Hannah Woods So würde ich dich lieben

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Inhaltsangabe zu „So würde ich dich lieben“ von Hannah Woods

Die bewegende Geschichte einer unabhängigen jungen Frau, die in einer dramatischen Zeit für die Liebe und für das Leben kämpft New York 1917: Hensley ist eine begabte junge Frau, die sich ein modernes Leben wünscht. Doch der Krieg macht all ihre Träume zunichte, und sie muss ihrem Vater ins einsame New Mexico folgen. Unglücklich flüchtet sie sich in eine Brieffreundschaft mit einem amerikanischen Arzt an der französischen Front. Und obwohl Hensley und Charles ein Ozean trennt, sind sie einander der einzige Halt. Sie wissen, dass sie zusammengehören, doch alles steht gegen ihre Liebe …

Lesenswert

— Buchstabenschatz
Buchstabenschatz

Mir hat das Buch so weit gfallen.Ich mag die Zeit um 1917 sehr gerne mich intressirt wie die Menschen Lebeten.

— Buchgeige
Buchgeige

~ Eine tolle, schön zu lesende Geschichte, deren Handlung während des ersten Weltkriegs stattfindet ~

— JuliB
JuliB

Außergewöhnlich, berührend, authentisch - aber leider nicht so emotional wie erwartet.

— Svenjas_BookChallenges
Svenjas_BookChallenges

Berührende Liebesgeschichte während des 1. Weltkrieges

— petra_radtke
petra_radtke

Ein unglaubliches Buch. Spannende Geschichte, tolle Protagonisten sehr flüssiger Schreibstill👍💟

— xo_booklove33_xo
xo_booklove33_xo

Eine berührende Geschichte mit sympathischen Charakteren, die über sich hinauswachsen

— Zeilenleben
Zeilenleben

Schöne Liebesgeschichte die mich am Anfang einfach nicht gepackt hat.

— lenicool11
lenicool11

Ganz großes Kino!!!

— nicigirl85
nicigirl85

Frei von Kitsch - einfach nur wunderschön und ergreifend.

— gagamaus
gagamaus

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    So würde ich dich lieben
    Buchstabenschatz

    Buchstabenschatz

    23. January 2017 um 14:52

    zum Inhalt Die junge Hensley ist eine intelligente Frau die einiges in ihrem Leben vorhat. Doch der erste Weltkrieg macht ihr da einen Strich durch die Rechnung und sie reist mit Ihrem Vater von New York nach New Mexiko, da dort Arbeit in den Goldmienen wartet. Ihr einziger Halt ist eine aufflammende Brieffreundschaft mit einem amerikanischen Arzt der freiwillig in den Krieg zieht und an der französischen Front verweilt. So viele Seemeilen auch zwischen ihnen liegen, sie wissen das sie zusammen gehören - aber werden sie es auch jemals sein? meine Meinung das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Charles, dem Arzt an der Front und Hensley, der 17 jährigen einsamen Tochter eines Journalisten geschrieben. Sehr süß wie Hensley am Anfang noch Randbemerkungen auf die Briefe Ihres Vater schreibt - der ursprüngliche Brieffreund des Arztes. Es ist wirklich sehr gefühlvoll und mitreissend geschrieben und auch die blutigen Details an der Front bleiben nicht aus. Schicksalhafte Wendungen und nicht vorhersehbare Ereignisse lassen das Leseerlebnis nicht langweilg werden. Der Schreibstil ist einfach und angenehm. Die Hauptcharaktere sind gut ausgearbeitet und man steckt drin, fiebert und leidet mit... Das Cover ist farblich schön, lässt allerdings eher auf einen Kitschroman schliessen und das ist es einfach nicht. Eine schöne historische Liebegeschichte, gespickt mit wissenswerten, historischen Details und viel Charme. 4 ★★★★

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  • Rezension "So würde ich dich lieben" super Buch für Einsteiger

    So würde ich dich lieben
    xo_booklove33_xo

    xo_booklove33_xo

    12. September 2016 um 18:47

    Meinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich liebe den Schreibstill von Hannah Woods. Am Anfang war es etwas schwer in das Buch reinzukommen, dies hat sich dann aber so ab Seite 50 gelegt. Zuerst war ich etwas skeptisch ob mir das Buch gefallen könnte da ich nicht so gerne Historische Romane lese aber dieses Buch hat mich echt umgehauen. Für manche unter uns die sich noch nicht so an historische Romane rantrauen ist es ideal. Die Protagonisten in dem Buch waren mir von Anfang an sehr sympathisch und ich kam gut mit ihnen zurecht. Harold der Bruder von Hensley hat mich so aufgeregt genauso wie Lowell Teagan der Theaterlehrer. Sie waren mir einfach total unsympathisch.Sterne: Ich gebe dem Buch 4,5☆von 5☆

