Stille Post für Fräulein Samstag

von Hanne Böttcher und Kerstin Kubalek
4,7 Sterne bei13 Bewertungen
Stille Post für Fräulein Samstag
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Neue Kurzmeinungen

Ein sehr schönes Buch zum Vorlesen. Die Kinder haben gespannt zugehört.

danielamariaursulas avatar

Meine Tochter fand die Wochentage, die sich per Stiller Post unterhalten, an deren Ende eine völlig andere Botschaft ankommt, witzig.

Alle 13 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Stille Post für Fräulein Samstag"

Herr Montag ist immer müde, weil das Fräulein Samstag bis in die Morgenstunden tanzt. Also bittet er den kleinen Dienstag, der dicken Frau Mittwoch zu sagen, dass sie Don Donnerstag sagt, dass etc.. Am Ende kommt bei Fräulein Samstag allerdings eine ziemlich durcheinandergeratene Nachricht an. Aber dafür lernt sie die einsame Frau Sonntag kennen, und die beiden werden unzertrennliche Freundinnen und nennen sich fortan "das Wochenende". Ein lustiges Buch zum spielerischen Erlernen der Wochentage!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783958821033
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:32 Seiten
Verlag:Oetinger
Erscheinungsdatum:23.01.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    christiane_brokates avatar
    christiane_brokatevor 9 Monaten
    Stille Post für Fräulein Samstag

    Kinder haben meist Probleme mit denn Wochentagen, die man hier spielerisch und sehr anschaulich kennenlernt. Eine Geschichte über die Wochentage und eine Stille Post die ganz Falsch läuft.

    Wir alle kennen das Spiel stille Post und das am Schluss immer was falsches rauskommt auch so geht es denn Wochentagen das Fräulein Samstag eine Nachricht hinterlassen wollen.

    Der Montag ist nie ausgeschlafen da das Fräulein Samstag immer Party feiert und es soll ihr eine Nachricht zukommen.

    Dieses Buch zeigt auf spielerischer Art kleinen Kindern die Wochentage und eine süße Geschichte. Die Kinder lernen durch die verschiedenen Menschen mit Wochennamen die Wochentage und das lässt sich durch die verschiedenen anschaulichen Bildern sehr gut einbringen. Vor allem kleineren Kindern fällt es manchmal schwer die Reihenfolge im Kopf zu behalten.

    Durch die Bilder wird es sehr anschaulich für die kleinen und sie können dort sehr viele liebevolle Details entdecken. Es ist ein schönes Buch für jeden Tag und durch das immer wieder passierende auch für kleinere Kinder gut zu merken und auch das die Stille Post verwendet wurde die jeder kennt, war sehr schön.

    Ich als erwachsener fand das Buch sehr gut aufgebaut, einfach erklärt und spannend geschrieben. Es weckte die Neugier bei mir was am Schluss für ein Wort rauskommt ;).

    Mein Fazit:Ein Buch für jede Jahreszeit, spannend, witzig und super zu lesen, die Illustration fördert die Kinder noch zusätzlich. Es gibt viele Varianten wie man das Buch lesen kann, ob nur Bilder betrachtet werden oder die Geschichte gelesen wird, ist jeden selber überlassen.Das Buch bleibt im Kopf und lässt noch genug Raum für die eigenen  Phantsien der Kinder. Was sehr schön ist das es nicht nur für kleine ist, sondern auch ein 8-jähriger daran noch Freude hat. Es ist ein Schmuckstück und daher kann ich es nur empfehlen.

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    danielamariaursulas avatar
    danielamariaursulavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Meine Tochter fand die Wochentage, die sich per Stiller Post unterhalten, an deren Ende eine völlig andere Botschaft ankommt, witzig.
    Das Haus der Wochentage

