Hannah Tinti Die linke Hand

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Inhaltsangabe zu „Die linke Hand“ von Hannah Tinti

Ein spannender historischer Abenteurroman voller unglaublicher Geschichten und dunkler Geheimnisse New England im 19. Jahrhundert: Der Waisenjunge Ren ist als Säugling im Heim der Franziskanermönche abgegeben worden, und schon damals fehlte ihm die linke Hand. So gern möchte er wissen, was mit ihm passiert ist, woher er kommt, wer seine Eltern sind. Als plötzlich ein junger Mann auftaucht, der behauptet, sein Bruder zu sein, ist er überglücklich. Doch der Fremde entführt ihn in eine abenteuerliche Welt von Gaunern, Trickdieben und Grabräubern, und Ren muss einige Bewährungsproben überstehen, bis er die Wahrheit über sich und seine Vergangenheit herausfindet …

Ganz ok, mir war es einfach zu abenteuermäßig und mystisch. Hatte einen historischen Roman erwartet...

— Nachtfalter89
Nachtfalter89

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  • Die linke Hand von Hannah Tinti

    Die linke Hand
    Nachtfalter89

    Nachtfalter89

    06. January 2015 um 09:15

    Alles in Allem kein schlechtes Buch. Ich würde es allerdings nicht als historischen Roman betiteln. Zuweilen war es mir zu unglaubwürdig und ähnelte einem mystischen Abenteuerroman, welches nicht zu meinem Lieblingsgenren zählt. Der Schreibstil hat mir gefallen und spannend war es trotzdem.

  • Rezension zu "Die linke Hand" von Hannah Tinti

    Die linke Hand
    mehrsonntag

    mehrsonntag

    18. December 2009 um 13:04

    Atemberaubend schildert Hannah Tinti in ihrem preisgekrönten doch hierzulande der Aufmerksamkeit Vieler sicher entgangenen und völlig unterbewerteten Romandebüt die Geschichte des Waisenjungen Ren, der, da ihm seine linke Hand fehlt, gehandicapt ist, dieses aber in Zeiten der Not (und die ist allgegenwärtig im Leben des Romanhelden) durchaus auch einmal zu seinen Gunsten nutzen kann. So lang er sich erinnern kann lebt Ren in Saint Anthony, einem Heim für Kinder. Außer Gehorsam, zwanghaft auferlegtem Gottvertrauen und Gebet hat er nichts, nichts außer den verschlissenen durchscheinenden Kleidern an seinem Leib. Doch eines Tages ändert sich alles: nicht einer seiner Leidensgenossen wird, als sich die Bande junger Kerle auf Geheiß von Bruder Joseph in Reih und Glied zur Bemusterung aufstellen muss, auserwählt, nein, diesmal ist alles anders.. Ein Mann namens Benjamin Nab erscheint im Heim und dieser Benjamin ist ein ausgekochtes Schlitzohr. Gegen eine ordentliche Abgabe an das Heim wählt Benjamin ihn aus. Ihn, Ren; seinen Bruder. Und der hat, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, ein ganz spezielles Hobby: Grabräuberei. Ren wird in diese doch sehr spezielle Geldbeschaffungs- und Überlebensmaschinerie eingebunden und bekommt dafür, sozusagen frisch wiederbelebt, einen Mörder zum Freund. Wie Ren dazu noch nicht nur seine Freunde aus Saint Anthony wiedersieht sondern auch ungeliebte Wahrheiten über seine Vergangenheit und sein Schicksal ans Tageslicht befördert werden, wird mitreißend in ans Herz gehenden Worten geschildert. Die Geschichte rührt an, packt und beschäftigt den Leser, der bis zum fulminanten Finale nur erahnen kann, wohin der Weg führt, den Hannah Tinti uns geebnet hat. Ein großartiges Werk, voll anrührender Szenen, liebenswerter Schurken und ein Plädoyer für die Freundschaft und den Zusammenhalt der Familie.