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  • So würde ich dich lieben

    So würde ich dich lieben
    Kleine8310

    Kleine8310

    02. August 2016 um 18:57

    "So würde ich dich lieben" ist ein Roman der Autorin Hannah Woods. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Hensley. Im Jahr 1917, in New York, ist sie eine recht toughe junge Frau, die sich ein moderneres Leben wünscht. Doch der Krieg macht ihre Träume und Wünsche zunichte, und sie ist gezwungen ihrem Vater nach New Mexico zu folgen. Ihr Vater beginnt recht bald eine Korrespondenz mit dem angehenden Arzt Charles. Hensley interessiert sich brennend für die Briefe und beginnt zuerst als Anmerkung in den Briefen ihres Vaters und später eigenständig eine Brieffreundschaft mit diesem besonderen Mann, der sich freiwillig gemeldet hat, um mit seinem Wissen an der Front zu helfen.    Die Briefe geben Hensley die Kraft die Einsamkeit in New Mexico auszuhalten und auch Charles, der an der Front dem Grauen ausgesetzt ist, zieht aus den Worten von Hensley Kraft. Doch als sich die beiden immer näher kommen scheint sich das Schicksal und alles was an ihm dranhängt gegen sie zu verschwören. Haben die beiden die Kraft und den Mut trotz aller Schwierigkeiten für ihre Liebe zu kämpfen? Der Einstieg in diesen Roman ist mir dank des eindringlichen und dennoch flüssigen Schreibstils von Hannah Woods sehr leicht gefallen. Sie hat ein Talent dafür die Emotionen der Charaktere so zu beschreiben, dass man als Leser/Leserin nicht nur mitfühlen kann, sondern diese auch glaubt. Das hat mir gut gefallen.  Die Charaktere sind authentisch und detailliert ausgearbeitet und ich fand die Buchidee ansich schon sehr spannend. Das Hauptaugenmerk liegt im Plot auf der Brieffreundschaft zwischen Hensley und Charles, aber man erfährt auch einiges weitere aus dem jeweiligen Leben des Charakters. Die Liebesgeschichte ist sehr zart beschrieben, was mir aber aufgrund der Umstände und Komplikationen passend und stimmig vorkam. Etwas schnelleres, rasanteres wäre hier, denke ich, eher unglaubwürdig gewesen.    Auch die Nebencharaktere hat die Autorin schön dargestellt und sie harmonieren toll mit den Protagonisten. Das Leben von Hensley hat einige Hochs und Tiefs, welche mein Mitgefühl geweckt haben, aber so richtig gebangt und gelitten habe ich vorallem mit Charles bei seinen Erlebnissen an der Front. Diese Passagen gingen mir schon extrem unter die Haut und sie haben mich auch nach Beendigung des Buches noch nicht ganz losgelassen!    Positiv:  * atmosphärischer, flüssiger Schreibstil * spannende Handlung * interessante und vielschichtige Charaktere Negativ:  - "So würde ich dich lieben" ist eine Liebesgeschichte, die unter die Haut geht und eine vielschichtige Handlung beinhaltet, die mich sehr gefesselt hat!

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  • Komm mit ins jahr 1917

    So würde ich dich lieben
    Buchgeige

    Buchgeige

    11. July 2016 um 12:37
  • So würde ich dich lieben

    So würde ich dich lieben
    JuliB

    JuliB

    02. July 2016 um 22:02

    1. Weltkrieg ~ Amerika/FrankreichDie junge Hensley Dench glaubt alles und vor allem sich selbst verloren, als sie mit ihrem Vater aus New York fort nach New Mexico ziehen muss. Einzig und allein der Briefaustausch mit Charles, einem amerikanischen Soldaten und Sanitäter an der französischen Front bringt ein wenig Licht in ihren trüben Alltag. Charles wünschte sich zunächst nur einen Brieffreund, der sich für Schach interessiert und kommt so über eine Organisation mit Hensleys Vater in Kontakt. Als sich plötzlich Hensleys Zeilen einschleichen, ist er zunächst überrascht und dann erfreut. Ihre Briefe sind auch für ihn die Hoffnung darauf, dass selbst nach großem Leid alles wieder gut werden kann ..."So würde ich dich lieben" von Hannah Woods ist sehr ansprechend geschrieben. Neben der Romantik und des Briefe tauschen kommt das Drama bestimmt nicht zu kurz. Die Protagonisten erleben jeder für sich ihr eigenes Schicksal und "kämpfen" um das eigene Überleben. Es ist sehr romantisch und definitiv in die Kategorie "historischer Unterhaltungsroman" einzuordnen. Keine schwere Kost, sondern eine (romantisch - dramatische) Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des ersten Weltkrieges. 4 von 5 Sternen