    In einem großen Haus wohnen alle Wochentage unter einem Dach, der kleine Montag, Herr Dienstag, Madame Mittwoch, Don Donnerstag, der lange Freitag, Fräulein Samstag und die alte Frau Sonntag. Der kleine Montag ist immer müde, so müde, daß er morgens schon auf seinem Marmeladenbrot einschläft. Das kann so nicht weitergehen! Als die alte Frau Sonntags also am frühen Morgen zu Wochenbeginn ihr den neuen Wochentag unter der Tür durchschieben will, öffnet er ihr die Tür und klagt sein Leid. Die alte Frau Sonntag meint, daß läge an Fräulein Samstag, die den ganzen Tag singt, auf dem Bett herumspringt, Handstand übt oder auf den Fingern pfeift. Wenn es dunkel wird tanzt sie bis zum Morgengrauen. Montag versteht und geht zu Herrn Dienstag, um ihm eine Nachricht für Fräulein Samstag auszurichten „Gehen Sie früher ins Bett und tanzen Sie am Tage! Die Nacht gehört dem Schlaf“. Herr Dienstag schreibt eifrig mit und übergibt die Nachricht an Madame Mittwoch, die den Brief weitergeben soll. Die schusselige Madame Mittwoch, liest die Nachricht und richtet sie dem tobenden Don Donnerstag aus, aber schon mit verändertem Text. So wird die Botschaft immer weiter verändert, bis bei Fräulein Samstag eine völlig andere Aufforderung ankommt. Dennoch besucht sie nun die alte Frau Sonntag, um auch ihr die Mitteilung zu machen. Frau Sonntag bittet sie zu sich hinein und sie verbringen einen tollen Tag zusammen, so daß sie fortan die besten Freundinnen sind. Fräulein Samstag schläft endlich und der kleine Montag hat seine Ruhe.

    Achtung! Enthält Spoiler!

    Bei diesem Buch bin ich wohl an meinen Erwartungen gescheitert und an meiner Erwachsenenlogik. Ich hatte ein Buch erwartet, daß den Kindern hilft sich die Wochentage einzuprägen, aber dafür werden die Wochentagsnamen einfach nicht oft genug wiederholt. Es fehlt der einführende Satz: In einem großen Haus wohnten alle Wochentage, der kleine Montag, Herr Dienstag….. Es wird auch nicht klar, was die Wochentage da eigentlich machen, so hätte ich mir eine Einleitung gewünscht, die die Aufgabe der Wochentag für die Kleinen erläutert. Da Fräulein Samstag nicht direkt über dem kleinen Montag wohnt, ist es mir unerklärlich, wieso sich ausgerechnet der Montag so gestört fühlt und nicht schlafen kann, während der lange Freitag, der wohl unter Fräulein Samstag wohnt, entspannt in seiner Hängematte abhängt. Die alte Frau Sonntag ist völlig gestresst von der Hausarbeit (der Tag des Herrn an dem man ruhen soll?) und Fräulein Samstag wirbelt Tag und Nacht durch singend durch die Wohnung und hat Spaß. Braucht Fräulein Samstag keinen Schlaf? Sie müsste doch viel müder sein als der kleine Montag? Aber sehr schön finde ich das versöhnliche Ende, (SPOILER!) bei dem Fräulein Samstag ihrer betagten Nachbarin zur Hand geht und ihr einen Teil der Hausarbeit abnimmt und sie so nun beide Zeit haben um gemeinsam gemütlich Kaffee zu trinken. Beide sind nicht mehr alleine und verstehen sich prima und im Haus wird es ruhiger. Das ist zwar schön, aber unlogisch. Warum schläft Fräulein Samstag nun, was sie früher nie tat?

    Die Illustrationen von Kerstin Kubalek sehr fröhlich und farbenfroh und sie sprechen einen sofort an. Aber auch hier habe ich wieder ein Problem von Erwachsenen: Warum findet sich auf jeder Buchdoppelseite ein kleines Gespenst wieder? Seine Funktion ist nirgendwo erläutert (der Geist der Zeit?) und es wird auch nie erwähnt, so in etwa „Huch da ist ja ein kleiner Geist“. Das fiel sogar meiner Tochter auf, die mich danach fragte. Ich konnte ihr leider keine Antwort geben.

