Hannes Jaenicke

 4.3 Sterne bei 69 Bewertungen
Autorenbild von Hannes Jaenicke (© privat)

Lebenslauf von Hannes Jaenicke

Hannes Jaenicke ist ein deutscher Schauspieler, Drehbuchautor und Autor. Er wurde 1960 geboren, verbrachte einen Teil seiner Kindheit in den USA, machte in Regensburg sein Abitur und absolvierte seine Schauspielausbildung in Wien und London. Seit 1984 dreht er Filme und Serien sowohl in Deutschland wie auch in den USA. Privat engagiert sich Jaenicke aktiv für den Tier- und Umweltschutz. In seinem Buch "Wut allein reicht nicht" (2010) legt er dieses Engagement dar.

Alle Bücher von Hannes Jaenicke

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Cover des Buches Die große Volksverarsche (ISBN: 9783579066363)

Die große Volksverarsche

 (29)
Erschienen am 28.05.2013
Cover des Buches Wer der Herde folgt, sieht nur Ärsche (ISBN: 9783328102977)

Wer der Herde folgt, sieht nur Ärsche

 (20)
Erschienen am 13.08.2018
Cover des Buches Wut allein reicht nicht (ISBN: 9783442173105)

Wut allein reicht nicht

 (10)
Erschienen am 17.04.2012
Cover des Buches Aufschrei der Meere (ISBN: 9783550200472)

Aufschrei der Meere

 (2)
Erschienen am 13.09.2019
Cover des Buches Wut allein reicht nicht (ISBN: 9783579076331)

Wut allein reicht nicht

 (2)
Erschienen am 09.09.2010
Cover des Buches Die große Volksverarsche (ISBN: 9783837120332)

Die große Volksverarsche

 (1)
Erschienen am 28.05.2013

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Neue Rezensionen zu Hannes Jaenicke

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Rezension zu "Aufschrei der Meere" von Hannes Jaenicke

Klassisches massentaugliches, populärwissenschaftliches Sachbuch
Benne_vor 5 Monaten

„Aufschrei der Meere“ ist nicht mehr als es sein will: Ein Sachbuch, welches informiert, sensibilisiert und einmal laut aufschreit, um den Leser zum Handeln zu bewegen. Solche Bücher gibt es zuhauf, ihre Stellung seien ihnen jedoch nicht untersagt. 

Durch die Einteilung in Kapitel, die sich meistens um eine Tiergattung drehen, erfolgt eine klare Abgrenzung zwischen Themenschwerpunkten. Innerhalb jedes Kapitels werden geschickt Themen angesprochen, die vorher nicht groß angekündigt werden: Plastikübernutzung, Ölverschmutzung & Co. Leider gibt es zu viele dieser Probleme auf der Erde, die den Ozean gefährden. Jaenicke und Knobloch ist es dabei gut gelungen, eine Menge dieser Angelegenheiten anzusprechen, deutlich mit Fakten zu hinterlegen und Kritik zu äußern. In diesem Rahmen erfolgt die Stellungnahme häufig sehr wütend und nicht neutral. Als Leser nimmt man eine deutliche Aggressivität der Autoren wahr, die zu 100 % nachvollziehbar ist, welche man in Büchern aber selten gewohnt ist. Das führt zu unangenehmen Textpassagen, die im eigenen Kopf daraufhin selbst Wut erzeugen und einen faden „Nachgeschmack“ hinterlassen. 

Jedes Kapitel besteht aus zwei Teilen: Jaenickes und Knoblochs Worte. Einen optimale Lese – und Gedankenfluss kann man dadurch erzeugen, dass sich beide Teile gegenseitig ergänzen. In „Aufschrei der Meere“ passiert es zu oft, dass beide Autoren Gedanken erwähnen, die der/die jeweils andere bereits aufgegriffen hat. Selbst durch eine Umformulierung entstehen dadurch zähe Textpassagen, durch die man sich erst einmal durchlesen muss, obwohl man z.B. bereits die Geschichte um „Jonas und den Wal“ einige Seiten zuvor gelesen hat. 

Manchmal war die Wortwahl selbst für ein populärwissenschaftliches Buch zu salopp. So liest man an einer Stelle das Wort „gechillt“ in völlig normalem Zusammenhang und liest es zwei, sogar dreimal, um sicher zu gehen, dass es wirklich dort steht. Sehr seltsam!


