Hannah Rothschild Die Launenhaftigkeit der Liebe

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Inhaltsangabe zu „Die Launenhaftigkeit der Liebe“ von Hannah Rothschild

Darf man für ein Gemälde töten? Annie McDee ist nach London gezogen, um nach der Trennung von ihrem langjährigen Freund einen Neuanfang zu wagen. Eines Tages kauft die junge Köchin in einem Trödelladen ein verstaubtes kleines Gemälde, nicht ahnend, dass dieses Bild nur wenige Monate später die internationale Kunstwelt in helle Aufregung versetzen wird. Schwerreiche russische Oligarchen, Staatspräsidenten, die Gattin eines Ölscheichs und ein Gangster-Rapper werden vor dem altehrwürdigen Auktionshaus Monachorum & Sons Schlange stehen, um den »Verkauf des Jahrhunderts« für sich zu entscheiden. Doch auch Annies Leben wird durch ihren Zufallsfund auf den Kopf gestellt. Denn unversehens gerät sie ins Zentrum der dunklen Machenschaften skrupelloser Kunsthändler, die zu allem bereit sind, damit ein gut gehütetes Familiengeheimnis nicht ans Tageslicht kommt ...

Spannend und mit viel Liebe zum Detail wird die Geschichte eines Bildes mit einer nicht minder bewegten Familiengeschichte verknüpft.

— Nina2401
Nina2401

Ein spannendes und sehr unterhaltsames Buch für alle Kunstliebhaber.

— DoroParker
DoroParker

Zu viele Figuren und Erzählstränge machen die interessante Story aus der Kunstwelt leider zu einer recht schwierigen Lektüre.

— ConnyKathsBooks
ConnyKathsBooks

Interessant aber auch verwirrend und überladen.

— AlexandraK
AlexandraK

Ein wundervolles Buch über die Liebe zur Kunst und wie die Machenschaften dieser Welt Auswirkungen auch auf normale Menschen haben.

— AnjaSc
AnjaSc

Sehr schöne Geschichte!

— Bjjordison
Bjjordison

Spannend mit vielen Intrigen gelingt es der Autorin eine ganz besondere Geschichte zu beschreiben - ein Geheimtipp von mir (:

— Benni_Cullen
Benni_Cullen

Wendungsreiches und schönes Buch, was ich leider durch das doch recht langweilige Cover normalerweise übersehen hätte

— Vivibuecherwurm
Vivibuecherwurm

Sehr gute Unterhaltung: Spannend, nachdenklich stimmend, anregend und humorvoll. Eine ruhige, komplexe Geschichte, mit großem Effekt.

— buchstabentraeumerin
buchstabentraeumerin

Obwohl ein wenig Entzerrung gut gewesen wäre, ist dies ein großartiges Buch mit und über ein spannendes Gemälde

— HappySteffi
HappySteffi

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  • Die Magie der Liebe im Bild

    Die Launenhaftigkeit der Liebe
    Jana_Zimmermann

    Jana_Zimmermann

    10. May 2017 um 18:32

    Ganz ehrlich: Unter dem Buchtitel hatte ich mir zunächst etwas anderes vorgestellt. Ja, ich dachte wahrlich an einen romantischen Liebesroman. Auch wenn die Liebe zwischen zwei Personen ganz am Rande der Geschichte eine kleine Rolle spielt, ist „Die Launenhaftigkeit der Liebe“ ein Roman mit einer kriminologischen Geschichte. Es geht um ein Gemälde mit dem Namen „Die Launenhaftigkeit der Liebe“, welches dem Roman auch seinen Titel gibt. Der Einstieg in das Buch fiel mir dieses Mal gar nicht so leicht. In etwa bis zur Mitte des Buches war ich mir nicht sicher, was die Autorin Hannah Rothschild mit ihrer Geschichte erzählen will. Erstens: Ich bin nicht so bewandert in der Kunstwelt. Klar, die großen und namhaften Künstler kenne ich vom Hörensagen. Und ich war auch schon mal im Dalí Museum in Barcelona. Den impressionistischen Stil von Monet habe ich schon in der Schule bewundert. Aber da hört es auch auf. Und zweitens: Zu Beginn des Buches bin ich mit Namen – natürlich englische – überhäuft worden. Mit diesen ganzen Namen hatte ich zunächst meine Schwierigkeiten. Hannah Rothschild beschreibt in ihrem Roman verschiedene Handlungsstränge. Und der Leser will sie gleich zusammenfügen, was natürlich noch nicht funktioniert, weil sich alles erst nach und nach ergibt. Und das war für mich spätestens ab der zweiten Hälfte des Werkes der Fall. Nun machte alles einen Sinn, es wurde richtiggehend spannend, denn es ging im Zusammenhang mit dem Gemälde „Die Launenhaftigkeit der Liebe“ um ein schwerwiegendes Verbrechen, welches um einige Jahre zurück liegt. Da ich nun sehr geschichtsinteressiert bin, war dies für mich umso spannender. Übrigens: Hier und da bekommt das Gemälde selbst seine Erzählzeit. Dann erzählt es in der Ich-Form. Es berichtet von seinen vergangenen Besitzern, die namhafte Persönlichkeiten waren, die der Leser wahrscheinlich nur aus Geschichtsbüchern kennt. Und das Gemälde spricht über seine Gefühle und Ängste. Und genau das macht für mich das gewisse Etwas des Romans aus, der mich immer noch ganz verzückt. Um meine Neugier zu stillen, habe ich natürlich das Internet durchforstet: Den Maler Jean-Antoine Watteau gab es wirklich, das Bild allerdings konnte ich mir nicht ansehen. Da muss die eigene Vorstellungskraft herangezogen werden und der Leser muss sich das Bild anhand der Beschreibungen der Autorin selbst in Gedanken malen.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 18.08.2017: _Jassi                                           ---  73 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   208,5 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   81 Punkte Bellis-Perennis                          ---  564 Punkte Beust                                          ---   260 Punkte Bibliomania                               ---   184 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  350 Punkte ChattysBuecherblog                --- 210 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   103,5 Punkte Code-between-lines                ---  127 Punkte eilatan123                                 ---   46 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   109 Punkte Frenx51                                     ---  72,5 Punkte glanzente                                  ---   75 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   135 Punkte Hortensia13                             ---   113 Punkte Igelchen                                    ---   21 Punkte Igelmanu66                              ---  151 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    79 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   105 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   77 Punkte Katykate                                  ---   94 Punkte Kerdie                                      ---   190 Punkte Kleine1984                              ---   130 Punkte Kuhni77                                   ---   105 Punkte KymLuca                                  ---   100 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   211 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   190 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   82 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  52 Punkte mistellor                                   ---   149 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  115 Punkte Nelebooks                               ---  183 Punkte niknak                                       ----  268 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   180 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   93 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   48 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 57 PunkteSandkuchen                              ---   172 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   153 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   245 Punkte SomeBody                                ---   157,5 Punkte Sommerleser                           ---   168 Punkte StefanieFreigericht                  ---   190,5 Punkte tlow                                            ---   135 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   34 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   64 Punkte Wolly                                          ---   163 Punkte Yolande                                       --   150 Punkte