    Meine Jüngste ist 8 Jahre alt und hat das Buch alleine gelesen (weil Mama sie mit ihrer negativen, verkopften Einstellung nicht beeinflussen wollte). Sie erwartete nur eine lustige Geschichte und die hat sie gefunden. Sie fragte nicht, warum der kleine Montag nicht einfach Fräulein Dienstag direkt ansprach, sondern den Umweg über eine Mund zu Mund Propaganda wählte. Sie erfreute sich an den farbigen Bildern, auf denen viel zu entdecken ist, an den Gesichtsausdrücken der Wochentage und an dem Unsinn, der am Ende bei der Stillen Post herauskam. Sie fand das witzig und die neue Freundschaft zwischen dem fröhlichen Fräulein Samstag und der geschäftigen alten Frau Sonntag gefiel ihr gut.

    Ich tue mir mit der Bewertung dieses Bilderbuches echt schwer, weil es meine Erwartungen nicht erfüllt und meiner Erwachsenenlogik widerspricht. Auch nach mehrmaligem Lesen finde ich keinen wirklichen Zugang. Mir fehlt die klare Botschaft: sprecht direkt miteinander, statt über Dritte, nehmt Rücksicht, geht bitte nachts schlafen, gemeinsam macht die Arbeit mehr Spaß. Wie gesagt, ich bin hier zu rational. Von mir würde es zwei bis 3 Sterne erhalten.

    Meine 8 jährige Tochter fand das Buch gut, es war lustig, bunt und fröhlich. Daher vergibt sie 4 von 5 Sternen.

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    lehmass avatar
    lehmasvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine lustige Geschichte und Hilfestellung für Kinder, um die Reihenfolge der Wochentage zu lernen
    Ein lustiges Bilderbuch zum Lernen der Wochentage

    Kinder im Kindergartenalter haben oft Probleme die Wochentage zu nennen, schon gar nicht in der richtigen Reihenfolge. Für sie sind allein schon Begriffe wie heute, morgen und gestern in der korrekten Anwendung eine Herausforderung. Hier setzt das Bilderbuch „Stille Post für Fräulein Samstag“ an. Und das ist die Geschichte dazu: Der kleine Montag wundert sich, dass er immer so müde ist. Er kann kaum die Augen offenhalten. Da fragt er die alte Frau Sonntag, woran es den liegen könnte. Diese weiß auch die Antwort. Schuld ist Fräulein Samstag, die den ganzen Tag und die ganze Nacht durch die Gegend turnt und tanzt. Also denkt sich der kleine Montag eine Nachricht aus, die er Herrn Dienstag um Mitternacht weitergibt, mit der Bitte, sie an Fräulein Samstag weiterzugeben. Und so wandert die Nachricht von einem Wochentag zum Nächsten und verändert sich dabei immer wieder ein Stück, wie das bei „Stiller Post“ nun mal so ist und am Ende kommt etwas ganz und gar Überraschendes heraus. Während Fräulein Samstag und Frau Sonntag darüber grübeln, freunden sie sich an und bilden fortan das unzertrennliche Wochenende.

    Die Geschichte ist lustig und durch die Illustrationen werden die Wochentage in Form von Menschen mit unterschiedlichsten Eigenschaften zum Leben erweckt. Mein kleiner Räuber (4 Jahre alt) hatte viel Freude, die vielen Details zu entdecken. Als erstes wurde in jeder Wohnung nach dem Kalenderblatt gesucht. Die ersten Male bin ich kaum zum Vorlesen gekommen, weil der junge Herr viel lieber über die Bilder sprechen wollte.  Für mein Kind ist die Geschichte im Moment noch zu komplex. Er konnte den Witz der Nachrichtentransformation noch nicht richtig aufnehmen und darüber lachen. Er liebt es allerdings auf dem Vorsatzpapier gezeigt zu bekommen, welcher Wochentag heute ist und fragt auch so öfter, wie der Tag heißt. Bis er die Wochentage allerdings korrekt verarbeiten kann, wird es wohl noch eine Weile dauern. Letztendlich gewinnen die Wochentage erst mit der Beginn der Schulzeit an Bedeutung, wo die Kinder anhand von Stundenplan und Hausaufgabenheft einen Bezug zu diesem Thema bekommen. Daher würde ich die Altersempfehlung für dieses schöne Bilderbuch mit einer lustigen Idee auf 5-7 Jahre hochsetzen.

