Letzte Begegnungen

von Hannah Haberland 
5,0 Sterne bei13 Bewertungen
Letzte Begegnungen
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Ein Buch, das zeigt, das durch eine gute Begleitung von sterbenden Menschen die Würde bis zuletzt erhalten bleiben kann.

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Arbeitsalltag eines Palliativ-Teams, die täglich an eine Grenze stoßen und mit viel Feingefühl und Symptomkontrolle den Patienten helfen.

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Inhaltsangabe zu "Letzte Begegnungen"

»Wenn Patienten zu mir sagen, dass man ja leider nichts mehr für sie tun könne, so sage ich immer, dass wir noch sehr viel für sie tun können – wir können sie nur nicht heilen.«
Hannah Haberland kümmert sich um Menschen, die keine Chance mehr auf medizinische Heilung haben. Sie und ihre Kollegen von der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung ermöglichen ihren Patienten, zu Hause in ihrem gewohnten Umfeld zu versterben. Die Palliativärztin gibt beeindruckende und berührende Einblicke in ihren intensiven Arbeitsalltag. Bei aller Professionalität muss die junge Ärztin erkennen, dass es Fälle und Schicksale gibt, die sie besonders berühren und an ihre Grenzen bringen. Wie viel professionelle Distanz ist überhaupt gerechtfertigt, wenn es um einen sterbenden Menschen geht? Und wie viel Nähe ist nötig, um einen Menschen in Würde auf seinem letzten Weg zu begleiten?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959101356
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Eden Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH
Erscheinungsdatum:08.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    0Soraya0vor 6 Monaten
    Letzte Begegnugen - Eine Palliativärztin erzählt

    Zum Inhalt (Klappentext):
    » Wenn Patienten zu mir sagen, dass man ja leider nichts mehr für sie tun könne, so sage ich immer, dass wir noch sehr viel für sie tun können – wir können sie nur nicht heilen.«

    Hannah Haberland kümmert sich um Menschen, die keine Chance mehr auf medizinische Heilung haben. Sie und ihre Kollegen von der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung ermöglichen ihren Patienten, zu Hause in ihrem gewohnten Umfeld zu versterben. Die Palliativärztin gibt beeindruckende und berührende Einblicke in ihren intensiven Arbeitsalltag. Bei aller Professionalität muss die junge Ärztin erkennen, dass es Fälle und Schicksale gibt, die sie besonders berühren und an ihre Grenzen bringen. Wie viel professionelle Distanz ist überhaupt gerechtfertigt, wenn es um einen sterbenden Menschen geht? Und wie viel Nähe ist nötig, um einen Menschen in Würde auf seinem letzten Weg zu begleiten?

    Meine Meinung:
    Ich bin super in das Buch rein gekommen, dank des angenehmen, unaufgeregten aber sehr detallireichen und bildhaften Schreibstils. Trotz des wirklich ernsten Themas gelingt es Hannah Haberland den Leser komplett in ihren Bann zu ziehen und in ihrem Arbeitsbereich abtauchen zu lassen. Die Seiten fliegen nur so dahin und man kann das Buch gar nicht aus der Hand legen.
    Hannah lässt acht verschieden und außergewöhnliche Schicksale revue passieren. Dabei wird deutlich, wie schwierig zum Einen diese Arbeit ist und zum Anderen die nötige Distanz zu den Patienten zu wahren. Schön ist es, dass bei Hannah und ihrem Team eigentlich immer der Patient und dessen Willen im Mittelpunkt steht. Es wird alles getan, was möglich ist, um dem Patienten eine schöne und vor allem erträgliche letzte Zeit zu ermöglichen. Dabei wird immer versucht, dem Patienten sowie den Angehörigen alles genau erklärt, ohne ihm die Entscheidung abzunehmen oder aufzudrängen.
    Ich möchte nicht mehr zuviel verraten, sondern dieses Buch eigentlich jedem ans Herz legen, den wer weiß vielleicht ist für jeden von uns diese Zeit irgendwann gekommen. Außerdem ziehe ich meine Hut vor Hannah und ihrem Team, wie sie in dieser Arbeit aufgehen und den Menschen in den Vordergrund stellen. Es ist wichtig, dass es Leute gibt, die diesen Job machen und dabei auch im Privatleben zurück stecken, ohne dabei stelbst kaputt zu gehen.

