Hannah Lühmann

 3,3 Sterne bei 97 Bewertungen
Autor von Auszeit und Know Your Enemy.

Lebenslauf von Hannah Lühmann

Hannah Lühmann (*1987) studierte Philosophie in Berlin und Paris. Sie ist stellvertretende Ressortleiterin im Feuilleton der Welt und Welt am Sonntag. Ihr erster Roman »Auszeit« erschien bei Hanser.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Know Your Enemy (ISBN: 9783875126242)

Know Your Enemy

Erscheint am 01.09.2022 als Geheftet bei Maro.

Alle Bücher von Hannah Lühmann

Cover des Buches Auszeit (ISBN: 9783446261952)

Auszeit

 (97)
Erschienen am 26.07.2021
Cover des Buches Know Your Enemy (ISBN: 9783875126242)

Know Your Enemy

 (0)
Erscheint am 01.09.2022

Neue Rezensionen zu Hannah Lühmann

Cover des Buches Auszeit (ISBN: 9783446261952)1

Rezension zu "Auszeit" von Hannah Lühmann

Gut aber nicht umhauend
1808daysvor 4 Monaten

Es ist mittlerweile schon etwas her, dass ich dieses Buch gelesen habe, somit sind die Gedanken dazu schon recht verblasst. Dies beschreibt das Buch ja eigentlich schon ganz gut, denn es ist mir nicht sonderlich im Kopf geblieben. 

Fand ich den Titel passend? Ja.

Mochte ich das Cover und die Buchqualität? Auch ja.

Das Thema, welches mir schwer fällt auf den Punkt zu bringen, aber wohl Abtreibung und die Entscheidung dazu ist, ist in der Geschichte recht gut verarbeitet. Der Weg wird relativ realitätsnah beschrieben. 

Ist der Schreibstil gut? Jup. 

Sind die Figuren authentisch gestaltet? Ja.

Hat das Buch etwas was im Kopf bleibt? Naja.

Kann ich mich nach einigen Wochen des Lesens noch an das Buch erinnern? Schwer.


Fazit: Das Buch ist alles in allem gut. Die Geschichte ist gut, der Schreibstil ist gut, die Charaktere sind gut beschrieben, aber eben auch nur gut. Es hat mich nicht vom Hocker gehauen.


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Cover des Buches Auszeit (ISBN: 9783446261952)C

Rezension zu "Auszeit" von Hannah Lühmann

Gedankenspiele
Casaplancavor 8 Monaten

"Auszeit" von  Hannah Lühmann beschreibt die Geschichte einer Freundschaft und einer Selbstfindung.Henriette fühlt sich nicht wohl in ihrem Leben,  beruflich fühlt sie sich nicht angekommen, ja noch nicht mal auf dem richtigen Weg, ihr ungeborenes Kind ist nur noch eine schmerzhafte Erinnerung. Da bietet ihre beste Freundin ihr gemeinsame Zeit in einer Ferienhütte im Wald an. Die beiden Frauen reden, arbeiten und genießen die Natur. Hauptsächlich um ihr Kind, dass durch ihre Entscheidung nicht leben durfte, dreht sich ihre Trauer. Aber auch die Dissertation, die nicht so richtig Gestalt annimmt, liegt ihr auf der Seele.Henriette hat das Gefühl, dass ihr das Leben insgesamt nicht gelingt und sie planlos nichts auf die Reihe kriegt. Teilweise hat sie sehr interessante Gedankengänge, dann zerfließt sie wieder in Mitleid mit sich selbst.Das Buch hat interessante Ansätze und lässt sich gut lesen, aber irgendwie entglitt mir die Protagonistin mit ihren Gedanken immer mehr. 

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Cover des Buches Auszeit (ISBN: 9783446261952)H

Rezension zu "Auszeit" von Hannah Lühmann

Mäßig interessant bis nervig
holdesschafvor 8 Monaten

Henriette, Anfang 30 und seit langem mit ihrer Dissertation beschäftigt, ist schwanger von einem verheirateten Mann. Doch obwohl sie sich über die Schwangerschaft zunächst freut, lässt sie das Kind abtreiben und fällt anschließend in ein tiefes Loch. Um der Freundin eine Auszeit zu ermöglichen, nimmt Paula sie mit in eine einsam gelegene Hütte im Bayerischen Wald. Hier kann Henriette abschalten und gleichzeitig Ruhe für ihre Dissertation über Werwölfe finden. Und sich vielleicht darüber klar werden, was sie überhaupt möchte.

Die Thematik, welcher sich Hannah Lühmann widmet, fand ich ganz interessant. Was fühlt man so, nachdem man sich gegen ein Kind entschieden hat? Wie wird man damit fertig? Doch leider geht es darum nur begrenzt. Der Roman hat ohnehin nicht viele Seiten, doch in diesen geht es ausschließlich und andauernd nur darum, was Henriette will oder nicht will und dann doch wieder. Die Protagonistin ist sich eigentlich nie sicher, entscheidet nie richtig, ist nie zufrieden. Das Ganze trieft dann auch noch von Selbstmitleid und Neid auf andere, die sie nur oberflächlich betrachtet und gar nicht merkt, dass diese vielleicht auch mal einen Tiefpunkt haben könnten. Ohne ihre Freundin Paula, so hat man den Eindruck, wäre Henriette längst eingegangen oder auch mal aus sich herausgegangen.

Hannah Lühmann seziere "die Träume und Ängste einer Generation, die alles zu haben scheint, aber der sich das Glück doch immer entzieht" heißt es auf dem Umschlag. An manchen Stellen des Buches hat mich die Passivität und das "Kopf-in-den-Sand-Stecken" einfach nur genervt, fast wütend gemacht. Wie will eine Protagonistin, die nichts tun will, nichts wirklich kann und zu nichts wirklich Lust hat, an nichts Freude findet, aber anderen das Glück neidet bitte glücklich werden? Natürlich entdeckt sie zufällig einen Weg und dieser lässt meine Abneigung gegen die Protagonistin nur noch wachsen. Zu viel möchte ich nicht verraten, doch ist es nie gut, zu hoffen, dass ein anderer Mensch dafür sorgt, dass wir glücklich sind. Diese Verantwortung liegt in einem selbst. Daher kann ich mit dem Ende nichts anfangen und bleibe fassungslos zurück.

Der Schreibstil von Lühmann lässt sich ganz gut lesen, auch wenn die gewählte Art der Wiedergabe der wörtlichen Rede manchmal etwas störend war. Insgesamt trifft die Sprache aber die Stimmung recht gut.

 

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