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    S
    Sabine_Hartmannvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der kleine Montag ist immer müde. Doch er weiß nicht warum. Dann gibt ihm die alte Frau Sonntag einen Tipp.
    Überzeugende Idee

    Fräulein Samstag ist an allem schuld, denn sie tanzt bis in die Morgenstunden und ist ununterbrochen in Bewegung, eine Aktion folgt der nächsten, keine Chance auf Ruhe und ausspannen. So kommt er auf die Idee, ihr eine Nachricht zukommen zu lassen. Doch sie muss viele Stationen passieren und verändert sich unterwegs ganz nach dem Prinzip der „Stillen Post“. Dabei gerät so einiges durcheinander, trotzdem wird am Ende alles besser – und wenn alles gutgeht, haben die Kinder auf dem Weg die Wochentage gelernt und verbinden mit ihnen auch noch eine nette Erinnerung, denn alle Tage werden von ungewöhnlichen Figuren verkörpert, die alle gemeinsam in einem großen Wohnhaus leben. Nach und nach lernt man alle kennen und die Kinder prägen sich die Tage leicht ein. Lustig wird es, wenn sich die Nachricht bei jeder Weitergabe ein wenig verändert.

    Die Illustrationen sind einfach gehalten und klar strukturiert. Alle Menschen haben übergroße Augen. Die Zeichnungen sind farbenfroh und fröhlich, weisen viel spannende Details auf.

    Das große Format (A4) bietet viel Raum zum Entdecken

    Einen Einwand habe ich allerdings in Bezug auf den Begriff „Fräulein“ – bereits in den 70er Jahren hat die Frauenbewegung dafür gekämpft, diesen Begriff abzuschaffen, da er einerseits Frauen zu einer Sache macht, das Fräulein, und andererseits ein solcher Diminutiv nur für Frauen existiert. In den 80er Jahren wurde er endgültig abgeschafft – warum also Fräulein Samstag? Müssen die Kinder der Zielgruppe das Wort wirklich lernen? Und wie erklärt man es ihnen?

    Beim ersten Lesen des Buches ist mir das nicht aufgefallen, doch bei genauerer Beschäftigung damit setzte sich der Gedanke durch, dass nicht nötig ist. Der lange Freitag, Madame Mittwoch, Don Donnerstag, da hätte sich für den Samstag sicher auch noch etwas anderes gefunden.

    Das tut der Grundidee jedoch keinen Abbruch. Die ist klasse und auch überzeugend umgesetzt.

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    waldfee1959s avatar
    waldfee1959vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Empfehlenswertes Kinderbuch, in dem die Wochentage originell in eine kleine Geschichte eingebunden sind mit wunderschönen Illustrationen.
    Gelungenes Kinderbuch

    „Stille Post für Fräulein Samstag“ ist ein sehr gelungenes Kinderbuch. Die Autorin hat zwei super Ideen miteinander verknüpft: Das Spiel „Stille Post“, das wir schon vor fast 50 Jahren als Kinder sehr gerne gespielt haben und auch heute noch Kinder (und Erwachsene) begeistert und für viele Lacher sorgt. Die Wochentage, die zu Personen mit passenden Charaktereigenschaften gemacht wurden geben eine Nachricht weiter, die von Wochentag zu Wochentag etwas mehr verfälscht wird.

    Es fängt schon beim kleinen Montag an, der so süß beschrieben wird, dass ich dachte, ja so ist der Montag. Und der Dienstag ist so wie ich den Dienstag empfinde, ordentlich und pünktlich und jeder weitere Wochentag ist originell und treffend beschrieben. Beim Vorlesen ergibt es sich, dass die Kinder die Wochentage durch diese Charakteristik gut merken können. Es gibt auch viel zu lachen wegen der Eigenschaften mancher Wochentage und wenn die Nachricht immer seltsamer und rätselhafter wird.

    Dazu passen die wunderschönen Illustrationen. Man entdeckt viele kleine liebevolle Details.

    Ich finde, es ist ein Vergnügen dieses Buch für sich oder mit Kindern zu lesen. Es ist leicht verständlich und kindgerecht geschrieben. Ich empfehle das Buch gerne weiter.

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    Amber144s avatar
    Amber144vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein zauberhaftes Kinderbuch
    Ein zauberhaftes Kinderbuch

    Vorab hat das Buch die perfekte Größe zum vorlesen und auch zum selbst lesen für Leseanfänger.

