Hannelore Fisgus

 4,5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor*in von Das Allgäu-Kochbuch, Das Chiemgau-Kochbuch und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Hannelore Fisgus ist freie Journalistin und Autorin von kulinarischen Büchern und Reiseführern. Seit ihrem Studium der Touristik an der Hochschule München lebt und arbeitet die gebürtige Rheinhessin in der bayerischen Landeshauptstadt. Für den Bayerischen Rundfunk hat die begeisterte Hobbyköchin viele Beiträge zu kulinarischen und anderen Themen gestaltet – unter anderem die Sendung »Topfgucker«. Slow-Food, Bodenständigkeit und Nachhaltigkeit sind ihr ebenso ein Anliegen, wie immer wieder neue Genüsse und Trends aufzuspüren. Für dieses Buch macht sie sich auf die Suche nach Traditionellem, aber auch nach dem, was neu und trotzdem typisch Chiemgau ist.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Hannelore Fisgus

Cover des Buches Das Allgäu-Kochbuch (ISBN: 9783959618540)

Das Allgäu-Kochbuch

(2)
Erschienen am 07.03.2025
Cover des Buches Das Chiemgau-Kochbuch (ISBN: 9783959616379)

Das Chiemgau-Kochbuch

(0)
Erschienen am 28.06.2024
Cover des Buches München (ISBN: 9783959614061)

München

(0)
Erschienen am 09.04.2021

Neue Rezensionen zu Hannelore Fisgus

Cover des Buches Das Allgäu-Kochbuch (ISBN: 9783959618540)
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Rezension zu "Das Allgäu-Kochbuch" von Hannelore Fisgus

Basteltante
Mischung aus Kochbuch, kulinarischem Reiseführer und regionalter Geschichtensammlung

„Das Allgäu“ – nimmt den Leser mit auf eine kulinarische Entdeckungsreise durch das Allgäu.
Von den sanften Hügeln des Unterallgäus bis zum Bodensee.
 Autorin Hannelore Fisgus verbindet in diesem Buch Rezepte, Geschichten und Portraits von Menschen, die die kulinarische Vielfalt der Region prägen.

Das Buch ist thematisch nach den verschiedenen Regionen des Allgäus gegliedert, darunter das Unter-, Ost- und Oberallgäu sowie Genussorte wie Kempten oder der Viehscheid.
Neben einer Vielzahl an Rezepten werden auch Gasthöfe, Produzenten und kulinarische Besonderheiten wie eine Lachsräucherei oder eine Kräuterküche vorgestellt.
 Diese Mischung aus traditioneller und moderner Küche macht das Buch besonders für jene interessant, die sich für die regionale Kulinarik begeistern oder Inspiration für eigene Reisen ins Allgäu suchen.

Die Rezepte reichen von klassischen Gerichten wie Käsekuchen mit Baiserhaube bis hin zu kreativen Neuinterpretationen wie einer Schupfnudelpfanne  mit Tempeh.
 Die Zutatenlisten sind übersichtlich gelistet. Die Anleitungen in kleiner Schrift sind durchgehend geschrieben, was die Lesbarkeit erschwert. Die Rezepte sind meist außergewöhnlich und bieten einen spannenden Querschnitt durch die Allgäuer Küche. Die Gerichte spiegeln die kreative Handschrift junger Köchinnen und Köche wider, die ihre Wurzeln ehren, dabei aber neue Wege gehen.

Die Fotografien von Ingolf Hatz zeigen sowohl Landschaften als auch kulinarische Eindrücke und porträtieren Menschen aus der Region. Sie sind nicht immer brillant oder leuchtend, wirken mitunter etwas düster oder überladen, sodass das Auge nicht sofort einen Fokus findet.
 Zu sämtlichen Rezepten gibt es eine stimmungsvolle Großaufnahme des fertigen Tellergerichtes.

Am Ende des Buches findet sich eine Adressliste mit Kontaktdaten der im Buch erwähnten Gaststätten, Läden, Hotels und Gasthöfe. Ideal für alle, die die Region auch vor Ort entdecken möchten. Außerdem erleichtert ein alphabetisches Register der Rezepte die Orientierung und das schnelle Wiederfinden einzelner Gerichte.

Fazit:
 „Das Allgäu“ ist eine interessante Mischung aus Kochbuch, kulinarischem Reiseführer und regionaler Geschichtensammlung. Ein gelungenes Werk für Genießer, Heimatliebhaber und alle, die das Allgäu kulinarisch und neu entdecken wollen. Die Vielfalt der Rezepte überzeugt, auch wenn die optische Gestaltung nicht immer optimal gelungen ist. Wer sich für das Allgäu begeistert und neue sowie traditionelle Rezepte entdecken möchte, wird in diesem Buch dennoch viele spannende Inspirationen finden.

