Hannah Richell Das Jahr der Schatten

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Inhaltsangabe zu „Das Jahr der Schatten“ von Hannah Richell

Als Lila ein verfallenes Cottage im englischen Peak District erbt, scheint dies ihre Rettung zu sein. Ihr Leben und ihre Ehe stecken in der Krise, und so entschließt sie sich zu einer Auszeit an dem idyllischen Ort am See. Sie genießt die Einsamkeit, bis sie beunruhigende Spuren der früheren Bewohner entdeckt, die auf einen überstürzten Aufbruch hindeuten. Ein mysteriöser Brief lässt ein Unglück erahnen. Welches Geheimnis bergen die Mauern des Hauses, und welche Bedeutung hat es für Lilas Leben?

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen und hat sich gut lesen lassen. Die Zusammenhänge haben sich schon recht früh erahnen lassen.

— QueenSize
QueenSize

Ungewöhnliche Idee und spannende Umsetzung mit einer Menge Emotionen. Absolut lesenswert!

— Mary-and-Jocasta
Mary-and-Jocasta

Sehr schöne und spannende Geschichte mit zwei Handlungssträngen, die am Ende zusammentreffen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine fesselnde Geschichte über die Vergangenheit, die die Gegenwart einholt. Lesenswert!

— Fanti2412
Fanti2412

Einfach nur WOW...was für ein tolles Buch. Absolute Leseempfehlung :-) Sehr spannend geschrieben.

— romanasylvia
romanasylvia

Buch über Freundschaft, Liebe und die Schatten der Vergangenheit. Langsamer Beginn, dort dann hat es mich nicht wieder losgelassen.

— nati51
nati51

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  • Dunkle Wolken der Vergangenheit

    Das Jahr der Schatten
    Mary-and-Jocasta

    Mary-and-Jocasta

    01. May 2017 um 11:39

    Als 1980 fünf Studienfreunde bei einem Ausflug ein verlassenes Cottage im englischen Peak District entdecken, entschließen sie sich kurzerhand, eine Auszeit einzulegen und das Leben im Cottage zu genießen. Das Ganze wird zu einem Aussteiger-Projekt, das zu jedoch scheitern droht, als sich eine weitere Person der Gruppe anschließt und die Konflikte im Cottage schürt. Dreißig Jahre später erbt Lila das verfallene Cottage. Da ihr Leben gerade in einer tiefen Krise steckt, nutzt sie diese Chance und zieht in das Haus. Sie ahnt nicht, dass die Spuren der Studenten, die sie dort findet, auch ihr Leben für immer verändern werden. Grundsätzlich ist die Handlung in diesem Roman auf 2 Stränge verteilt: Einen Handlungsstrang in der Vergangenheit, der vom Aussteigerleben der Studenten berichtet und dem zweiten in der Gegenwart, der Lilas Geschichte erzählt. Beide finden schließlich am Ende in der Gegenwart zusammen. Die Idee hinter der Geschichte klingt zwar zuerst nach einer Art Familiendrama, doch wird das ganze durch die Studenten, die ein gemeinsames Leben als Aussteiger führen, durchbrochen und aufgelockert. Der Roman insgesamt wird so zu einer sehr eigenwilligen und kreativen Art einer „Familiengeschichte“. Verrat, Freundschaft, Hass, Mut, Eifersucht, Liebe – Der Roman spricht so viele Emotionen an, dass sie alle aufzuzählen Seiten kosten würde. Ich fand es toll, wie die Autorin mit den einzelnen Charakteren „gespielt“ und sie so unterschiedlich in Beziehung zueinander gesetzt hat. Das einfache Wort „Studienfreunde“ hat im Laufe des Romans so vielschichtige Bedeutungen durchlaufen, dass es eigentlich gar nicht mehr angemessen scheint. Aber wie man daraus schon folgern kann, kamen diese leidenschaftlichen Emotionen vor allem im Handlungsstrang der Vergangenheit zum Tragen. Die Handlung der Gegenwart hat sich für mich etwas nüchterner gelesen, dort gab es vor allem viel Trauer und Angst, aber auch positive Momente waren dabei. Die Figuren werden insgesamt sehr tiefgründig beleuchtet... Weiterlesen?

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  • Spannende und berührende Geschichte

    Das Jahr der Schatten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. June 2016 um 10:35

    In den 80ern haben eine handvoll Uniabsolventen keine Lust auf die Arbeitswelt, die ihnen bevorsteht. Sie wollen kein Geld verdienen mit Jobs die sie nicht mögen, um ein Leben führen zu können, das ihnen eh nicht gefällt. Durch Zufall entdecken sie ein verlassenes Cottage und beschließen dort ein Jahr zu leben.Lila kämpft gerade mit einem schweren Schicksalsschlag, als sie einen Schlüssel zu einem heruntergekommenen Cottage zugeschickt bekommt. Sie flieht vor ihren Problemen in das Cottage und richtet dieses wieder her. Dabei stößt sie immer wieder auf Einzelheiten aus ihrer Vergangenheit und der des Cottage.Bücher, in denen zwei Handlungsstränge parallel laufen und erzählt werden, mag ich sehr gerne. Als Leser kann man schön grübeln und sich Gründe zusammenspinnen, wie die beiden Stränge zusammenhängen und am Ende kommt dann doch alles ganz anders und man ist total baff. So erging es mir auch bei diesem Buch.Ich fand die Idee der Uniabsolventen, ein Jahr in einem Cottage zu leben, spannend. Diese Umstellung stelle ich mir ziemlich schwierig vor. Aber die kleine Gruppe bekommt das überraschend gut organisiert. Die jeweiligen Charaktere sind recht unterschiedlich, ergänzen sich aber aufgrund dessen sehr gut.Lila ist ein Charakter, der dem Leser wirklich leid tun kann. Sie hat viel mitgemacht und muss im Laufe des Buches noch einiges durchstehen. Aber mir gefällt der Charakter gut. Sie wird nicht als eine Frau dargestellt, die im Selbstmitleid versinkt. Aber sie verdrängt ihre Probleme auch nicht übermäßig. Sie geht recht glaubwürdig mit ihrer Situation um. Es gibt Tage, da ist sie in einem absoluten Loch und dann wieder Tage, an denen sie mehr Kraft hat um weiterzumachen. Aber sie verliert nie ihr Ziel aus den Augen, denn sie muss etwas klären.Gegen Ende spitzen sich in beiden Handlungssträngen die Situationen zu. Die Atmosphären werden immer angespannter und der Leser erfährt immer mehr Details über die Zusammenhängen. Ich hätte nicht gedacht, dass diese so sind wie sie sind.Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen!

