Hannelore Mezei

Lebenslauf von Hannelore Mezei

Hannelore Mezei kommt aus Graz und studierte dort Germanistik und Anglistik. Sie arbeitete viele Jahre als Redakteurin in Wien. Heute lebt sie als freie Journalistin und Autorin in Wien und Velden am Wörthersee. Hannelore Mezei veröffentlichte bisher Kurzgeschichten für Anthologien sowie Sachbücher. Bei ars vivendi sind bisher folgende Krimis aus der Kommissar Glück-Reihe erschienen: Glück am Wörthersee, Glück in der Steiermark, Glück in Wien.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Glück im Burgenland (ISBN: 9783747202982)

Glück im Burgenland

Erscheint am 29.10.2021 als Taschenbuch bei ars vivendi.

Alle Bücher von Hannelore Mezei

Cover des Buches Glück am Wörthersee (ISBN: 9783869136318)

Glück am Wörthersee

 (4)
Erschienen am 06.06.2016
Cover des Buches Glück in Salzburg (ISBN: 9783747201138)

Glück in Salzburg

 (3)
Erschienen am 04.09.2020
Cover des Buches Glück in Wien (ISBN: 9783869138831)

Glück in Wien

 (3)
Erschienen am 30.01.2018
Cover des Buches Glück im Burgenland (ISBN: 9783747202982)

Glück im Burgenland

 (0)
Erscheint am 29.10.2021

Neue Rezensionen zu Hannelore Mezei

Cover des Buches Glück am Wörthersee (ISBN: 9783869136318)Daphne1962s avatar

Rezension zu "Glück am Wörthersee" von Christine Grän

Glück am See
Daphne1962vor einem Jahr

Kurzmeinung: Ein lesenswerter, leichter Krimi mit herrlich amüsanten Beschreibungen.

Für Martin Glück aus Wien läuft es derzeit gar nicht gut. Skiunfall mit anschließender Reha, die er hasst und vorzeitig verlässt. Das hätte er mal nicht machen sollen, denn jetzt hat er auch noch Beziehungsstress, der ihm auch noch zusätzlichen Ärger mit dem Job einbringt.

Er flüchtet sich an den Wörthersee und mietet sich bei Romana in ihrer alten Hotel-Villa ein, dort verbrachte er als Kind zahlreiche Urlaube mit erfreulichen Kindheitserinnerungen. Bis sein Vater spurlos verschwand. Mit der erhofften Ruhe ist es dann auch schnell vorbei, als eine junge Frauenleiche im See auftaucht.

Der Wörthersee ist eine sehr beliebte Gegend für Millionäre und Kunstliebhaber, die um die letzten Seegrundstücke wetteifern. Gehen sie dafür über Leichen? Mit Kontrollinspektorin Lily Prokopp geht Martin Glück auf Tätersuche und schnell wird ihm klar, jeder hätte ein Motiv gehabt.

Nachdem ich bereits von der Autorin schon "Heldensterben" gehört habe, nahm ich mir den ersten Band der Kommissar Glück-Reihe vor. Die Beschreibungen der Figuren, wie man sie nur in Österreich finden kann mit ihren Eigenarten, die sind mal was ganz besonderes. Freue mich schon auf einen weiteren Fall, der in Wien angesiedelt ist.  

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Cover des Buches Glück in Salzburg (ISBN: 9783747201138)Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Glück in Salzburg" von Christine Grän

Vom Sterben des reichen Mannes ....
Bellis-Perennisvor einem Jahr

Es ist wieder einmal Festspielzeit in Salzburg. Wie immer herrscht beinahe Ausnahmezustand. Zwar spülen die vielen Touristen ordentlich Geld in die Kassen der Betriebe, doch manchmal ist den Salzburgern das alles zu viel.  

Chefinspektor Martin Glück befindet sich auf Besuch in Salzburg und logiert bei Kollegen Fasslberger, der nun an der Salzach seinen Dienst tut. Mit der Beschaulichkeit ist es schnell vorbei als Hubert Flock, Multimillionär und zukünftiger Ehemann von Romana Petuschnig, Martins Kärntner Verwandtschaft, während der aktuellen Jedermann-Vorstellung tot vom Sessel sinkt. Obwohl ein Herzinfarkt als Todesursache festgestellt wird, ist Romana überzeugt, man den Herzschrittmacher manipuliert und damit Hubert ermordet hat. Natürlich verdächtigt sie die fremdgehende Noch-Ehefrau , die bei der bevorstehenden Scheidung leer ausgegangen wäre, des Verbrechens,  - ein Motiv erster Klasse. 

Glück kann diese Anschuldigungen vorerst nicht glauben, kommt aber bei seinen Recherchen einem handfesten Pharma-Skandal auf die Spur, der ihn schon im heimatlichen Wien beschäftigt hat. 

