Hannes Leidinger

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Neue Bücher

Schwarzbuch der Habsburger

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Neu erschienen am 09.11.2018 als Taschenbuch bei Haymon Verlag.

Umstritten, verspielt, gefeiert

Neu erschienen am 17.09.2018 als Hardcover bei Haymon Verlag.

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Der Untergang der Habsburgermonarchie

Der Untergang der Habsburgermonarchie

 (9)
Erschienen am 15.12.2017
Sozialismus

Sozialismus

 (2)
Erschienen am 17.04.2008
Schwarzbuch der Habsburger

Schwarzbuch der Habsburger

 (2)
Erschienen am 09.11.2018
Habsburgs schmutziger Krieg

Habsburgs schmutziger Krieg

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Erschienen am 24.10.2014
Streitbare Brüder

Streitbare Brüder

 (1)
Erschienen am 17.02.2010
Umstritten, verspielt, gefeiert

Umstritten, verspielt, gefeiert

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Erschienen am 17.09.2018
Kapitalismus

Kapitalismus

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Erschienen am 17.04.2008
Der Erste Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg

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Erschienen am 21.04.2011

Neue Rezensionen zu Hannes Leidinger

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TochterAlices avatar

Rezension zu "Der Untergang der Habsburgermonarchie" von Hannes Leidinger

Davon geht die Welt nicht unter
TochterAlicevor 10 Monaten

ist ein Schlager, der aus meiner Sicht kein Gehalt hat, es wird einfach etwas dahingesagt. Damit stellt er das Gegenteil zum vorliegenden Werk zum Untergang der Habsburgermonarchie dar. Die Welt der Habsburger ist nämlich sehr wohl untergegangen und zwar nicht nur aus einem Grund, sondern aus mindestens sieben (hauptsächlichen) Gründen, wie das Fazit am Ende der Ausführungen belegt. Doch es gibt viel "dazwischen", also vieles, das dazu beitrug und überaus lesenswert ist.

Dem Autor Hannes Leidinger fehlt die Leichtigkeit vieler angelsächsischer Autoren, die es fertig bringen, ein historisches Sachbuch wie einen spannenden Roman zu formulieren, den man nicht aus der Hand legen kann. Hier habe ich mich mit der zweifellos sowohl interessanten, auch aufschlussreichen und Neues offenbarenden Lektüre ziemlich schwer getan, denn spannend war sie ganz gewiss nicht. Zumindest nicht aus meiner Sicht.

Und das, obwohl grandiose Ansätze durchaus vorhanden waren, wie zum Beispiel gleich zu Beginn des Buches die Darstellung der realen Ereignisse aus der Sicht von Ulrich, der Hauptfigur in Robert Musils "Mann ohne Eigenschaften", also einem fiktiven Kind der Zeit. Doch Einflüsse germanischer Gründlichkeit haben eindeutig überwogen und machen das Werk zu einem ausführlichen und überaus fundierten Werk über die Habsburgermonarchie, zu einem modernen Werk, das Ursachen, Einflüsse und Entwicklungen prüft und in Frage stellt.

Ein wirklich wichtiges Werk der neuesten Geschichtsschreibung also, das jeder Historiker, der sich mit diesem Thema beschäftigt zur Hand nehmen sollte. Und nicht nur einmal. Denn es hat das Zeug zu einem Handbuch der österreichischen Geschichte, also zu einem Werk, das Kenner und Schätzer nicht wieder aus dem Regal lassen sollten. Und sicher auch das Zeug dazu, ausgiebig diskutiert zu werden, also ein Werk, das jahrzehntelang nachhallen wird. Mindestens.

Für Laien ist es eher nichts, außer für solche, die sich sehr für die Habsburger und für österreichische Geschichte interessieren und auch schon einige Vorkenntnisse haben. Andere werden sicher enttäuscht sein und das wäre schade angesichts eines so sach- und fachkundigen Werkes.

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histerikers avatar

Rezension zu "Der Untergang der Habsburgermonarchie" von Hannes Leidinger

Ein Sachbuch, das überzeugt
histerikervor 10 Monaten

Inhalt:
Der Untergang der Habsburger Monarchie in einem Sachbuch, aus mehreren Blickwinkeln betrachtet.