    Die eingefügten Bilder sind sehr liebevoll gestaltet und passen perfekt zu dem Text, der auf der jeweiligen Seite steht.
    Auf den Bilder ist auch so noch viel zu entdecken, unabhängig vom Text, so kann man abends nach dem vorlesen noch ein bisschen die Bilder anschauen und entdeckt immer wieder etwas neues.

    Die Schrift ist sehr groß und genau richtig auch für Leseanfänger oder zum vorlesen um abends etwas kurzes zum einschlafen zu haben.

    Die Geschichte hat mich sofort begeistert. So etwas habe ich bisher noch nichts gesehen und gelesen und finde es toll den Kindern so die Wochentage nahe zu bringen.

    Es wurde bereits zum verschenken nachgekauft und wird auch dort mit Sicherheit sehr gut ankommen.

    Für mich eine absolute Kaufempfehlung.

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    Melli910s avatar
    Melli910vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wundervolle farbenfroh illustrierte Bilderbuchgeschichte, die Kindern spielerisch die Wochentage näher bringt
    Originelles fröhlich illustriertes Bilderbuch über die Wochentage und ihre Reihenfolge

    In dem wunderschönen Bilderbuch “Stille Post für Fräulein Samstag“ wird Kindern altersgerecht und auf originelle Weise in einer fröhlichen und kunterbunten Geschichte die Reihenfolge der Wochentage näher gebracht. 

    Der kleine Montag wundert sich, dass er immer müde ist. Mit Hilfe von Frau Sonntag findet er heraus, dass wohl das Fräulein Samstag daran Schuld sein muss und er beschließt, dem quirligen Fräulein eine Nachricht zukommen zu lassen. So nimmt die stille Post ihren Lauf und von Tag zu Tag wird die Nachricht mehr und mehr verdreht.

    Die Wochentage werden von der Autorin Hanne Böttcher liebevoll in einfachen kurzen Sätzen als einzelne Personen dargestellt, jede mit ihren ganz besonderen Eigenheiten. Die einzelnen Charaktere werden nach und nach in die herrlich schräge Geschichte eingebaut. So lernen die Kinder vom kleinen Montag, der immer so müde ist, dass ihm schon beim Frühstück immer wieder die Augen zufallen, über Madame Mittwoch, die alles auf ihre liebevolle Art verdreht bis zur alten Frau Sonntag, die den ganzen Tag putzt, backt und wäscht und all den anderen wundervoll dargestellten und charmant gezeichneten Wochentagen spielerisch und ganz nebenbei die einzelnen Wochentage in der richtigen Reihenfolge kennen. Die Nachricht, die sich im Laufe der Geschichte immer weiter verändert fanden die Kinder beim Vorlesen besonders lustig. Sie waren stets gespannt, auf welche kreative Weise diese vom nächsten Wochentag weiter verdreht wird. So bleibt die in kindgerechter Sprache liebevoll verfasste lustige Geschichte für die Kinder bis zum Schluss spannend.

    Die liebenswert gezeichneten farbenfrohen und detailreichen Illustrationen ergänzen gekonnt die Geschichte und bereichern dieses tolle Bilderbuch. Dank dem Einfallsreichtum der Illustratorin Kerstin Kubalek gibt es beim Blättern immer wieder etwas Neues zu entdecken.

    Ein herrliches Buch für die ganze Familie, das auf spielerische Weise das Erlernen der Wochentage unterstützt und vereinfacht.

    Von uns gibt es für dieses originelle Bilderbuch fünf von fünf Kalenderblättern.

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    MarTina3s avatar
    MarTina3vor einem Jahr
    eine fröhliche und lustige Geschichte

    Der kleine Montag ist immer so müde. Um herauszufinden, warum das so ist, fragt er Frau Sonntag um Rat. Frau Sonntag weiß genau, wer hier schuld ist: Fräulein Samstag. Diese kann nämlich nie stillsitzen und tanzt bis zum Morgengrauen. Der kleine Montag schickt dem Fräulein Samstag nun eine Nachricht, die er gleich Herrn Dienstag mitteilt. Der überbringt sie an Madame Mittwoch und so geht es weiter, bis sie endlich bei Fräulein Samstag ankommt. Doch die Nachricht stimmt schon lange nicht mehr, denn hier wurde sehr viel verdreht. Ob der kleine Montag am Ende trotzdem einmal richtig wach ist?