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  • Guter Einstieg für die "Historischen"

    So würde ich dich lieben
    LauraHei

    LauraHei

    23. June 2016 um 23:54

    Cover:  Das Cover ist komplett in einem Sepiafarbton gehalten. Im Vordergrund kann man eine junge Frau sehen, die an einem Seeufer sitzt. Diese soll wahrscheinlich die Hauptprotagonistin Hensley Dench darstellen. In der linken, oberen Ecke kann man außerdem den Teil eines Briefes sehen.Ich finde das Cover sehr schön und es passt auch sehr gut zu der Geschichte. Vor allem der "Brief" zeigt schon einmal, dass das Buch eine Art Briefroman ist. Meine Meinung:  Ich finde das Buch wirklich gut. Vor allem als "historischer Einstieg" ist es sehr gut geeignet, da es einfach und sehr verständlich geschrieben ist. Das Buch wird aus zwei Sichten geschrieben (Hensley und Charles).  Charles Sicht war, für mich, die Schwerste zu lesen. Auf Grund der Situation an der französischen Front. Aber dadurch, dass die Kapitel von Charles meist nicht so lang sind, kann man es recht gut lesen/"verkraften".  Ich hatte allerdings manchmal ein paar Probleme mit den Rückblicken. Diese wurde so geschrieben, dass man beim Lesen schwer erkennen konnte, ob es jetzt ein Rückblick ist oder nicht.Die Charaktere haben mir eigentlich auch alle sehr gut gefallen, nur war mir Hensley manchmal ein wenig zu naiv oder zu pessimistisch. Mit Charles konnte ich sehr gut mitfiebern und mitleiden. Mein Fazit:Mir hat das Buch wirklich sehr gefallen! Vor allem für Historikeinsteiger ist es sehr gut geeignet. Einzige Minuspunkte sind die Rückblicke und manchmal Hensley's Art. Daher gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen!

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  • Eine bewegende Geschichte über eine große Liebe in Kriegszeiten

