Hanne Tügel

 4.2 Sterne bei 43 Bewertungen
Autorin von Sind wir noch ganz sauber?, Das Messias-Phantom und weiteren Büchern.
Hanne Tügel

Lebenslauf von Hanne Tügel

Hanne Tügel ist 1953 geboren. Sie arbeitet seit 30 Jahren als Journalistin und Autorin an der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft. Als langjährige Redakteurin bei GEO war sie verantwortlich für Titelgeschichten wie »Kreativität«, »Meditation« und »Wer erklärt uns die Welt?« sowie die erfolgreiche Serie »Weisheit«. Sie hat Wissenschaftskrimis und Sachbücher veröffentlicht, zuletzt: »Wege zur Weisheit. Der Traum vom richtigen Leben» (2013).

Alle Bücher von Hanne Tügel

Sind wir noch ganz sauber?

Sind wir noch ganz sauber?

 (35)
Erschienen am 07.02.2019
Wege zur Weisheit

Wege zur Weisheit

 (2)
Erschienen am 17.01.2013
Das Messias-Phantom

Das Messias-Phantom

 (4)
Erschienen am 01.09.2004

Neue Rezensionen zu Hanne Tügel

Neu

Rezension zu "Sind wir noch ganz sauber?" von Hanne Tügel

Die Schattenseiten unserer Entwicklung
Ava_lonvor 2 Monaten

Inhalt

Zwischen Putzwahn, Feinstaub, Mikroplastik und Allergien – von richtigem Umgang mit Schmutz
Wir sollten über Schmutz reden! Warum putzen wir viel mehr als gesund ist? Was hat Mikroplastik im Lippenstift verloren? Warum trennen wir all den Müll und am Ende wird so viel davon verbrannt? Wieso kämpfen wir gegen Bakterien in der Toilette und löffeln sie im Joghurt? Weshalb brauchen wir 2,8 Milliarden Coffee-to-go-Becher im Jahr? Warum sind aggressive Chemikalien in Reinigungsmitteln nicht längst verboten? Wo bleibt der Feinstaub, wenn es regnet? Wer rettet uns vor Dieseldunst? Wie kommen mörderische Keime in den Badesee und ins Krankenhaus?
Es gibt keine absolute Sauberkeit, Dreck gewinnt immer – aber wie wir damit klüger umgehen, zeigt dieses Buch.

Mein Eindruck

Dieses Buch enthält alles Wissenswerte über Schmutz.

Zusammengetragen wurde Informationen, Erkenntnisse, Umgehens Weisen, Entwicklungen im Zusammenhang mit Staub, Schmutz und Bakterien.

Dazu gehören Ausflüge in die Natur, in die Psychologie, in die Wirtschaft und Industrie.

Vieles davon kennen wir aus unserem Alltag, aus den Medien und aus eigenen Erfahrungen. Allerdings nicht in dieser Bandbreite. Wir haben sicherlich schon von zu viel Antibiotika in der Tierzucht gehört oder von dem Plastikmüll im Meer, aber meistens nur als ein Thema. Dieses Buch macht uns nun bewusst, wie wir insgesamt weltweit mit dem Thema Schmutz und unserer Umwelt umgehen.

Die Autorin hat eine Vielzahl von diesen Informationen in kurzen Geschichten aufbereitet und bietet sie wie einen kleinen Cocktail an. Bevor wir diesen Cocktail trinken, denken wir nochmal darüber nach, wie es anders geht. Wir reflektieren unser Konsumverhalten, unsere Einstellungen und letztlich unser Bedürfnis nach Sauberkeit.

So individuell wie wir Schmutz wahrnehmen, so individuell ist auch unser Umgang damit. Der Plastikmüll im Meer ist weit weg, wenn ich im Landesinnern lebe. Die Plastiktüte beim Einkaufen bezahle ich gerne, weil ich ausgerechnet heute meine Einkaufstasche vergessen habe. Unser tägliches Handeln summiert sich und so stehen wir heute vor einer belasteten Umwelt.

