Hanne Egghardt

 4.1 Sterne bei 33 Bewertungen

Lebenslauf von Hanne Egghardt

studierte in Graz und Istanbul Germanistik und die türkische Sprache. Sie arbeitet seit 1970 in Wien als Dolmetscherin, Journalistin und Buchautorin. Foto: Jürgen Wollmann

Alle Bücher von Hanne Egghardt

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Hanne EgghardtMaria Theresias Kinder
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Maria Theresias Kinder
Maria Theresias Kinder
 (12)
Erschienen am 10.02.2017
Hanne EgghardtSkandalöse Amouren im Hause Habsburg
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Skandalöse Amouren im Hause Habsburg
Skandalöse Amouren im Hause Habsburg
 (10)
Erschienen am 01.03.2013
Hanne EgghardtSisi's Kinder
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Sisi's Kinder
Sisi's Kinder
 (3)
Erschienen am 28.09.2011
Hanne EgghardtWien
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Wien
Wien
 (3)
Erschienen am 01.12.2011
Hanne EgghardtAlles Walzer
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Alles Walzer
Alles Walzer
 (2)
Erschienen am 01.10.2012
Hanne EgghardtTürkische Westküste
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Türkische Westküste
Hanne EgghardtDie schönsten Burgen Österreichs
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Die schönsten Burgen Österreichs
Die schönsten Burgen Österreichs
 (1)
Erschienen am 22.03.2011
Hanne EgghardtHabsburgs schräge Erzherzöge
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Habsburgs schräge Erzherzöge
Habsburgs schräge Erzherzöge
 (1)
Erschienen am 29.09.2008

Neue Rezensionen zu Hanne Egghardt

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veronika_lackerbauers avatar

Rezension zu "Alles Walzer" von Hanne Egghardt

Viel Information, aber schwere Kost
veronika_lackerbauervor einem Jahr

Bei den jährlichen Live-Übertragungen des Wiener Opernballs habe ich mich oft gefragt, ob das für die Anwesenden nicht recht fad ist. Es dauert Stunden, bis all die illustren Gäste begrüßt und in ihren Logen verstaut sind, dann gibt es ein nicht endenwollendes Protokoll. Wer auf einen Ball geht, um zu tanzen, sich zu amüsieren und ein leckeres Buffet zu genießen, ist in Wien wohl eher falsch.
Ähnlich ist es auch mit diesem Buch. Grundsätzlich ist es sehr informativ und die Familie Strauß bietet alles, was ein spannendes historisches Fest-Bankett braucht. Aber die Umsetzung ist entsetzlich zäh. Leider. Denn die Zeit und die Ereignisse wären spannend.

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awogflis avatar

Rezension zu "Maria Theresias Kinder" von Hanne Egghardt

Habsburgischer Ehepoker
awogflivor einem Jahr

Maria Theresias Geburtstag jährt sich heuer zum dreihundersten Mal. Anlässlich dieses Jubiläums beschäftigen sich zahlreiche Dokumentationen z.B. auf 3Sat und Bücher wie dieses mit der interessanten Grande Dame der österreichischen bzw. europäischen Geschichte.

Als Österreicherin habe ich mich natürlich im Geschichtsunterricht sehr ausführlich mit der ganzen Familie beschäftigen müssen, ich bin mir aber nicht sicher, ob die Biografie und die geschichtliche Bedeutung der Dynastie der Habsburger auch in Deutschland so ausführlich thematisiert wurde, wie bei uns.

Dieses Buch analysiert detailliert treu des Mottos Maria Theresias „Tu felix Austria nube“ (Du glückliches Österreich heirate) das "Rohmaterial" der Regentin  - im wahrsten Sinne des Wortes - nämlich ihre Kinder, die anstatt Kriege zu führen, in ganz Europa zwecks politischer Bündnisse und Friedensstiftung - oftmals auch gegen den Willen des Heiratskandidaten - regelrecht verschachert wurden. Sechzehn Kinder hatte die Regentin, die ihren Mann zum Kaiser krönen ließ, obwohl sie ja die eigentliche Kaiserin war, als Unterpfand ihrer politischen Ränkespiele zur Verfügung, elf davon überlebten die Kindheit.

Sehr detailliert mit vielen kaum bekannten Quellen beschreibt die Autorin zuerst kurz die Biografie von Maria Theresia und anschließend den Lebenslauf eines jeden einzelnen Kindes. Obwohl ich schon sehr viel wusste, wurden mir dennoch sehr viele Neuigkeiten vermittelt, die mir in der Schulzeit nicht dargelegt wurden (wen wunderts 😜).