    Meine Meinung:


    Ich habe das Buch unseren Töchtern (3,5 und 5,5 Jahre) vorgelesen.

    Die fröhliche und lustige Geschichte hat uns allen sehr gefallen. Die verschiedenen Wochentage sind toll dargestellt. Jeder hat hier eine Eigenschaft, mit der man sich den Wochentag ein bisschen besser merken kann. Es gibt hier beispielsweise die verdrehte Madame Mittwoch, den polterigen Donnerstag oder das quirlige Fräulein Samstag. Unsere Mädels konnten sich den ordentlichen Dienstag, den donnernden Donnerstag und den langen Freitag am besten merken. Schön finde ich hier auch, dass am Ende der Geschichte das Haus abgebildet ist, in dem alle Wochentage wohnen. Hier kann man die Namen der Wochentage noch einmal gut wiederholen. Wir hatten dabei sehr viel Spaß. Die Mädels wussten zwar nicht immer alle Namen. Sie fanden es aber auch total witzig, wenn sie trotz Mamas lebhafter Beschreibung nicht auf den Namen kamen. Ich denke aber, dass hier durch mehrmaliges Lesen und darüber reden mit der Zeit auch alle Wochentage "hängenbleiben". Das ist natürlich ein schöner Nebeneffekt.

    Daneben fanden unsere Töchter auch die verdrehte Nachricht toll. Sie waren erst fast ein bisschen empört, dass die Nachricht überhaupt nicht stimmte, da jeder Wochentag eine neue, kreative Fassung von sich gab. Dann fanden sie es aber richtig lustig. Vor allem wenn ein "Schaf" vorkam.

    Auch die Illustrationen gefallen uns sehr. Die Bilder sind fröhlich und farbenfroh. Auch gibt es auf jedem Bild viel zu entdecken. Die Bilder wurden von unseren Mädels immer wieder ausgiebig und gerne betrachtet. Vor allem das Haus am Ende mögen sie sehr.

    Fazit:

    Eine fröhliche und lustige Geschichte, bei der sich die kleinen Zuhörer mit der Zeit vielleicht auch die Wochentage merken können. Wir haben auf alle Fälle sehr viel Spaß beim Vorlesen bzw. Zuhören. Daher gibt es von uns auch fünf Sterne.

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    CorniHolmess avatar
    CorniHolmesvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine wundervoll fröhliche und sehr farbenfroh illustrierte Bilderbuchgeschichte, mit der man spielerisch die Wochentage erlernen kann.
    Eine herrlich witzige und total liebenswerte Geschichte mit vielen farbenfrohen Illustrationen


    Dieses schöne Bilderbuch habe ich auf Lovelybooks entdeckt, wo ich das große Glück hatte, ein Exemplar bei einer Leserunde zu gewinnen und teilnehmen zu können. Ich bin ja so froh, dass ich dieses tolle Buch entdeckt habe. Das Cover hatte es mir ja sofort angetan und auch der Titel hat mich extrem neugierig gemacht. Ich musste einfach unbedingt erfahren, welche Nachricht hier als Stille Post zu dem Fräulein Samstag wandert!


    Diese liebenswerte und fröhliche Geschichte soll kleinen Kindern dabei helfen, sich die Namen der einzelnen Wochentage besser zu merken. Hier werden die Tage als Personen dargestellt, die alle zusammen in einem Mehrfamilienhaus leben. Am Anfang lernen wir den kleinen Montag kennen. Dieser ist immer entsetzlich müde und schläft schon morgens beim Frühstück wieder ein. So kann das einfach nicht weitergehen, denkt er und da er selbst nicht weiter weiß, fragt er die alte Frau Sonntag um Rat. Diese weiß auch ganz genau, woher die Müdigkeit des kleinen Montags kommt: das Fräulein Samstag ist Schuld daran. Den lieben langen Tag singt und spielt sie und macht tausende Sachen auf einmal. Und selbst in der Nacht ist sie putzmunter und tanzt bis in den Morgengrauen. Der kleine Montag weiß nun, warum er ständig müde ist und da er keine Lust mehr darauf hat, beschließt er dem Fräulein Samstag eine Nachricht zu senden. Er bittet den Herrn Dienstag, sie zu überbringen. Dieser aber gibt die Nachricht an die Madame Mittwoch weiter und so wandert die Flüsterpost von Wochentag zu Wochentag und als sie schließlich bei dem Fräulein Samstag ankommt, ist sie, wie man es von dem Spiel Stille Post kennt, total verdreht und herrlich durcheinander.