Meine Meinung: 

Die Atmosphäre in der vom Festspieltrubel geplagten Stadt ist sehr gut eingefangen. Jede Besenkammer wird vermietet, die Straßen und Gassen sind verstopft und Adabeis aus aller Herren Länder machen sich wichtig. 

Neben den durchaus humorvollen Passagen widmet sich das Autorenduo einem ernsten Thema: künstliche Verknappung von Medikamenten und dem schwunghaften Handel und „Versteigerung“ an den Meistbietenden. 

Auch das Spiel mit der Hoffnung von an Krebs erkrankten Menschen durch diverse „Wunderheiler“ bzw. Scharlatane wird eindrücklich dargestellt. 

Fazit:

Ein Plot, der an Aktualität wenig zu wünschen übrig lässt, sorgt für beste Krimi-Unterhaltung. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

 

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Cover des Buches Glück in Wien (ISBN: 9783869138831)Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Glück in Wien" von Christine Grän

Die Gier ist ein Hund ...
Bellis-Perennisvor einem Jahr

Sissy Wallner, eine reiche Witwe stirbt unerwartet. Nicht ganz so unerwartet ist die Hoffnung der Verwandtschaft bzw. des Lebenspartners auf ein üppiges Erbteil. Immerhin gibt es ein Zinshaus nächst der Wiener Staatsoper, Schmuck und einen namhaften Geldbetrag aufzuteilen. Die Überraschung bei der Testamentseröffnung für die gierige Verwandtschaft ist groß, dass der Löwenanteil des Erbes an Maria, die Haushälterin und an Elvis, einen Hundesitter geht.  

Als dann Maria vor eine einfahrende U-Bahn fällt, muss deren Erbteil auf die anderen Erben aufgeteilt, weil sie die Erbserklärung noch nicht unterschrieben hat.

Chefinspektor Martin Glück ist nach dem handgreiflichen Eklat mit seinem Chef (siehe „Glück am Wörthersee“) in ein Abstellkammerl verbannt worden und langweilt sich zu Tode. Da kommen ihm die Zweifel an Marias Tod (Unfall/Selbstmord oder Mord) gerade recht. Gemeinsam mit seinem Kollegen Fassbinder beginnt er heimlich und dann auch offiziell zu ermitteln, denn auch Marias Sohn wird tot aufgefunden. Hängen die beiden Todesfälle mit dem Erbe oder mit den Aufzeichnungen der Haushälterin zusammen?  

Meine Meinung: 

Dieser Krimi ist unterhaltsam, zeigt er doch die berechnende Gier so mancher Verwandten auf. Sissy Wallner wird von unterschiedlichen Verwandten und Freunden besucht, ja regelrecht hofiert, um ja im Erbfall gut „dazustehen“. Die alte Dame weiß allerdings genau, wie sie die sonntäglichen Besuche einzuordnen hat. Auch ihr Lebensgefährte, ein ehemaliger Adeliger, der sich nach wie vor mit dem in Österreich verbotenen „von“ im Namen schmückt, ist eher an Sissys Vermögen denn an Sissy selbst interessiert. Auch Romana aus Kärnten, die schon im Vorgängerband eine Rolle gespielt hat, ist um nichts besser. Sie ist eine notorische Spielerin und stets klamm. Ihr würde ein üppiger Geldbetrag auch gut gefallen.     

Ob Sissys Tod ein natürlicher war oder nicht, ist nicht herauszufinden, da die Verstorbene recht schnell eingeäschert worden ist. 

Die Charaktere sind gut gelungen. Allen voran Martin Glück, der nach dem rechten Haken für seinen Chef als „Springer“ eingeteilt ist und immer dort eingesetzt wird, wo gerade Not am Mann ist. 

Freund und Kollege Fassbinder, der ob seiner Leibesfülle den Spitznamen „Fassl“ trägt, ist lethargisch. Das Einzige, was ihn aus seiner Antriebslosigkeit herausholen könnte, wäre eine Freundin. Doch bis es so weit ist, muss er sich mit üppigem Essen begnügen.

Eine kauzige Randfigur ist Lotte, Martins Mutter, die auf ihre alten Tage dem Leben als Hippie in einer WG frönt. 

Der Krimi ist dem Autorinnenduo Grän und Mezei gut gelungen. So legen sie ihren unterschiedlichen Figuren die jeweils passende Sprache in den Mund. Junkie René spricht anders als der Hochstapler, der „parliert“ statt spricht. Solch Nuancen machen für mir ein gutes Buch aus.  

Ein klein wenig mehr Tempo hätten die Ermittler vertragen. Es geht schon sehr gemütlich zu. 

Ob sich Martin Glück mit diesem Fall wieder in der Gunst seines Chefs nach oben bewegen kann? Der nächste Band „Glück in Salzburg“ wird es zeigen. 

Fazit: 

Wer gerne unterhaltsame, eher ruhige Krimis liest, ist hier genau richtig. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

 

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