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    • 2166
  • Überraschend, spannend und emotional

    Die Launenhaftigkeit der Liebe
    Nina2401

    Nina2401

    02. April 2017 um 12:11

    Ich lasse mich immer wieder gerne auf neue Leseabenteuer ein und „eine berührende Liebesgeschichte mit einer mitreißenden Spannungshandlung“ (Zitat Daily Express) klang für mich nach einer lesenswerten Mischung. Der Prolog hat mir schon das Ende verraten, ich wusste also von Anfang an, dass eine Auktion statt finden würde und bei der Gelegenheit wurde mir auch direkt das illustre Grüppchen der Hauptfiguren vorgestellt. Nicht alle, denn besagte Annie lerne ich im ersten Kapitel kennen, das ein halbes Jahr vorher angesiedelt ist. Sie hat von Kunst genau so viel Ahnung wie ich, nämlich gar keine. Und schlittert in ihrer Ahnungslosigkeit fast in eine Tragödie. Die Launenhaftigkeit der Liebe ist trotz des ruhigen Erzähltempos außerordentlich spannend und hält einige Überraschungen für mich bereit, mit denen ich absolut nicht gerechnet habe. Die unrühmliche Vergangenheit spielt eine nicht unwesentliche Rolle, die Machenschaften der Kunstszene sind viel interessanter als erwartet. Besonders gut hat mir die brisante Mischung aus Familiengeschichte und Vergangenheitsbewältigung mit spannenden Thrillerelementen gefallen. Die Liebesgeschichte hat natürlich auch ihren Platz, aber sie spielt sich eher im Hintergrund ab. Hannah Rothschild erzählt sehr vielschichtig aus verschiedenen Perspektiven mit viel Liebe zum Detail und stellt in den einzelnen Kapiteln immer wieder andere Personen in den Mittelpunkt. Der Schreibstil mutet fast französisch an, was mir sehr gut gefällt und ein ganz besonderer Humor mit ein paar feinen Spitzen gibt dem Ganzen das gewisse Etwas. Die Launenhaftigkeit der Liebe ist nicht nur der Titel des Romans sondern auch der Name des Gemäldes, dem Hannah Rothschild auch einige Kapitel gewidmet hat. Auf diese Abschnitte habe ich mich besonders gefreut, denn die „alte Seele“ erzählt aus ihrer bewegten Vergangenheit mit einem ganz eigenen Humor und Snobismus, ein bisschen desillusioniert, herablassend und allwissend: „Ich heiße und verkörpere Die Launenhaftigkeit der Liebe. Ich wurde gemalt, um l´amour zu feiern, die wilden Kaskaden der Liebe, die ausgelassene, ungezähmte, verheerende und umgestaltende Leidenschaft, die unweigerlich der elenden, erdrückenden und maßlosen Enttäuschung den Weg ebnet … Jeder junge Mensch glaubt, dass es in seinem Fall anders sein wird; bedauernswerte Narren, allesamt.“ (S. 291) Fazit: Vielschichtig, spannend und mit viel Liebe zum Detail verknüpft Hannah Rothschild die Geschichte eines Bildes mit einer nicht minder bewegten Familiengeschichte. Mir hat es gut gefallen!

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  • Die Launenhaftigkeit der Liebe

    Die Launenhaftigkeit der Liebe
    gsimak

    gsimak

    22. March 2017 um 09:55

    Zum InhaltIch kenne mich mit Gemälden nicht aus. Für mich zählt nur, ob mir ein Bild gefällt oder nicht. Ich habe mich noch nie damit befasst, wer der Künstler hinter dem Bild ist. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr schwer. Ich wollte das Buch schon abbrechen. Doch, so schnell gebe ich nicht auf. Das hat sich bei "Die Launenhaftigkeit der Liebe" wirklich gelohnt. Vom Wunsch abzubrechen bis zur Begeisterung hat es ein paar Seiten gedauert. Aber dann!Am Anfang wird dem Leser vermittelt, wie es auf Kunstauktionen zugeht. Da wurde ich mit Namen nur so zugeschüttet. Einige Begriffe musste ich nachschlagen. Der Prolog beginnt vor dem Auktionshaus Monachorum & Sons welches 1756 gegründet wurde.Im Auktionshaus herrscht Hektik. Die letzten Vorbereitungen für die Auktion des Jahrhunderts werden getroffen.Earl Beachendon gibt seinem Team letzte Anweisungen. Für jeden prominenten Besucher hat er die passende Begleitperson ausgesucht. Man kennt die Vorlieben und Abneigungen der Schützlinge. Man will ihr Geld!Annie McDee ist eine Frau mitte dreißig, die bei einem Trödelladen für ihren Freund ein Geburtstagsgeschenk kaufen möchte. Erst wird sie in dem ungepflegten Laden nicht fündig. Doch dann entdeckt sie ein kleines Gemälde. Das verstaubte Bild hat sie sofort magisch angezogen. Die hübsche tanzende Frau auf dem  Kunstwerk strahlt Lebensfreude und Liebe aus. Das ist das richtige Geschenk für ihren Freund. Sie ersteht es für 75 Pfund. Sie weiß noch nicht, in was für eine Gefahr sie sich gebracht hat. Sie kennt den Wert des Gemäldes nicht. Meine MeinungJean-Antoine Watteau (geb.10.Oktober 1684, gest. 18 Juli 1721) war Maler des französischen Rokoko Anfang 18. Jahrhunderts. Eigentlich ist er der Hauptprotagonist in dieser Geschichte. Er hat das Bild gemalen, welches Annie zu einem Schleuderpreis erstanden hat. "Die Launenhaftigkeit der Liebe!"Die Kunstwelt steht Kopf. Annie hat ein neues Leben in London begonnen. Von Kunst versteht sie nichts. Aber vom Kochen. In der Liebe hat sie kein Glück. Vom langjährigen Freund wurde sie verlassen. Ihre neue Liebe erscheint nicht zu Verabredung. Mit einem leckeren Essen und nun sinnlosen Geschenk, trinkt sie frustriert den Wein alleine.Am nächsten Tag möchte sie das Bild zurückgeben. Der Trödelladen, mit samt Verkäufer, wurde in die Luft gesprengt.Sie lernt Jesse kennen. Einen mittellosen Maler, der ihr hilft, das Gemälde analysieren zu lassen.Annie hat beim Kochen sehr großes Talent. Sie dekoriert Räume und kocht das passende Essen zu jedem Thema. Sie erwirbt mit ihrem Talent einen guten Ruf und Aufträge. Jesse und Annie kommen sich nur zaghaft näher. Zu tief sind die seelischen Wunden, die Annie zugefügt wurden.Annie geht einem total ans Herz. Sie hat auch Probleme mit ihrer Mutter Evie, die sehr stark dem Alkohol zuspricht. Evie erkennt jedoch sofort, dass das kleine Gemälde was Besonderes sein muss.Ich habe viele verrückte Superreiche kennengelernt. Barty, eine Mann der Männer liebt, hilft den Superreichen das passende Haus, Freunde und Kunstwerke zu kaufen. Seine schrullige Art und farbenfrohes Äußeres haben Erkennungswert. Besonders der steinreiche Russe Wladimir braucht die Hilfe von Barty. Wladimir ist ein einsamer, armer Reicher. Ich musste lachen, wenn ihm ein teures Projekt gezeigt wurde. Er sagte stets: >>Was kostet? Kaufen!<

