Hannah Kent

 4.4 Sterne bei 289 Bewertungen
Autorin von Das Seelenhaus, Wo drei Flüsse sich kreuzen und weiteren Büchern.
Hannah Kent

Lebenslauf von Hannah Kent

Hannah Kent wurde in Adelaide, Australien, geboren. Sie ist Mitbegründerin und Herausgeberin der Literaturzeitschrift „Kill Your Darlings“. Für ihren Debütroman „Das Seelenhaus“ wurde ihr 2011 der Writing Australia Unpublished Manuscript Award verliehen. Der Titel ist mittlerweile in 20 Länder verkauft und stürmte in ihrem Heimatland Australien die Bestsellerlisten.

Alle Bücher von Hannah Kent

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Hannah KentDas Seelenhaus
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Das Seelenhaus
Das Seelenhaus
 (228)
Erschienen am 01.10.2015
Hannah KentWo drei Flüsse sich kreuzen
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Wo drei Flüsse sich kreuzen
Wo drei Flüsse sich kreuzen
 (27)
Erschienen am 01.02.2019
Hannah KentDas Seelenhaus
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Das Seelenhaus
Das Seelenhaus
 (17)
Erschienen am 01.09.2014
Hannah KentWo drei Flüsse sich kreuzen
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Wo drei Flüsse sich kreuzen
Wo drei Flüsse sich kreuzen
 (3)
Erschienen am 08.09.2017
Hannah KentBurial Rites
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Burial Rites
Burial Rites
 (12)
Erschienen am 01.04.2014
Hannah KentThe Good People
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The Good People
The Good People
 (2)
Erschienen am 07.09.2017
Hannah KentHo lasciato entrare la tempesta
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Ho lasciato entrare la tempesta
Ho lasciato entrare la tempesta
 (0)
Erschienen am 01.09.2014
Hannah KentRitos funerarios
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Ritos funerarios
Ritos funerarios
 (0)
Erschienen am 01.04.2014

Neue Rezensionen zu Hannah Kent

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sursulapitschis avatar

Rezension zu "Wo drei Flüsse sich kreuzen" von Hannah Kent

Spannend, finster und ausführlich
sursulapitschivor 2 Monaten

Feen und Geister bevölkern die irischen Wälder seit Urzeiten. Das weiß jeder Mensch in Nóras Dorf und sogar 1826 beherrscht vielseitiger Aberglaube noch das Leben der Dorfbevölkerung. Niemand vergisst ein Loch in ein frisch gebackenes Brot zu brechen, damit der Teufel herausfliegen kann. Geht man mit einem Stück Kohle ums Haus schütz das vor Schabernack des Feenvolks. Jede Menge Rituale sind zu beachten.
Als Nóra merkt, dass ihr kleiner Enkel nicht mehr so normal ist wie sie ihn kennenlernte, steht bald fest, er muss ein Wechselbalg sein. Zusammen mit der alten Nance versucht sie das Feenkind zu heilen.

Sehr plastisch beschreibt Hannah Kent das irische Dorfleben das verwoben ist mit althergebrachten Ritualen, die selbst bei Zeitgenossen Verwunderung auslösen. Das Leben dort ist wunderlich aber auch von Magie durchdrungen. Man liest und staunt, bis es dann zur unausweichlichen Katastrophe kommt.
Die Geschichte ist an einen wahren Fall angelehnt, den man bizarr findet, bis man dieses Buch liest, das tatsächlich einen plausiblen Verlauf des Geschehens anbietet. Das ist toll.

Trotzdem war mir das Buch die Spur zu detailverliebt. Zu oft wiederholen sich Gedanken, werden Motive vertieft, die man schon längst verstanden hat. So ist dann die eigentlich spannende Geschichte doch etwas zäh.
Dieses Buch ist ein ungewöhnlicher historischer Roman zu einem interessanten Thema, den man etwas hätte straffen müssen. Lesenswert ist es dennoch.

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Keksisbabys avatar

Rezension zu "Burial Rites" von Hannah Kent

She's just like him Spoiled rotten confused by the life she's been fed
Keksisbabyvor 3 Monaten

Von ihrer Mutter bei der erst besten Gelegenheit zurückgelassen wächst Agnes Magnusdottir im kargen Island auf. Jahre später wird sie des Mordes an ihrem Liebhaber bezichtigt. Zum Tode verurteilt, wird sie in einer normalen Familie untergebracht, bis das Urteil vollstreckt werden soll. An ihrer Seite ein junger Priester, der sie zur Einsicht bringen soll, dass sie gesündigt hat. Doch Agnes ist nicht die wilde Bestie, die alle erwartet haben. Vielmehr ist sie eine Frau, die hart arbeiten kann und die nur das Pech hatte sich in den falschen Mann zu verlieben. Während Agnes auf die Vollstreckung wartet, enthüllt sie ihre Geschichte und all die Wirrungen des Schicksals, die sie an diesen Punkt gebracht haben.

 

Die Geschichte um die Magd Agnes Magnusdottir hat mich emotional mitgenommen. Als erstes bildet man sich ein Urteil über Agnes. Eine Frau die aus Habgier getötet hat. Doch je besser man sie kennenlernt, desto mehr wächst sie einem ans Herz. Ich bekam Mitleid für ihr Schicksal, denn unter der rauen Schale, ist sie nur unsicher und möchte Anerkennung. Ich hatte so gehofft, dass sie doch noch begnadigt wird, aber da die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht, war damit nicht zu rechnen. Genau wie dem jungen Priester ging mir diese stille introvertierte Frau unter die Haut und die Story ließ mich auch lange nach dem Lesen nicht los. Nebenbei erfuhr ich etwas über das beschwerliche Leben auf Island. Die kurzen Sommer, in denen für die langen dunklen Winter vorgesorgt werden muss. Und die Verzweigungen der Höfe und der Menschen, die nicht überleben können, wenn sie sich nicht aufeinander verlassen können. Aber auch an so einem Ort, herrscht ein Machtgefüge und es gibt Leute mit politischem Kalkül.

 

Hannah Kent hat sich mit ihrem Debüt in mein Herz geschrieben. Sie zeigt mir die menschliche Seite einer als Mörderin verurteilten Frau und hat mir die Geschichte eines isländischen Mythos näher gebraucht, von dem ich sonst nie erfahren hätte.

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A

Rezension zu "Das Seelenhaus" von Hannah Kent

Die unromantische Geschichte einer verlorenen Seele
Annnivor 3 Monaten

"Das Seelenhaus" begleitet auf fesselnde und bedrückende Art und Weise Agnes Magnúsdóttir, die um 1830 des zweifachen Mordes beschuldigt und bis zu ihrer Hinrichtung, die die letzte auf Island sein wird, auf dem Hof eines Beamten untergebracht wird. Die Familie ist entsetzt, eine Mörderin beherbergen zu müssen - und so gesellen sich zu dem rauhen Dunkel des isländischen Winters nicht nur die Einsamkeit des abgeschiedenen Hofes, sondern auch der kalter und abweisender Umgangston der wenigen Menschen, mit denen Agnes Kontakt hat. Gespickt von öffentlichen Bekanntmachungen, Briefen und Gedichten, zeichnet Hannah Kent ein unromantisches und tief berührendes Bild des Lebens auf dem isländischen Land im 19. Jahrhundert. Die Kälte zieht sich hierbei eindrucksvoll auch durch die wenigen beschriebenen Sommertage sowie die kleinen Momente der Freude. Und obwohl der Ausgang von Vornherein feststeht, zieht sich ein ebenso hartnäckiger Hoffnungsschimmer bis zum vorletzten Satz.

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