Hanne Holms Balearenblut

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Inhaltsangabe zu „Balearenblut“ von Hanne Holms

Reisejournalistin Lisa Langer ist unterwegs auf die Sonneninsel Mallorca. Kaum angekommen, fällt ihr im wahrsten Sinn des Wortes ein Mann vor die Füße: Ein Hotelgast stürzt vom Balkon des dritten Stocks, und das Messer, das zwischen seinen Schulterblättern steckt, lässt einen Selbstmord unglaubwürdig erscheinen. Da die Journalistin ein heimliches Doppelleben als Krimiautorin führt, ist die Neugierde groß. Wann kann man sich schon mal eine frische Leiche aus der Nähe ansehen? Und der Polizei über die Schulter schauen? Schneller als gedacht findet sich Lisa inmitten der Mordermittlungen wieder ...

Ein Krimi, der spannend ist und bei einem das Reisefieber weckt

— Annabeth_Book

Kurzweilig und unterhaltsam - dafür mit eher wenig Inhalt. Trotzdem sehr lesenwert als leichte Ferienlektüre.

— stzemp

Leichter Urlaubskrimi, bei dem der Spannungsfaktor noch ausbaufähig ist.

— sommerlese

Perfekte Urlaubslektüre

— Gwennilein

Ein schöner, leichter, sommerlicher Krimi, mit Schmunzelnote und Urlaubsfeeling.

— Stups

Ein toller leichter Sommer-Krimi und ein kleine Reiseführer von Mallorca. Einfach toll zu lesen.

— Odenwaldwurm

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  • Balearenblut

    Balearenblut

    Annabeth_Book

    25. September 2017 um 07:49

    Klappentext: Tapas, Tequila und ein toter TouristMallorca ruft! Reisejournalistin Lisa Langer fliegt für einen Auftrag ins sonnige Alcúdia. Kaum angekommen, fällt ihr im wahrsten Sinne des Wortes ein Mann vor die Füße: Ein Hotelgast stürzt vom Balkon des dritten Stocks, und das Messer, das zwischen seinen Schulterblätter steckt, lässt einen Selbstmord unglaubwürdig erscheinen. Da die Journalistin ein heimliches Doppelleben als Krimiautorin führt, ist die Neugierde groß. Wann kann man sich schon mal eine frische Leiche aus der Nähe ansehen? Schneller als gedacht, findet sich Lisa inmitten der Mordermittlungen wieder...Autorin:Hanne Holms ist in Stuttgart geboren und betreibt das Journalistengewerbe mit Herzensblut. Auch schreibt sie leidenschaftlich gerne Kriminalromane.Inhalt:Lisa fliegt nach Mallorca, aber nicht um dort Urlaub zu mache, sondern um dort zu arbeiten. Kaum ist sie in ihrem Hotel angekommen, kommen schon die ersten erfreulichen Nachrichten für sie, den ihr erstes Buch wurde von einem großen Verlag angekommen, doch schnell kommen auch schlechte Nachrichten dazu, den ein Toter fliegt direkt vor die Füße von Lisa.Erster Satz:Der hagere Typ stand auf, fuhr sich durchs strähnige Haar, streute lässig einige Münzen auf den Tisch und schlurfte zur Treppe, die nach oben zur Straße führte.Meine Meinung:Als ich das Buch bei Piper entdeckt hatte, war mir klar das ich es unbedingt lesen musste, da es einfach nach Urlaub aussah, und da ich dieses Jahr selbst nicht in den Urlaub gehe, dachte ich es wäre einfach perfekt.Das Cover finde ich sehr gut gestaltet und es bringt Urlaubsfeeling rüber, besser wäre es in meinen Augen noch gewesen, wenn man eher das Hotel darstellt indem Lisa wohnt und indem der Mord geschah.Als ich mit dem Buch begonnen habe, war ich sehr schnell in der Story, die Autorin hat einen sehr guten Schreibstil, der einen fesselnd und die Seiten nur so dahinfliegen lässt.Auch die Charakteren wurden sehr schön gestaltet.Lisa war mir von Anfang an sehr sympathisch, sie ist eine junge, willensstarke Frau und als der Mord ist, beginnt auch ihre Neugierde zu wachen. Wie überaus passend, das gerade ihr sowas passiert, zudem sie ja Krimiautorin werden möchte.Ich finde es sehr gut das die Autorin, den noch so großen Traum von Lisa eher in den Hintergrund stellt, sodass der Tod und warum er passiert ist nicht in den Hintergrund rückt.Lisa ermittelt zusammen mit dem pensionierten Polizisten Jorge. Er war mir auch auf Anhieb sympathisch. Obwohl die beiden unterschiedlicher nicht sein können, arbeiten die zwei super zusammen und sie wissen schon nach kurzer Zeit, dass sie sich aufeinander verlassen konnte.Es ist auch ein bisschen witzig zu sehen das Jorge, jetzt nachdem er pensioniert ist mit ein paar Kriminellen zusammenarbeitet und andere Kriminelle wiederum zu schnappen, in seinen Augen weiß er dann das nicht alle auf die Schiefe Bahn geraten.Auch die Randcharakteren wurden sehr schon gestaltet, blieben mir aber teilweise für meinen Geschmack zu grau, wenn sie öfters im Buch auftauchten was ich sehr schade fand.Was mir auch nicht ganz so gefiel war das Ende, es war mir irgendwie zu abrupt, von mir aus hätte das Buch gerne noch 50-100 Seiten mehr haben können und den Schluss noch viel mehr ausnutzen können.Doch alles in einem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich hoffe das ich bald wieder was von der Autorin lesen werde.

