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KEIN & ABER Verlag

vor 4 Monaten

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Als Samuel Hawley mit seiner Tochter Loo nach Olympus zieht, soll das kleine Küstenstädtchen ihr Zuhause werden. Doch auch nachdem das ständige Umherziehen ein Ende hat, finden die beiden nur schwer Anschluss. Die Geheimnisse um Hawleys Vergangenheit machen die Einwohner von Olympus misstrauisch. Wieder sind Vater und Tochter sich gegenseitig die einzigen Freunde. Als Loo ihrer Großmutter begegnet, erfährt sie, dass hinter dem Unfalltod ihrer Mutter mehr steckt, als sie bisher glaubte. Loo wird eigenständiger, verliebt sich zum ersten Mal und sucht selbst nach Antworten. Hawleys Narben zeugen von seiner geheimnisvollen Geschichte, lange bevor es Loo gab. Und so sehr er auch versucht, seine Tochter zu schützen: Sein früheres Leben als Krimineller holt die beiden wieder ein.

»Welch verführerischer Roman, welch lebendige Sprache, die tief in die Seelen zu schauen vermag, welch umwerfende Symphonie!«
The New York Times Book Review

»Die zwölf Leben des Samuel Hawley« von Hannah Tinti erscheint am 5. September 2017. Vorab verlosen wir 10 Bücher für eine gemeinsame Leserunde. Bewerbt Euch bis zum 16. August 2017 und mit etwas Glück haltet Ihr den Roman noch vor dem offiziellen Erscheinen in den Händen!

Autor: Hannah Tinti
Buch: Die zwölf Leben des Samuel Hawley

raveneye

vor 4 Monaten

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Das Buch klingt richtig gut. Gerne würde ich Samuel und Loo auf Ihrem Weg begleiten und erfahren ob sie nicht doch noch Anschluss finden und das Misstrauen und die Vergangenheit überwinden können.

schnaeppchenjaegerin

vor 4 Monaten

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Das Buch hört sich nach einer sehr interessanten Geschichte an. Gerne wäre ich bei der Vorab-Leserunde dabei!

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krimielse

vor 3 Monaten

S. 347-434
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Hawleys Vergangenheit holt ihn ein, zuerst in Form seines Kumpels Jove, dann in Form von Lilys Tod, mit dem ihm Loo konfrontiert.

Ich bin über die Loyalität von Jove gegenüber Hawley erstaunt, er hatte versucht, ihn nach der missglückten Aktion in Alaska vor dem Auftraggeber King zu schützen. Aber die beiden Figuren Hawley und Jove sind bei genauerem Hinsehen so angelegt, dass sie enge und feste Bindungen eingehen. Jove offenbar zu Hawley und zu seinem Traum vom Boot, Hawley zu Lily und später zu Loo. Ich frage mich dennoch, was ihn wirklich treibt...

Lily ist für mich zu Loos Taufe einfach ehrlich, eine junge Frau, die nie ein Kind wollte und sich aber dennoch der Tatsache zu stellen versucht, dass es nun mal da ist und sie es nicht mehr los wird. Hawley hatte es sich da leichter gemacht. Auch ihn trieb der Unmut wegen des Kindes, aber bequemerweise hat er sich der Verantwortung entzogen - Lily war ja da. Als er mit dem schreienden Baby konfrontiert ist war ich mir nicht sicher, was passiert. Er handelt jedoch im Rahmen seiner Möglichkeiten in meinen Augen positiv, auch wenn das auf uns als völlig normale Menschen abschreckend wirkt, dass er dem Baby Alkohol gibt. Er hätte auch gewalttätig werden können, das Kind einfach ignorieren können, tut es aber nicht, sondern findet sich irgendwie in die Situation hinein und kümmert sich. Ich glaube, dass düs der erste Moment ist, in dem er das Baby wirklich als Mensch wahrnimmt und Liebe empfindet.

Die Situation am See mit Lilys war sehr gut beschrieben. Angefangen von Hawleys Glück, das sich wandelt und bis zu seinem Kampf, das Richtige zu tun, um seine Familie zu retten. Ich denke, dass er zwar vordergründig Lily retten wollte, genau wie es bei seiner Entscheidungsfindung beschrieben ist, aber er zeigt dennoch ein Verantwortungsgefühl für Loo. Denn mit dem Sprint über den Bootssteg gefährdet er sein Leben wirklich.
Lily handelt, wie man es von einer Mutter erwartet. Sie versucht, ihr Kind zu retten, ohne Rücksicht auf sich selbst.

Mich hat ehrlich gesagt überrascht, dass Hawley seine Tochter zunächst bei Mabel abgestellt hat, und vor allem, dass es so lange war.
Loo steht dennoch irgendwie zu ihrem Vater, ich weiß aber nicht, ob es nur daran liegt, dass sie keine Erinnerung an ihre Zeit bei Mabel hat?

krimielse

vor 3 Monaten

S. 347-434
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Buchliese schreibt:
Als regelrecht wohltuend habe ich Jove empfunden. Freundlich, lustig. Er hat eine ganz andere Stimmung ins Haus gebracht. Das beschreibt Loo dann ja auch noch mal bei Joves Auszug. Schade, er hätte gern länger bleiben können.