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  • Das Jahr der Schatten

    Das Jahr der Schatten
    Fanti2412

    Fanti2412

    17. February 2016 um 19:09

    Zum Inhalt: Als Lila ein verfallenes Cottage im englischen Peak District erbt, scheint dies ihre Rettung zu sein. Ihr Leben und ihre Ehe stecken in der Krise, und so entschließt sie sich zu einer Auszeit an dem idyllischen Ort am See. Sie genießt die Einsamkeit, bis sie beunruhigende Spuren der früheren Bewohner entdeckt, die auf einen überstürzten Aufbruch hindeuten. Ein mysteriöser Brief lässt ein Unglück erahnen. Welches Geheimnis bergen die Mauern des Hauses, und welche Bedeutung hat es für Lilas Leben? (Kurzbeschreibung gem. Diana Verlag) Leseprobe Trailer Die Autorin: Hannah Richell wurde in Kent geboren und wuchs in Buckinghamshire und Kanada auf. Sie studierte an der University of Nottingham und arbeitete danach einige Jahre im Verlagswesen. Heute lebt die Autorin im australischen Sidney. Wie ihr Debüt "Geheimnis der Gezeiten" wurde auch ihr zweiter Roman "Das Jahr der Schatten" in mehrere Sprachen übersetzt und begeisterte Leser und Presse gleichermaßen. Meine Meinung: Die Autorin erzählt in diesem Buch zwei Geschichten, in denen ein altes Cottage an einem See im englischen Peak District eine wichtige Rolle spielt. In den 1980er Jahren entdecken fünf Freunde, die gerade ihr Studium beendet haben, das leer stehende Cottage und beschließen dort einzuziehen. Sie wollen vor dem Start ins Berufsleben eine Auszeit nehmen und ein Jahr dort als "Selbstversorger" leben. In der Gegenwart erleben wir Lilas Geschichte, die dieses Cottage anonym vermacht bekam und schon beim ersten Besuch dort beschließt, das Haus zu renovieren und herzurichten. Die idyllische Lage des Cottage am See in einer einsamen Gegend gefällt ihr und sie nutzt es als Zufluchtsort, da ihre Ehe in einer Krise steckt und sie einen Schicksalsschlag verarbeiten muss. Das alte Haus hat eine seltsame Anziehungskraft für Lila und sie kann sich nicht erklären wieso. Mich hat die Geschichte schon nach wenigen Seiten in ihren Bann gezogen. Die häufigen Wechsel zwischen den beiden Zeitebenen und Handlungssträngen sorgen von Anfang an für Spannung, die die Autorin langsam immer mehr steigert. Für mich drehte sich alles um die Fragen, ob und welchen Zusammenhang es zwischen Lila und dem alten Cottage gibt. Und wie schon im Klappentext angedeutet, welche Bedeutung kann das für Lilas Leben haben? In einem fesselnden, mitreißenden und auch bildhaften Schreibstil erzählt die Autorin die beiden Geschichten. Das alte Cottage in der schönen Lage am See und seine Umgebung konnte ich mir gut vorstellen. Es war spannend, die jungen "Aussteiger" zu beobachten, wie sie ihr Zusammenleben gestalten und mit wenig Geld und allem was die Natur zu bieten hat ihren Lebensunterhalt bestreiten. Gleichzeitig hat es mich berührt, wie Lila um ihre Ehe kämpft, versucht den erlebten Schicksalsschlag zu verarbeiten und dabei alleine in ihrem Cottage an der Renovierung arbeitet. Ein erstes Geheimnis um das Cottage wird nach etwa drei Vierteln des Buches gelüftet. Wenig später offenbart sich dann auch die Verbindung zwischen den beiden Handlungssträngen bzw. Lila und den Ereignissen im Cottage vor rund 30 Jahren. Ich war überrascht und neugierig, wie Lila in der Geschichte von diesen Zusammenhängen erfahren würde. Die Spannung war damit also immer noch vorhanden. Dieser letzte Teil des Buches ist dann noch mal sehr emotional und berührend, nicht nur für Lila sondern mir ging es beim Lesen genau so. Stück für Stück fallen die letzten Puzzleteilchen an ihren Platz und man erkennt das Gesamtbild aber es gibt auch noch ein paar Überraschungen, die so für mich nicht vorhersehbar waren. Und im Epilog setzt die Autorin noch einen Paukenschlag oben drauf. Dieser Roman mit seiner komplexen Geschichte hat mich durchgängig gefesselt und auch überzeugt. Facettenreiche Figuren, ein interessanter Schauplatz, viel Spannung, Wendungen und Überraschungen machen die Geschichte zu einem rundum gelungenen Leseerlebnis, das mich wirklich begeistert hat! Fazit: 5 von 5 Sternen © Fanti2412

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  • Sehr spannend

    Das Jahr der Schatten
    romanasylvia

    romanasylvia

    04. February 2016 um 09:28

    Einfach nur WOW...was für ein tolles Buch. Absolute Leseempfehlung :-) Sehr spannend geschrieben.