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  • Rezension zu "Die linke Hand" von Hannah Tinti

    Die linke Hand
    kosmo

    kosmo

    16. September 2009 um 13:07

    Ein wirklich gelungenes Buch, das ich einfach empfehlen muß. Benjamin Nab ist ein Trickdieb, der sich einen "Gehilfen macht", indem er einen Jungen aus dem Waisenhaus heraus holt. Er gibt vor sein Bruder zu sein. Von da an, ist es eine einzige packende und faszinose Geschichte. Eine Welt, in der keiner von uns lebt, wird hier betreten. Das Ende ist offen gesprochen sehr kitschig und sogar unpassend, schmälert aber die prickelnden Stunden, die einem dieses Buch ganz sicher bereitet, nicht. Ich werde mir mal mehr von Hannah Tinti ansehen.

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  • Rezension zu "Die linke Hand" von Hannah Tinti

    Die linke Hand
    Miss_Lizzie

    Miss_Lizzie

    09. September 2009 um 20:07

    Neuengland, Mitte des 19. Jahrhunderts: Wie viele andere Jungen lebt Ren im kirchlichen Waisenhaus St. Anthony's, seit er als Säugling anonym abgegeben wurde. Schon damals fehlte ihm die linke Hand und niemand weiß, wo er herkommt und wo er seine Hand verloren hat. Als Ren zwölf Jahre alt ist, nimmt ihn ein Mann mit sich, der sich zunächst als sein älterer Bruder ausgibt. . Schon bald erfährt Ren, dass Benjamin nicht wirklich sein Bruder ist. Stattdessen ist er ein gerissener Trickdieb, der einen Jungen als Gehilfen suchte. Auf ihren Streifzügen werden die beiden von Benjamins Komplizen Tom begleitet, einem ehemaligen Lehrer, der inzwischen sehr heruntergekommen ist. Eine ihrer lukrativsten Aufgaben ist Leichenräuberei. Sie stehlen nachts frisch beerdigte Leichen vom Friedhof und liefern sie für Forschungszwecke an Mediziner aus. Anfangs ist Ren verstört über diese Tätigkleiten, ganz allmählich findet er aber auch Gefallen am Vagabundenleben. Er schließt neue Freundschaften, darunter mit einem Auftragsmörder und einem Zwerg und gewöhnt sich an die Abenteuer. Aber langsam ahnt er, dass Benjamin wohl einiges über sein Vergangenheit weiß und ihn nicht zufällig ausgewählt hat ... . Ein bisschen Charles Dickens und ein bisschen Robert Louis Stevenson erkennt man unschwer in diesem Debütroman, der neben einer spannenden Handlung vor allem ein düsteres Portät des 19. Jahrhunderts zu bieten hat. Hannah Tinti gelingt eine wunderbar unbeschönigende Darstellung des 19. Jahrhunderts, wie es sich unter den armen Leuten abgespielt haben mag. Der Roman kominiert Elemente der Gothic Novel mit Historik und Krimi. Zum einen dreht sich die Handlung unterschwellig immer die Frage um Rens Herkunft, zum anderen erlebt Ren spannende Abenteuer als Trickdieb und Leichenräuber. . Benjamin Nab ist ein undurchschaubarer Charakter, der dem Leser Rätsel aufgibt, auch Toms Vergangenheit ist interessant und schön skurril sind der hünenhafte Dolly und der barsche Zwerg. Im Verhältnis zu den restlichen Figuren ist gerade Hauptperson Ren etwas blass geraten in der Schilderung und verhält sich teilweise zu abgeklärt für sein Alter, aber das fällt kaum ins Gewicht. . Ein spannender Abenteuerroman über einen Waisenjungen aus dem 19. Jahrhundert, der vor allem durch eine düstere Atmosphäre und ungeschönigte Schilderungen überzeugt.

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