    Fazit:
    Ein sehr informatives und für mich auch emotionales Buch, welches einen sehr interessanten Einblick in die Arbeit einer Palliativärztin bietet. Absolute Leseempfehlung!

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    A
    andelsleserinvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch, das zeigt, das durch eine gute Begleitung von sterbenden Menschen die Würde bis zuletzt erhalten bleiben kann.
    Würdevolles Begleiten bis zuletzt

    In ihrem Buch "Letzte Begegnungen" erzählt die Autorin Hannah Haberland, die selber mobile Palliativärztin ist, von verschiedenen Patienten, die sie bis zuletzt begleitet hat. Es handelt sich dabei um Menschen, die die Diagnose "austherapiert" erhalten haben und gerne daheim sterben möchten. Die Autorin befindet sich gerade in einer Situation, in der sie merkt, dass sie selber an ihre Grenzen gekommen ist, und sie versucht, durch das Erinnern an verschiedene Patienten herauszufinden, was genau nun zu dieser Situation geführt hat.

    In den verschiedenen Geschichten wird ersichtlich, dass jede Begleitung völlig individuell ist, je nach Lebenssituation, Alter, Religion und persönlichem Umfeld. Außerdem kommt ganz klar zum Ausdruck, dass die Begleitung von Sterbenden auch immer ein Begleiten von deren Angehörigen ist, was oftmals größere Geduld und Aufklärung erfordert, als mit dem Patienten selber. Die einzelnen Patientengeschichten sind sehr gut beschrieben, oft auch mit einem Schuss Humor, wenn sich die Autorin selber reflektiert. Es wird auf jeden Fall gut vermittelt, wie viel auch noch am Lebensende für den Menschen getan werden kann, um ihm ein Sterben in Würde zu ermöglichen. Zwischen den einzelnen Berichten kehrt man in das Café zurück, in der die Autorin sich gerade bei einer Tasse Kaffee an die Patienten erinnert, was die einzelnen Geschichten gut abschließt und genauso als Einleitung für nächste dient. Auch die Charaktere der einzelnen Mitarbeiterin der Ärztin sind gut beschrieben, schonungslos ehrlich und doch immer wieder spürbar, dass das Vertrauen ineinander unumgänglich ist.

    Mich hat das Buch sehr beeindruckt, es ist gut zu lesen, beschreibt die einzelnen Situationen sehr nachvollziehbar und zeigt, dass das Leben mit der richtigen Begleitung würdevoll beendet werden kann.

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    Kiki77vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Arbeitsalltag eines Palliativ-Teams, die täglich an eine Grenze stoßen und mit viel Feingefühl und Symptomkontrolle den Patienten helfen.
    Berichterstattung einer Palliativärztin

    Hannah Haberland erzählt in ihrem Buch „Letzte Begegnungen“ von ihren Erfahrungen als Palliativärztin. Sie kümmert sich mit ihrem Team um die Menschen, die nicht wieder gesund werden können. Durch Schmerz- und Symptomkontrolle bzw. Einstellung der Medikamente wird den todsterbenskranken Menschen ihr Leiden erleichtert. Meistens werden Cocktails aus Opiaten mit Mitteln gegen Übelkeit über eine Medikamentenpumpe dem Patienten injiziert. Durch die Versorgung der Patienten durch das Palliativ-Team, können diese zu Hause in ihrem eigenen Umfeld sterben.
    In den Erzählungen von Frau Haberland spürt man deutlich, dass man oft eine persönliche Beziehung aufbaut und über seine eigenen Grenzen geht. Auch Ärzte haben Gefühle und man muss viel professionelle Distanz bewahren, damit das Schicksal einen nicht in Depressionen zieht. Sie arbeiten als Team und können trotz des intensiven Arbeitsalltags noch Scherze untereinander machen und sich an Kleinigkeiten erfreuen.
    An den ausgewählten oder besonders in Erinnerung gebliebenen Schicksalen wird dem Leser und jedem Patienten im Vorfeld erklärt, wie die Unterstützung durch das Palliativ-Team aussieht, welche Medikamente empfohlen werden und das eventuell ein Pflegeteam zur Unterstützung des Pateinten notwendig ist. Das Buch ist sehr gefühlvoll und ehrlich geschrieben, aber allen ist bewusst, dass es das Team ist, was einen auf der letzten Reise begleitet.
    Ich kann nur DANKE sagen, dass es Palliativ-Medizin gibt und Ärzte und Pfleger, die sich diese Aufgabe annehmen.