  • Das Jahr der Schatten

    Das Jahr der Schatten
    Nik75

    Nik75

    15. March 2015 um 17:15

    Meine Meinung: Hannah Richell hat einen wunderbaren flüssigen und fesselnden Schreibstil. Mich hat die Geschichte von Lila und den sechs Studenten, die ein Jahr in dem Cottage verbringen wollen fasziniert und berührt. Im Buch liest man abwechselnd (Kapitelweise) über Lila und dann wieder über die sechs Studenten. Ich mochte Lila sehr gerne und ihr Schmerz über den Verlust ihres Babys hat mich sehr berührt und mitgenommen. Ich konnte mich gut in sie hineinfühlen und konnte verstehen, dass für sie die Auszeit im Cottage das Beste war, das ihr passieren konnte. Vor allem weil sie mit ihrem Mann nicht gut über den Verlust ihres Babys reden konnte. Mit der Renovierung des Cottage lenkt sie sich ab und erfährt auch einiges über ihre Vergangenheit. Auch die sechs Studenten wagen einen mutigen Schritt, als sie beschließen ein Jahr lang in dem baufälligem Cottage zu leben. Am Anfang macht es allen Spaß, aber mit der Zeit passiert so einiges, was ihren Aufenthalt trübt und der das Leben aller verändert. Aber sie sind auch zu bewundern, wie sie ihr Leben dort meistern. Ich mochte alle Protagonisten im Buch und ich konnte mit ihnen gut mitfiebern. Hannah Richell schreibt sehr bildhaft und ich konnte mir das Cottage und die Bewohner sehr gut vorstellen. Ich hatte mein eigenes tolles Kopfkino. Dieses Cottage muss wirklich in einer wunderschönen Umgebung Englands liegen und beim Lesen hatte ich das Gefühl auch dort an dem See zu sein. Der Roman spiegelt das Leben mit allen Höhen und Tiefen der Studenten und Lila wieder. Es ist kein eitel Sonnenscheinroman, sondern ein Buch über das man nachdenken muss und das einem nicht mehr los lässt. Ich konnte das Buch beim Lesen kaum mehr aus der Hand legen und habe es in ein paar Tagen ausgelesen. Ich hoffe, dass es nicht das letzte Buch ist, das ich von der Autorin lesen durfte. Ich vergebe für diesen Roman 5 Sterne, weil er mich gefesselt und berührt hat.

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  • Sehr atmosphärisch und spannend!

    Das Jahr der Schatten
    MissRichardParker

    MissRichardParker

    19. January 2015 um 09:56

    Lila lebt mit Ihrem Mann in London und muss den tragischen Verlust Ihrer Tochter verarbeiten. Als ihr völlig unverhofft ein abgelegenes Cottage an einem See vererbt wird, zieht Sie sich dorthin zurück um das Cottage zu renovieren und Ihr Leben wieder auf die Reihe zu kriegen. Doch irgendetwas ist an diesem Ort geschehen. Lila hat Albträume und das Gefühl beobachtet zu werden. Die Spuren der früheren Bewohner des Cottages sind im ganzen Haus zu sehen, jedoch  schwer zu lesen... Was genau ist hier geschehen? Dies ist der 2. Roman von Hannah Richell. Schon vom ersten Werk dieser Autorin war ich begeistert und war demensprechend gespannt auf ihr neues Buch. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Autorin schreibt sehr flüssig, und die Bildsprache ist einfach toll. Man kann sich die Orte so lebhaft vorstellen, dass man sich während dem Lesen mittendrin befindet. Die Geschichte wird in der Vergangenheit und der Gegenwart erzählt. Immer wie mehr hat man eine Ahnung, dass das, was in der Vergangenheit geschehen ist, unmittelbar etwas mit der Gegenwart zu tun hat. Aber die Spannung wird bis zur letzten Seite aufrecht erhalten, was mir immer besonders gut gefällt. Oft hatte ich eine Vorahnung und wurde dann doch überrascht! Ein tolles und spannendes Buch! Unbedingt lesen!

