Hannah Ritchie

 5 Sterne bei 3 Bewertungen

Lebenslauf

Hannah Ritchie, Jahrgang 1993, ist Senior Researcher im Programm für globale Entwicklung der Universität Oxford. Sie publiziert regelmäßig in internationalen Medien wie »New York Times«, »New Scientist «, »Economist« und »Financial Times«.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Rezensionen zu Hannah Ritchie

Cover des Buches Hoffnung für Verzweifelte (ISBN: 9783492321914)
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Rezension zu "Hoffnung für Verzweifelte" von Hannah Ritchie

sursulapitschi
Jeder, der die Welt retten will, sollte dieses Buch lesen

Wir stecken mitten in einem selbstverschuldeten Klimawandel, der nicht mehr aufzuhalten ist, denken viele, eigentlich alle, oder? Dr. Hannah Ritchie erforscht ihn, untersucht alle Aspekte und sieht nicht ganz so schwarz, das ist erstaunlich. Sie behauptet sogar, wir können die Erde noch retten, wir müssen nur den Fokus auf die richtigen Maßnahmen lenken.

Erst einmal sagt sie, wir sehen die Situation generell viel zu schwarz, weil schlechte Nachrichten die besseren Schlagzeilen bringen und weil Prognosen nicht berücksichtigen, dass man Maßnahmen ergreift. Ich habe im Kopf, dass die Wälder durch sauren Regen sterben und dass man wegen des Ozonlochs nicht in die Sonne gehen sollte. Dass das längst nicht mehr so ist, weil die Welt was dagegen getan hat, ist nicht bei mir angekommen.

Dann untersucht sie jeden einzelnen Punkt, der das Klima schädigt, berechnet den Wirkungsgrad und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen. Beispielsweise ist Plastik nicht grundsätzlich zu verdammen. Es ist sinnvoller, Nahrungsmittel durch Plastikverpackungen länger haltbar zu machen, als dass man sie herstellt und sie schnell vergammeln oder mit Konservierungsmitteln versetzt werden. Das leuchtet ein.

Palmöl ist ein sehr ergiebiges Öl, das platzsparend erzeugt werden kann. Für Sojaöl muss sehr viel mehr Regenwald sterben. Wir könnten Anbauflächen für Ölherstellung sparen, wenn wir Öl nur als Nahrungsmittel benutzen und nicht für Biokraftsoff. Guck an!

Wenn wir wirklich etwas für die Umwelt tun wollen sagt sie, sollten wir unseren Fleischkonsum überdenken. Dabei muss nicht jeder Vegetarier werden, aber es würde schon helfen, auf Rind- und Lammfleisch zu verzichten. Mal ehrlich, das ist nicht schwer.

All solche Dinge rechnet sie uns vor, vergleicht, entlarvt Umweltmythen und gibt Ratschläge. Jeder, der die Welt retten will, sollte dieses Buch lesen!

Hannah Ritchie macht uns tatsächlich Hoffnung, was die Klimakrise angeht. Was sie nicht berücksichtigt ist die Zerstörung, die sinnlose Kriege bewirken und wie umweltschädigend irre Diktatoren agieren. Das stand wohl 2024, als sie das Buch geschrieben hat, noch nicht so zentral im Fokus. Und das sind auch Faktoren, die man weder untersuchen noch berechnen kann.

Sie hat gerade ein neues Buch geschrieben, indem sie Tipps gibt, wie man mit Klimaskeptikern umgehen kann. Das lese ich als Nächstes!

Jeder, der die Welt retten will, sollte dieses Buch lesen

Wir stecken mitten in einem selbstverschuldeten Klimawandel, der nicht mehr aufzuhalten ist, denken viele, eigentlich alle, oder? Dr. Hannah Ritchie erforscht ihn, untersucht alle Aspekte und sieht nicht ganz so schwarz, das ist erstaunlich. Sie behauptet sogar, wir können die Erde noch retten, wir müssen nur den Fokus auf die richtigen Maßnahmen lenken.

Erst einmal sagt sie, wir sehen die Situation generell viel zu schwarz, weil schlechte Nachrichten die besseren Schlagzeilen bringen und weil Prognosen nicht berücksichtigen, dass man Maßnahmen ergreift. Ich habe im Kopf, dass die Wälder durch sauren Regen sterben und dass man wegen des Ozonlochs nicht in die Sonne gehen sollte. Dass das längst nicht mehr so ist, weil die Welt was dagegen getan hat, ist nicht bei mir angekommen.

Dann untersucht sie jeden einzelnen Punkt, der das Klima schädigt, berechnet den Wirkungsgrad und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen. Beispielsweise ist Plastik nicht grundsätzlich zu verdammen. Es ist sinnvoller, Nahrungsmittel durch Plastikverpackungen länger haltbar zu machen, als dass man sie herstellt und sie schnell vergammeln oder mit Konservierungsmitteln versetzt werden. Das leuchtet ein.

Palmöl ist ein sehr ergiebiges Öl, das platzsparend erzeugt werden kann. Für Sojaöl muss sehr viel mehr Regenwald sterben. Wir könnten Anbauflächen für Ölherstellung sparen, wenn wir Öl nur als Nahrungsmittel benutzen und nicht für Biokraftsoff. Guck an!

Wenn wir wirklich etwas für die Umwelt tun wollen sagt sie, sollten wir unseren Fleischkonsum überdenken. Dabei muss nicht jeder Vegetarier werden, aber es würde schon helfen, auf Rind- und Lammfleisch zu verzichten. Mal ehrlich, das ist nicht schwer.

All solche Dinge rechnet sie uns vor, vergleicht, entlarvt Umweltmythen und gibt Ratschläge. Jeder, der die Welt retten will, sollte dieses Buch lesen!

Hannah Ritchie macht uns tatsächlich Hoffnung, was die Klimakrise angeht. Was sie nicht berücksichtigt ist die Zerstörung, die sinnlose Kriege bewirken und wie umweltschädigend irre Diktatoren agieren. Das stand wohl 2024, als sie das Buch geschrieben hat, noch nicht so zentral im Fokus. Und das sind auch Faktoren, die man weder untersuchen noch berechnen kann.

Sie hat gerade ein neues Buch geschrieben, indem sie Tipps gibt, wie man mit Klimaskeptikern umgehen kann. Das lese ich als Nächstes!

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