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    Flower4114vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: „Wenn Patienten zu mir sagen dass man ja leider nichts mehr für sie tun könne, so sage ich immer dass wir noch sehr viel für sie tun können.
    Tolles Buch

    Ich habe mich in letzter Zeit mehr mit diesem Thema beschäftigt und habe auch einige für mich sehr interessante Informationen bekommen.

    Beim Lesen des Buches selbst hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen und durch die witzige und doch ernste Erzählung der Autorin musste ich auch das ein oder andere mal schmunzeln, trotz des sehr ernsten Themas.

    Diesen Satz:
    „Wenn Patienten zu mir sagen dass man ja leider nichts mehr für sie tun könne, so sage ich immer dass wir noch sehr viel für sie tun können – wir können sie nur nicht heilen!“ ist der rote Faden des Buches. Ich finde ihn soo passend.

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    BeaSurbecks avatar
    BeaSurbeckvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Dieses Buch gewährt tolle Einblicke in die Arbeit einer Palliativärztin und gibt gleichzeitig viele Infos mit auf den Weg.
    Ein Buch das mich wunderbar unterhalten hat und mir viel mit auf den Weg gegeben hat

    Letzte Begegnungen von Hannah Haberland

    Palliativmedizin – ein wichtiges Thema in der heutigen Zeit, aber auch eines mit dem man sich im Grunde erst dann beschäftigt wenn man damit konfrontiert wird.

    Bevor das Buch erschienen ist wurde ich, aus heiterem Himmel, mit diesem Thema konfrontiert. Es war keine leichte Zeit, es gab viele traurige Momente, aber auch sehr viele schöne. Momente die mir auch heute noch ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Momente die ich nicht missen möchte. Nach meinen persönlichen Erfahrungen wollte ich mehr über dieses Thema erfahren und zufälligerweise stolperte ich dann bei Lovelybooks über „Letzte Begegnungen - Eine Palliativärztin“ erzählt. Ein sehr bewegendes, aber auch informatives Buch.


    Von Anfang an spürt man das Hannah Haberland ihren Beruf liebt, aber auch das es nicht immer einfach ist am Ende des Tages abzuschalten und loszulassen. Unterstützt wird sie von einem erfahrenen Pflegeteam. Die Harmonie innerhalb des Teams ist wunderbar, oftmals verständigen sie sich ohne Worte. Ihre Patienten haben unterschiedliche Krankheitsbilder, eines haben sie jedoch alle gemeinsam – sie sind nach Hause gekommen um zu sterben.

    Der Schreibstil des Buches ist grandios und obwohl es sich eigentlich um ein trauriges Thema handelt kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Autorin schildert verschiedene Krankheitsfälle und es ist wirklich interessant zu lesen wie unterschiedlich die einzelnen Patienten, aber auch ihre Angehörigen mit der Situation umgehen. Es klingt fast schon skurril wenn ich sage das ich mir ab und dann ein Lachen nicht verbeißen konnte. Aber, genau das macht das Buch aus – es zeigt das es viele traurige Momente gibt, aber eben auch solche in denen man einfach ein Lächeln ins Gesicht gezaubert bekommt. Oftmals muss man auch gute Miene zum bösen Spiel machen, manchmal muss man sich ein Lachen verkneifen. Viele unterschiedliche Patienten, viele verschiedene Kulturen - all das ist manchmal alles andere wie leicht. Auch ist wunderbar aufgezeigt wie die Angehörigen an die Hand genommen werden. Wie man ihnen versucht in allen Belangen die Angst zu nehmen und mit ihnen über den Patienten aber auch die eigenen Gefühle/Ängste redet.

    Auf der Rückseite des Buches steht:

    „Wenn Patienten zu mir sagen dass man ja leider nichts mehr für sie tun könne, so sage ich immer dass wir noch sehr viel für sie tun können – wir können sie nur nicht heilen!“ -

    ein Satz der sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht und der für den Inhalt des Buches steht.

    Ich war begeistert von dem Buch, von dem Schreibstil, aber auch von der Arbeit die das Palliativ-Team Tag für Tag leistet. Das Buch zeigt den Unterschied zwischen einem Allgemeinmediziner und der Arbeit von Palliativmedizinern. Man erhält nicht nur Einblicke in die Arbeit eines Palliativmediziners, sondern bekommt auch viele Informationen mit auf den Weg. Nachdem man das Buch gelesen hat kennt man den Unterschied von Sterbehilfe und Hilfe beim Sterben, aber man bekommt auch die Angst genommen. Man erkennt das man nicht alleine gelassen wird wenn ein Angehöriger zu Hause sterben möchte und das man selbst auch alle Hilfe bekommt die man braucht.


    Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und verdiente fünf Sterne.

    Danke für dieses wunderbare Buch das von Herzen kommt und zu Herzen geht.


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    Burkhard_Sonntags avatar
    Burkhard_Sonntagvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Wunderbar einfühlsam, flüssig und spannend geschrieben , humorvoll, aber kein bisschen makaber.
    Herbert, die Sterbehilfe ist da!

    „Herbert, die Sterbehilfe ist da!‟, ruft es durch den Flur. 

    Und dann muss  erstmal mit den gängigen Vorurteilen aufgeräumt werden: Nein, Palliativmedizin ist keine Sterbehilfe! Auch wenn es darum geht,  Sterbenden dabei zu helfen, die letzten Tage und Stunden so lebenswert wie möglich zu gestalten. Die junge Ärztin Hannah Haberland arbeitet in einem Team der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung und besucht schwerstkranke Menschen zu Hause. In ihrem Buch erzählt sie, was sie da tagtäglich erlebt: Da gibt es die wohlmeinende türkische Familie, die dem sterbenden Vater noch unbedingt einen Döner verabreichen muss, bevor er dann – frisch gebadet – mit dem Auto in die Türkei gefahren wird, wo er dann am Tag nach der Ankunft friedlich sterben darf.

    Dann ist da die schwerkranke Kunsthistorikerin, die in der Villa von Freunden untergekommen ist – dumm nur, dass Diese eine große Party geplant haben, und da ist eine Sterbende im Haus eher lästig.

    Aber es gibt nicht nur solch schräge Anekdoten, sondern auch den ganz normalen Alltag. Hannah Haberland schreibt wunderbar  einfühlsam, ohne dabei rührselig oder schwermütig zu werden, sie  humorvoll aber in keiner Weise makaber.  Man erfährt nicht nur eine Menge über Palliativmedizin, sondern auch über die ambulante pflegerische Versorgung von Schwerstkranken, über unser Gesundheitssystem und die unvermeidliche Bürokratie. Die Informationen sind gut verpackt und eher beiläufig eingestreut, auf Infodumping wird bewusst verzichtet.

    Jedem,  der sich mit dieser  schwierigen Materie beschäftigt oder beschäftigen muss, ist dieses Buch dringend empfohlen.

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    buchstabensammlerins avatar
    buchstabensammlerinvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch über ein so wichtiges Thema...
    Ein so wichtiges Thema ehrlich verpackt

    Rund ums Buch:
    Titel: Letzte Begegnungen
    Autorin: Hannah Haberland
    Verlag: Eden Books -
    ISBN: 978-3-95910-135-6
    Preis: 14,95 €

    Cover:
    Das schlichte, aber doch bedeutungsvolle Cover finde ich richtig gut. Wir sehen im seitlichen Bildausschnitt eine Hand an einer Tür, die ins Helle führt. Schön dargestellt.


    Text der Rückseite: 
    „Wenn Patienten zu mir sagen, dass man ja leider nichts mehr für sie tun könne, so sage ich immer, dass wir noch sehr viel für sie tun können – wir können sie nur nicht heilen“


    Hannah Haberland kümmert sich um Menschen, die keine Chance mehr auf medizinische Heilung haben. Sie und ihre Kollegen von der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung ermögilchen ihren Patienten, zu Hause in ihrem gewohnten Umfeld zu versterben. Die Palliativärztin gibt beeindruckende und berührende Einblicke in ihren intensiven Arbeitsalltag. Bei aller Professionalität muss die junge Ärztin erkennen, dass es Fälle und Schicksale gibt, die sie besonders berühren und an ihre Grenzen bringen. Wie viel professionelle Distanz ist überhaupt gerechtfertigt, wenn es um einen sterbenden Menschen geht? Und wie viel Nähe ist nötig, um einen Menschen in Würde auf seinem letzten Weg zu begleiten.