    So würde ich dich lieben
    Svenjas_BookChallenges

    Svenjas_BookChallenges

    16. June 2016 um 18:58

    Der Einstieg in Hannah Woods' Geschichte fiel mir dann aber doch unerwartet schwer. Abwechselnd begleitet der Leser die junge Hensley und den Soldaten Charles und dieser Perspektivwechsel wirkte vor allem am Anfang des Romans ziemlich abrupt: Gerade hatte man sich in eine Figur hineingefunden, da schwenkte der Erzähler auch schon wieder zurück zu dem anderen. Nach einer Weile gewöhnt man sich aber daran und langsam aber sicher kam auch ich in die Geschichte rein. Besser gefallen haben mir im Großen und Ganzen Hensleys Passagen in New Mexico - ich fand es unheimlich spannend zu beobachten, wie sich so ein junges Mädchen in einer völlig neuen und ungewohnten Umgebung verändert und habe sie von Anfang an für ihre Stärke und ihren Mut bewundert. Mit den Kapiteln, in denen es um Charles geht, hatte ich ein paar Schwierigkeiten. Aber das liegt keinesfalls daran, dass die Geschichte uninteressant gewesen wäre. Vielmehr sind diese Passagen unheimlich bedrückend, schockierend und bestürzend. Hannah Woods findet klare Worte für die Zustände an der französischen Front und schildert schonungslos und ehrlich das unfassbare Elend der Männer und die Sinnlosigkeit des Krieges. Wie das gesamte Buch eigentlich auch sind diese Abschnitte sehr authentisch und manchmal hatte ich beim Lesen einen dicken Kloß im Hals. Es hat sich beinahe so angefühlt, als würde man Seite an Seite mit Charles Verwundete aus den Schützengräben ziehen. Zart besaitet darf man hier auf jeden Fall nicht sein!Der Gedanke, dass die Briefe von Hensley, die Charles ja eigentlich gar nicht kennt, sein Trost, sein Rettungsanker sind und ihm dabei helfen, durchzuhalten und trotz all des Leids an eine glücklichere Zukunft zu glauben, ist unheimlich berührend und spendet auch dem Leser Trost. Doch nicht nur Charles schöpft aus der Brieffreundschaft neue Kraft, sondern auch Hensley. Diese ist nämlich viel mehr als nur ein verwöhntes Mädchen und hat in New Mexico mit einigen Schicksalsschlägen zu kämpfen. Beide malen sich eine Art Idealbild aus und richten nach einer Weile ihr ganzes Leben darauf aus, den jeweils anderen irgendwann zu treffen und sich in die Arme zu fallen. Doch das scheint für beide in weiter Ferne zu liegen, denn während Charles sich schwer verwundet in einem Lazareth in Frankreich erholt, soll Hensley einen anderen heiraten und nach New York zurückkehren. Eine dramatische, ausweglose Situation für die Liebenden, die sich noch nie zu Gesicht bekommen haben.Auch die übrigen Handlungsstränge haben mir ziemlich gut gefallen. Neben der Situation von Hensleys Vater, der strikt gegen den Kriegseintritt der USA ist, aufgrund seiner Meinung seinen gut bezahlten Job als Chefredakteur einer New Yorker Zeitung verlor und so zusammen mit Hensley gezwungen ist, in New Mexico neu anzufangen, hat mich auch die Geschichte der Mexikanerin Teresa gepackt. Diese schlüpft in die Rolle ihres schwer kranken Zwillingsbruders, um den Lebensunterhalt zu verdienen und sich um ihn kümmern zu können. Sie ist ein überaus interessanter, rätselhafter Charakter, der die Handlung noch spannender und dramatischer macht. Und dann wäre da natürlich noch Lowe - ein Mann, auf den Hensley sich unvernünftigerweise eingelassen hat, bevor sie Charles kennenlernte. Hensley muss noch lange die Konsequenzen für ihren Fehler tragen, aber mehr wird nicht verraten!Die Handlung hat mich also komplett überzeugen und berühren können, mit der Umsetzung hatte ich aber bis zum Schluss meine Probleme. Da wären zum Einen die vielen, in den Fließtext eingebauten Rückblenden, die manchmal etwas plötzlich und abrupt eingebunden werden und so den Lesefluss stören. Zum Anderen habe ich auch den Schreibstil stellenweise als merkwürdig distanziert und zurückhaltend empfunden und so kamen die Emotionen, von denen es theoretisch jede Menge gab, leider nicht immer bei mir an. Es fiel mir außerdem zunehmend schwerer, mich in die Charaktere hineinzudenken, da sie stets umeinander herumzutänzeln scheinen und vor allem Hensley mir am Ende zu rational für ein 17-jähriges Mädchen handelt. Natürlich zwingen sie die Umstände (mehr verrate ich nicht) dazu, erwachsen zu werden und Verantwortung zu übernehmen, doch ich hatte trotzdem erwartet, dass sie leidenschaftlicher ist. Charles hingegen ist absolut leidenschaftlich und glaubt bedingungslos an diese ungewöhnliche Liebe, was mir wiederum sehr gefallen und imponiert hat.Mein Fazit:Hannah Woods hat einen wirklich eindrucksvollen Roman über eine große Liebe in Kriegszeiten geschrieben und beschreibt schonungslos und ehrlich, wie der Krieg die Menschen verändert - nicht nur an der Front, sondern auch in der Heimat. Der Gedanke hinter der Geschichte hat mir außerordentlich gut gefallen, allerdings kamen die Emotionen allzu oft nicht bei mir an. Woods' Schreibstil ist mir einen Ticken zu distanziert und befremdlich nüchtern und ihre Figuren waren mir stellenweise zu rational und zu wenig leidenschaftlich. Aber dennoch ein packender, bewegender Roman, den man so schnell nicht weglegen kann.

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  • Berührende Liebesgeschichte während des 1.Weltkrieges