Da wäre beispielsweise die erste Gattin des späteren Kaisers Joseph II, Isabella von Parma, die Joseph innig liebte, die jedoch dem weiblichen Geschlecht und vor allem auch Josefs Schwester mehr als zugetan war. Ganz Wien zerriss sich über die Lesbe das Maul, nur der angetraute Gatte Josef bekam oder wollte anscheinend nix mitbekommen. Auch mit ein paar anderen Mythen über den angeblichen Reformkaiser der Aufklärung, räumt dieses Sachbuch auf. Josef war planlos und unausgegoren in seinen Konzepten und Reformvorhaben. Alle Visionen wurden erst von seinem Bruder und anschließendem Kaiser Leopold nach dem Tode Josefs innerhalb kürzester Zeit auf den Boden der Tatsachen gebracht und erfolgreich umgesetzt. Vor allem das positive Bild des in Österreich sehr verehrten Josefs hat mir die Autorin nachhaltig zertrümmert. Ich wusste zwar bereits, dass er sich Marie Antoinette gegenüber schäbig verhalten hatte, und es unterließ, sie zu retten, da er den revolutionären Ideen der Franzosen anhing, aber dass er sich gegenüber allen Geschwistern als Erstgeborener mit allen Privilegien aus Narzissmus und Eifersucht gleichermaßen schäbig verhalten hat, war mir völlig unbekannt. Wann immer eines seiner Geschwister im Rampenlicht stand, startete Josef eine Vernichtungsintrige. Seine Sünden reichten vom Klau von kleinen Erbschaften zur Existenzsicherung der Geschwister – er hatte ohnehin als Haupterbe fast alles vom Kuchen abbekommen – bis zur Verweigerung der Aufnahme seiner Geschwister, die als Flüchtlinge vor Napoleon in Österreich um Asyl ansuchten. Viele durften das Land nicht betreten, denn offensichtlich hatte er Angst, dass ihm die Show gestohlen wird.

"Der kleine Josef wurde von den Eltern und vom Kammerpersonal regelrecht hofiert und verwöhnt. Glücklich machte ihn das nicht. Sobald er sprechen konnte, wurde "I mog ned" zu seinem Lieblingssatz."


So geht es weiter in grandiosen Enthüllungen ausführlichst Kind für Kind, lediglich über die Enkelin von Maria Karolina, die Frau von Napoleon, hätte ich als wichtige historische Persönlichkeit noch gerne ein bisschen mehr gelesen.

So großartig der Inhalt dieses Sachbuchs zu verzeichnen ist, so katastrophal ist der strukturelle Aufbau des Werkes. Da jeder Lebenslauf von Maria Theresias Kindern solitär konzipiert wurde, strotzt das Sachbuch nur so von völlig entbehrlichen Redundanzen. Der Gemahl Maria Theresias ist gefühlte 17 Mal gestorben (obwohl die Anzahl natürlich Blödsinn ist, da ein paar Kinder nicht lange überlebt haben) und auch andere Ereignisse werden immer wiedergekäut. Aber nicht nur die Redundanzen stören sehr, sondern auch der korrekte historische zeitliche Ablauf bzw. die zeitliche Einordnung gehen dem Leser komplett verloren, da bei jedem Kind mit der Geburt die Geschichte von vorne begonnen wird. Ich habe zwar keine Ahnung, wie man dieses Problem hätte besser lösen können, denn das Buch lebt davon, die Kinder Maria Theresias einmal einzeln und intensiver zu betrachten und gerät damit natürlich in einen Zielkonflikt mit einem korrekten biografischen Ablauf, in dem alle Kinder auf einmal und ihre Lebensereignisse entlang einer korrekten Zeitschiene aufgebaut sind.

Fazit: Inhaltlich wundervoll, über die strukturellen Schwächen muss man hinwegkommen. Alle, denen die konkrete zeitliche Einordnung der Ereignisse nicht so wichtig erscheint, werden eine helle Freude an diesem Sachbuch haben. Die Geschichte, die Gschichtln und Anekdoten eignen sich sowohl für Neulinge, die die Habsburger näher kennenlernen möchten, als auch für Kenner der Materie. 3,5 Sterne diesmal abgerundet, weil mich sowas schon stört.