    Meine Meinung:
    Hannah Haberland schafft es mit ihrem Buch, sich einem Thema zu widmen, dass sicherlich für niemanden einfach ist. Sie verpackt ihre Erfahrungen in ihre persönliche Geschichte, indem sie in einem Café sitzt und über sich und ihren Beruf nachdenkt. Sie hadert ein wenig mit der aktuellen Situation und fragt sich, ob sie so weitermachen will und kann und erinnert sich bei Latte Macchiato an acht ganz besondere Patienten, die sie begleitet hat und nimmt uns in diesem Buch mit in Ihre Erinnerungen an die letzten Tage mit diesen Patienten. Das macht aus diesem so emotional tiefgreifenden Thema eine Geschichte, nämlich die Geschichte um die Ärztin Hannah.
    Der Leser erfährt über schwerkranke Patienten, die mit Räucherstäbchen, Globuli und Engelswasser therapiert werden, über Menschen, die sich der Situation nicht stellen können und beispielsweise auf ganz Sarkastische Weise mit ihrem Umfeld umgehen. Wir lesen über die Angehörigen, für die es oftmals noch schwerer ist, sich der Krankheit zu beugen, um zu helfen, wie viel Verantwortung sie im Endeffekt mittragen. Wie gehen andere Kulturen mit dem Thema Sterben um und auch das Thema Suizid kommt vor und damit lernen wir auch, dass es ebenso für erfahrene Ärzte und Pfleger Grenzen gibt und sie auch manchmal aus der Haut fahren müssen, um den Anker nicht zu verlieren, mitleiden und ihr Handeln in Frage stellen. Es ist eben jeder Fall ein Einzelfall, man kann nie nach einem Schema vorgehen sondern muss ich auf den Patienten „einlassen“, eine Verbindung schaffen. 
    Wie ergeht es einem Menschen in den letzten Tagen? Warum können Ärzte ziemlich genau sagen, wie lange ein schwerkranker und unheilbarer Patient noch hat und warum ist es keine Sterbehilfe sondern Hilfe beim Sterben?
    All diese Fragen beantwortet die Geschichte um Hannah Haberland und ihr sehr vertrauensvolles und erfahrenes Team, die gemeinsam einen so unglaublich wichtigen Job machen, der von mir so hoch geachtet wird. Es müsste viel mehr Bücher dieser Art geben, damit Menschen auch die Angst genommen wird, und aufgeklärt wird und nicht auf Sachbuchebene, sondern in einer so positiven und manchmal erheiternden Form, wie das vorliegende Buch.


    Fazit:
    Ich bin sehr froh, dieses Buch gelesen zu haben und kann es aus vollstem Herzen nur empfehlen. 

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    Aischas avatar
    Aischavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: informativ und unterhaltsam - ein echter Tipp für alle, die mit Sterbenden zu tun haben oder sich selbst auf das Sterben vorbereiten wollen
    Aus dem Leben Sterbender erzählt: offen und humorvoll

    Sterben und Humor - passt das zusammen? Ist das nicht pietätlos?
    Nein, keineswegs, Autorin und Palliativmedizinerin Hannah Haberland tritt mit dem vorliegenden Buch den Beweis an.
    Selbst an sich zweifelnd, mit der anstrengenden Arbeit vielleicht etwas überfordert erinnert sie sich an einige außergewöhnliche Patienten, deren letzte Tage sie und ihr Team begleitet haben.
    Die acht geschilderten Schicksale sind höchst unterschiedlich, allen gemeinsam ist, dass Haberland es schafft, eine schwere Thematik leicht zu erzählen, man findet viel humorvolles Augenzwinkern zwischen den Zeilen, dabei geht aber nie der Respekt vor den todkranken Menschen verloren.
    Und das, obwohl die Nerven der Medizinerin bis aufs Äußerste strapaziert werden: Ob eine türkische Familie den sterbenden Vater noch mit Döner füttert, in einem sehr spirituellen Haushalt noch schnell Engelswasser versprüht wird, bevor die Ärztin das Zimmer der Patientin betreten darf, oder ob die schwerst lungenkranke ältere Dame neben dem Sauerstoffgerät eine Zigarette raucht ... Hannah Haberland hat ein beneidenswertes Gespür für den richtigen Umgang mit Menschen.
    Die wenigen medizinischen Fachausdrücke, die im Buch vorkommen, werden knapp und gut erklärt, Irrtümer aus dem Weg geschafft. Besonders zwei wiederkehrende Sätze haben sich mir eingeprägt: "Wir helfen nicht zu sterben, aber wir helfen Ihnen beim Sterben" erklärt Haberland, wenn sie und ihr Team mal wieder mit "die von der Sterbehilfe sind da" angekündigt werden.
    Und die Sichtweise "jeder hat ein Recht auf Unvernunft" lässt Fachpersonal und Angehörige völlig unverständliche Patientenwünsche leichter ertragen.
    Ich empfehle die Lektüre jedem, der mit Sterbenden zu tun hat, egal ob Fachpersonal oder Angehörige und Freunde. Aber auch für alle, die sich mit dem eigenen Lebensende rechtzeitig auseinander setzen möchten, ist es hervorragend geeignet. Die Autorin gibt dem Leser zahlreiche Denkanstöße, verzichtet dabei jedoch völlig auf einen erhobenen Zeigefinger.