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  • Das Cottage am See

    Das Jahr der Schatten
    simsa

    simsa

    Kat und ihre Freunde haben den Abschluss an der Universität in der Tasche und stehen kurz davor, ein neues Kapitel in ihrem Leben zu beginnen. Bei einem Ausflug kommt dann die Idee: Alle fünf brechen für ein Jahr lang jeglichen Kontakt zur Außenwelt ab, ernähren sich selbst und lassen sich (ohne Telefon, etc.) allein in einem kleinen Cottage am See nieder. Was mit viel Spaß beginnt, wird nach kurzer Zeit ernst und die Gruppe gerät in immer neue Konflikte. Dreißig Jahre später ist eben dieses Cottage die Rettung für Lila. Die junge Frau hat gerade ihr Baby verloren, steckt in einer Ehekrise und setzt nun alles daran, das kleine Haus neu zu gestalten. Da entdeckt sie einen verstaubten Brief, der an die früheren Bewohner erinnert... Von der Autorin Hannah Richell hatte ich bis jetzt noch kein Buch gelesen, allerdings sagte mir ihr Debütroman „Geheimnis der Gezeiten“ vom Namen her etwas und so war ich gespannt auf ihren aktuellen Roman „Das Jahr der Schatten“. Schauplatz ist ein kleines Cottage, welches einsam und verlassen an einem britischen See liegt und von ein paar Freunden, als neues Zuhause, adoptiert wird. Was mit viel Spaß anfängt und schnell auf die unterschiedlichen Charaktere schließen lässt, wird mit dem Wechsel der Jahreszeiten immer mehr zum Lagerkoller. Denn die fünf Bewohner leben autark, versuchen sich komplett selbst zu ernähren und haben schnell mit dem Bewusstsein zu kämpfen, dass es im Winter nicht unendlich viele Lebensmittel gibt. Zusätzlich entstehen Differenzen, die immer größere Lücken in die Gemeinschaft reißen. Das Besondere des Buches war aber für mich, dass die Geschichte in verschiedenen Zeiten erzählt wird. Wir lesen also im Wechsel aus der Sicht von Kat, die 1980 ihr kleines Paradies am See gefunden hat und wechseln dann zu Lila, die das Cottage als Rückzugsort aus ihrem belastenden Alltagsleben sieht. Beide Sichtweisen konnten mich überzeugen, waren fesselnd und gefühlvoll geschrieben. Für mich war interessant zu sehen, wie sich die Protagonisten verändern. Sie durchleben beide einen ähnlichen Zeitraum, verbringen aber mit anderen Voraussetzungen diese Zeit und machen einen Wandel durch. Was zum Teil erschreckend wirkt, läuft auf eine große Frage hinaus und wurde, meiner Meinung nach, von der Autorin sehr gut gelöst. Ich gebe zu, noch am Anfang hatte ich meine Probleme ins Buch zu finden und ich legte „Das Jahr der Schatten“ auch für einen kurzen Moment zur Seite. Denn was bringt es schon, wenn das Buch viel verspricht, man selber aber weiß, dass es nicht der richtige Moment dafür ist? Beim zweiten Versuch konnte ich diesen Roman aber kaum noch aus der Hand legen. Allein schon wie der Schreibstil mich an den See brachte und wie ich dadurch auch die Emotionen spüren konnte, hat viel Spaß gemacht und mich gut unterhalten . Ein Buch, das perfekt zu einem knisternden Feuer und einer Tasse Tee passt. Mein Fazit: Wer eine spannende Geschichte sucht, die nach und nach Geheimnisse offenbart und durch den Wechsel der Zeiten mal etwas anders ist, sollte sich „Das Jahr der Schatten“ nicht entgehen lassen. 8 von 10 Punkten

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    • 3
    BookfantasyXY

    BookfantasyXY

    13. January 2015 um 08:23
  • Buchverlosung zu "Über uns die Nacht" von Anat Talshir

    Über uns die Nacht
    Diana_Verlag

    Diana_Verlag

    Liebe LB-Leser und alle, die sich für eine israelisch-palästinensische Liebesgeschichte in Jerusalem von 1947-2006 interessieren:   Ihre Hoffnung überwindet alle Grenzen - die zutiefst berührende und hoffnungsvolle Geschichte einer Liebe in Jerusalem von der preisgekrönten Journalistin Anat Talshir 1947: Die junge Jüdin Lila und der Teehändler Elias Riani, ein christlicher Araber mit Jahrhunderte alten, palästinensischen Wurzeln, verlieben sich kurz vor der israelischen Staatsgründung ineinander. Während weniger Monate können sie ihre Liebe genießen, dann werden sie von den politischen Ereignissen auseinandergerissen: Mitten in Jerusalem wird eine Mauer errichtet. 19 Jahre lang hören die Liebenden nichts voneinander. Erst der Sechstagekrieg im Jahr 1967 macht den Weg für einen möglichen Neubeginn frei. Doch als sie endlich Kontakt aufnehmen können, erlebt Lila eine tiefe Enttäuschung: Elias ist mittlerweile verheiratet. 2006: Auf einer zweiten Erzählebene berichtet der alt gewordene Elias von dieser wunderbaren Liebesgeschichte, die so viele Jahrzehnte spannungs- und leidvoller israelisch-palästinensischer Zeitgeschichte umfasst. Anat Talshir erzählt in ihrem Debütroman von einer großen, Grenzen überwindenden Liebe in Jerusalem: Wie die beiden Königskinder, die nicht zusammenkommen können, leben die Liebenden nicht weit voneinander entfernt, aber zwischen ihnen befindet sich die Mauer, die von 1948 bis 1967 Ost- und Westjerusalem voneinander trennte. Gegen alle Widerstände versuchen Lila und Elias zueinander zu kommen, und es erscheint wie ein Wunder, dass die beiden nicht aufhören, an ein friedliches Zusammenleben zu glauben. Hier gibt es auch eine Leseprobe Wenn Ihr diesen außergewöhnlichen Roman, der gerade diese Woche erscheint, gewinnen möchtet, dann bewerbt Euch hier bis einschließlich den 16.12.2014  für eines der zehn Leseexemplare (entspricht nicht ganz der Ausstattung eines fertigen Buchexemplars). Wer die Autorin treffen möchte: Auf der Leipziger Buchmesse (12.-15. März 2015) wird Anat Talshir ihren Roman vorstellen.  Euer Diana Team.

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    • 146
  • Das Jahr der Schatten