„Der Aufschrei der Meere“ ist ein Buch, welches – vor allem nun zu Zeiten des allgegenwärtigen Klimawandels, Umweltdemos u.Ä.  – gelesen werden sollte, wenn man seinen eigenen Horizont erweitern möchte. Lasst euch nicht von dem zugegebenermaßen einschüchternden Cover abschrecken, da hat niemand ein geschicktes Händchen bewiesen. Das was zählt befindet sich zwischen den Buchdeckeln, und das ist es auf jeden Fall wert. 

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Rezension zu "Aufschrei der Meere" von Hannes Jaenicke

Interessant, aber Dopplungen
KerstinThvor 5 Monaten

Aufschrei der Meere ist ein Sachbuch über den aktuellen Stand unserer Ozeane und Gewässer. Die Biologin Dr. Ina Knobloch und der Schauspieler und Umweltschützer Hannes Jaenicke erläutern dem Leser abwechselt unterschiedliche Themen. Thematisch fand ich das Buch sehr interessant und spannend. Manche Aspekte kannte ich schon, andere waren mir noch neu. Ich finde dieses Buch schafft einen recht guten Überblickt über die Problematik, die wir in Bezug auf unsere Ozeane haben. Allerdings hat mich die Aufmachung des Buches sehr gestört. Es ist in mehrere Kapitel geteilt, welche immer ein Unterthema behandeln, zunächst erzählt Ina Knobloch ihre Sicht der Dinge, Anschließend Hannes Jaenicke. Leider wiederholt dieser meist einfach nur was Ina Knobloch geschrieben hat. So wirkte es wie ein Papagei, der alles nachplappert. Die beiden hätte lieber die einzelnen Themen unter sich aufteilen sollen. Was mir gut gefallen hat, ist dass sich durch Ina Knoblochs Teil eine Saga „Ina und der Hai“ zieht. Diese war interessant zu verfolgen, auch wenn sie teilweise der Kreativen Schöpfung der Autorin entsprungen ist. Der Schreibstil ist angenehm und nicht zu Oberlehrerhaft – zumindest Ina Knoblochs Teil. Bei Hannes Jaenicke wirkt es teilweise doch etwas so, als würde er den Finger erheben und der Leser hätte zu springen.


Unterm Strich hat mir dieses Sachbuch gut gefallen. Ich habe viel Neues gelernt, vor allem in Bezug auf vergangene Umweltkatastrophen. Da mir aber diese Wiederholungen auf den Keks gingen, vergebe ich „nur“ drei von fünf Sterne.

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Rezension zu "Wer der Herde folgt, sieht nur Ärsche" von Hannes Jaenicke

Vorsicht, könnte zum Nachdenken anregen
Ritjavor 7 Monaten


Wie wahr, wie wahr. 

Passender kann manchmal ein Titel nicht sein. 


Der Inhalt des Buches setzt sich dann mit dem Titel auseinander, denn irgendwoher muss ja die Behauptung kommen. Hannes Jaenicke ist in der deutschen Medienlandschaft bekannt. Einige kennen ihn als Schauspieler, andere kennen ihn aus Dokumentationen, die sich meistens mit Klimaschutz und Tieren auseinandersetzen. Er zeigt gern auf die Stellen, die man nicht immer so direkt sehen möchte und bohrt dann auch noch nach.
Jedoch weist er auch daraufhin, dass auch er manchmal der Herde folgt, denn die Herde ist auch die Gemeinschaft. Nur muss man sich die Herde, der man folgt genauer anschauen und gut abwägen, ob man ihr folgen sollte.

Die Heldendefizite sind nicht nur in Deutschland erkennbar, sondern weltweit. Geld bestimmt noch immer das Miteinander und die Wertigkeit einer Sache. Die vielen kleinen Aktionen werden kaum noch wahrgenommen oder geachtet. Hannes Jaenicke geht auf einzelnen Helden ein (auch auf die unbekannten) und stellt dabei auch Möglichkeiten für den "Jedermannhelden" vor. Nicht immer muss man Leben retten, aber vielleicht Menschen/Tiere unterstützen, die es nicht so einfach im Leben haben.


Er plädiert für ein selbständiges Denken und Handeln, für die Reflexion des Gesehenen und Gelesenen und mehr Eigeninitative (auch gegen Widerstände).

Interessantes Buch, welches sich gut lesen lässt und vielleicht zum Nachdenken anregt.

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Hannes Jaenicke wurde am 26. Februar 1960 in Frankfurt am Main (Deutschland) geboren.

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