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    OliverBaiers avatar
    OliverBaiervor 7 Monaten
    Kurzmeinung: eindrucksvoller Einblick in die Arbeit des Palliativteams. Patientenorientiert und warmherzig
    mit einem Lächeln gehen...


    Klappentext:

    »Wenn Patienten zu mir sagen, dass man ja leider nichts mehr für sie tun könne, so sage ich immer, dass wir noch sehr viel für sie tun können – wir können sie nur nicht heilen.«
    Hannah Haberland kümmert sich um Menschen, die keine Chance mehr auf medizinische Heilung haben. Sie und ihre Kollegen von der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung ermöglichen ihren Patienten, zu Hause in ihrem gewohnten Umfeld zu versterben. Die Palliativärztin gibt beeindruckende und berührende Einblicke in ihren intensiven Arbeitsalltag. Bei aller Professionalität muss die junge Ärztin erkennen, dass es Fälle und Schicksale gibt, die sie besonders berühren und an ihre Grenzen bringen. Wie viel professionelle Distanz ist überhaupt gerechtfertigt, wenn es um einen sterbenden Menschen geht? Und wie viel Nähe ist nötig, um einen Menschen in Würde auf seinem letzten Weg zu begleiten?



    Persönlicher Leseeindruck:


    Hannah Haberland beschreibt in autobiographischer und persönlicher Weise ihren beruflichen Alltag als Palliativmedizinerin in einem Palliativteam. Dabei werden ihre Leidenschaft und ihr Einfühlungsvermögen deutlich, wie individuell jedes Leben und Sterben aussieht, wie die Betroffenen damit umgehen.Welchen Einfluß Kultur, Glaube,Lebensgeschichte ,familiäres und soziales  Umfeld und der Bezug zu sich selbst, als ein letztes Selbstbewusstsein diesen  Weg zu etwas ganz individuellen werden lässt. Sie macht Mut, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und selbst zu bestimmen, wie dieser letzte Weg aussehen kann. In acht Episoden werden diese Wege an ganz unterschiedlichen Menschen und Lebenssituationen eindrucksvoll geschildert. Es stellt keine dokumentarische Sichtweise dar, sondern als Kurzgeschichten z.T fast romanhaft wahrzunehmen. Dabei gehen Sachlichkeit, Professionalität, Nähe, Abgegrenzt sein, Humor und Dienst für den Menschen Hand in Hand und zeugen eindrucksvoll, welche Leistungen auch in der Professionalität auf emotionaler Ebene verbleiben und verarbeitet werden müssen. Ein Buch, dass Betroffenen Mut macht, Familienangehörigen und Nicht- Betroffenen zum Denken anregt, Therapeutisch arbeitenden ein Aha - Erlebnis vermittelt und abschließend zeigt, das wir alle Menschen sind. Der Spruch, der mir sehr gut gefallen hat und für mich auch die menschliche Individualität ausdrückt: Jeder Mensch hat das Recht auf Unvernunft...und das sollte sich jeder auf seinen letzten Begegnungen auch herausnehmen. Ich kann nicht unbedingt bestimmen , wie ich komme , aber auf jeden Fall, wie ich gehe, wenn es mir möglich ist. Mein Körper gehört nur mir und keinem Klinikablauf.Vielen Dank Hannah Haberland!!!

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    SiWels avatar
    SiWelvor 7 Monaten
    Bewundernswerte Arbeit

    In dem Buch " Letzte Begegnungen " erzählt die Ärztin Hannah Haberland von ihrer täglichen Arbeit :
    Der ambulanten palliativen Medizin.
    Ich habe mich in erster Linie für dieses Buch interessiert weil ich ehrlich gesagt überhaupt keine Ahnung hatte was es für eine Arbeit ist. Das Cover und der Titel geben einen gewissen Hinweis - nämlich das es wohl mit dem Verabschieden, dem Tod, zusammen hängt.