    Das Jahr der Schatten
    Kleine8310

    Kleine8310

    31. October 2014 um 02:48

    "Das Jahr der Schatten" ist ein Roman der Autorin Hannah Richell. Es ist das erste Buch, welches ich von dieser Autorin gelesen habe, aber es wird nicht das letzte sein. In diesem Roman gibt es zwei spannende Geschichten in einem. Die Geschichte in der Gegenwart handelt von der Protagonistin Lila, die ein verfallenes Cottage im englischen Peak District erbt. Lilas Leben ist zu dieser Zeit an einem schrecklichen Tiefpunkt, denn Lila hat durch einen Sturz ihr Baby verloren und ist seitdem in schlimmen Depressionen gefangen. Ihre Ehe kriselt und sie sieht keinen Lichtblick, bis sie das alte Cottage besucht und beschließt es zu renovieren. Die Abgeschiedenheit tut Lila gut, aber sie merkt nach und nach, dass in diesem Haus etwas schlimmes passiert sein muss...   In der zweiten Geschichte, die einige Jahre zuvor in demselben Cottage spielt geht es um fünf Studienfreunde, die beschließen als Hausbesetzer in dem kleinen Cottage zu leben, statt ihren vorherigen Lebensplänen zu folgen. Sie lernen sich selbst zu versorgen, aber sie merken schnell, dass so ein einfaches Leben auch Schwierigkeiten mit sich bringt. Besonders Protagonistin Kat hat manches Mal sehr zu leiden, denn sie ist in ihren guten Freund Simon verliebt, der ihre Gefühle aber scheinbar nur bedingt erwidert. Als dann Kats kleine Schwester bei dem Cottage auftaucht spitzt sich die Situation immer mehr zu, denn Simon scheint immer mehr Gefallen an der hübschen Freya zu finden... Der Schreibstil von Hannah Richell hat mir sehr gut gefallen und ich bin sehr gut in die Geschichte hineingekommen. Die Aufteilung war sehr gut und das abwechselnd die Geschichte in der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt wird erhöht die Spannung. Die Protagonisten sind toll ausgearbeitet, aber manches Mal wurden mir beide Geschichten ein wenig zu langatmig. Manches war für mich auch nicht logisch in der Handlung, aber das tat der Lesefreude nur manchmal einen Abbruch. Alles in allem ist "Das Jahr der Schatten" ein gutes Buch über Freundschaft, Liebe, Intrigen und Schicksalsschläge, was mir schöne Lesestunden beschert hat.

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  • Das Jahr der Schatten

    Das Jahr der Schatten
    Kleine8310

    Kleine8310

    26. October 2014 um 23:13

    "Das Jahr der Schatten" ist ein Roman der Autorin Hannah Richell. Es ist das erste Buch, welches ich von dieser Autorin gelesen habe, aber es wird nicht das letzte sein. In diesem Roman gibt es zwei spannende Geschichten in einem. Die Geschichte in der Gegenwart handelt von der Protagonistin Lila, die ein verfallenes Cottage im englischen Peak District erbt. Lilas Leben ist zu dieser Zeit an einem schrecklichen Tiefpunkt, denn Lila hat durch einen Sturz ihr Baby verloren und ist seitdem in schlimmen Depressionen gefangen. Ihre Ehe kriselt und sie sieht keinen Lichtblick, bis sie das alte Cottage besucht und beschließt es zu renovieren. Die Abgeschiedenheit tut Lila gut, aber sie merkt nach und nach, dass in diesem Haus etwas schlimmes passiert sein muss...   In der zweiten Geschichte, die einige Jahre zuvor in demselben Cottage spielt geht es um fünf Studienfreunde, die beschließen als Hausbesetzer in dem kleinen Cottage zu leben, statt ihren vorherigen Lebensplänen zu folgen. Sie lernen sich selbst zu versorgen, aber sie merken schnell, dass so ein einfaches Leben auch Schwierigkeiten mit sich bringt. Besonders Protagonistin Kat hat manches Mal sehr zu leiden, denn sie ist in ihren guten Freund Simon verliebt, der ihre Gefühle aber scheinbar nur bedingt erwidert. Als dann Kats kleine Schwester bei dem Cottage auftaucht spitzt sich die Situation immer mehr zu, denn Simon scheint immer mehr Gefallen an der hübschen Freya zu finden... Der Schreibstil von Hannah Richell hat mir sehr gut gefallen und ich bin sehr gut in die Geschichte hineingekommen. Die Aufteilung war sehr gut und das abwechselnd die Geschichte in der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt wird erhöht die Spannung. Die Protagonisten sind toll ausgearbeitet, aber manches Mal wurden mir beide Geschichten ein wenig zu langatmig. Manches war für mich auch nicht logisch in der Handlung, aber das tat der Lesefreude nur manchmal einen Abbruch. Alles in allem ist "Das Jahr der Schatten" ein gutes Buch über Freundschaft, Liebe, Intrigen und Schicksalsschläge, was mir schöne Lesestunden beschert hat.

