nicht der Fall. Algorithmen erscheinen in diesem Buch eher als Art Blackbox. Es geht darum, welchen Zweck Algorithmen erfüllen (können), wie gut sie das tun und ob wir ihnen vertrauen können/sollen/müssen. Durchaus ein wichtiges Thema - da gibt es keine Einschränkung.

Frau Fry gibt viele wichtige Erklärungen dafür, wie wir uns zu Algorithmen stellen sollten. Die vielen Seiten Anmerkungen und Quellenangaben zeugen davon, dass der Inhalt ausführlich recherchiert wurde. Frau Fry flicht aber auch ihre subjektiven Einschätzungen ein, die teilweise unbegründet im Text erscheinen.

Das Buch liest sich leicht und flüssig. Viele praktische Beispiele lassen einen immer wieder einen Bezug zum eigenen Leben herstellen und fördern in gewisser Weise eine Art Betroffenheit, was angesichts der Brisanz des Themas sicher nicht ganz verkehrt ist.

Fazit

Wenn man sich mit einem Außenblick den Einsatzmöglichkeiten und -beschränkungen von Algorithmen nähern will, ist das Buch sicherlich eine gute Wahl.

Weitere Rezensionen von mir gibt es unter https://belanahermine.wordpress.com/category/rezension/

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Cover des Buches Die Mathematik der Liebe (ISBN: 9783104035475)ralf_boldts avatar

Rezension zu "Die Mathematik der Liebe" von Hannah Fry

Liebe mathematisch beschreiben. Geht das?
ralf_boldtvor 6 Jahren

Der Titel des Buches mag schon für viele befremdlich klingen. Was hat die Liebe mit Mathematik zu tun? Ist nicht gerade das Zwischenmenschliche – und dazu gehört eben auch die Liebe – gerade nicht mit mathematischen Werkzeugen beschreibbar?
Bereits im Vorwort bekennt die Autorin, dass sie keine Spezialistin in Sachen Liebe ist. Aber wer ist das schon? Sie ist Mathematikerin und möchte dieser aus ihrer Sicht zu Unrecht als langweilig verurteilten Wissenschaft neuen Schwung geben. Die Liebe zeige genügend Muster, dass mathematische Modelle durchaus anwendbar seien.
Die Autorin führt uns mit einigen kleinen Gedankenspielen wie der Gleichung von Frank Drake, behutsam in die Welt der Mathematik ein und auch der letzte Skeptiker, der das Fach in der Schule gehasst hat, wird bemerken, dass Mathematik spannend und auch unterhaltsam sein kann, wenn man den richtigen Lehrer mit der richtigen Herangehensweise hat.
Das Buch bringt dem Leser in einfacher Sprache und mit einer gut dosierten Prise Humor Mathematik für den Alltag näher. Die Liebe (und alles, was dazu gehört) ist dabei nur ein ausgewähltes Thema von vielen im Alltag: Herangehensweise und Formeln sind für viele andere Bereiche umsetzbar.
Doch zurück zur Liebe, den Beziehungen und dem ganzen Rest. Klassische Fragen, wie oder wen man auf Partys ansprechen soll, wie die Fragen bei Dating-Portalen funktionieren, werden anschaulich mit den dahinter stehenden Algorithmen erklärt. Der Einsatz von Optimierungsalgorithmen sorgt in einem Beispiel für die Platzierung von Gästen einer Hochzeitsfeier.
Wer immer schon mal wissen wollte, wie die Kompatibilität zwischen Singles funktionieren könnte, ist mit diesem Buch gut beraten. Wenn man denn nicht alles bierernst nimmt und enttäuscht ist, wenn die Traumfrau oder der Traummann mathematisch die beste Wahl ist, man aber mit ihr oder ihm nun so gar nicht klar kommt.
Ob die Beispiele, die zeigen sollen, dass Mathematik im täglichen Leben eine große Rolle spielt, glücklich ausgewählt sind, mag jeder für sich selbst entscheiden.
Die Art und Weise, mit der die Mathematik vom Problem zur Formel beschrieben wird, ist einfach und nachvollziehbar. Einige Grafiken lockern den Text auf.
Das Buch ist in einer verständlichen und gut lesbaren Sprache verfasst und motiviert sicher den einen oder anderen, sich mehr mit der „alltäglichen“ Mathematik zu befassen und vielleicht noch andere Bücher zur Hand zu nehmen.

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