Fazit

Ein interessantes Buch, welches aber zumindest bei mir stellenweise für schlechte Laune sorgte. Diese geballte Masse an Informationen konnte ich nicht an einem Stück lesen. Obwohl es keinen erhobenen Zeigefinger gab, fühlte ich mich teilweise gemaßregelt. Mir fällt dann immer wieder auf, wie massiv die Werbung und auch die Medien versuchen mich zu manipulieren. Auch wenn ich schon sehr darauf achte meine Umwelt zu schützen, gibt es dennoch einige Dinge die ich zukünftig umsetzen werde. Müllvermeidung ein großes Zauberwort und es fängt in kleinen Dingen an.


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I

Rezension zu "Sind wir noch ganz sauber?" von Hanne Tügel

Informatv , regt zum nachdenken an
Ivonne_Gerhardvor 3 Monaten

Das Cover war der erste Hingucker mit den Blasen ,... der Titel war provokant, aber weckte Neugier auf den Inhalt ,... der Inhalt gibt viele Informationen preis und regt zum nachdenken an ,.. braucht man wirklich hundert Reiniger ? Muss man alles desinfizieren um ein Gefühl der sicheren Umgebung zu haben ? Müssen wir steril , keimfrei und in einer super gereinigten Wohnung wohnen ? Alles an keimen , Bakterien und Viren abtöten ? Nein ;) eine gesunde Basis an Widerstandsfähigkeit muss sich entwickeln , durch Kontakt mit dreck :) nicht umsonst , sagte man früher - dreck reinigt den Magen und Dorf und Bauernhof Kinder sind gesünder ,... lasst die Kids raus in den dreck und die Natur ,.. die Welt erforschen und dem Wald erkunden ,.. natürlich ist eine gewisse „normale“ gesunde Hygiene wichtig ,.. aber das übertriebene reinigen und immer wieder mehr Desinfektionsmittel benutzen , söllte man wirklich überdenken und zu schonenderen Reinigern greifen ,... irgendwann wirkt das ganze Zeug nicht mehr und das Immunsystem selbst , kann sich nicht mehr wehren , weil es das nicht mehr gewohnt ist ,.... Ein schönes Buch , ein netter Ratgeber ,.. Denkanstöße garantiert und fragen werden auch beantwortet :)

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Rezension zu "Sind wir noch ganz sauber?" von Hanne Tügel

Die richtige Einstellung zum Schmutz - Viele wertvolle Tipps und Erkenntnisse
alupusvor 3 Monaten

Die richtige Einstellung zum Schmutz – Viele wertvolle Tipps und Erkenntnisse

Ein kluger Ratgeber im Umgang mit Schmutz, der mich sehr nachdenklich gemacht hat

 

 

Sind wir noch ganz sauber?

Hanne Tügel
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Edel Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH, 07.02.2019
ISBNa 9783841906564
Genre: Sachbücher

 

Inhaltsangabe zu "Sind wir noch ganz sauber?"(übernommen)

Zwischen Putzwahn, Feinstaub, Mikroplastik und Allergien – von richtigem Umgang mit Schmutz

Wir sollten über Schmutz reden! Warum putzen wir viel mehr als gesund ist? Was hat Mikroplastik im Lippenstift verloren? Warum trennen wir all den Müll und am Ende wird so viel davon verbrannt? Wieso kämpfen wir gegen Bakterien in der Toilette und löffeln sie im Joghurt? Weshalb brauchen wir 2,8 Milliarden Coffee-to-go-Becher im Jahr? Warum sind aggressive Chemikalien in Reinigungsmitteln nicht längst verboten? Wo bleibt der Feinstaub, wenn es regnet? Wer rettet uns vor Dieseldunst? Wie kommen mörderische Keime in den Badesee und ins Krankenhaus?

Es gibt keine absolute Sauberkeit, Dreck gewinnt immer – aber wie wir damit klüger umgehen, zeigt dieses Buch.

 

Sichtbarer und unsichtbarer Schmutz gehören zum Leben: Stäube und Abgase in der Luft, Bakterien in der Natur um im Haushalt, Müll auf der Straße und im Meer. Was tun? Panik vor Staub und Keimen ist genauso falsch wie Gleichgültigkeit. Stattdessen brauchen wir ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge zwischen Hygiene und Gesundheit: Wichtig ist zu erkennen, wo und wann welcher Schmutz warum gefährlich ist. Und zu begreifen, warum falsch verstandene Sauberkeit  sehr ungesund sein kann.