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  • Das Jahr der Scjhatten

    Das Jahr der Schatten
    -sabine-

    -sabine-

    05. October 2014 um 10:38

    Ein tolles Buch, das mich von der ersten Seite an gefesselt und gepackt hat. Ich mag ja Bücher, die auf mehreren Zeitebenen spielen, dieses hier ist dennoch ein wenig anders, da die Geschichte der Vergangenheit in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts spielt und damit doch noch recht aktuell ist. Aber genau das war für mich mal anders und neu – und ich war begeistert! In der Gegenwart ist Lila die Protagonistin, die nach dem Tod ihrer gerade mal fünf Tage alten Tochter und dem überraschenden Tod des Vaters in eine schwere Lebenskrise rutscht. Um wieder zu sich zu finden, zieht sie sich in ein abgelegenes Cottage zurück, das sie gerade von einer unbekannten Person geerbt hat. Dort findet Lila einen geheimnisvollen Brief, der ihr keine Ruhe lässt, und sie fragt sich, was es mit dem Cottage eigentlich auf sich hat. In den 80er Jahren entdecken fünf Studenten ein einsames Haus am See – fernab jeglicher Zivilisation. Sie beschließen, hier als Aussteiger zu leben, nur von dem, was das Land ihnen bietet – doch es läuft nicht alles reibungslos und als eine sechste Person zu der Gruppe stößt, lassen die Probleme nicht lange auf sich warten. In beiden Handlungssträngen habe ich mich sehr wohl gefühlt und ich könnte gar nicht sagen, welcher mir lieber gewesen ist. Die Geschichten sind sehr verschieden und jede hat einen ganz eigenen Reiz, der mich in das Buch hineingezogen hat, so dass ich es gar nicht aus der Hand legen wollte. Zwar habe ich geahnt, wie die Geschichten miteinander verwoben sind, doch hat das der Spannung keinen Abbruch getan, sondern durch mehrere falsche Fährten und unerwartete Wendungen wurde diese sogar noch gesteigert. Die Figuren sind wirklich gut herausgearbeitet. Gefallen hat mir vor allem, dass sie nicht nur gut und böse sind, sondern Ecken und Kanten haben – so wie Menschen aus dem wahren Leben. Lila in der Gegenwart zum Beispiel ist mir sehr an Herz gewachsen. Ihre Trauer um die kurz nach der Geburt verstorbene Tochter ist fast zum Greifen nah, ihren Schmerz kann man beim Lesen spüren. Und auch wenn ich in manchen Situationen anders gehandelt hätte, war mir Lilas Verhalten doch meist verständlich und schlüssig. Die fünf Studenten, die sich als Aussteiger versuchen und sich in einem kleinen Haus an einem verlassenen See selbst versorgen, sind ebenfalls sehr gut gezeichnet. Dass es zwischen den zwei Frauen und drei Männern auch mal Meinungsverschiedenheiten gibt und es mal knallt, ist klar. Interessant fand ich aber vor allem die Entwicklung der Einzelnen und auch ihrer Beziehungen untereinander während dieser „Aussteigerzeit“. Es sind dabei weniger Beschreibungen, sondern eher die Handlungen der Einzelnen, die das Ganze sehr lebendig machen und mir das Gefühl gegeben haben, mit den anderen am Haus zu leben, eine von ihnen zu sein. Überhaupt ist der Schreibstil sehr angenehm zu lesen – lebendig und fesselnd. Zwar tauchen auch Beschreibungen auf, vor allem der wundervollen Landschaften, diese nehmen aber nie überhand, sondern sind genau so, dass ich alles genau vor Augen hatte und mir auch noch meine eigenen Gedanken zu machen konnte. Das Buch ist in verschiedene Kapitel aufgeteilt, die zwischen den verschiedenen Zeitebenen wechseln und eine angenehme Länge haben. Durch Überschriften, die sagen, um wen es gerade geht und in welchem Jahr man sich befindet, kann man hier aber gar nicht durcheinander kommen. Das Ende hat mich dann noch mal richtig überrascht. Natürlich habe ich beim Lesen mit gerätselt und mir meine eigenen Gedanken gemacht, wie nun genau die beiden Erzählstränge verbunden sind, im letzten Drittel gibt es dann aber noch einige unerwartete Wendungen, die die Spannung nochmal erhöht haben und mich wirklich überraschen konnten. Ich fand das Ende gelungen, und es hat mir sehr gut gefallen. Mein Fazit Ein sehr gelungener Roman, der auf zwei Zeitebenen spielt: in der 80er Jahren und in der heutigen Zeit. Zwar ahnt man als Leser schon, wie die beiden Handlungsstränge verbunden sind, dennoch war das Buch spannend und hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Der angenehme und sehr eingängige Schreibstil hat die Seiten nur so dahinfliegen lassen, die Charaktere sind alle sehr gut ausgearbeitet und konnten mich überzeugen. Mir hat dieses Buch richtig gut gefallen – spannend und fesselnd, einfühlsam und gefühlvoll. Ich gebe dem Buch gerne 5 Sterne!

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  • spannend , mitreißend, überzeugend

    Das Jahr der Schatten
    robbylesegern

    robbylesegern

    03. October 2014 um 19:45

    Nach " Geheimnis der Gezeiten", ist " Das Jahr der Schatten " Hannah Richell`s zweites Buch und es hat mich begeistert. Ihr erstes Buch werde ich auf jeden Fall noch lesen, denn sowohl der Schreibstil, als auch die Geschichte konnten mich überzeugen. Dreh,- und Angelpunkt dieses Buches, das in England spielt, ist ein altes Cottage im Peak Distrikt. Das Buch erzählt zwei Geschichten, die sich abwechseln und sich in diesem Cottage zugetragen haben. In der Gegenwart erfahren wir Lilas Geschichte, die sich in eben dieses Cottage zurückzieht, das sie von einem unbekannten Gönner vererbt bekam. Sie will dieses Cottage, das sich in einem sehr schlechten Zustand befindet nicht nur wieder herrichten, sondern sieht dieses Haus auch als Zufluchtsort an, an den sie sich zurückzieht, um einen Schicksalsschlag zu verarbeiten. Ihr Mann Tom und sie haben ein Kind verloren, das nur ein paar Tage leben durfte. Durch einen Treppensturz kommt ihre Tochter zu früh zur Welt und verstirbt nach 5 Tagen. Seitdem kriselt ihre Ehe und Lila versucht im Cottage wieder zu sich selbst zu finden. Von Anfang an fühlt sich wohl in diesem Haus, das einen seltsamen Reiz auf sie ausübt. Die zweite Geschichte spielt in den achtziger Jahren des letzten Jahrhundert. Fünf Studenten beschließen nach ihrem Uniabschluss, ein Jahr als Selbstversorger in diesem Cottage zu verbringen. Keiner soll erfahren, dass sie in diesem Haus leben, da sie dieses Haus per Zufall entdeckt und dann für sich beansprucht haben. Sie leben von dem was in einem verwilderten Garten wächst, fangen Fische in dem nahe gelegenen See und versuchen mit so wenig Geld wie möglich auszukommen. Als die Schwester einer Mitbewohnerin zu ihnen stößt, gerät die bis dahin gut funktionierende Gemeinschaft aus den Fugen. Hannah Richell hat mit ihrem Buch eine tolle Geschichte über Freundschaft, Liebe und die Schatten der Vergangenheit geschrieben. Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass irgendein Geheimnis in dieser Geschichte schlummert, denn von Anfang an war eine latente Spannung in den Geschichten zu spüren, vor allem in der Vergangenheitsgeschichte. Man hat eigentlich die ganze Zeit auf einen Knall gewartet, doch das was dann kam, hat mich total überrascht. Die Geschichte der Wohngemeinschaft in den achtziger Jahren war spannend beschrieben. Die einzelnen Personen, aber auch die Hierarchie in dieser Gemeinschaft, haben für einige spannende Momente gesorgt. Ich fand die Figuren gut gelungen und das Leben dieser Personen passte gut in die achtziger Jahre und wirkte daher überzeugend. Aber auch die Gegenwartsgeschichte fand ich sehr gut und der Autorin ist es mehr als gut gelungen, die beiden Geschichten zu einem schlüssigen Ganzen zu vereinen. Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt, weil es sehr flüssig und spannend geschrieben wurde und als I-Tüpfelchen mit diesem überraschenden Ende aufwartete. Ich werde mir auf jeden Fall das erste Buch dieser Autorin bestellen, das mich hoffentlich genauso gut unterhalten wird wie dieses.