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  • Rezension: "Balearenblut" (Hanne Holms)

    Balearenblut

    Anchesenamun

    26. August 2017 um 22:17

    "Balearenblut" ist der erste Krimi rund um Lisa Langer. Ein witziges Detail ist, dass sie Reisejournalistin und Krimiautorin ist, genau wie Hanne Holms. Lisa war mir generell recht sympathisch, blieb aber bis zum Schluss etwas distanziert und farblos. Zudem ermittelt sie nicht wirklich selbst, sondern wird von Jorge quasi "mitgezogen". Sie hat Mut und ist nicht auf den Kopf gefallen, aber trägt auch nicht übermäßig viel zur Aufklärung des Falles bei. Da der Klappentext: "Lisa Langer ermittelt!" verspricht, wünsche ich mir für Folgebände, dass sie dann auch wirklich ermittelt und nicht nur assistiert. Und so gibt es neben der Journalistin eine weitere, mindestens genauso wichtige Figur: Jorge, Chef-Ermittler a.D., der noch immer auf "seine" Insel Acht gibt und einen guten Draht zu den Kleinkriminellen Alcúdias hat. Seine Ermittlungsarbeit kann man getrost als "unkonventionell" bezeichnen. Jorge war mir sehr sympathisch, und seine trotteligen "Hilfsganoven" sorgten für so manch amüsante Szene. Neben Lisa und Jorge ermittelt noch Hauptkommissar Perello, der die in den Mord verwickelten Verbrecher aber meist schon fertig verschnürt auf dem Silbertablett serviert bekommt. Angenehm fand ich, dass Perello und Jorge Hand in Hand arbeiten, denn meist ist es doch so, dass der neue Kommissar seinen Vorgänger nicht leiden kann. Die beiden aber begegnen sich sehr respektvoll. Und dank Perello fliegen sogar ein paar Fünkchen in diesem Buch. Daneben gibt es noch eine ganze Palette an Nebenfiguren. Hotelangestellte, Anwohner, Verbrecher - Holms zeichnet auch diese Charaktere liebevoll und detailliert. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, allen voran aus denen von Jorge und Lisa, aber auch von diversen Nebenfiguren. So erhält man als Leser immer mehr Puzzleteile und setzt diese nach und nach zusammen. Bis auf die Leiche im Hotel bleibt dieser Kriminalfall unblutig, was mir persönlich immer gut gefällt, da ich auf Blut und Grausamkeiten gerne verzichte und lieber kluge Ermittlungsarbeit und Ermittler, die sich selbst nicht so ernst nehmen, bevorzuge. In diesem Fall gab es viele Beteiligte und Strippenzieher, und gerade die vielen Handlanger und Hilfsganoven machten das Ganze manchmal etwas unübersichtlich. Kommissar Zufall tritt auch hier wieder in Aktion. Auch gab es eher weniger Action, ein echter Spannungsbogen fehlt, aber es wird auch nicht langweilig. Der Fall bleibt bis zum Schluss verzwickt und wird dann zur Zufriedenheit des Lesers aufgelöst, aber ich hätte gerne noch erfahren, ob und wie die großen Strippenzieher bestraft wurden.  Das Setting ist gerade für Mallorcafans attraktiv. Fernab der typischen Touristengebiete lernt man unbekanntere Ecken der Insel kennen. Hier findet sich sicherlich der ein oder andere Tipp für den nächsten Urlaub. Auch die mallorquinische Lebensart und Gastfreundschaft wird hier sehr schön wiedergegeben. Da sich Jorge und Lisa gerne durch die mallorquinische Küche schlemmen, sind dankenswerterweise noch im Anhang Rezepte zu finden. Allen in Allem ist "Balearenblut" der gelungene Auftakt zu einer neuen Krimiserie, die sich um Lisa Langer drehen soll. Bezüglich der Protagonistin ist noch viel Luft nach oben, aber generell bietet Hanne Holms hier gute und kurzweilige Unterhaltung.