Hanne Tügel plädiert für die Kunst klugen Putzens, das sich nicht von Ultrareinheitsformeln leiten lässt. Sie stellt die erstaunlichen Erfindungen der Evolution vor, die in der Natur ganz ohne Seife und Müllverbrennungsanlagen für Sauberkeit sorgen – und deren Kreislauf und Recyclingwirtschaft ein Vorbild für die Zukunft sein könnte. Sie fragt, wie es zu einer meschengemachten Ex – und-Hopp-Kultur gekommen ist, deren Waren sich bei uns nach Gebrauch an uns rächen. Sie schildert Auswege und Denkanstöße, um den Alltag im „Plastozän“ zu entmüllen.

 

Meine Meinung:

Es ist schon sehr seltsam, dass uns von der Industrie suggeriert wird, dass wir ja dieses und jenes Mittel unbedingt brauchen, damit wir wirklich sauber sind. Sind wir dann wirklich sauber? Nein, das zeigt dieses sehr informative Buch von Hanne Tügel sehr deutlich. Mit diesen ganzen Mitteln zerstören wir den Mikrokosmos der Bakterien, die wir, das hätte ich nie gedacht, doch so wichtig für unser Immunsystem sind. Haben wir uns darüber nicht schon gewundert, dass früher die Kinder auf dem Land weniger anfällig waren, als in der Stadt. Müssen wir unbedingt jeden Tag mit allen möglichen Mitteln duschen und danach noch eincremen? Nein! Denn auch die Hautärzte stehen auf dem Standpunkt, dass 1 x duschen mit wenig Flüssigseife reicht und ansonsten sich einfach nur waschen, denn wir wühlen nicht im Dreck. Hanne Tügel zeigt uns in diesem Buch, dass wir viele dieser ganzen Mittel überhaupt nicht brauchen. Sie führt uns vor, wie die Menschen früher mit Schmutz umgegangen sind und zeigt uns, dass auch die Tiere sich selbst helfen können.

Wir sollten sorgsamer und bewusster mit unserer Umwelt umgehen, denn gerade das, was wir als Abwasser entsorgen, enthält so viele Schadstoffe, dass dies uns nicht bewusst ist. Weniger ist sehr oft viel viel mehr! Gerade wenn wir klüger mit Schmutz umgehen, leben wir gesünder und helfen der Umwelt.

Fazit:

Hanne Tügel hat einen sehr interessanten und informativen Ratgeber geschrieben, der mich sehr nachdenklich gemacht hat.

 

 

 

 

 

 

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Gespräche aus der Community

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Fragefreitag mit Hanne Tügel

Bekommt ihr beim Thema "Schmutz" direkt ein schlechtes Gewissen, weil ihr schon viel zu lange nicht mehr unter der Couch gestaubsaugt habt? Hanne Tügel zeigt in ihrem Buch "Sind wir noch ganz sauber?", dass uns Schmutz im Alltag in verschiedensten Formen begegnet und wir uns hierzu viel öfter Gedanken machen müssten als nur über die Staubmäuse in den Wohnungsecken ...

Ihr möchtet mehr rund um dieses Thema wissen? Dann nutzt die Gelegenheit und stellt Hanne Tügel eure Fragen und gewinnt mit etwas Glück eines von 5 Exemplaren von "Sind wir noch ganz sauber?"!

Mehr zum Buch
Zwischen Putzwahn, Feinstaub, Mikroplastik und Allergien – von richtigen Umgang mit Schmutz
Wir sollten über Schmutz reden! Warum putzen wir viel mehr als gesund ist? Was hat Mikroplastik im Lippenstift verloren? Warum trennen wir all den Müll und am Ende wird so viel davon verbrannt? Wieso kämpfen wir gegen Bakterien in der Toilette und löffeln sie im Joghurt? Weshalb brauchen wir 2,8 Milliarden Coffee-to-go-Becher im Jahr? Warum sind aggressive Chemikalien in Reinigungsmitteln nicht längst verboten? Wo bleibt der Feinstaub, wenn es regnet? Wer rettet uns vor Dieseldunst? Wie kommen mörderische Keime in den Badesee und ins Krankenhaus?
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