    So würde ich dich lieben
    petra_radtke

    petra_radtke

    06. June 2016 um 22:36

    In diesem Roman geht es um die Liebe zu Zeiten des 1.Weltkrieges. Die 17jährige Hensley muss ihren Vater nach New Mexiko begleiten, da dieser im Jahr 1917 als Journalist bei der New York Times sich öffentlich gegen den Krieg ausgesprochen hat. Dadurch verlor er seinen Job und wird nun in New Mexiko als Aufseher einer Mine arbeiten. Hensley ist nicht glücklich über die Abreise in ein ihr unbekanntes Land. Da ihre Mutter verstorben ist, bleibt ihr keine Wahl. Bereits im ersten Kapitel begegnet dem Leser Charles. Er ist ein junger Mann, der sich freiwillig an die Front gemeldet hat, um hier mit seinem Wissen als angehender Arzt, bei den Sanitätern zu helfen. Hensleys Vater, ein begeisterter Schachspieler, hat mit Charles eine Korrespondenz begonnen, in der es nicht nur um das Schachspiel geht.Da Hensleys Herz von einem Lehrer, der an ihrer Schule die Theater AG leitet, gebrochen wurde, interessiert sie sich sehr für die Brieffreundschaft zu Charles. Sie beneidet ihn, weil er als junger Mann die Freihet besitzt, selbst über sein Leben zu entscheiden. So beginnt - erst heimlich als Anmerkungen in den Briefen ihres Vaters- eine immer tiefer werdende Brieffreundschaft zwischen Hensley und Charles, die ihr in Mexiko über die einsamen Tage hinweghilft und ihm, der die Grausamkeiten des Krieges am eigenen Leibe erfährt, hilft die Schlachten zu überleben. Beide fühlen sich dem anderen immer näher...Doch das Schicksal legt ihnen große Steine in den Weg ...Hensley muss in Mexiko einen schweren Schicksalsschlag erleben, der ihr Leben unerwartet in andere Bahnen lenkt und auch die falsche Liebe des Lehrers hat Spuren in ihrem Leben hinterlassen. Charles wird bei einem Fronteinsatz schwer verletzt....Für beide scheint es kein Happy End mehr zu geben. Die Handlung ist voller Spannung und man fiebert beim Lesen mit den Hauptgestalten mit. Ich konnte kaum das Buch aus der Hand legen, da ich den Weitergang der Geschichte wissen wollte. Der Roman zeigt, wie wichtig im Leben echte Freundschaft ist, denn Hensley und Charles haben bei allen Schicksalschlägen echte Freunde an ihrer Seite, die ihnen helfen mit den schwierigen Situationen fertig zu werden und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Besonders gut geschildert wird die Entwicklung Hensleys von der leichtgläubigen, verträumten Teenagerin zu einer jungen Frau, die selbstbewußt ihr Leben in die eigenen Hände nimmt. An ihrer Gestalt wird die schwere Rolle der Mädchen und Frauen in der damaligen Zeit dargestellt, die um ihre Gleichberechtigung kämpfen mussten und noch fast immer von den Eltern, Brüdern oder Ehemann abhängig waren.  Auch der tägliche Kampf von Charles ums Überleben in den Schützengräben und seine Sehnsucht nach der wahren Liebe ist sehr berührend. Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Die Charaktere und deren Schicksale haben mich sehr berührt. Die Schreibweise hat mich gefesselt und ich habe mit den Hauptgestalten gebangt und gehofft, dass alles ein gute Ende nimmt. Der Roman ist neben der wunderschönen Liebesgeschichte eine Mahnung die Grausamkeiten des 1.Weltkrieges nie zu vergessen und alles dafür zu tun, damit junge Menschen in Liebe leben können und nicht ihr Leben und ihre Gesundheit für einen sinnlosen Krieg opfern müssen. Für alle Leser, die Liebesromane mit historischem Hintergrund mögen.

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  • Liebe unter ungewöhnlichen Umständen

    So würde ich dich lieben
    Zeilenleben

    Zeilenleben

    03. June 2016 um 18:32

    Meine MeinungHensley lebt im Jahre 1917 mit ihrem Vater in New York. Sie führt dort das Leben einer jungen Dame, geht zur Schule und schneidert sich ihre Kleidung gerne selbst. Ihr Vater ist Journalist bei der New York Times und ein Gegner des ersten Weltkrieges. Als er seine Meinung zu dem Krieg veröffentlicht, verliert er seine Anstellung und findet eine neue Stelle als Minenaufseher in Mexico. Hensley, deren Mutter verstorben ist, hat keine andere Wahl als ihren Vater zu begleiten. Sie tritt diese Reise mit einem Herz voller Liebeskummer an, denn in New York hat sie sich von dem Leiter der Theater AG verführen lassen. Dieser hat ihr einige süße Worte und Lügen aufgetischt und Hensley ärgert sich in erster Linie über ihre eigene Naivität. Es stellt sich heraus, dass diese Begegnung nicht ohne Folgen geblieben ist, denn Hensley ist schwanger. Das Einzige, das ihr in ihrer verzweifelten Lage Halt bietet ist die Brieffreundschaft zu Charles. Charles ist ein angehender Arzt, aus reichen Hause, der an der Front des Krieges seinen Dienst tut. Zwischen ihn und Hensley entwickelt sich eine sehr berührende Korrespondenz, die beiden in ihrer jeweiligen schwierigen Lage ein Licht in der Dunkelheit bietet.Nach einem etwas zähen Einstieg, entwickelte sich das Buch ab dem Umzug nach Mexico zu einem gefühlvollen, berührenden und auch spannenden Leseerlebnis. Hensley wird in ihrem jungen Alter mit vielen Schicksalsschlägen konfrontiert und durchläuft während der Geschichte eine merkliche Entwicklung. Aus dem jungen naiven Mädchen wird mit der Zeit eine selbstsichere junge Frau, die genau weiß was sie will und was nicht. Ich konnte mich sehr gut mit Hensley identifizieren und ihr Werdegang erschien mir glaubhaft und nachvollziehbar. Sie wächst mit den Geschehnissen in ihrem Leben und somit ist ihr Wandel in sich stimmig, zu dem sie ihrer Grundpersönlichkeit auch immer treu bleibt.Obwohl Hensley ihre Heimat New York vermisst, wird auch schnell deutlich, dass sie auch an der ländlichen Umgebung in Mexico hängt. Sie findet dort Freundschaft in ungewöhnlichen Menschen und erlebt Dinge in dieser winzigen Stadt, die ihr in New York wohl nie aufgefallen wären. Die Liebesgeschichte zwischen Charles und Hensley entwickelt sich nur zart und zögerlich, da beide nicht zu hoffen wagen, dass sie sich jemals im realen Leben sehen. Irgendwann ist es dann so weit, das beide entscheidende Dinge in ihren Briefen verbergen, so dass sich eine vermeintlich durch Geheimnisse hervorgerufene Kluft zwischen den beiden auftut.Durch Charles Augen bekommen wir seine Erlebnisse und Eindrücke von der Front des ersten Weltkrieges mit. Auch Charles steht ein guter Freund zur Seite, der durch und durch sympathisch wirkt. Charles muss schlimme Dinge mit ansehen und gelangt während seines Einsatzes zu der Einsicht, dass auch ein Arzt seine Grenzen hat. Seine Begeisterung für den Kriegseinsatz schwindet mit der Zeit und auch reift deutlich während der Geschichte. Allerdings verarbeitet Charles seine Erlebnisse und Verwundungen für meinen Geschmack etwas zu schnell und zu mühelos.Der Schreibstil der Autorin ist herrlich flüssig und sehr bildhaft. Ich konnte mir mühelos, die kleine Stadt und das Haus vorstellen in dem Hensley wohnt. Die Worte sind natürlich sehr emotionsgeladen und trotzdem nicht übermäßig kitschig.FazitWer Liebesromane mag, die auch noch einen etwas tieferen Hintergrund mitbringen, sollte unbedingt zu "So würde ich dich lieben" von Hannah Woods greifen. Die Geschichte hat mich auf vielen Ebenen berührt und ich konnte mich sehr gut in die Charaktere einfühlen. Neben den Hauptcharakteren hat Hannah Woods dann auch noch interessante und liebenswürdige Nebencharaktere geschaffen, die sich auch einen Platz in meinem Herzen gesichert haben. Die Briefe zwischen Hensley und Charles sind wunderschön geschrieben und ich habe manch einen zweimal gelesen.Das Buch hat sich seine vier Sterne reichlich verdient!

