Hannes Grassegger Das Kapital bin ich: Schluss mit der Digitalen Leibeigenschaft! Intelligent leben 8

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Inhaltsangabe zu „Das Kapital bin ich: Schluss mit der Digitalen Leibeigenschaft! Intelligent leben 8“ von Hannes Grassegger

Ein scharfer, aber optimistischer Essay über die Digitalisierung des Lebens. Für alle, die sich für deren menschliche, politische und wirtschaftliche Folgen interessieren. Im Stil zwischen Pamphlet, Science-Fiction und ökonomischer Analyse zeigt der Autor, wie die Datensammlung von NSA, Facebook & Co uns in eine »Digitale Leibeigenschaft« führt. Gleichzeitig zeigt er, wie man ein neues Wirtschaftsmodell nutzen kann, um sich zu befreien und selbst am digitalen Leben zu verdienen.

Gut gemeint, reich an Wissen aber trotzdem hat es einen bitteren Beigeschmack.

— zuendegelesen
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Löst gemischte Gefühle aus

— Tasmetu
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    Das Kapital bin ich: Schluss mit der Digitalen Leibeigenschaft!
 Intelligent leben 8
    Tasmetu

    Tasmetu

    01. December 2014 um 08:57

    Bevor ich zu meinen eigenen Gedanken zu diesem Essay komme, möchte ich kurz zur äußeren Form etwas schreiben. Zu allererst möchte ich das Layout loben, das fand ich von vorne bis hinten gelungen - vor allem die Seitenzahlen. Leider gab es in dem Buch viele Wiederholungen von Sätzen, was auf den wenigen Seiten wirklich nicht notwendig gewesen wäre und mich ein wenig genervt hat. Was mich noch mehr genervt hat war, dass in diesem Buch - in dem alle zwei Zeilen ein neues englisches Fachwort lauert, dauernd "AGBs" steht. Es heißt AGB. Man sagt schließlich nicht "Allgemeine GeschäftsbedingungenS". Während ich den Essay gelesen habe, gingen mir so unglaublich viele Gedanken durch den Kopf, ich wusste gar nicht, wie ich sie jemals ordnen sollte. Ich stimme Grassegger in vielen Punkten durchaus zu, aber seine Schlussidee - auf die der Essay hinaus lief -  konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Jedoch ließ es mich nachdenken, sehr intensiv nachdenken sogar. Denn ich habe großen Respekt vor Facebook oder generell all den zukünftigen Entwicklungen, die schneller Realität werden als wir es uns vorstellen können. Ich will keine Drohnen, keine Smart Cities, keine Smart Autos, keine Smart Heizung. Ein Smartphone ist mir schon genug. Aber andererseits bin ich Bloggerin. Und YouTuberin. Womit ich wohl die Stufe erreicht habe, bei der ich von allen Internetnutzern am meisten Daten in den Rachen des Internets, bzw im Falle von YouTube, Google werfe. Und ich persönlich sehe auch keine wirklich Lösung für das Problem, denn wir können nicht alle Grasseggers Lösungsvorschlag anwenden, das ist schier unmöglich. Als ich das Buch beendet habe, habe ich mich machtlos gefühlt. Ich musste das Internet und meinen Laptop ausmachen und habe für eine gefühlte Ewigkeiten ein Buch in meinem Regal angestarrt. "Corpus Delicti" von Juli Zeh. Denn das Gefühl, dass der Essay hinterlassen hatte, war Angst. Erst als ich diese wieder geschickt unterdrückt hatte, konnte ich wieder an meinen Laptop gehen um diese Rezension zu schreiben. Doch nicht, ohne ein flauen Gefühl im Magen.http://wp.me/p5aiIx-Gp

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