    Ich finde dieses Bilderbuch zauberhaft schön! Die Geschichte ist liebenswert, fröhlich und hilft den Kindern wunderbar dabei, die einzelnen Wochentage zu erlernen. Jeder Wochentag ist ein Bewohner des Mehrfamilienhauses und alle haben sie ganz verschiedene Eigenschaften, die immer passend zu dem jeweiligen Wochentag sind. So tritt der Herr Dienstag immer pünktlich seinen Dienst an und möchte stets alles richtig machen. Don Donnerstag ist sehr laut und ungemütlich und seine Stimme so grollend wie der laute Donner eines Gewitters. Der lange Freitag dagegen hat es gern bequem und liebt es bei einer Tasse Tee in seinem Sessel zu faulenzen.
    Mir hat die Idee, die Wochentage als Figuren darzustellen, richtig gut gefallen! Kindern wird so auf eine lustige und spielerische Art das Merken der einzelnen Wochentage sehr schön erleichtert. Die Geschichte ist leicht verständlich und kindgerecht und kann von Kindern ab 4 Jahren sehr gut verstanden werden. In kurzen und einfachen Sätzen stellt uns die Autorin die einzelnen Charaktere vor und beschreibt uns anhand dieser die einzelnen Wochentage.
    Die Nachricht, die an das Fräulein Samstag überbracht werden soll, gerät auf ihrer Wanderung mehr und mehr durcheinander, sodass am Schluss ein total verdrehtes und lustiges Kuddelmuddel zustande kommt. Da auch kleine Kinder das Spiel Stille Post kennen und mögen, werden sie an dieser schönen Bilderbuchgeschichte einen besonders großen Spaß haben und eifrig mitfiebern, da man ja unbedingt wissen möchte, was denn nun am Ende für eine witzige Flüsterpost herauskommen mag. Und während man gespannt dieses Flüsterspiel verfolgt, lernt man nebenbei spielerisch leicht die Wochentage.


    Zu dieser tollen Geschichte kommen dann ja auch noch die wunderschönen und liebevoll gezeichneten Illustrationen von Kerstin Kubalek. Diese haben mir richtig gut gefallen! Sie sind herrlich farbenfroh und so detailreich, dass das Anschauen niemals langweilig wird. Es macht total viel Spaß sich die vielen schönen Bilder anzugucken und stets auf ein neues verstecktes Detail zu stoßen. Zum Vorlesen eignet sich das Buch wirklich perfekt und ich kann es als Familienbuch sehr empfehlen!


    Fazit: Mir hat dieses wundervolle Vorlesebuch sehr gut gefallen und es wird auf jeden Fall einen Platz in meiner Bilderbuchsammlung erhalten. Die Geschichte ist liebenswert, witzig und sehr originell und hilft Kindern spielerisch dabei, die Wochentage zu erlernen. Die vielen schönen farbenfrohen Illustrationen machen das Lesevergnügen perfekt und erfreuen Jung und Alt beim Betrachten. Ich bin sehr so froh, dieses zauberhafte Bilderbuch entdeckt zu haben und gebe gerne 5 von 5 Sternen!

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    Lia_Lunas avatar
    Lia_Lunavor einem Jahr
    Herzerfrischend witzige Geschichte zum Erlernen der Wochentage

    In Stille Post für Fräulein Samstag von Hanne Böttcher und Kerstin Kubalek (Illustratorin) erwachen die Wochentage als reale Personen zum Leben. Und diese wohnen alle zusammen unter dem Dach eines Mehrfamilienhauses.