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  • Die Liebe!

    Die Launenhaftigkeit der Liebe
    DerVorleser

    DerVorleser

    08. March 2017 um 17:16

    Der Titel dieses Buches "Die Launenhaftigkeit der Liebe" ist sogleich auch der Name für den Hauptakteur! Und bei diesem "Hauptakteur" handelt es sich um ein sehr altes und wertvolles Bild!. Hier dreht sich alles um die Kunst,um irrwitzige Geldsummen und um die Liebe!. Ungefähr ab der Mitte,hat die Geschichte ein paar Längen durch die man sich durchbeißen muss. Die besten Momente dieses Buches,sind die Kapitel in denen das Bild von sich selbst,sehr witzig und humorvoll aus der Ich Perspektive erzählt,z.B erzählt es welche Besitzer(Herrn/Herrin) es hatte,und wo es in seiner langen Geschichte schon überall gehangen hat! Für Kunstinteressierte und Freunde der Liebe,ein wirklich schönes Buch!.

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  • Interessante aber zu komplexe Mischung aus Kunst, Liebe und Krimi

    Die Launenhaftigkeit der Liebe
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    26. February 2017 um 00:04

    "Ich heiße und verkörpere Die Launenhaftigkeit der Liebe. Ich wurde gemalt, um l'amour zu feiern, die wilden Kaskaden der Liebe, die ausgelassene, ungezähmte, verheerende und umgestaltende Leidenschaft, die unweigerlich der elenden, erdrückenden und maßlosen Enttäuschung den Weg ebnet." (S. 291) Es soll der Verkauf des Jahrhunderts werden. Ein Bild, welches eins den mächtigsten Figuren der Weltgeschichte gehörte und nun zu einer Rekordsumme versteigert wird. Doch 6 Monate zuvor wusste kaum einer um die Existenz dieses Kunstwerkes. Bis die 31jährige Annie McDee ein Geschenk für ihren Freund sucht und zufällig in einem Trödelladen das recht verstaubte Gemälde entdeckt. Da ahnt sie noch nicht, dass dieser Fund bald ihr Leben auf den Kopf stellt und sie in große Gefahr gerät. Denn das Bild mit dem Titel "Die Launenhaftigkeit der Liebe" umgibt ein bislang gut gehütetes Familiengeheimnis. "Die Launenhaftigkeit der Liebe" ist das Debüt von Hannah Rothschild. Ein Roman, der zwar mit seiner interessanten Mischung aus Kunst, Liebe und Krimi punktet, aber für mich viel zu unübersichtlich und überladen ist. Ein rätselhaftes Gemälde, alte Familiengeheimnisse und eine berührende Liebe - die Inhaltsangabe hat mich sofort angesprochen. Doch die Umsetzung war leider nicht meins und der Funke wollte einfach nicht überspringen. Schon im Prolog, welcher die Auktionsvorbereitungen zeigt, schwirrte mir regelrecht der Kopf, denn die Autorin wirft hier mit Charakteren nur so um sich. Da ist zum Beispiel Chefauktionator Earl Beachendon, Wladi, ein reicher Exilrusse, Barty, ein exzentrischer Lebensberater, Dolores, eine Kunsthistorikerin oder Rebecca Winkleman, Mitglied einer berühmten Kunsthändlerfamilie - alle wollen sie "Die Launenhaftigkeit der Liebe" des französischen Rokoko-Malers Watteau ersteigern. Ein außergewöhnliches Werk mit einer illustren Reihe von Vorbesitzern, welches auf einzigartige Weise all die Hoffnung und Verzweiflung zeigt, die mit der Liebe einhergehen. Aber durch das Bild drohen nun auch Dinge ans Tageslicht zu kommen, deren Enthüllung weitreichende Konsequenzen hätte. Die Autorin verknüpft dabei mehrere Erzählstränge und Perspektiven, die zum Teil nahtlos ineinander blenden und dadurch verwirren. Immer neue Figuren sowie zahlreiche Details und Ausschweifungen machen es dem Leser schwer, am Ball zu bleiben. Leider bin ich auch in der Kunstwelt nicht so bewandert, sodass mir einige Begriffe fremd waren. Zudem wurden hier einfach zu viele unterschiedliche Themen aufgegriffen: Raubkunst, Kunsthandel und russische Politik, Alkoholismus, Liebe und Haute Cuisine bis hin zum Holocaust. Am Ende taucht sogar noch das Bernsteinzimmer auf, das fand ich total unglaubwürdig. Richtig spannend wird es tatsächlich erst auf den letzten 30 Seiten, bis dahin musste ich mich eher durchquälen. Das epilogartige Schlusskapitel schließt dann zwar den Kreis, listet aber auch auf, wie es mit den einzelnen Figuren weitergeht. Ein für mich teils überflüssiger Ausblick in die Zukunft. Zwei Sachen haben mir aber gut gefallen. Zum einen kommt das Bild ab und an selbst zu Wort, was ich recht witzig und originell fand. Die entsprechenden Kapitel sind für mich die besten im Buch. Zum anderen hat mich Annies Geschichte doch etwas berührt. Annie ist eine sympathische Protagonistin, die es nicht leicht hat im Leben. Nach einer gescheiterten Ehe wagt sie in London einen Neuanfang als Köchin, muss sich um ihre alkoholkranke Mutter kümmern und findet sich plötzlich in der ihr unbekannten Kunstwelt wieder, wo mit harten Bandagen gekämpft wird. Gut, dass Museumsführer Jesse ihr hilfreich zur Seite steht. Zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte, die aber durchaus hätte etwas mehr Raum erhalten können. Insgesamt kann ich daher "Die Launenhaftigkeit der Liebe" nicht wirklich empfehlen. Eine zu komplexe und zähe Story, die mich einfach nicht fesseln konnte. Knappe 3 Sterne von mir.

