Hannes Grassegger

 3 Sterne bei 3 Bewertungen

Alle Bücher von Hannes Grassegger

Hannes GrasseggerDas Kapital bin ich: Schluss mit der Digitalen Leibeigenschaft! Intelligent leben 8
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Das Kapital bin ich: Schluss mit der Digitalen Leibeigenschaft!
 Intelligent leben 8
Hannes GrasseggerReportagen #31
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Reportagen #31
Reportagen #31
 (0)
Erschienen am 06.10.2016
Hannes GrasseggerDas Kapital bin ich. Meine Daten gehören mir
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Das Kapital bin ich. Meine Daten gehören mir
Hannes GrasseggerReich werden
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Reich werden
Reich werden
 (1)
Erschienen am 01.06.2014
Hannes GrasseggerReportagen. Bd.3
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Reportagen. Bd.3
Reportagen. Bd.3
 (0)
Erschienen am 01.02.2012

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zuendegelesens avatar

Rezension zu "Das Kapital bin ich: Schluss mit der Digitalen Leibeigenschaft! Intelligent leben 8" von Hannes Grassegger

Gut gemeint, reich an Wissen aber trotzdem hat es einen bitteren Beigeschmack.
zuendegelesenvor 7 Monaten

Meinung

Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, wusste ich zunächst nicht, was ich davon halten sollte. Viele Fragen haben mich schon von Beginn an überhäuft. Was erwarte ich? Was erwartet mich? Was möchte mir dieses Buch sagen?

Auch nach Langem hin und her ist es immer noch sehr schwer, sich überhaupt in irgendeiner Form an eine Rezension zu wagen. Mir fehlen die Worte, mit denen ich etwas zu diesem Buch schreiben soll.

Durch den ganzen Input, den dieses Buch hat, wird man ziemlich überladen mit Informationen und Fußnoten mit Verweisen auf Quellen. Eigentlich ganz gut, weil man vielleicht noch mehr Zusatz hat.
Doch einiges in diesem Buch war mir nicht neu, vieles wurde wiederholt und es war ein klares Feuer gegen das Internet, von welchem mittlerweile vieles abhängt.

Die Frage, ob das wirklich gut sein soll oder nicht, sei dahingestellt, welche Frage behandelt wurde, war die Frage – Wer verdient an unseren Daten und warum wir unsere Daten einfach so hergeben und nicht selbst verkaufen.

Klare “Opfer” in dem Buch waren “Facebook & co.” und “Google & co.”, immer wieder wird erwähnt, dass die Daten, die wir hergeben, gehortet werden und wir sie leichtsinnig in ihre Rachen werfen. Aus unseren Daten werden Milliarden von US-Doller und wir sehen davon keinen Cent. »Wir sollten sie selbst verkaufen und nicht verkaufen lassen«, so Hannes Grassegger.

Aber was soll ich so wirklich davon halten und was soll ich dazu sagen?

Jemand, der seine Daten nicht “abgeben möchte”, der sollte eventuell kein Internet benutzen oder keine Konten anlegen. Klingt zwar für Menschen wie mich unmöglich, doch man muss überall wissen, worauf man sich einlässt und was einen erwartet.

Ich als Person setze voraus, dass man sich dessen bewusst sein sollte, was man tut, so auch im Internet. Gehe ich ins Internet und lege Konten an, so muss ich mir bewusst sein, dass diese Konten nicht “unverkauft” bleiben oder “komplett gelöscht” werden. Mails werden verkauft, Daten werden gehortet und Daten weiter verkauft. Auch wenn man es nicht zwingend mag, sollte man es vielleicht ‘akzeptieren’ – wobei das das falsche Wort dafür ist. Jemand, der vorsichtiger sein möchte, weiß, was zu tun ist.

Im Internet läuft nicht alles richtig und viele Maßen sich auch zu viel an, aber man bestimmt immer noch selbst, was man preisgibt und was nicht. Manchmal reicht es vielleicht auch schon die Einstellungen durchzugehen – auch wenn eine hübsche Oberfläche vielleicht nicht tut, was draufsteht.

Bewertung

Da es mir mehr als schwergefallen ist, die Meinung in dem Buch nachzuvollziehen bzw. zu vertreten, ist es schwer sich ganz darauf einzulassen. Auch die Bewertung fällt dementsprechend schwer. Aufgrund von mehrfacher Wiederholungen und Betonungen wird man auch schnell genervt von der Thematik. Ich bin der Meinung, dass man solche Themen durchaus auch erklärender und sachlicher angehen könnte. Daher nur zwei von fünf möglichen Schreibfedern.

Fazit

Ich denke, jeder sollte sich selbst eine Meinung dazu bilden und sich mehr darauf verlassen ob er leichtsinnig mit Daten im Internet umgeht oder nicht. Schließlich liegt es wie immer im Auge des Betrachters. Es soll wohl auch Menschen geben, denen so ziemlich alles egal ist.

Ich danke dem Kein&Aber Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplar.

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Tasmetus avatar

Bevor ich zu meinen eigenen Gedanken zu diesem Essay komme, möchte ich kurz zur äußeren Form etwas schreiben. Zu allererst möchte ich das Layout loben, das fand ich von vorne bis hinten gelungen - vor allem die Seitenzahlen.
Leider gab es in dem Buch viele Wiederholungen von Sätzen, was auf den wenigen Seiten wirklich nicht notwendig gewesen wäre und mich ein wenig genervt hat. Was mich noch mehr genervt hat war, dass in diesem Buch - in dem alle zwei Zeilen ein neues englisches Fachwort lauert, dauernd "AGBs" steht. Es heißt AGB. Man sagt schließlich nicht "Allgemeine GeschäftsbedingungenS".

Während ich den Essay gelesen habe, gingen mir so unglaublich viele Gedanken durch den Kopf, ich wusste gar nicht, wie ich sie jemals ordnen sollte. Ich stimme Grassegger in vielen Punkten durchaus zu, aber seine Schlussidee - auf die der Essay hinaus lief -  konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Jedoch ließ es mich nachdenken, sehr intensiv nachdenken sogar. Denn ich habe großen Respekt vor Facebook oder generell all den zukünftigen Entwicklungen, die schneller Realität werden als wir es uns vorstellen können. Ich will keine Drohnen, keine Smart Cities, keine Smart Autos, keine Smart Heizung. Ein Smartphone ist mir schon genug. Aber andererseits bin ich Bloggerin. Und YouTuberin. Womit ich wohl die Stufe erreicht habe, bei der ich von allen Internetnutzern am meisten Daten in den Rachen des Internets, bzw im Falle von YouTube, Google werfe. Und ich persönlich sehe auch keine wirklich Lösung für das Problem, denn wir können nicht alle Grasseggers Lösungsvorschlag anwenden, das ist schier unmöglich.
Als ich das Buch beendet habe, habe ich mich machtlos gefühlt. Ich musste das Internet und meinen Laptop ausmachen und habe für eine gefühlte Ewigkeiten ein Buch in meinem Regal angestarrt. "Corpus Delicti" von Juli Zeh. Denn das Gefühl, dass der Essay hinterlassen hatte, war Angst. Erst als ich diese wieder geschickt unterdrückt hatte, konnte ich wieder an meinen Laptop gehen um diese Rezension zu schreiben. Doch nicht, ohne ein flauen Gefühl im Magen.

http://wp.me/p5aiIx-Gp

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