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  • Urlaubskrimi für den Mallorca-Urlaub

    Balearenblut

    sommerlese

    02. August 2017 um 17:20

    Hanne Holms Regionalkrimi "Balearenblut" spielt auf Mallorca und erscheint pünktlich zur Urlaubszeit im Piper Verlag. Die Reisejournalistin Lisa Langer soll einen Werbeflyer für ein Luxushotel in Alcudia erstellen und fliegt dafür nach Mallorca. Kurz nach ihrer Ankunft fällt ihr buchstäblich ein Mann vor die Füße, ein Hotelgast, dem ein Messer im Rücken steckt. Selbstmord kann es also nicht gewesen sein und damit ist Lisas Ermittlergeist geweckt, denn sie ist auch Krimiautorin. Lisa Langer ist erst einmal geschockt als ihr ein Toter direkt vor die Füße fällt. Doch dann steckt sie vor lauter Neugierde ihre kriminalistische Spürnase in die Mordermittlungen, schliesslich kann sie sich solch eine Gelegenheit als Krimiautorin nicht entgehen lassen. Als sie den Ex-Polizei-Chef Jorge Bennassar kennenlernt, hat sie die passende Unterstützung gefunden. Gemeinsam erleben sie gefährliche Abenteuer. Bei diesem Krimi kommt man sofort in Urlaubsstimmung. Denn die detailreichen Beschreibungen auf Mallorca, der Sehenswürdigkeiten, Landschaftsbeschreibungen und leckeren Tapas in den verschiedenen Bars und Restaurants machen den Reiz dieser Insel nachfühlbar und wer schon einmal dort war, möchte sofort den nächsten Urlaub antreten. Lisa Langer führt in Alcudia ein Doppelleben, einerseits arbeitet sie an einem Werbeflyer für ein wunderschönes exklusives Hotel, andererseits fällt ihr eine Leiche vor die Füße und sie macht sich mutig auf die Suche nach dem Mörder. Selbst der Kommissar, der diesen Fall von Amts wegen untersucht, freut sich über ihre Spurensuche. Sie findet mit ihrer umgänglichen Art schnell den Kontakt zu Einheimischen und Hotelmitarbeitern und so geht die Ermittlung schnell voran. Allerdings erfährt man von ihr nur das Offensichtliche, ihre Gedanken und Gefühle bleiben dem Leser weitestgehend verborgen. Das macht sie mir irgendwie unnahbar und sie bleibt mir etwas fremd. Allerdings mag ich die Kombination aus der jungen Lisa und dem älteren Jorge, sie wirken als Ermittlerduo schon sehr eng und kommen miteinander prima aus. Hanne Holms Schreibstil ist recht schlicht und einfach und damit eignet sich dieser Krimi bestens als Lektüre für den Strand und natürlich für den Mallorcaurlaub. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Lisa, Jorge und den diversen Kriminellen, die auf der Insel ihr Unwesen treiben. Was treibt die Gauner an, welche Motive stecken hinter ihren Aktionen? Leider fehlt auch hier ein genauer Blick in die Köpfe und man kann sich die Beweggründe nur selbst zusammenreimen. Mir haben besonders die Einblicke in die landesüblichen Polizeizuständigkeiten gefallen und die Rezepte im Anhang werde ich mir noch mal genauer ansehen und einige Rezepte ausprobieren. Für einen Krimi haben mir allerdings ein paar raffinierte Wendungen und etwas mehr Spannung gefehlt. Hier ist noch Nachholbedarf und ich habe auch den möglichen Täter schnell geahnt. Balearenblut ist ein gut zu lesender, recht unterhaltsamer Urlaubskrimi, der den Leser zu den schönsten Ecken im Nordosten Mallorcas führt und mit seinen beschriebenen Tapas Geschmack macht auf eine Reise dorthin.