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  • Durchwachsen

    Die Launenhaftigkeit der Liebe
    AlexandraK

    AlexandraK

    09. February 2017 um 23:06

    die Launenhaftigkeit der Liebe war das erste Buch, welches ich aus der Lovelybox gelesen habe. Ich kämpfte mich Abend um Abend mühsam immer ein paar Seiten voran. Eigentlich finde ich das Buch von Hannah Rothschild gar nicht schlecht, doch ich glaube es überfordert mich ein bisschen. Normal bin ich auch schwere Lektüre gewohnt aber bei diesem Buch ist es etwas Anderes. Es sind viele kleine Geschichten, die parallel verlaufen und  am Ende zusammenlaufen. Da gibt es Annie, die Protagonistin. Sie hat sich im Trödelladen ein Bild gekauft, welches vermutlich ein Meisterwerk sein könnte. Die Autorin macht aus dem Bild wiederum eine eigene Geschichte, indem sie die Geschichte des Bilder aus dessen Sicht erzählt. Eigentlich finde ich das ganz toll, dass auch mal ein Bild eine Stimme verliehen bekommt und seine Geschichte selbst erzählen kann. Des Weiteren wird noch die Geschichte der Kunsthändlerin Rebecca Winkelmann erzählt, die einem Geheimnis ihres Vaters auf die Schliche kommt. Dann gibt es da noch Barty, den trashigen…ja was ist er eigentlich? Lifestyleberater? Und auf einmal kommt noch ein reicher Russe ins Spiel, der aus seinem Land vertrieben wurde und nun mit Bartys Hilfe in London sein Geld ausgibt. Nebenbei werden noch die Geschichten von Annie’s Mutter und von einer reichen Mrs. Appledore erzählt. Auch eine nicht zu verachtende Person ist Lord Beachendon, ein Kunstauktionator, der seine besten Jahre schon hinter sich hat. Außerdem treten noch weitere Personen auf  von denen die halbe Lebensgeschichte erzählt wird. Erst auf den letzten 100 Seiten wird das Buch dann richtig spannend, aber so richtig dann doch auch wieder nicht. Die Autorin schafft es doch tatsächlich durch die Prolepsen die Spannung zu zerstören. Gerade bei den letzten Kapiteln wird immer wieder vorgegriffen und die eigentlich spannenden und wichtigen Teile der Geschichte sogar ausgelassen und nur am Rande erwähnt.  Ich finde das Buch etwas überladen und man kann leicht mal den Überblick verlieren.  Es kommt mir so vor als hätte die Autorin unbedingt versucht ein tolles Buch zu schreiben und hat sich dabei total verstrickt. Ganz nach dem Motto: Gewollt aber nicht gekonnt. Wahrscheinlich könnte sie es…aber sie hat es nicht getan. Es war überladen, wirkte überambitioniert am Ende eher als hätte sie keine Lust mehr jetzt noch mehr drüber zu schreiben. Es macht den Eindruck als wäre sie froh, wenn das Buch endlich fertig ist. Sehr schade. Mit ein bisschen Geschickt hätte ich mir gut vorstellen können daraus sogar eine Reihe zu machen, eventuell eine Trilogie. Die Story hätte es auf jeden Fall hergegeben. Genug Material beinhaltet das Buch nur die Ausführung scheint nicht ganz geglückt.

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  • [Rezension] Die Launenhaftigkeit der Liebe

    Die Launenhaftigkeit der Liebe
    Mone80

    Mone80

    05. February 2017 um 08:39

    "Die Launenhaftigkeit der Liebe", dieser Titel und die ein oder andere Rezension waren es, dass ich genau dieses Buch lesen musste. Und schon von der ersten Seite stand fest, dass es mit zu den Jahreshighlights gehören wird. Durch Zufall ersteht Annie, die vor kurzem nach London gezogen ist und nun ihrem neuen Freund ein Geschenk kaufen möchte, in einem heruntergekommenen Trödelladen ein kleines Bild. Das Bild ist staubig und dreckig, nur schemenhaft sind die Personen darauf zu erkennen. Aber genau dieses Bild wird eine Reihe an Ereignissen auslösen, mit denen Annie nicht gerechnet hätte und dies nur, um ein altes Familiengeheimnis verschlossen zu halten. Wer nun glaubt, er bekommt eine seichte Liebesgeschichte und ein Familiendrama zu lesen, der irrt sich gewaltig, denn "Die Launenhaftigkeit der Liebe" ist so viel mehr und so vielschichtig angelegt. Ja, es geht um die Liebe und um ein Familiengeheimnis, aber es geht auch um Kunst und um Machenschaften in der Kunstszene. Hannah Rothschild hat ein Händchen für all die Personen, die in diesem Roman vorkommen, bewiesen. Man bekommt als Leser zu allen Personen Zugang zu ihren Gedanken und genau dies erweckt sie zu Leben und macht dieses Buch lebendig. Besonders Annie ist mir dabei ans Herz gewachsen, weil sie so nichtsahnend ein Bild gekauft hat und damit einen Stein ins Rollen gebracht hat. Aber damit wäre das Buch noch nichts Besonderes, denn erst das Bild, welches zu den Lesern spricht, bringt genau den Schwung in das Buch hinein, den ich mir gewünscht habe. Das Bild ist skurril und sarkastisch in seinen Erzählungen. Man merkt von Anfang an, dass es zu etwas höherem bestimmt ist und ja, es ist ziemlich eingebildet. Die Geschichte reißt einen mit, man versinkt in ihr und möchte eigentlich nicht auftauchen. Mal sind die Nerven überspannt, nicht weil das Buch nun besonders actionreich ist und wie ein Thriller daher kommt. Dieses Buch ist auf seine ganz eigene Art und Weise spannend und reißt einen mit. Der Schreibstil ist ruhig und unaufgeregt, aber er es so passend. Selbst in den spannendsten Momenten bleibt sich die Autorin, mit ihrer ruhigen Schreibart treu und das ist genau richtig und gibt dem Buch einen weiteren Pluspunkt. "Die Launenhaftigkeit der Liebe" ist ein großartiges Buch, welches mir ein paar unvergessliche Stunden beschert hat. Ich bin immer noch hin und weg von dem Buch.