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  • Schönes Buch um Briefe, die verbinden

    So würde ich dich lieben
    mari-87

    mari-87

    „So würde ich dich lieben“ ist ein Roman von Hannah Woods, erschienen 2016.Inhalt:Hensley lebt glücklich in New York, doch wegen des Krieges 1917 muss sie ihren Vater nach New Mexico folgen. Über ihren Vater findet Hensley eine Brieffreundschaft mit Charles. Charles befindet sich im Kriegsgebiet in Frankreich, wo er als Arzt arbeitet. Beide verbindet, dass sie Schicksalsschläge erleben. Die Briefe werden immer mehr zu einem gegenseitigen Trost und spenden Hoffnung. Für Hensley und Charles ein Lichtblick in einer schwierigen Zeit.Meine Meinung:Es war eine herzergreifende Geschichte zwischen Hensely und Charles. So eine Brieffreundschaft ist in der heutigen Zeit eine Seltenheit, aber etwas romantisches. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Man findet leicht in die Handlung hinein und die Sprache war sehr ansprechend. Sehr schön waren auch immer die Briefe zu lesen. Die Perspektive wechselt abwechselnd zwischen Hensley und Charles, was abwechslungsreich ist. Die Protagonisten Hensley und Charles haben Charakter und man kann sich gut in ihre Situationen und Gefühle hineinversetzen.Ein Buch, dass zum Träumen einläd, hat 5 Sterne verdient. 

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  • Eine schöne Liebesgeschichte.

    So würde ich dich lieben
    lenicool11

    lenicool11

    21. May 2016 um 17:20

    InhaltDie bewegende Geschichte einer unabhängigen jungen Frau, die in einer dramatischen Zeit für die Liebe und für das Leben kämpft New York 1917: Hensley ist eine begabte junge Frau, die sich ein modernes Leben wünscht. Doch der Krieg macht all ihre Träume zunichte, und sie muss ihrem Vater ins einsame New Mexico folgen. Unglücklich flüchtet sie sich in eine Brieffreundschaft mit einem amerikanischen Arzt an der französischen Front. Und obwohl Hensley und Charles ein Ozean trennt, sind sie einander der einzige Halt. Sie wissen, dass sie zusammengehören, doch alles steht gegen ihre Liebe …Meine MeinungEin schöner Zeit angepasster Schreibstil. Hensley ist eine junge Frau die mir manchmal ein wenig fremd war. Die Geschichte war schön geschrieben und auch die Beschreibungen der Umgebungen sehr genau. Vor allem Charles Kapitel im Buch waren für mich sehr interessant und auch schockierend aber so ist eben der Krieg.  Ein wenig verwirrt haben mich die Rückblicke die kamen einfach so da zwischen und man musste erst mal Lesen und überlegen bis man begriff das man grade in der Vergangenheit ist das hätte man glaub ich ein wenig  besser machen können. Die Geschichte hat mich zum Ende hin immer mehr berührt und sie war schön. Aber so richtig vom Hocker gerissen hat sie mich nicht. Mein FazitEine schöne Zeit getreue Liebesgeschichte mit einen ein Blick in den ersten Weltkrieg. 