    Herr Montag ist immer müde und ihm will einfach nichts so recht von der Hand gehen. Frau Sonntag weiss natürlich genau, woran es liegt. Nämlich an Fräulein Samstag, denn die ist Schuld an der Müdigkeit von Herr Montag, weil sie den ganzen Tag lang nur am Singen, Spielen und umher Hüpfen ist. Was dazu führt, dass Herr Montag einfach keinen ausreichenden Schlaf findet. Also bittet er eines Tages Herrn Dienstag, Fräulein Samstag eine Nachricht zu dieser Problematik zu überbringen.
    Und schwupps, schon nimmt die Geschichte ihren Lauf.

    In der alten "Stille Post" Spiel Manier wird von Seite zu Seite und von Wochentag zu Wochentag eine Nachricht weitergereicht. Und wer das Spiel kennt, der weiss genau, am Ende kommt meist nicht das an, was am Anfang weitergegeben wurde. So das schlussendlich ein herrlich lustiges Durcheinander herrscht.

    Fazit:

    Stille Post für Fräulein Samstag von Hanne Böttcher und Kerstin Kubalek (Illustratorin) ist ein Buch, welches es schafft, Kindern auf eine originelle und lustige Weise die Wochentage beizubringen. Kurz gehaltene Texte und dazu passende wunderschöne und farbenfrohe Illustrationen, fesseln einen bis zum Ende.
    Bei meinem 5j. Sohn hat es zwar auf den ersten Anhieb noch nicht gefruchtet, aber wir üben weiter und irgendwann wirds schon klappen - u.a. dank diesem Buch.
    Jedoch sagt sein Kommentar "Wow, das Buch ist so cool." doch schon alles aus, was gesagt werden muss.

    Von mir glatte 5 Sternchen und eine klare Kaufempfehlung.
    Einen ganz lieben Dank an Hanne Böttcher für das Überlassen eines Rezensionsexemplar.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Einfach_Hannes avatar

    Liebe Bilderbuchfreunde, 


    ich bin neu hier. Und auch gerade erst in der kunterbunten Bilderbuchwelt angekommen - die "Stille Post für Fräulein Samstag" ist mein allererstes Bilderbuch. 


    Das sagt der Klappentext:


    Der kleine Montag ist immer müde.
    Und das nur, weil das fröhliche Fräulein Samstag
    tausend Sachen auf einmal macht und bis in
    die Morgenstunden tanzt. Eines Tages hat der
    kleine Montag genug von all der Müdigkeit.
    Er beschließt, Fräulein Samstag eine Nachricht zu senden.
    Die wandert als Stille Post von Wochentag zu Wochentag
    und dabei kommt so einiges durcheinander …
    Eine verdrehte Flüsterpost zum
    spielerischen Erlernen der Wochentage!


    Und was sagt Ihr? 


    Entstanden ist die Geschichte um den müden kleinen Montag natürlich eines schrecklich verschlafenen Montagmorgens. Schnell war klar: das Fräulein Samstag ist schuld.....und die Idee der personifizierten Wochentage war geboren. Wie die Stille Post dann langsam in ihre Kinderschuhe hineingewachsen ist, was es mit Oetinger34 auf sich hat und wie meine Geschichte Ihre wunderbaren Illustrationen gefunden hat, erzähle ich Euch gerne  auch....


    Denn ich freue mich auf einen regen Austausch mit Euch!
    10 Exemplare warten hier auf diejenigen unter Euch, die wissen möchten, wie es beim ordentlichen Herrn Dienstag aussieht, warum Madame Mittwoch so verdreht ist, wieso Don Donnerstags Blicke Blitze schießen und ob der lange Freitag seine Hängematte je verlässt? Ist das Fräulein Samstag wirklich schuld? Sagt zumindest die alte Frau Sonntag und die muss es ja wissen.


    Besonders würde ich mich natürlich über kleine Teilnehmer freuen, die die Wochentage überhaupt noch nicht kennen - um zu sehen, ob der Verlag mit seinem Slogan "Eine verdrehte Flüsterpost zum spielerischen Erlernen der Wochentage" Recht behalten hat....


    Hoffentlich habe ich nicht jeden Anfängerfehler mitgenommen und die Formalien einigermaßen erfüllt - jedenfalls freue ich mich, wenn Ihr dabei seid!


    In diesem Sinne,
    beste Grüße!
    Hanne







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