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C

Rezension zu "Maria Theresias Kinder" von Hanne Egghardt

Kaiserkinder
curry20vor 2 Jahren

Hanne Egghardt beschreibt in ihrem Buch "Maria Theresias Kinder" das Schicksal der zahlreichen Kinder der Maria Theresia. Einige der Kinder waren mir vorher gänzlich unbekannt. Sie starben früh, was zu der damaligen Zeit nicht ungewöhnliches war. Andere hingegen, so wie ihre bekannteste Tochter Marie Antoinette erlangten einen hohen Bekanntheitsgrad.
In jedem Kapitel wird die Geschichte eines bestimten Kindes behandelt. Etwas verwirrend fand ich die ganzen Zeitangaben und die zeitlichen Rückblenden und Vorausblicke. Im ersten Kapitel wird die Geschichte Maria Theresias kurz angeschnitten. Sie wurde schon streng erzogen und wiederholte dies auch bei ihren Kindern. Sie
brachte die Habsburger Heiratspolitik bis zur perfektion, ob ihre Kinder darunter leiden mussten oder nicht.
Hanne Egghardt ist eine Expertin der Habsburger Geschichte und das merkt man in jedem Satz. Mit viel liebe zum Detail hat sie jedem noch so unbedeutendem Kind ein liebevolles Kapitel gewidmet.
Ein tolles Buch, das vor allem im Jubiläumsjahr von Maria Theresias Geburtstag viel Beachtung und große Nachfrage finden wird. Mein Tipp für jeden Geschichtsfreund und Liebhaber schöner Biografien.

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Gespräche aus der Community

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Verlag_Kremayr-Scheriaus avatar

Worum geht's?

Sonderausgabe des Bestsellers zum 300. Geburtstags Maria Theresias

In bewährt spannender Weise erzählt Hanne Egghardt das Leben der 16 Kinder Maria Theresias. Von der übermächtigen Mutter als „Kapital" im dynastischen Ränkespiel angesehen, wurden viele schon früh Partnern versprochen, um damit Habsburgs Macht zu stärken. Sie fügten sich in ihre Rollen, doch hinterließ dies auch Spuren in ihrem Charakter. Ferdinand Karl widmete sich lieber Vergnügungen als Staatsgeschäften. Maximilian Franz, Kurfürst von Köln, litt unter Fettsucht und Depressionen. Leopold II. erlaubte sich sexuelle Freizügigkeiten. Und Joseph II. führte seine Reformen mit größter Verbissenheit durch, vieles wird heute als Protest gegen die Mutter interpretiert. Mimi, Maria Theresias Lieblingstochter, hatte eine lesbische Liaison mit der Frau ihres Bruders, Joseph II. Maria Elisabeth, durch Pocken und einen Kropf verunstaltet, wurde zum verbitterten, scharfzüngigen Drachen. Maria Karolina zerstritt sich mit ihrer Mutter bis zum vollständigen Bruch. Am schlimmsten traf es Marie Antoinette. Als halbwüchsiges, putzsüchtiges Kind mit dem Dauphin von Frankreich verheiratet, endete sie 1793 auf dem Schafott.

Hanne Egghardt

studierte in Graz und Istanbul Germanistik und die türkische Sprache. Sie war Redakteurin bei Tageszeitungen und Magazinen, Chefredakteurin der „Wienerin“ und des AuA-Bordmagazins „skylines“. Heute ist sie alleinige Autorin von „Geo Austria“ und arbeitet in Wien als Dolmetscherin für die türkische Sprache und als Buchautorin. 


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Skandal bei Hof: Das hat den Kaiser gar nicht "sehr gefreut"


Worum geht's?
Mitglied des Hauses Habsburg zu sein, ging mit Rang und Ansehen, bester Erziehung und Ausbildung einher. War für die Söhne des Hauses oft eine Karriere im Militärwesen vorgezeichnet, wurden die Töchter nach politischem Kalkül verheiratet. Viele Mitglieder des Kaiserhauses beugten sich dem Diktat des Herrscherhauses, dienten in weit entlegenen Garnisonen des Habsburgerreiches, heirateten ungeliebte Partner und erfüllten nolens volens ihre Repräsentationspflichten. Es gab aber auch eine Reihe von Hoheiten,
die sich den streng konservativen Gesetzen widersetzen, die ihr Leben nach eigenen Vorstellungen leben wollten und eher ihrem Herzen folgten als der Konvention. Da ist die „amitié amoureuse“ zwischen Erzherzogin Marie Christine und ihrer Schwägerin Isabella von Parma, da ist die Affäre der mit Napoleon verheirateten Kaisertochter Marie Louise mit ihrem Reisebegleiter Graf Neipperg, da sind Erzherzöge, die aus Liebe zu nicht standesgemäßen Frauen mit dem Kaiserhaus brachen, ihre Titel und Ansprüche niederlegten
und „bürgerlich” wurden. Von diesen schillernden Persönlichkeiten, die sich skandalösen Amouren hingaben, erzählt Hanne Egghardt in ihrem Buch.

Erscheinungstermin: 22. März 2013 (Österreich)

Hanne Egghardt

studierte in Graz und Istanbul Germanistik und die türkische Sprache. Sie arbeitet seit 1970 in Wien als Dolmetscherin, Journalistin und Buchautorin.

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Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
Endlich habe ich es geschafft, hier kommt meine Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Hanne-Egghardt/Skandal%C3%B6se-Amouren-im-Hause-Habsburg-1029296394-w/rezension/1057800313/ Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat. Die Rezension habe ich auch bei Amazon reingestellt. Danke, dass ich mitlesen durfte!
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