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  • Ein Buch über die Liebe und die Kunst

    Die Launenhaftigkeit der Liebe
    AnjaSc

    AnjaSc

    19. January 2017 um 12:51

    Inhalt: Das Buch beginnt eigentlich mit dem Finale, nämlich mit der Auktion des Gemäldes „Die Launenhaftigkeit der Liebe“ bei Monachorum & Sons. Damit ist von Anfang an klar, dass die „unscheinbare“ Köchin Annie mit dem Kauf in einem Trödelladen ein wertvolles Gemälde erstanden hat, ohne es zu diesem Zeitpunkt zu wissen. Doch nach den Ereignissen bei der Auktion wendet sich das Buch der Vergangenheit zu und wir als Leser erfahren dadurch den kompletten Hintergrund, wie es zu dieser Auktion gekommen ist. Nach und nach kristallisiert sich heraus, welche kriminellen Machenschaften in der Kunstszene herrschen. Wir werden konfrontiert mit Lug, Betrug, Intrigen, Selbstdarstellungen, Machthunger, Mord und erfahren welche Agenda jeder einzelne Charakter verfolgt, um an dieses Bild zu kommen.  Es gibt viele Protagonisten, die alle ihren Anteil an der Geschichte haben und jeder einzelne ist in die Geschichte verstrickt. Alle Charaktere und Figuren sind bedingt durch die Kunst so stark miteinander verbunden, dass schnell klar wird, wie klein die Kunstszene ist. Sprichwörtlich ist die Kunstwelt ein Dorf. Rund um diese kleine und eigentlich banale Aktion von Annie wird eine epochenübergreifende, faszinierende Geschichte erzählt, die zurückreicht bis zum zweiten Weltkrieg. Wir erfahren im Verlauf der Handlung mehr über Künstler des 17. Jahrhunderts, Exil-Russen, die Machenschaften der Kunstwelt, Protegés und Strippenzieher. Ein dunkles und gut gehütetes Geheimnis einer der mächtigsten Familien in diesem Bereich spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. All dies entwickelt sich aus dem Kauf des Gemäldes durch Annie, die eigentlich rein gar nichts mit der Kunstwelt und den Reichen zu tun hat, aber jetzt immer tiefer in deren Machenschaften hineingezogen wird. Wir begleiten Annie durch Ihren Alltag und erleben hautnah mit, was Sie erlebt und fühlt in Bezug auf Ihre Mutter, Jessie, der als Unterstützer in Ihr Leben tritt, Ihrem Ex und Ihr Leben im Allgemeinen. Hanna Rothschild lässt nicht nur die menschlichen Protagonisten zu Wort kommen, sondern auch das Bild kommt immer wieder zu Wort und erzählt Dinge aus seiner Sichtweise. Für mich ein absolut faszinierender Ansatz, der mich mehr als begeistert hat. Ein Beispiel:„Ich heiße und verkörpere Die Launenhaftigkeit der Liebe. Ich wurde gemalt, um l’amour zu feiern, die wilden Kaskaden der Liebe, die ausgelassene, ungezähmte, verheerende und umgestaltende Leidenschaft, die unweigerlich der elenden, erdrückenden und maßlosen Enttäuschung den Weg ebnet.“ Fazit: Hannah Rothschild erzählt die Geschichte in einem sehr ruhigen Tempo und mit Muße. Ich habe meine Lesegeschwindigkeit tatsächlich dem Fluss der Geschichte angepasst und es nicht eine Sekunde bereut. Einmal ist es der Komplexität auf Grund der vielen Charaktere geschuldet, aber auch der Tatsache, dass ich die Geschichte so viel besser genießen konnte. Man hechtet in einem Museum auch nicht im Dauerlauf durch die Ausstellungsräume ohne die Exponate zu betrachten. Ein leidenschaftlich erzähltes Buch über die Kunst, den dunklen Machenschaften in dieser Gesellschaft und der Liebe. Hannah Rothschild schreibt in Ihrem Debüt dermaßen eindringlich und faszinierend, dass sich das Lesen dieses wunderbaren Buches auf jeden Fall lohnt.     https://tjskleinebuecherwelt.blogspot.de/2017/01/rezension-hannah-rothschild-die.html?m  