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  • Mehr als nur eine Liebesgeschichte…

    So würde ich dich lieben
    nicigirl85

    nicigirl85

    21. May 2016 um 15:39

    Aufgrund des hübschen Covers und der Zeit, in der dieser Roman spielt, wurde meine Neugierde geweckt und ich begann gespannt zu lesen. Man sollte sich nicht vom kitschigen Buchtitel abschrecken lassen, denn hier steckt wesentlich mehr drin.Wir schreiben das Jahr 1917 und es ist Krieg. Während Hensley mit einem Umzug nach New Mexico klar kommen muss, dient Medizinstudent Charles an der Front. Eher zufällig entsteht zwischen den beiden eine Brieffreundschaft, die schnell mehr wird. Haben die beiden eine Chance auf eine gemeinsame Zukunft?Ich liebe ja starke Frauen in Büchern und so war ich direkt schwer angetan von Hensleys Schicksal. Die Autorin bringt sehr gut die Naivität, aber auch die Leichtigkeit der jungen Frau rüber. Irgendwie war es beim Lesen schön zu spüren wie viel Hoffnung in ihr steckt, hat sie es doch alles andere als leicht als Halbwaise mit Liebeskummer und schwanger ihre Heimat zu verlassen. Gerade zur damaligen Zeit war das alles andere als leicht.Hannah Woods verwendet eine unheimlich bildhafte Sprache, die einem das Lesen versüßt. Ein beobachtender Erzähler führt uns durch die Geschichte, so dass wir an beiden Hauptdarstellern nah dran sind.Besonders gefallen hat mir, dass sich die Autorin überhaupt nicht davor scheut auch die Grausamkeiten des Krieges aufzuzeigen. Seitdem ich den Film „Legenden der Leidenschaft“ gesehen habe, gehen mir die Bilder von Soldaten nach Gasangriffen nicht mehr aus dem Kopf. Es fällt nicht schwer zu verstehen, warum Charles die Briefe so viel Halt geben in diesen harten Zeiten.Für mich ein augenöffnender Roman, der klar macht wie wichtig es ist, dass es sich lohnt zu kämpfen. Beim Lesen wurde ich immer wieder sehr nachdenklich und das ein oder andere Mal von Emotionen überrollt.Fazit: Ein Goldstück von einem Buch, welches mich emotional gefesselt hat. Ich kann nur eine uneingeschränkte Leseempfehlung aussprechen, da man hier weit mehr als eine Liebesgeschichte bekommt. Klasse!

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  • Zeitgemäße Geschicht die einen berührt

    So würde ich dich lieben
    Carlosia

    Carlosia

    12. May 2016 um 11:33

    Klappentext: New York 1917: Hensley ist eine begabte junge Frau, die sich ein modernes Leben wünscht. Doch der Krieg macht all ihre Träume zunichte, und sie muss ihrem Vater ins einsame New Mexico folgen. Unglücklich flüchtet sie sich in eine Brieffreundschaft mit einem amerikanischen Arzt an der französischen Front. Und obwohl Hensley und Charles ein Ozean trennt, sind sie einander der einzige Halt. Sie wissen, dass sie zusammengehören, doch alles steht gegen ihre Liebe … Über den Autorin: (Amazon) Hannah Woods ist das Pseudonym einer mehrfach ausgezeichneten Autorin. Sie lebt mit ihrem Ehemann und ihren Kindern in New Mexico. Zu diesem Roman inspirierte sie die Geschichte ihrer Großeltern. Erster Satz: Der Kai ist von tie­fen, schwarzen Pfüt­zen be­deckt. Gestaltung: Die Gestaltung ist meiner Meinung nach nicht wirklich etwas besonderes, spiegelt aber den Inhalt der Geschichte wieder. Es ist ein Lieblingsplatz in einem wunder schönen New Yorker Park und ihr könnt euch sicher denken um welchen es sich handelt. Inhalt: Hensley ist ein nette junge Dame die sehr modebewusst ist und ihre Kleidung alle selber näht. Charles ist ein angehender Medizin-Student der während des Krieges als Sanitäter an der Front aushilft. Er schreibt außerdem mit dem Vater von Hensley, sie spielen per Briefaustausch Schach. Eines Tages entdeckt er am Rand eines Briefes eine Nachricht von Hensley und seit dem Schreiben die Beiden. Meine Meinung: Dieses Buch finde ich klasse. Es zeigt eine Liebesgeschichte die heute vielleicht nichts besonderes wäre, jedoch 1917 war es sehr kompliziert und auch verpönt. Die Geschichte startet sehr einfach und man wird langsam in die Probleme der Beiden integriert. Welche Probleme genau auf wen zukommen verrate ich jetzt nicht, aber es sie sind kompliziert und lebensverändernd. Der Aufbau der Geschichte ist strukturiert, interessant, spannend und die Ausdrucksweise erinnert wirklich an eine vergangene Zeit, die jedoch noch sehr gut zu verstehen ist. Das Besondere in der Geschichte sind die Briefe die die Beiden sich schreiben. Dort erkennt man wie viel alleine Zeilen auf Papier für jemanden bedeuten können. Und vor allem das Liebe nicht nur eine Seite hat und das es wichtigeres gibt als das aussehen… Bewertung: ∞∞∞∞∞