    In diesen 8 Kurzgeschichten erzählt Hanna Haberland von einigen ihrer Patienten. Sie möchte auf diese Weise versuchen sich selbst mit ihrem Leben und ihrer Arbeit wieder in Einklang zu bringen.
    Alle Patienten leiden an Erkrankungen mit verschiedenen Symptomen die austherapiert bzw. unheilbar sind, die aber zu Hause und nicht in der Klinik versterben möchten.

    In einer angenehmen und sehr interessanten Erzählform habe ich hier eine bewundernswerte Arbeit, mit viel Einfühlungsvermögen und Herzlichkeit kennengelernt. Die Wärme mit der die Kranken und auch ihre Angehörigen hier betreut und behandelt worden konnte ich aus den Worten so richtig herauslesen.

    Den Einblick den ich hier aus der ambulanten palliativen Arbeit erhalten habe war sehr aufschlussreich und äusserst interessant.
    Ich habe einiges an skurrilem gelesen, meistens war ich aber eher berührt und habe hier und da ein paar Tränen gelassen.

    Ich kann mir gut vorstellen wie man durch die tägliche Arbeit mit Todkranken extrem belastet wird, hoffe jedoch das es immer wieder Menschen gibt die es schaffen eine so hervorragende Arbeit zu leisten. Für mich wäre es nichts.

    Ich war begeistert von dem Buch und kann es nur jedem empfehlen sich diesbezüglich doch mal zu informieren.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    elane_eodains avatar
    Ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken können!
    Ich bin es wieder, die Debüttante. ;-) und möchte wieder mit Euch gemeinsam Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

    Ablauf der Debütautorenaktion:

    Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2018 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
    Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

    Begriffsdefinition: 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2018 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
    Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2018 lag.
    Wichtig:
    Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


    Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 25. Januar 2019 zu lesen und zu rezensieren.


    Wie kann man mitmachen?

    Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

    Informationen/Regelungen:

    • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
    • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
    • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
    • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
    • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
    • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
    • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
    • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
    • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
    • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
    Ich wünsche uns allen wieder viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
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    Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

    (HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
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    Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
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    Für Autorinnen & Autoren:

    Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
    Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!
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    PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.  
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    Hannah84s avatar
    Hallo! 
    Ich freue mich, dass es jetzt endlich losgeht! 


    In meinem Buch "Letzte Begegnungen - Eine Palliativärztin erzählt" geht es um meine Arbeit als Ärztin in einem ambulanten Palliativteam. Wir begleiten Menschen, die am Ende ihres Lebens angekommen sind und die nicht mehr in ein Krankenhaus wollen, sondern möglichst ohne Schmerzen oder andere Symptome in ihrem gewohnten Umfeld versterben. Über diese nicht immer ganz leichte Aufgabe habe ich dieses Buch geschrieben und möchte Euch an ein paar Fällen teilhaben lassen, die mich sehr bewegt haben.
    Da gibt es eher skurrile Fälle, wie den des Engelswasser sprühenden und Mantra singenden Geschwisterpaars. Es gibt auch Fälle, die zum Nachdenken anregen, wie der Fall des Mannes, der eine Krebserkrankung hat und dann noch einen schweren Herzinfarkt erleidet und trotzdem nicht ins Krankenhaus gehen möchte. Und es gibt Fälle, die eine sehr selbstkritische Reflexion erlauben, wie der Fall des Patienten, der von uns begleitet wird und dessen Symptome wir gut behandeln können und der sich dann trotzdem umbringt.


    Das Buch kommt am 8. Februar raus, wer jetzt aber noch nicht komplett abgeschreckt ist, darf sich gerne um eines der 15 Rezensionsexemplare bewerben, die Eden Books freundlicherweise vorab zur Verfügung gestellt hat (an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an meinen Verlag ❤️). Dazu schreibt mir einfach kurz, ob Ihr schon Erfahrungen mit Palliativmedizin gemacht habt? 


     Ich freue mich schon sehr auf die Diskussionen mit Euch, wie Ihr das Buch findet, wie es geschrieben ist, ob das Thema angemessen angegangen wurde usw...


    Liebe Grüß
    Eure Hannah
    H
    Letzter Beitrag von  HorLinvor 5 Monaten
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