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  • Ein Bild auf Reisen

    Die Launenhaftigkeit der Liebe
    YukBook

    YukBook

    27. December 2016 um 09:09

    Es war einmal ein Gemälde, das fühlen und erzählen konnte. So könnte dieser Roman von Hannah Rothschild beginnen. Das gleichnamige Bild von Antoine Watteau ist nämlich der eigentliche Held des Romans und erzählt in einigen Kapiteln sogar aus der Ich-Perspektive! Dies ist nur eine von vielen originellen Ideen, die dem Roman etwas Zauberhaftes verleihen. Als die Protagonistin Annie McDee das besagte Gemälde in einem Trödelladen kauft, um es zu verschenken, ahnt sie noch nicht, welche Turbulenzen sie damit auslöst. Sie will in London einen Neuanfang wagen, arbeitet als Köchin für die Kunsthändlerfamilie Winkleman und sucht Anschluss in der anonymen Großstadt. Als sie die Chance bekommt, ein künstlerisches Festmahl zu kreieren, entdeckt sie ihre wahre Berufung. Währenddessen interessieren sich immer mehr steinreiche und einflussreiche Personen für das Gemälde von Watteau. Bei den vielen Figuren, die nacheinander die Bühne betreten, muss man schon sehr aufmerksam lesen, um nicht durcheinander zu kommen. Darin liegt aber auch der Reiz dieses Romans, denn für jeden einzelnen hat das Gemälde eine andere Funktion zu erfüllen. Der Museumsführer Jesse nutzt das Bild, um Annie, in die er sich verliebt hat, näher zu kommen und gemeinsam mit ihr mehr über die Herkunft zu erfahren. Annie hofft, dass das Bild mehr wert ist als sie anfangs vermutet hat, um ihr Selbstwertgefühl zu steigern. Annies Arbeitgeberin und Kunsthändlerin Rebekka findet indessen heraus, dass das Bild mit ihrer Familiengeschichte eng verwoben ist, und schreckt auch vor kriminellen Taten nicht zurück, um ihren Ruf zu retten. Stellenweise liest sich der Roman wie spannender Geschichts- und Kunstunterricht. Wir erfahren Hintergründe über den Maler und Rokoko-Begründer Antoine Watteau, die Entstehungsgeschichte seines Meisterwerks und seine Reise durch die Hände von zahlreichen Herrschern. Eine Restauratorin erläutert, wie man durch Pigmentproben die Herkunft eines Bildes bestimmen kann. Hannah Rothschild, die dem Aufsichtsrat der Londoner National Gallery vorsteht, beweist nicht nur Fachkompetenz, sondern auch Humor, wenn sie das Bild in affektierter Sprache und spöttischem Ton zu Wort kommen lässt. Obwohl sich die Autorin an viele verschiedene Themen und Genres wagt, ist ihr eine brilliant ausbalancierte Mischung gelungen, die beide Seiten der Kunst durchleuchtet: das Schöne und Betörende am Beispiel der Malerei, der Koch- und Filmkunst einerseits und die Macht- und Besitzgier in der elitären selbstinszenierten Kunstwelt andererseits. Eines steht fest: Wenn ich das nächste Mal eine Kunstausstellung besuche, werde ich die Werke sicher mit anderen Augen betrachten als bisher.

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  • Egal ob Kunstkenner oder nicht: dieses Buch macht einen sprachlos!

    Die Launenhaftigkeit der Liebe
    myriliest

    myriliest

    19. November 2016 um 12:04

    Klappentext "Darf man für ein Gemälde töten? Annie McDee ist nach London gezogen, um nach der Trennung von ihrem langjährigen Freund einen Neuanfang zu wagen. Eines Tages kauft die junge Köchin in einem Trödelladen ein verstaubtes kleines Gemälde, nicht ahnend, dass dieses Bild nur wenige Monate später die internationale Kunstwelt in helle Aufregung versetzen wird. Schwerreiche russische Oligarchen, Staatspräsidenten, die Gattin eines Ölscheichs und ein Gangster-Rapper werden vor dem altehrwürdigen Auktionshaus Monachorum & Sons Schlange stehen, um den »Verkauf des Jahrhunderts« für sich zu entscheiden. Doch auch Annies Leben wird durch ihren Zufallsfund auf den Kopf gestellt. Denn unversehens gerät sie ins Zentrum der dunklen Machenschaften skrupelloser Kunsthändler, die zu allem bereit sind, damit ein gut gehütetes Familiengeheimnis nicht ans Tageslicht kommt ..." Bewertung "Die Launenhaftigkeit der Liebe" ist Hannah Rothschilds Debütroman und ist in rund zehn Ländern  erschienen. Dabei hat es in der englischsprachigen Welt Leser wie Kritiker begeistert. Das Buch hat meine Aufmerksamkeit durch das wunderschöne Cover erregt. Auch ohne den Schutzumschlag bezaubert das Buch: Es ist nämlich mit einem schimmernden Goldton überzogen. Ich komme überhaupt nicht mehr aus dem Schwärmen heraus, so schön und ansprechend finde ich dieses Cover. Daher war ich natürlich umso gespannter, ob mir der Inhalt genauso zusagen würde wie die äußere Gestaltung. Zum Inhalt: Annie, die gerade von ihrem langjährigen Freund verlassen wurde, wagt in London einen Neuanfang. Dazu gehört auch ein neuer Job: Ihre Stelle als Köchin bei einer einflussreichen Kunsthändlerfamilie bietet wenig Aufregung bis auf das ein oder andere opulente Abendessen. Doch eines Tages kauft sie in einem Trödelladen ein staubiges kleines Gemälde. Mithilfe eines jungen und sympathischen Museumsführers kommt sie schon bald der spannenden Vergangenheit ihres Zufallfunds auf die Schliche: Das Bild trägt den Titel Die Launanhaftigkeit der Liebe und stammt von dem Rokoko-Maler Jean-Antoine Watteau. Es ging im Laufe der Jahrhunderte durch die Hände von Königen und Päpsten, verschwand in den 1940er Jahren aus dem Wohnzimmer einer jüdischen Familie in Berlin und weckt nun im gegenwärtigen London gefährliche Begehrlichkeiten ... Skrupellos setzten einige alles daran, das Bild in ihren Besitz zu bekommen. Ob die ihm zugeschriebene Macht, bei seinen Betrachtern Liebe zu erwecken, sich auch für Annie bewahrheiten wird? Obwohl Hannah Rothschilds Erzählweise einen Zugang zu den Gedanken aller Protagonisten bietet, sehe ich doch Annie als Hauptprotagonistin des Buches. Sie war es, die den Stein ins Rollen gebracht hat, indem sie das Gemälde in London gekauft hat. Mein persönliches Highlight war, dass auch das Gemälde des Öfteren zu Wort gekommen ist und mit seiner herrlichen sarkastischen Art mich mehrfach zum Lachen gebracht hat. Der Schreibstil der Autorin hat die Geschichte zu etwas ganz Zauberhaftem gemacht. Sie schreibt mit viel Liebe zum Detail. Auch lässt sich die Geschichte gut und flüssig lesen. Sie erzählt gerade so viel wie nötig, damit der Spannungsbogen sich immer auf einem hohen Niveau befindet. Allerdings hat sich Hannah Rothschild ab und an in kleinen Details und Nebensächlichkeiten verloren, was ich schade fand. Inhaltlich ist das Buch sehr komplex, auch aufgrund der Fülle an Charakteren. Den Überblick nicht zu verlieren, fiel mir anfangs schwer. Bis die Geschichte richtig beginnt, geht einige Zeit ins Land. So kam mir der Anfang leider sehr langatmig vor. Die einzelnen Figuren sind liebevoll bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Zunächst können die Beschreibungen der Protagonisten sehr langatmig und zäh sein. Sind die Figuren dann aber alle eingeführt worden, kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Es gibt so viele Handlungsstränge, die eine Rolle in diesem Buch spielen. Dass die Wege der Charaktere sich innerhalb der Kunstszene immer wieder kreuzen, fand ich großartig. Das Buch wimmelt nur so vor zufälligen Begegnungen und Überschneidungen. Was anfangs noch komplex war, wird mit jeder Seite faszinierender und man Gerät immer mehr ins Staunen. "Die Launenhaftigkeit der Liebe" ist weder ein gewöhnlicher Liebesroman, noch ein nervenzerreisender Thriller. Vielmehr handelt es sich um ein Gesamtkunstwerk. Und genau darum geht es in Hannah Rothschilds Debütroman auch: um Kunst und die Welt der Künstler und Kunstliebhaber, welche Macht Kunst innewohnt und in welche Höhen und Tiefen sie die Menschen treibt. "Die Launenhaftigkeit der Liebe" ist ein Roman, der einen verzaubert und mit einem Stauen zurücklässt. Egal ob Kunstkenner oder nicht: dieses Buch macht einen sprachlos!