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  • Perfekte Urlaubslektüre

    Balearenblut

    Gwennilein

    27. July 2017 um 09:42

    Ein perfektes Buch, um genüsslich am Strand zu liegen und zu lesen. Ich war gut unterhalten, hatte aber so meine Probleme mit den vielen Namen und Verknüpfungen der Personen. Ansonsten nett zu lesen, jedoch nicht superspannend. Mir gefiel die Beschreibung von Mallorca, sodass ich direkt Lust auf Urlaub bekam. Sehr süßes Gimmick sind auch die Rezepte am Ende des Buches.

  • Mallorca-Krimi

    Balearenblut

    Stups

    11. July 2017 um 16:26

    Lisa Langer fliegt beruflich nach Mallorca um dort zwei Fliegen mit einer Klappte zuschlagen. Erstens soll sie für ein Hotel eine Broschüre entwerfen und dann noch für eine Reisejournal Geheimtipps ausgraben. Als der Hobby-Krimi-Autorin dann allerdings ein Toter genau vor die Füße fällt ist es vorbei mit der Ruhe.Der schöne, bildreich gestaltet Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen. Man kann sich die Insel genau vorstellen und die Urlaubssehnsucht wird geweckt.Lisa trifft zu Beginn einen pensionierten Polizeichef und beide ermitteln miteinander. Die Zwei kommen sehr sympathisch herüber, wobei Jorge mich immer wieder schmunzeln lies, wenn der eher gemütliche Spanier durchkam.Für mich wurde die Handlung ab und an etwas unübersichtlich, da jeder mit zwei drei Handlangern arbeitete und durch die spanischen Namen war es nicht immer leicht mit der Zuordnung. Die Spannung fehlt mir, da es bald bekannt war, wer der Mörder ist.Fazit:Ein schöner, leichter, sommerlicher Krimi, mit Schmunzelnote und Urlaubsfeeling.

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  • Toller Sommer-Krimi auf Mallorka