Bewertung:
Kein Buch zum entspannten lesen, dafür ist der Stil wissenschaftlich und manchaml sind die Sätze ziemlich verschachtelt. Aber wenn man Zeit und Muse hat, sich dem Thema konzentriert zu widmen, belohnt dieses Buch mit guten Zusammenfassungen und neuen Ansichten.
Ich kenne mich mit dem Thema schon ziemlich gut aus, aber vor allem das Kapitel "Gewaltlösungen" hat für mich neue Informationen geliefert. Ich fand es sehr spannend über die "Flüchtlinge" und Umgesiedelte zu lesen, da diese Informationen für mich so zusammengefasst bis jetzt nie so greifbar waren.
Dafür hat mich das letzte Kapitel etwas enttäuscht, da habe ich mehr in Richtung Mentalitätsforschung gedacht und das kam mir etwas zu kurz. Bestimmte Beschreibungen waren für mich auch zu offensichtlich und hätten nicht so viel Platz gebraucht.
Im Allgemeinen ist es aber ein Buch, dass ich geren gelesen habe und es nicht bereue. Es hat mir neue Blickwinkel angeboten und meinen Horizont erweitert.

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Sikals avatar

Rezension zu "Der Untergang der Habsburgermonarchie" von Hannes Leidinger

Das Ende des Vielvölkerstaates
Sikalvor einem Jahr

Hannes Leidinger, erfolgreicher Autor historischer Sachbücher hat wieder ein penibel recherchiertes Buch geschrieben. Dieses Mal über das Ende von Ruhm und Glanz der Habsburgermonarchie, die jahrhundertelang die Geschicke Europas prägte.

 

Der Autor hat dieses Buch in drei große Teile gegliedert, die wiederum in kleinere Kapitel unterteilt sind. In Teil I lenkt er den Blick von der Oberfläche in die Tiefe. Der II. Teil zeichnet einen Pfad durch das Dickicht der Wiedersprüche und Mehrdimensionalität, während der III. Teil die Geschichte und Kakanien oder „Ulrichs Welt“ (mit dem Querverweis auf Musils „Mann ohne Eigenschaften“) aufzeigt.

 

„Uns hat die Vorsehung ein Problem auf den Weg gegeben, wie keinem anderen Staate Europas: 8 Nationalitäten, 17 Länder, 20 parlamentarische Körperschaften, 27 parlamentarische Parteien, …, verschiedene Weltanschauungen, ein kompliziertes Verhältnis zu Ungarn, die durch beiläufig achteinhalb Breiten- und etwa ebenso viele Längengrade gegebenen Kulturdistanzen – alles auf einen Punkt zu vereinigen, aus alldem eine Resultierende zu ziehen, das ist notwendig, um in Österreich zu regieren.“

 

Wie Leidinger vermittelt, brodelt es unter der Oberfläche – und das schon lange Zeit vor dem Attentat in Sarajewo. Ist es der Lauf der Zeit? Eine Folge der Moderne? Sind Erbmonarchien nicht mehr zeitgemäß? Eine genaue Antwort wird man auf diese Fragestellungen nicht bekommen, man kann nur in vorhandenen Quellen recherchieren und diese interpretieren. Leidinger hat hier ganze Arbeit geleistet und zeigt viele feinen Verästelungen auf, Fehler der Politik, Veränderung der Gesellschaftsschichten, aber auch Arroganz und Inkompetenz der Herrscher trugen ein Körnchen dazu bei.

 

Sehr schön kann man die Veränderung durch den Kriegsverlauf bemerken. Während anfangs noch für eine gemeinsame Heimat gegen einen gemeinsamen Feind gekämpft wurde, wandelt sich die Einstellung nach einiger Zeit, Nationalbewusstsein wird stärker und durch soziale Strömungen werden unzufriedene Stimmen der Untertanen immer lauter. Als der Zusammenhalt in Person von Kaiser Franz Josef durch dessen Tod nicht mehr vorhanden ist, verschärft sich die Situation. Sein Nachfolger Karl (mit dessen Gattin Zita) hat kein glückliches Händchen, um in dieser Zeit die Regierungsgeschicke zu lenken, ansonsten wäre vielleicht auch eine andere Lösung als die völlige Zerschlagung des Vielvölkerreiches wahrscheinlich gewesen. Leidinger spricht hier von einer Chance, einem „Commonwealth der Donauländer“ gleich – doch diese Gelegenheit wurde nicht genutzt.

