Hannah Kent

 4.4 Sterne bei 294 Bewertungen
Autorin von Das Seelenhaus, Wo drei Flüsse sich kreuzen und weiteren Büchern.
Hannah Kent

Lebenslauf von Hannah Kent

Hannah Kent wurde in Adelaide, Australien, geboren. Sie ist Mitbegründerin und Herausgeberin der Literaturzeitschrift „Kill Your Darlings“. Für ihren Debütroman „Das Seelenhaus“ wurde ihr 2011 der Writing Australia Unpublished Manuscript Award verliehen. Der Titel ist mittlerweile in 20 Länder verkauft und stürmte in ihrem Heimatland Australien die Bestsellerlisten.

Neue Bücher

Wo drei Flüsse sich kreuzen

 (29)
Erscheint am 01.02.2019 als Taschenbuch bei Droemer Taschenbuch.

Alle Bücher von Hannah Kent

Das Seelenhaus

Das Seelenhaus

 (231)
Erschienen am 01.10.2015
Wo drei Flüsse sich kreuzen

Wo drei Flüsse sich kreuzen

 (29)
Erschienen am 01.02.2019
Das Seelenhaus

Das Seelenhaus

 (17)
Erschienen am 01.09.2014
Wo drei Flüsse sich kreuzen

Wo drei Flüsse sich kreuzen

 (3)
Erschienen am 08.09.2017
Burial Rites

Burial Rites

 (12)
Erschienen am 01.04.2014
The Good People

The Good People

 (2)
Erschienen am 07.09.2017

Neue Rezensionen zu Hannah Kent

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Nala73s avatar

Rezension zu "Das Seelenhaus" von Hannah Kent

Sehr interessant
Nala73vor 2 Monaten

Sie sagen, ich soll sterben. Sie sagen, ich hätte Männern den Atem gestohlen und jetzt müssten sie mir den meinen stehlen."

Island 1828. Agnes ist eine selbstbewusste und verschlossene Frau. Sie wird als hart ­arbeitende Magd respektiert, was sie denkt und fühlt, behält sie für sich. Als sie des Mordes an zwei Männern angeklagt wird, ist sie allein. Die Zeit bis zur Hinrichtung soll sie auf dem Hof eines Beamten verbringen. Die Familie ist außer sich, eine Mörderin beherbergen zu müssen – bis Agnes Stück um Stück die Geschichte ihres Lebens preisgibt.

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monerls avatar

Rezension zu "Das Seelenhaus" von Hannah Kent

Ein ergreifendes Schicksal!
monerlvor 2 Monaten


Handlung: 5
atmosphärisch, ergreifend, tiefsinnig
Spannung: 4
stetig steigernd, bis zum Ende packend, obwohl das Ende feststeht
Charaktere: 5
vielschichtig, glaubwürdig, historisch sehr gut recherchiert/dargestellt
Themenausarbeitung: 5
umfassend, aufschlussreich, durch historische Dokumente untermauert
Hörbuch: 5
tolle Sprecher, fesselnd, Vorteil wg. isländischer Namen

Gesamtwertung
4,8 / 5


Fazit:

Eine Art historischer Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Dem Leser werden Einblicke in das Island des 19. Jahrhunderts gewährt; hart, karg, kalt.

Nach und nach bekommen wir durch Rückblicke die ganze Geschichte präsentiert und wie sich alles zugetragen hat. Die zum Tode verurteilte Agnes erfährt in ihren letzten Wochen vor der Hinrichtung die volle Bandbreite an Emotionen; von Hass und Ablehnung zu Freundschaft, von Mitleid zu Unterstützung. Fesselnd begleiten wir Agnes bis zu ihrem letzten Atemzug. Traurig und zunehmend ungläubig müssen wir dieses schreckliche Schicksal annehmen, als wäre es unser eigenes. Die historischen Fakten und Dokumentationen sind sehr gut mit der Geschichte verwoben. Obwohl das Ende feststeht, hofft man bis zuletzt und kann kaum von dem Buch ablassen.

Der Vorteil des Hörbuchs ist, dass man sich über die Aussprache der isländischen Namen keine Gedanken machen muss. Die beiden Sprecher berherrschen diese einwandfrei (soweit ich das beurteilen kann) und machen durch ihre Sprechweise das Hörbuch zu einem absoluten Hörgenuss! Tobias Kluckert und Vera Telz geben der Geschichte die richtige Atmosphäre und den letzten Kick.

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sursulapitschis avatar

Rezension zu "Wo drei Flüsse sich kreuzen" von Hannah Kent

Spannend, finster und ausführlich
sursulapitschivor 4 Monaten

Feen und Geister bevölkern die irischen Wälder seit Urzeiten. Das weiß jeder Mensch in Nóras Dorf und sogar 1826 beherrscht vielseitiger Aberglaube noch das Leben der Dorfbevölkerung. Niemand vergisst ein Loch in ein frisch gebackenes Brot zu brechen, damit der Teufel herausfliegen kann. Geht man mit einem Stück Kohle ums Haus schütz das vor Schabernack des Feenvolks. Jede Menge Rituale sind zu beachten.
Als Nóra merkt, dass ihr kleiner Enkel nicht mehr so normal ist wie sie ihn kennenlernte, steht bald fest, er muss ein Wechselbalg sein. Zusammen mit der alten Nance versucht sie das Feenkind zu heilen.

Sehr plastisch beschreibt Hannah Kent das irische Dorfleben das verwoben ist mit althergebrachten Ritualen, die selbst bei Zeitgenossen Verwunderung auslösen. Das Leben dort ist wunderlich aber auch von Magie durchdrungen. Man liest und staunt, bis es dann zur unausweichlichen Katastrophe kommt.
Die Geschichte ist an einen wahren Fall angelehnt, den man bizarr findet, bis man dieses Buch liest, das tatsächlich einen plausiblen Verlauf des Geschehens anbietet. Das ist toll.

Trotzdem war mir das Buch die Spur zu detailverliebt. Zu oft wiederholen sich Gedanken, werden Motive vertieft, die man schon längst verstanden hat. So ist dann die eigentlich spannende Geschichte doch etwas zäh.
Dieses Buch ist ein ungewöhnlicher historischer Roman zu einem interessanten Thema, den man etwas hätte straffen müssen. Lesenswert ist es dennoch.

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