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  • Die Launenhaftigkeit der Liebe

    Die Launenhaftigkeit der Liebe
    Bjjordison

    Bjjordison

    19. November 2016 um 07:46

    Mir hat die Geschichte um Annie sehr gut gefallen, denn die Autorin hat hier einen wirklich spannenden Kunstkrimi geschrieben. Vorab ich kenne mich Kunst nicht wirklich aus, finde aber Bücher mit dieser Thematik eigentlich meist recht spannend. Es wird hier die Geschichte von Annie erzählt, die kein unbedingt gutes Leben hat. Sie wurde vom Freund verlassen, muss viel arbeiten, damit sie überhaupt ihr Leben in London so halbwegs finanzieren kann, aber als sie dann das Bild durch Zufall in einem Laden entdeckt, wird das ganze sehr interessant… Der Einstieg in die Geschichte war nicht leicht, aber je weiter ich in der Handlung war, desto besser hat es mir gefallen. Zu Beginn habe ich mir schwer getan, weil zuerst sehr viel über die Menschen auf der Auktion erzählt wird und so sehr oft Namen gewechselt wurden, aber das legt sich recht schnell wieder. Dann wurde ich aber so von der Handlung von Annie gefesselt, dass ich das Buch nicht mehr weglegen wollte. Für mich hat die Autorin hier einen wunderbaren Mischung aus Krimi, Familiengeheimnis und vielleicht etwas Liebe geschaffen. Sehr gelungen. Annie hat mir stellenweise richtig leidgetan, weil sie wirklich kein Glück hatte in ihrem Leben, aber sie war mir sehr sympathisch und ich fand sie hat einen starken Charakter, weil ja auch die Sache mit der Mutter sehr anstrengend ist. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, denn obwohl ich mich in der Kunstszene nicht auskenne, wurde alles wunderbar erklärt und so hatte ich keine Probleme damit. Außerdem hat die Autorin manche Kapitel aus der Sicht des Gemäldes geschrieben, was ich einen sehr tollen Einfall finde, da es für mich mal was Neues ist und ich es sehr witzig fand. Das Cover ist sehr schön mit der Prägung und in diesem Goldton. Fazit: 5 von 5 Sterne. Kann ich nur weiterempfehlen, für Kunstfans sowieso und für alle die es noch werden wollen, ebenso.

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  • Trotz holprigem Start ein Geheimtipp von mir