 

„Krieg und Jugend hielt an dem jungen Souverän zugute, ebenso die Belastung durch frühere, vor seiner Regentschaft begangene Fehler. Hinzu kämen jedoch eine unsichere Führung und Irrtümer bei der Personalwahl, wodurch eine der ältesten Großmächte wie Zunder verrauchte.“

 

Das Buch ist sehr detailliert geschrieben, versucht zusammenzufassen welche Begebenheiten den Zerfall beschleunigt haben. Hierzu ist es erforderlich, dass Leidinger oftmals weit ausholt und auch Querverweise z.B. zum Ende des Zarenreiches anstellt. Außerdem versucht er die Grausamkeit des Krieges einzufangen, dem schweren Erbe der Zivilbevölkerung gerecht zu werden.

 

Ein beeindruckendes Werk, für jeden geschichtlich interessierten Leser ein wahrer Schatz. Volle Leseempfehlung und natürlich fünf Sterne.

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Gespräche aus der Community

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Haymon_Verlags avatar

Der Niedergang der Habsburgermonarchie – so spannend und fundiert erzählt wie ein Krimi!


November 1918: Die Habsburgermonarchie verwandelt sich nach einer über 600 Jahre andauernden Herrschaft innerhalb weniger Tage in einen Scherbenhaufen. Die Armee löst sich auf, Kaiser Karl verlässt Schönbrunn durch die Hintertür.

Die brisante Frage nach der Ursache

Die Gründe für diesen raschen Zerfall sind umstritten und längst nicht geklärt. Lag es am Verlust der Symbolfigur Kaiser Franz Josef oder war es die unausweichliche Folge einer Verkettung unglücklicher Umstände? Trotz der fatalen Auswirkungen des Krieges und der daraus resultierenden sozialen Spannungen und wirtschaftlichen Krisen in Österreich-Ungarn, hielten sich die Anzeichen eines völligen Zusammenbruchs in Grenzen. Der Niedergang kam plötzlich, heftig und veränderte Österreich-Ungarn von Grund auf.

Wie hätte eine Zukunft der Habsburgermonarchie ausgesehen?
Und war der Niedergang in Wahrheit nur ein vermeintliches Ende und die Monarchie existiert eigentlich auch heute noch in Spuren weiter?


Eine Erzählung gegen den überlieferten Strich


Hannes Leidinger spannt einen Bogen über mehrere Jahrhunderte und liefert bahnbrechende, neue Sichtweisen auf die zerrüttete Monarchie, jenseits von Habsburgermythos und kanonisierter Geschichtsverklärung. Auf unkonventionelle Weise bürstet er die Geschichte neu auf, erzählt von Alltagsgeschichte ebenso wie von alten und neuen „Herren“, deren Taten und Beschlüsse weitreichende Konsequenzen für Europa hatten und immer noch haben.


Herausgekommen ist ein beeindruckendes Schlüsselwerk, das noch für einige Kontroversen sorgen wird und die historischen Vorfälle auf fesselnde Art und Weise vermittelt. Hier wird ein Stück Geschichte wahrhaftig wieder lebendig. Dem Leser wird dabei nicht nur ein eingehender, kritisch hinterfragender Blick in die die Vergangenheit Österreichs geboten, sondern auch große Unterhaltung auf hohem Niveau.

Spannend, überraschend, unterhaltsam: Lasst euch auf eine fesselnde Reise in die dunklen, geheimnisumwitterten Abgründe der österreichischen Geschichte ein und gewinnt jetzt eines von 15 Freiexemplaren!

Bewerbt euch einfach bis zum 20.11.2017 mit Klick auf den "Bewerben"-Button!

Weitere Infos zum Buch und zum Autor findet ihr hier.


Um die Vorfreude und Neugier zu steigern, gibt's auch eine Kostprobe zum Reinblättern.

Wir drücken euch die Daumen und wünschen viel Glück beim Gewinnspiel

Euer Haymon-Team

* Jeder der mitspielt, sollte bereit sein, im Gewinnfall eine Rezension zu schreiben und zu posten. 

** Da es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde, ist eine Diskussion mit dem Autor und Moderation nicht vorgesehen. Zum Diskutieren und zum regen Austausch eurer Leseerlebnisse seid ihr aber selbstverständlich herzlich eingeladen! Wir sind schon gespannt auf eure Erfahrungen und Eindrücke mit dem Roman!

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