Cover des Buches Das Allgäu-Kochbuch (ISBN: 9783959618540)
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Rezension zu "Das Allgäu-Kochbuch" von Hannelore Fisgus

Ratzepue
"Das Allgäu Kochbuch Die junge Küche zwischen Tradition und Innovation – Gerichte. Porträts. Geschichten." von Hannelore Fisgus

Die Rezepte des am 07.03.2025 im Christian Verlag erschienenen Buches mit der ISBN: 978-3-95961-854-0 wurden von der begeisterten Hobbyköchin und Autorin von Kochbüchern und Reiseführern Hannelore Fisgus auf einer kulinarischen Reise durchs Allgäu von über 40 verschiedenen gastromischen und landwirtschaftlichen Betrieben zusammengetragen. Die gebürtige Rheinhessin studierte in München Touristik und lebt und arbeitet dort u.a. für den Bayerischen Rundfunk z.B. für die Sendung "Topfgucker". 

Fotografiert hat Ingolf Hatz. Auf 240 Seiten mit vielen Abbildungen stehen 68 Rezepte.

 

Was versprechen der Verlag bzw. die Autorin?

Die beliebte Urlaubsregion Allgäu gehört zum großen Teil zu Bayern und zu einem kleineren Teil zu Baden-Württemberg und steht für viel Natur mit Milchviehhaltung aber auch kulturell reizvolle Städte und das typische Gericht „Kässpatzen“ bzw. „Käsespätzle“ - je nach Lage der Orte.

Mit ihrer verführerischen Auswahl an herzhaft deftigen Speisen von „Brauereigasthöfen über Biopioniere bis hin zu kreativen Rezepten von Spitzenköchen in Fine-Dining-Gastronomiebetrieben“ möchte die Autorin durchweg „nachkochbare“ Lieblingsrezepte aufzeigen, die einen „kulinarischen Querschnitt durch das Allgäu zwischen Innovation und Tradition“ bilden. Den besuchten Betrieben wie auch der Autorin sind Nachhaltigkeit, regionale Kreisläufe und Wertschöpfung, altes Kräuterwissen, handwerklich hergestellt Lebensmittel, artgerechte Tierhaltung und Artenvielfalt auf den Bergwiesen ein wichtiges Anliegen. Sie möchte neue aber trotzdem typische Genüsse und Trends aufspüren.

Aufbau des Buches

Das Buch beginnt mit dem Inhalt. Nach einer Einleitung, der „Reiseweg-Beschreibung“ und ein paar Gedanken zu dem Status zwischen Innovation und Tradition werden die Porträts und Lieblingsrezepte der ausgesuchten Betriebe in 8 Kapitel unterteilt. Jedes Kapitel steht für eine eigene kleine Region entlang des „Reisewegs“. Am Ende des Buches stehen das Register der Rezepte, die Adressen der vorgestellten Betriebe, ein paar Sätze über die Autorin und den Fotografen und über den Partner dieses Buches, der Allgäu GmbH - Gesellschaft für Standort und Tourismus. Danach folgt das Impressum.

Für die Porträts der Betriebe wird immer eine Doppelseite verwendet, auf der linken Seite findet man den Namen des Betriebes, wo er zu finden ist und zwei bis drei Fotos vom Betrieb und wer dahintersteht. Der Text auf der rechten Seite beschreibt die Entstehungsgeschichte und den Betrieb an sich sowie z.B. Besonderheiten der Speisekarte.

Den Rezepten wird ebenfalls je eine Doppelseite spendiert. Eine Seite Text auf drei Spalten verteilt und die zweite Seite mit der ganzseitigen Abbildung des angerichteten Produktes – sehr appetitanregend…Der Rezepttext ist gut strukturiert aufgebaut: Der Name, darunter die wichtigen Kenndaten wie Menge, Portionenanzahl und Zubereitungszeit. Dann werden die Zutaten aufgelistet. In den beiden anderen Spalten werden die einzelnen Arbeitsschritte gut verständlich und detailliert beschrieben.

 

An wen richtet sich das Buch?

An alle, die die Köstlichkeiten und typischen Rezepte auch zu Hause genießen möchten. Die sich über den Landstrich informieren möchten und eventuell einen Urlaub dort planen. Die Rezepte sind aus meiner Sicht aber eher an erfahrene Hobbyköche oder Profis adressiert.

 

Was hat mir besonders gefallen und was nicht?

Die „kreativ neu umgesetzten“ typischen Rezepte bilden einen sehr guten Querschnitt vom Allgäu ab, die Vielfalt der Region wird entsprechend deutlich. Und der Mix aus Geschichten und Porträts der Menschen, die ihre Lieblingsrezepte verraten haben, ist angenehm erfrischend und informativ. Man bekommt das „Woher“ die Zutaten stammen und das „Wie“ die Zutaten verarbeitet werden sehr gut erklärt.

Ich als „Norddeutsche“ musste über das Rezept „Birne, breite Bohnen und Speck“ schmunzeln, zeigt es doch, wie unterschiedlich vermeintlich ähnliche Zutaten zu schmackhaften Gerichten zusammengesetzt werden – im Norden hier gibt es ein typisches Gericht “Birnen, Bohnen und Speck“…

 

Fazit:

Wer auf Entdeckungsreise im Allgäu gehen möchte, oder seinem letzten Urlaub dort nachhängt, ist hier garantiert richtig. 5*.

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