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  • Spannend und fesselnd bis zur letzten Seite!

    Das Jahr der Schatten
    Line1984

    Line1984

    01. October 2014 um 08:05

    Klappentext: Als Lila ein verfallenes Cottage im englischen Peak District erbt, scheint dies ihre Rettung zu sein. Ihr Leben und ihre Ehe stecken in der Krise, und so entschließt sie sich zu einer Auszeit an dem idyllischen Ort am See. Sie genießt die Einsamkeit, bis sie beunruhigende Spuren der früheren Bewohner entdeckt, die auf einen überstürzten Aufbruch hindeuten. Ein mysteriöser Brief lässt ein Unglück erahnen. Welches Geheimnis bergen die Mauern des Hauses, und welche Bedeutung hat es für Lilas Leben? Eine bewegende Geschichte über Liebe, Freundschaft und Verrat Der erste Satz: Es sind die winzigen Details, die ihr auffallen: das feuchte, mit Butterblumen übersäte Gras unter den Füßen. Meine Meinung: Im Jahr 1980 entdecken fünf Studienfreunde ein verlassenes Cottage im englischen Peak District. Sie entschließen sich, kurzerhand eine Auszeit einzulegen und das Leben in den Cottage zu genießen. Als sich schließlich eine weitere Person dieser Gruppe anschließt ändert sich plötzlich alles, die Gruppe droht auseinander zu brechen und steuert geradewegs auf eine Katastrophe zu. 30 Jahre später erbt Lila das verfallene Cottage, das sie gerade in einer Krise steckt nutzt sie diese Chance und zieht kurzer Hand in das Cottage. Beim aufräumen findet sie einen geheimnisvollen Brief, auch scheint es so zu sein als haben die Bewohner das Cottage fluchtartig verlassen..... Ich war wirklich sehr gespannt auf dieses Buch, nun kann ich sagen ich wurde nicht enttäuscht. Diese Geschichte hat mir wahnsinnig gut gefallen! Der Schreibstil ist einfach klasse man fliegt förmlich über die Seiten und kann sich den Bann des Buches nur schwer entziehen! Das besondere an diesem Buch sind die zwei wechselnden Erzählstränge, so bekommt ein wirklich gutes Bild. Ein wundervoller Roman über die Liebe, die Freundschaft und Verrat diese Mischung macht dieses Buch zu etwas ganz besonderen man kann und möchte gar nicht mehr mit dem lesen aufhören. Kurz gesagt dieses Buch hat mir spannende und fesselnde Lesemomente geschenkt und vollkommen überzeugt. Ganz klare und uneingeschränkte Leseempfehlung von mir. Das Cover: Das Cover sieht einfach wunderschön verträumt aus. Da kann man nicht anders als ins schwärmen zu geraten! Das darauf zu sehend Cottage zieht einen sofort in den Bann. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei dem Diana Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars bedanken! Fazit: Mit "Das Jahr der Schatten" ist der Autorin ein packender Roman gelungen der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Ein Roman über die Liebe, die Freundschaft und den Verrat spannend und mitreißend erzählt. Dieses Buch bekommt von mir volle 5 Sterne!

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  • Spannend bis zur letzten Seite