Ich sehe Jove eher als den, der Hawley wieder in sein altes Leben zurück bringen möchte, sei es auch nur deswegen, um genug Geld für den Ruhestand zu haben...

krimielse

vor 3 Monaten

S. 435-501
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Loo rettet Hawley vor einem Selbstmord, und das nachdem er auf seine Weise versuchte hatte, ihr Leben zu schützen vor seiner Vergangenheit. Es ist nachvollziehbar, dass Mabel keinerlei Verständnis für seine Situation aufbringt, und es ist auch nachvollziehbar (und irgendwie rührend) dass Hawley alles für sein kleines Mädchen versucht zu tun. Er verstrickt sich dabei wieder in Gewalttaten, auch wenn es zum Ziel hat, seine Vergangenheit endgültig aus Loos Leben zu verbannen.
Sinnbild dafür, dass er es geschafft hat, ist die elfte Kzgel, mit der er sich selbst verletzt und deren Spuren er diesmal selbst versucht zu beseitigen, im wahrsten Sinne des Wortes wegzuschrubben.
Ob er akzeptiert hatte, dass Loo es bei Mabel gut haben würde als er sich umbringen wollte, sei dahingestellt. Auf jeden Fall bringt seine kleine Tochter seine Gedankenwelt mit ihrem nächtlichen Anruf gehörig durcheinander, und er nimmt sie zu sich.

krimielse

vor 3 Monaten

S. 435-501
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@Buchliese

Ich denke, dass weder Hawley noch Mabel mit normalen Maßstäben gemessen werden können.
Hawley ist ein Gauner, auch wenn man das immer wieder mal vergisst, und Mabel war mit genau einem solchen verheiratet und ist mit ihrem Tochter Lily vor einem Leben mit ihrem Mann geflohen. Dass Lily ausgerechnet mit hawley verheitüratet ist, der in Mabels Augen doch ihrem Exmann sehr ähnlich ist, muss sie einerseits sehr verbittern und andererseits sehr bestätigen in ihrem von Zorn bestimmten Verhalten. Sie versucht keine Annäherung, und deshalb ist Hawley aus seinem Handeln heraus gezwungen eben das zu tun, was er tut.

krimielse

vor 3 Monaten

S. 502-567
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Und wieder steht eine Flucht an, bei der es Loo schwer fällt zu gehen. Fünf Jahre in Olympus, und sie soll wieder zu Mabel Ridge, während Hawley sich um ein paar Dinge kümmern muss. Aber Loo - mittlerweile mit eingenem Kopf und eigenen Geheimnissen, macht ihm einen Strich durch die Rechnung und rettet ihn vor der Erschießung durch seinen alten Widersacher Ed King.
King war immer das große drohende Damoklesschwert über Hawleys Leben, ihm hatte er schon mehrfach versucht zu entkommen, hat ihn gelinkt und verpfiffen, und letztlich trifft King ihn mit der zwölften Kugel. Ob das das Ende seiner zwölf Leben ist bleibt offen, aber es ist anzunehmen. Hawley merkt selbst, dass diese Kugel anders ist als alle anderen, er macht Frieden mit sich und der Welt.
Jove ist tot, Loo muss sich beweisen und tut dies auf grandiose Weise, indem sie King eben nicht erschießt und mit ihren Kenntnissen zu den Sternen das Boot, auf dem sich der Tote Jove und ihr angeschossener Vater befinden, in Richtung Küste zurück bringt.

Mir gefällt das offene (oder eigentlich nicht wirklich offene) Ende so wie es ist.
Hawley hört auf, gegen den Strom zu schwimmen, zumindest gedanklich, nachdem er wieder einmal vom Schatten seiner Vergangenheit eingeholt wurde. Ich denke mittlerweile, dass er in seiner Situation wenig andere Möglichkeiten hatte. So wie Ed King Hawley gefunden hat, hätte sicher irgendein anderer Gangster sein kleines Mädchen früher oder später aufgegabelt. Und in diesen Kreisen scheinen Familienmitglieder für die Sünden ihren Verwandten zu hängen, wie sich am Beispiel Lilys und Ed King zeigte.
Dass er zum Gangster wurde und sich seine Feinde komplett selbst gemacht hat, sei es durch Unachtsamkeit, Dummheit oder Pech oder einfach durch seine Gaunereien steht auf einem anderen Blatt.
Ich denke, seine Figur ist als der Bodensatz amerikanischer Gesellschaft gezeichnet, die ursprünglich wenig andere Wege hatte, um im Leben zurechtzukommen (Vater gestorben, Mutter straffe Alkoholikerin), und sich dann für ein normales Leben entschied. Aber das war nicht möglich, eben wegen der Vergangenheit und wegen Menschen, die er schützen musste. Ein Teufelskreis, wunderbar aufgezogen und genial erzählt.
Mir hat das Buch sehr gefallen, danke, dass ich es lesen konnte.

krimielse

vor 3 Monaten

S. 502-567
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@Nyansha

Ich denke, es geht weniger um den Lerneffekt für Hawley, sondern vielmehr um die Änderung seiner Verantwortung und seine Chancen, die er eben nicht wirklich hatte.
Er hat gelernt, so sehe ich das zumindest, wollte sich von Gaunereien nach Lilys Tod lossagen, hat für die Sicherheit seiner Tochter sorgen wollen, aber eben auf die einzig ihm bekannte Weise, und das ging letztlich schief. Er wird von alten Fehlern einfach eingeholt und überspült, chancenlos.

SLovesBooks

vor 2 Monaten

S. 7 - 96
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Der Einstieg ist der Autorin richtig gut gelungen. Ich bin sofort gut in die Geschichte gekommen und konnte mich mit den Charakteren vertraut machen. Mir gefällt der Schreibstil sprachlich wirklich gut.Es wird auch eine interessante Atmosphäre aufgebaut. Ich habe es bisher sehr gerne gelesen.

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