    Die Launenhaftigkeit der Liebe
    Benni_Cullen

    Benni_Cullen

    28. October 2016 um 23:18

    Das Buch wurde mir vom DVA-Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt - an dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich dafür bedanken."Die Launenhaftigkeit der Liebe" faszinierte mich und zwar aufgrund mehrerer Aspekte: Zum einen fand ich das Cover so wunderschön, simpel und beeindruckend, dass ich sofort alles stehen und liegen gelassen habe und unbedingt wissen wollte, um was es geht. Zum anderen fand ich den Titel so faszinierend: "Die Launenhaftigkeit der Liebe". Das hätte alles sein können. Eine dramatische Liebesgeschichte, eine moderne On-Off-Beziehung oder eben auch die pure Verzweiflung nach einer harten Trennung. Was dann kam überraschte mich allerdings wirklich: Der Titel teilt seinen Namen nämlich mit dem fiktiven Kunstwerk, um welches es in der Geschichte geht.Mit Annie kann man eigentlich nur Mitleid haben: Vom Mann sitzen gelassen, weil er eine neue Freundin hat und mit der er auch noch ein Kind bekommt, sucht sie verzweifelt nach einem Leben, welches sie sich nie gewünscht hat. Dabei hangelt sie sich von Mann zu Mann, lässt sich auf jemanden ein, nur um am Ende nur noch einmal verletzt zu werden. Ja, nicht nur das Bild heißt die Launenhaftigkeit der Liebe, auch Annies Leben ließe sich so beschreiben. Doch die junge Engländerin findet eines Tages ein Bild in einem Second Hand-Shop, dass ihr komplettes Leben verändern wird. Denn das Gemälde ist wohl weit über 250 Millionen Euro wert. Nur weiß das Annie (noch) nicht.Ich bin wirklich kein Kunst-Freak. Ich hatte lediglich sechs Jahre Kunstunterricht und entschied mich dann sehr eindeutig für Musik. Trotzdem interessierte mich die Geschichte sofort, denn wer kennt es nicht: In einem Museum fühle ich mich immer als wäre ich in einer Parallel-Gesellschaft und alle wären total schick und ganz oben angekommen und ich dazwischen als Bauerntrampel. Das eine solche Society viele Geheimnisse und Intrigen hat, ist dann ja klar. Und genau diese Seite der Kunstszene interessierte mich. Die Autorin schaffte es tatsächlich eine komplexe Handlung mit vielen verschiedenen Charakteren mit scheinbar zusammenhanglosen Geschichten zu erzählen, die aber dann natürlich doch immer wieder aufeinander stoßen. Dabei sind die Charaktere so genau und komplex beschrieben, dass man komplett in ihre Welt abtauchen kann. Damit ist der Schreibstil wirklich grandios, auch wenn mir anfangs die Ausführungen doch etwas zu sehr ins Detail gingen.Der Roman ist bestimmt keine Story, die man mal eben so nebenbei lesen kann, vielmehr fordert sie den Leser zum Nachdenken auf und erwartet von ihm, dass man sich durch seine Imagination Bilder, Beziehungen und geschichtliche Aspekte vorstellt und reflektiert. Ich habe einerseits so viel gelernt über die Kunstgeschichte, aber auch um die Betrachtungsweise von Bildern, ohne dass ich es wirklich bemerkt hätte. Natürlich sind die Ausführungen ab und an wirklich komplex, was am Anfang teilweise anstrengend ist, aber es lohnt sich dran zu bleiben, denn am Ende möchte man gar nicht mehr los lassen.Mein Fazit:Wie man vielleicht bemerkt: Ich bin wirklich begeistert von der Geschichte, den Charakteren und dem Schreibstil der Autorin. Das liegt besonders an der komplexen Geschichte, die aber wirklich Sinn macht und die bis ins letzte durchdacht wurde. Es ist vielleicht nicht der emotionalste Schreibstil, trotzdem schafft es die Autorin, dass man bei den Charakteren hängen bleibt und sie total ins Herz schließt.Natürlich muss man irgendwie Interesse an so einer Art Geschichte rund um die Kunst haben. Doch warum nicht auch mal mutig sein und etwas ausprobieren, mit dem man eigentlich so gar nichts am Hut hat? Ich bin, wie gesagt, auch kein Kunstfreak, aber ich stehe auf Intrigen, Machtspiele und mutmachende Geschichten. Wer das auch tut, sollte dem Roman eine Chance geben - auch wenn er nichts mit der Kunst zu tun hat. Es lohnt sich, versprochen. Dafür gibt es 4 von 5 Punkte von mir und eine dringende Empfehlung, Mut zu zeigen und sich darauf einzulassen.

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  • Launig und kurzweilig

    Die Launenhaftigkeit der Liebe
    Vivibuecherwurm

    Vivibuecherwurm

    27. October 2016 um 11:15

    Ich habe dieses Buch imRahmen der Lovelybox September zur Verfügung gestellt bekommen. Diese Tatsache war mein Glück, da ich dieses Buch aufgrund des Langweiligen Covers einfach übersehen hätte, was wirklich schade gewesen wäre, da mir das Buch sehr gut gefallen hat.Die Story lebt von ihren Zufällen und skurrilen Verwicklungen, was ich sehr Kurzweilig und gut zu lesen fand. Mir hat der Schreibstil und die Sichtwechsel sehr gut gefallen und auch das Ende und ich überraschend und launig.Alles in allem gebe ich vier Sterne, da ich einen Stern für die Covergestaltung abziehen muss.

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  • Die Launenhaftigkeit der Kunst

    Die Launenhaftigkeit der Liebe
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    24. October 2016 um 09:24

    Die Launenhaftigkeit der Liebe. Nicht nur der Titel des Buches, sondern auch der Titel des Gemäldes, das im Fokus dieser Geschichte steht. Dieser Roman ist keinesfalls eine kitschige 08/15-Liebesgeschichte, sondern vielmehr ein Gesamtkunstwerk. Und genau darum geht es in dieser Geschichte auch. Um Kunst und die Welt der Künstler und Kunstliebhabe, um Kunsthändler und Kunstdiebe und um ein ganz besonderes Gemälde. Obwohl Hannah Rothschilds Erzählweise uns Zugang zu den Gedanken aller Figuren verschafft und obwohl Die Launenhaftigkeit der Liebe eine Menge Figuren zu bietet hat, sehe ich doch Annie McDee als Protagonistin an. War sie es doch, die den Stein erst ins Rollen gebracht hat, in dem sie nach London gezogen ist und das Gemälde erworben hat. Ein Gemälde, mit dessen spektaulärem Verkauf der Roman beginnt, um dann einen Sprung in die Vergangenheit zu machen. Ein Gemälde, das selbst als Ich-Erzähler zu Wort kommt und mich mit seiner herrlich sarkastischen Art ein ums andere Mal zum Lachen gebracht hat. "Ich wusste, dass ich gerettet werden würde, aber nicht, dass es fünfzig Jahre dauern sollte. Es hätte Suchmannschaften geben müssen, Bataillone und Legionen. Warum? Weil ich unbezahlbar bin [...]."         (Seite 31) Die Launenhaftigkeit der Liebe ist weder eine kitschige Lovestory noch ein nervenzerreißender Thriller oder ein reines Familiendrama, obwohl es hier und da Elemente von all dem ausweist. Inhaltlich ist der Roman viel zu komplex, um ihn zusammenzufassen. Was ich sagen kann, ist, dass die Kunst und alles, was man mit ihr verbindet, im Vordergrund steht. Was den Roman so zauberhaft macht ist aber nicht nur die Komplexität des Plots und der Figuren, sondern auch Hannah Rothschilds Schreibstil. Sie schreibt mit einer Ruhe und Gelassenheit, die den Leser bisweilen mehr Nerven kostet als ein actiongeladener Thriller. Sie zwingt uns zur Ruhe, zwingt uns, sich ihrem Tempo anzupassen, durchzuatmen, innezuhalten. Es fehlt mir schwer, die passenden Worte zu finden, weil ich fürchte, dem Roman nicht gerecht werden zu können. Er hat mich auf eine Art und Weise berührt, die ich nicht in Worte fassen kann. Nach der letzten Seite verspürte ich seit langem wieder das Gefühl des Bedauerns, ein Buch zuende gelesen zu haben. Aber im Grunde macht das nichts, denn ich bin sicher, dass ich beim zweiten Mal lesen wieder etwas Neues entdecken, mich in eine neue Facette verlieben werden. Denn so ist die Kunst eben. (c) Books and Biscuit

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