    Balearenblut

    Odenwaldwurm

    08. July 2017 um 08:19

    Lisa Langer ist Reisejournalistin, muss beruflich nach Mallorca. Sie soll eine Reportage über weiniger bekannte Sehenswürdigkeiten und einen Werbebroschüre für ein Hotel erstellen. Aber nach dem sie kurzer Zeit auf der Insel ist, fallt ihr ein Leiche vor die Füße. Die aus einem der Hotelzimmer mit einem Messer im Rücken geflogen kam. Wer hat den Mann ermordet? Warum landete er gerade von Lisas Füssen? Hat das etwas zu bedeuten. Fängt Lisa an Fragen zu stellen und findet sich sehr schnell in der Mordermittlung wieder…..Ich bin sehr gut in die Geschichte gekommen. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und flüssig geschrieben. Die Autorin kann die Spannung von Anfang bis Ende aufrechterhalten. Toll auch sie sie die wunderschöne Landschaft im Nordosten von Mallorca beschreibt. Ich kenne die Gegend selber und sie ist traumhaft. Ganz anders als der Ballermann. Besonders toll finde ich die Beschreibung der Tapasbars. Diese hier, im Buch, sind vielleicht erfunden. Aber er gibt sie wirklich. Eigentlich ist das Buch nicht nur ein sehr guter spannender Krimi, sondern auch eine Liebeserklärung für den Nordosten von Mallorca. Man bekommt Lust und Sehnsucht nach einem Urlaub auf Mallorca.Aber jetzt wieder zu dem Krimi. Die Geschichte ist toll, spannend und gut geschrieben. Die Charaktere der einzelnen Personen sind sehr gut geschrieben und man kann sich die Personen bildlich vorstellen. Besonders Lisa und Jorge sind liebevoll beschrieben und beide haben mir sehr gefallen. Die Geschichte war von Anfang bis Ende klar aufgebaut und es gab auch einige Überraschungen. Das Ende hat mir sehr gefallen. Ich bin gespannt wie es mit Lisa so weiter geht.Der Krimi ist spannender und auch humorvoller geschrieben, ein schönen Buch! Ich hoffe es gibt eine Fortsetzung. Ich kann das Buch nur empfehlen.

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  • Mallorca-Krimi!

    Balearenblut

    Bibbey

    14. June 2017 um 09:51

    INHALTLisa Langer ist Reisejournalistin und es verschlägt sie beruflich nach Mallorca. Sie soll unter anderem eine Werbebroschüre für ein Hotel erstellen und findet sich schon bald an einem malerischen Fleck auf der spanischen Insel. Sehr idyllisch und von netten Leuten umgeben beginnt sie ihre Recherchen. Doch dann fällt ihr mitten auf dem Hotelgelände ein Mann vor die Füße. Der Sturz und das Messer, das in seinem Rücken steckt, macht jede weitere Spekulation über die Todesursache überflüssig. Lisa Langer interessiert sich viel mehr für die Gründe dieser unvorstellbaren Tat – und fängt kurzerhand an, selbstständig etwas zu ermitteln. Der pensionierte Polizist, den sie gleich am ersten Abend kennenlernt, ist ihr dabei nur zu gern eine Hilfe …MEINUNGMallorca kennen wir alle als Partyinsel, als billiges Urlaubsziel. Dass die Insel davon aber im Grunde genommen weit entfernt ist, zeigt dieser Krimi ganz wunderbar. Lisa Langer wird sofort in ein sehr idyllisches, schönes und sonniges Alcúdia geworfen. Die Protagonistin ist sehr ehrgeizig, sehr intelligent und das hat sie mir schnell sympathisch gemacht.Die Location finde ich sehr schön gewählt, so ein Hotel ist ja doch auch immer ein Ort, an dem jeder irgendetwas mitbekommt. So finden sich schnell eine ganze Menge Angestellte, die Lisa unter die Arme greifen wollen. Wunderbar ist der Lebensstil der Einheimischen eingefangen worden. Beim Lesen wird einem sofort ein Stück Urlaub geschenkt. Und das, obwohl es sich um einen (zugegebenermaßen nicht allzu grausamen) Krimi handelt. Das Buch fällt eher in die Kartei „Krimi-Komödie“, aber das war dem Klappentext schon zu entnehmen und entspricht meinem Geschmack total. Wer allerdings blutrünstige Horrorszenarien erwartet, ist mit diesem Mallorca-Krimi nicht bedient.Den Erzählstil finde ich sehr gut gelungen. Wir werden sowohl in die Perspektive von Lisa Langer als auch in die des pensionierten Polizisten Jorges mitgenommen. So lernen wir die verschiedensten Eigenarten der Figuren kennen, aber auch die Eigenarten der Insel kommen nicht zu kurz. Das Buch liest sich sehr flüssig und angenehm, die Kapitel sind übersichtlich (und ganz nebenbei wunderschön gestaltet!)Mittig des leider sehr dünnen Büchleins wurde die Handlung etwas unübersichtlich. Viele spanische Namen und viele ähnliche Absichten haben es mir manchmal etwas schwer gemacht, den „Hobbyermittlungen“ der Protagonistin zu folgen. Ich habe aber nicht den Faden verloren und die Spannung blieb so hoch, dass ich recht schnell über diese kleinen Unstimmigkeiten hinweggeflogen bin.Ich bin vor allem erstaunt, dass mir das Buch sehr viel mitgeben konnte. Die Insel ist mir näher gerückt und ich habe einen ganz anderen Gesamteindruck als vorher – auch was die Behörden angeht. 😃 Wer das Buch liest, der wird wissen, was ich meine … FAZITEin eher humorvoller Krimi mit schön gestalteten Figuren und einer sehr sympathischen Protagonistin. In der Mitte leider etwas unübersichtlich und an manchen Stellen etwas zu überhastet, aber dennoch ein sehr schöner Lesespaß! Wenn die Journalistin sich wieder einmal auf Ermittlungsreise begibt, bin ich gerne wieder mit dabei!