    Das Jahr der Schatten
    Feli

    Feli

    24. September 2014 um 15:38

    Im Jahr 1980 schließen fünf Freunde die Uni ab und wollen aber noch nicht die gemeinsame Zeit beenden. Darum beschließen sie, für ein Jahr aus dem normalen Leben auszusteigen und quartieren sich für diese Zeit in einem verlassenen Cottage im Peak District ein. Ben, Carla, Kat, Simon und Mac fühlen sich pudelwohl, verteilen die Aufgaben und genießen das Leben in dieser verlassenen Gegend. Doch als Freya als sechste Person hinzukommt und schließlich auch noch der Winter einbricht, ändert sich die Stimmung schlagartig – kann das Aussteigerleben noch lange gut gehen?   30 Jahre später hat Lila sehr damit zu kämpfen, dass sie ihr ungeborenes Kind durch einen Unfall verloren hat. Darunter hat ihre Ehe mit Tom sehr zu leiden. In dieser Zeit erfährt sie, dass sie ein Cottage im Peak District geerbt hat. Warum sie die Erbin ist, darauf kann sie sich keinen Reim machen. Doch fährt sie mit Tom zusammen von London zum Cottage, um dieses zu besichtigen. Als Ablenkung und um zur Ruhe zu kommen, beschließt sie, das verlassene Cottage wieder herzurichten. Währenddessen spürt sie die ganze Zeit, dass ihr das Cottage etwas sagen möchte – nur was?   „Das Jahr der Schatten“, welches 2014 im Diana-Verlag erschienen ist, ist bereits der zweite Roman von Hannah Richell. Sofort hat mich ihre bildhafte und detaillierte Sprache begeistert, die mich vom ersten Moment an hineingenommen hat in das Jahr 1980 und in das Leben von Lila. Diese beiden Erzählstränge werden für ein Jahr lang für jeden Monat aus beiden Perspektiven erzählt. Somit schafft es Richell Spannung aufzubauen, da in beiden Zeiten immer wieder Informationen einfließen, die den Leser raten lassen, was genau im Cottage im Jahr 1980 passiert ist. In der Mitte des Buches dachte ich, dass ich erraten hätte, was geschah, doch am Ende ist doch alles anders – Hannah Richell hat es geschafft, mich bis zu letzten Seite zu begeistern.   Sehr schön gestaltet finde ich das Cover, auf welchem das Cottage und der nahe gelegene See zu sehen ist. Die dunklen Wolken, die sich am Himmel anbahnen, lassen erahnen, dass etwas Unheilvolles geschehen wird. Sehr passend zum Inhalt des Buches.   Ohnmächtig hat mich die Verliebtheit von Kat, aus deren Perspektive das Leben der jungen Erwachsenen beschrieben wird, zu Simon gemacht. Sie ist ihm in Allem hörig und sieht nicht die Verfehlungen, die auch er hat. Sie hebt ihn auf einen Sockel und verliert so jegliche Realität zum Aussteigerleben und zu den anderen.   Ich wünsche mir, dass Hannah Richell noch weitere Romane schreiben wird, da sie mich mit „Das Jahr der Schatten“ mehr als überzeugt hat.

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  • Der Judaspfennig

    Das Jahr der Schatten
    Bellexr

    Bellexr

    22. September 2014 um 18:35

    Im Jahr 1980 entdecken fünf Studienfreunde ein verfallenes Cottage mitten im Nirgendwo des Peak Districts. Kurzerhand beschließen sie, ein Jahr auszusteigen und das einfache Leben im Cottage zu genießen. Als eine weitere Person dazukommt, bricht das Gruppengefüge auseinander und die Gemeinschaft steuert auf eine Katastrophe hin. Rund 30 Jahre später erbt die Innenarchitektin Lila ein verfallenes Cottage. Da Lila gerade in einer Lebenskrise steckt, nutzt sie die Chance und zieht in das Cottage. Beim Aufräumen entdeckt die junge Frau einen mysteriösen Brief und auch sonst wirkt das Cottage so, als wenn seine Bewohner dieses fluchtartig verlassen hätten.   Ihren bezaubernden Roman über Freundschaft, Verrat und Liebe erzählt Hannah Richell mithilfe zweier zeitversetzter Erzählstränge. Zum einen verfolgt man die Geschehnisse in der Gegenwart um Lila, zum anderen wechselt die Autorin auch immer wieder in die Vergangenheit zurück. Aus der Perspektive der nüchternen, sachlichen, disziplinierten Kat, die hoffnungslos in ihren WG-Bewohner Simon verliebt ist, erfährt man hautnah die Geschehnisse, welche die Gruppe in dem verfallenen Cottage erlebt. Die Studienfreunde sind eine sehr ausgeglichene Gemeinschaft. Simon ist mehr der Anführer, Mac der stille Vertreter und Ben und Clara ein schwer verliebtes Pärchen, die gerne die Rollen des Kochs bzw. der Gärtnerin übernehmen. Während Mac über ungeahntes und lebensnotwendiges Wissen verfügt und für die nötige Nahrung der Selbstversorger sorgt, übernimmt Simon überfällige Handwerksarbeiten am Haus. Nur Kat hat ihre Rolle in der Gruppe noch nicht so recht gefunden. Die Freunde gehen sehr harmonisch und liebevoll miteinander um und genießen ihr Aussteigerleben, bis überraschend eine weitere Person in das Cottage einzieht.   In der Gegenwart lernt man Lila kennen, die verzweifelt versucht, über einen schweren Schicksalsschlag hinwegzukommen, welcher ihre Ehe stark belastet. Obwohl sie nicht weiß, wer ihr das verlassene Cottage mitten im Peak District hinterlassen hat, nimmt sie das Erbe an und zieht kurzerhand dorthin. Ihr Ehemann ist alles andere als begeistert davon, doch Lila setzt sich durch und verbringt bald mehr Zeit mit der Renovierung des Cottages als mit ihrem alten Leben in London. Ihre Ehe droht an der Trennung zu zerbrechen, doch Lila hofft, in dem Cottage endlich wieder zu sich selbst zu finden. Doch dann findet sie eines Tages einen rätselhaften Brief und sie beginnt, Erkundigungen über das Cottage anzustellen.   Hannah Richell erzählt ihren Roman in einer bildhaften, einnehmenden Sprache. Das verlassene Cottage mit dem See davor wie auch ihre Protagonisten nehmen vor dem inneren Auge fast sofort Gestalt an. Die Geschichte entwickelt sich sehr unterhaltsam, gerade der Handlungsstrang der Freunde fesselt einen mit jeder Seite mehr. Doch auch Lila und ihre Geschichte wird im Verlauf immer interessanter und bald schon nimmt die Story ziemlich rätselhafte Züge an. Somit ist bis zum Schluss beste Unterhaltung garantiert, zumal die Geschichte um das Cottage und seine Bewohner durchweg nachvollziehbar erzählt wird und mit der einen oder anderen überraschenden Wendung aufwarten kann. Was auch den detailreich beschriebenen Charakteren zu verdanken ist, die sich im Verlauf des Buches weiterentwickeln.   Fazit: Ein packender Roman über Liebe, Verrat und Freundschaft, unterhaltsam und wendungsreich erzählt.

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