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  • wunderschön und ergreifend

    So würde ich dich lieben
    gagamaus

    gagamaus

    USA 1917: Hensley ist gerade mal so alt wie ihr Jahrhundert und Halbwaise. Sie lebt mit Vater und Bruder in New York. Unerfahren wie sie ist, entbrennt sie in jugendlicher Liebe und verliert ihre Unschuld an einen Schwerenöter. Als ihr Vater mit ihr die Stadt verlässt, um in New Mexico einen neuen Job anzunehmen, ist sie schwanger und voller Liebeskummer. Ihr Vater beginnt eine Brieffreundschaft mit dem angehenden Medizinstudenten Charles, der sich als einer der Ersten freiwillig zum Einsatz an der europäischen Kriegsfront gemeldet hat. Charles muss Schwerverletzte als Ambulanzfahrer hinter die Kampfeslinien in ein Lazarett transportieren und wird schnell mit der unmenschlichen Härte des Krieges konfrontiert. Vor allem das grausame Sterben der Senfgasopfer  berührt ihn und lässt erste Fragen nach dem Sinn des Krieges und Mordens und der Existenz Gottes hochkommen. Hensley liest die Briefe des jungen Mannes und beginnt am Rand der Antwortbriefe ihres Vaters eigene Bemerkungen zu machen bis sie schließlich selbst mit Charles einen lebhaften Briefwechsel beginnt. Ihre klugen ungezwungenen Briefe sind für Charles bald der einzige Rettungsanker zum normalen Leben in all dem blutigen Wahnsinn. Und auch Hensley findet  in dem jungen Mann endlich einen Menschen, mit dem sie Gedanken und Gefühle austauschen kann. Schnell entwickeln beide die Wunschvorstellung, einer gemeinsamen Zukunft auch wenn dies eine utopische und allzu romantische Idee zu sein scheint. Aber dann geschieht in New Mexico ein fürchterliches Unglück und weit weg über den großen Ozean gerät Charles in einen feindlichen Fliegerangriff. Mehr möchte ich von dieser Geschichte nicht verraten. Jeder sollte den zweiten Teil selbst genießen und für sich erleben dürfen. Von der ersten Seite an war ich von diesem Buch gefesselt. Dies liegt zum einen an Hannah Woods eindringlichem Erzähltalent, mit dem sie die Gefühle der Menschen lebensnah und real beschreibt. Sie schreckt  nicht vor der Beschreibung der Kriegsgräuel zurück wirft aber in die Waagschale zum Ausgleich das sehnsüchtige Verlangen der jungen Leute nach Glück, Liebe und Erfüllung. Für  Hensley und Charles habe ich sehr schnell starke Empathie entwickelt und ihre Wünsche und Sorgen geteilt. Die Geschichte hat auch einige sehr interessante Nebenfiguren, deren facettenreiche Charaktere das Ensemble bereichern und  harmonisch abrunden . Das Buch geht sicherlich zu Herzen, wie schon der etwas schwülstige Titel „So würde ich dich lieben“ vermuten lässt. Aber es ist wirklich frei von Kitsch und Trivialität, glänzt mit einer wunderschön geschliffenen Sprache und einer  tiefgründigen Weisheit, die mich sehr berührt hat. Es war für mich eines jener Lieblingsbücher, in denen man ganze Abschnitte mehrmals lesen möchte, in dem man Zettelchen mit Anmerkungen hinterlässt und das man jedem anderen Leser heftig ans Herz legen möchte.  Hannah Wood ist ein Pseudonym einer amerikanischen Autorin, die bereits mehrmals ausgezeichnet wurde. Ich wüsste zu gerne wer sich hier versteckt. Eine dicke Leseempfehlung von mir.

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