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  • Balearenblut

    Balearenblut

    fraeulein_lovingbooks

    08. June 2017 um 20:38

    Inhalt Reisejournalistin Lisa Langer ist unterwegs auf die Sonneninsel Mallorca. Kaum angekommen fällt ihr im wahrsten Sinn des Wortes ein Mann vor die Füße: Ein Hotelgast stürzt vom Balkon des dritten Stocks, und das Messer, das zwischen seinen Schulterblättern steckt, lässt einen Selbstmord unglaubwürdig erscheinen. Da die Journalistin ein heimliches Doppelleben als Krimiautorin führt, ist die Neugierde groß. Wann kann man sich schon mal eine frische Leiche aus der Nähe ansehen? Und der Polizei über die Schulter schauen? Schneller als gedacht findet sich Lisa inmitten der Mordermittlungen wieder …(Quelle: Piper )  Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Piper Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Lisa liebt ihren Job als Reisejournalisten, auch wenn dieser ihn nicht vollkommen ausfüllt und sie deswegen nebenbei an ihrem eigenen ersten Buch schreibt, das kurz vor der Veröffentlichung steht. Ein großer Verlag interessiert sie für ihr Werk und sie ist überglücklich.Auf Mallorca ist sie im ersten Moment als Journalistin unterwegs, aber als ihr ein anderer Gast vor die Füße fällt, ist die Krimispürnase geweckt und sie beginnt mit einer Recherche auf eigene Kappe und kommt schnell mit dem Ex-Polizei-Chef Jorge in Kontakt, den sie unterstützt…zu zweit erleben die zwei ein paar Abenteuer.Ich wurde mit Lisa nicht wirklich warm, obwohl sie wie ein wirklich netter Mensch und Freund gewirkt hat. Auch ihre Art und Weise wie sie mit den Einheimischen und den Hotelangestellten umgeht, ist ebenfalls vorbildlich und nett…aber trotzdem wurde ich mit ihrem Charakter nicht warm. Ich weiß nicht, woran es lag, aber die Chemie passte einfach nicht. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisprobleme lesen kann.Erzählt wird aus der Sicht von Lisa, dem ehemaligen Polizeichef der Insel und den Tätern und Gaunern, die sich zusammen mit Lisa auf der Insel rumtreiben. Was mich aber ein wenig störte, war der fehlende Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt der einzelnen Charaktere, sodass man nicht immer alle Handlungen und Beweggründe versteht. Insgesamt ist „Balearenblut“ ein unterhaltsamer leichter Krimi, der perfekt für Krimieinsteiger ist, die nebenbei noch etwas über Mallorca erfahren möchten.Mir persönlich bliebt es aber zu oberflächlich und ich hatte schon recht schnell eine Ahnung, wer der mögliche Täter sein könnte. Es fehlte an Spannung und unerwarteten Wendungen, was ich sehr schade fand, weil es sich ansonsten wirklich gut liest.Die Beschreibungen der Landschaft und der Insel machten die Kritikpunkte teilweise wieder weg, was aber auch daran lag, das ich selbst in der Gegend schon mal Urlaub gemacht habe und vieles wiedererkannte und sofort ein Bild vor Augen hatte.  Sterne

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