Hannes Nygaard Schwere Wetter

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Inhaltsangabe zu „Schwere Wetter“ von Hannes Nygaard

Ein amerikanischer Informatikstudent wird tot aus dem Nord-Ostsee-Kanal geborgen, ein deutscher Datenschützer stirbt in seinem Dienstwagen. Die Ermittlungen führen Lüder Lüders vom LKA Kiel in die Welt des Cyberspace und er muss feststellen, dass dort nicht nur virtuelle Verbrechen begangen werden. Mit Computertechnologie lässt sich viel Geld verdienen - und vor allen Macht ausüben. Das ruft skrupellose Verbrecher, aber auch Vertreter anderer Staaten auf den Plan. Schon bald sieht sich Lüder in ein Netz von kriminellen Machenschaften verstrickt. Doch unbeirrt verfolgt er die Schuldigen, auch als er dabei alles aufs Spiel setzen muss.

Spannend, informativ - einfach gute Krimiunterhaltung!

— sunlight
sunlight

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  • Rezension zu "Schwere Wetter" von Hannes Nygaard

    Schwere Wetter
    IlonGerMon

    IlonGerMon

    02. January 2013 um 13:26

    Ein sehr ungewöhnliches „Tatwerkzeug“ steht am Anfang dieses Regionalkrimis aus der Reihe „Hinterm Deich“ aus dem Emons Verlag. Nichts weniger als die Schwebefähre über den Nordostseekanal wird hier benutzt, um einen Menschen umzubringen. Lüder Lüders vom LKA Kiel wir neben der zuständigen Mordkommission mit dem Fal betraut, weil sich durchaus mögliche internationale Verwicklungen andeuten. Das Opfer aber, amerikanischer Informatikstudent, gibt der Polizei Rätsel auf. Er ist nirgendwo in Erscheinung getreten ist, weder als Person noch als Student. Aber er hat offensichtlich Verbindungen zu zwei etwas undurchsichtigen Unternehmen aus dem IT Bereich, die miteinander verknüpft sind. Zumindest gibt es Indizien dafür, das das Opfer einen der Unternehmensstandorte ausgespäht hat. Es geht vordergründig um EDV-Technologie und Datenschutz, aber eigentlich vielmehr darum, wie sich auf skrupellose Weise in diesem Themenfeld richtig viel Geld verdienen lässt. Aber es geht auch um Macht und um Missbrauch derselben und darum, dass Menschenleben diesen Ansprüchen völlig untergeordnet werden. Dazu gibt es einen Hauch von Lokal- bzw. Landespolitik, denn Lüder nutzt u.a. seine guten Connections zum Ministerpräsidenten, und dem Autoren war es offenbar sehr recht, dass bei dieser Figur vor den Augen der Leser ein ganz bestimmtes Bild auftaucht. Glaubhaft schildert Nygaard das Aufeinandertreffen der „normalen“ sehr bürgerlichen, manchmal kleinbürgerlichen, Lebenswelt auf der einen Seite und der Gier nach Macht und Reichtum auf der anderen. Und er versucht seinen Lesern ein Gespür dafür zu vermitteln, dass gerade im IT Bereich heute keine Grenzen mehr bestehen – und das sowohl in geographischer als auch in moralischer Ausprägung. Und er beschreibt, wie leichtfertig wir alle manchmal mit unseren persönlichen Preisgaben umgehen.

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  • Langweiliger Regionalkrimi ohne jeden "Pfiff"

    Schwere Wetter
    Thommy28

    Thommy28

    17. September 2012 um 15:14

    Ich habe das Buch gelesen, weil ich gerade dort in der Gegend war, in der die Handlung spielt. Ausserdem mag ich Regionalkrimis. In diesem konnte mir der Autor seine Heimat jedoch nicht schmackhaft machen. Worum gehts in Kürze? Ein amerikanischer Informatikstudent wird tot aus dem Nord-Ostsee-Kanal geborgen. Schnell stellt sich heraus - er ist keinesfalls Student. Aber was wollte er hier? Ausserdem stibt ein deutscher Datenschützer in seinem Dienstwagen, auch hier Mord. Dr. Lüder Lüders vom LKA Kiel ermittelt in der Informatikbranche. Das Buch ist in einem erschreckend "einfachen" Stil geschrieben, es erinnert mich an einen Aufsatz. Die Personen bleiben blass, die Dialoge sind von einer kaum zu überbietenden Banalität. Ich habe es nur mit Mühe geschafft bis zum Schluss durchzuhalten.

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  • Rezension zu "Schwere Wetter" von Hannes Nygaard

    Schwere Wetter
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    31. August 2012 um 12:19

    Die Schwebefähre in Rendsburg ist beeindruckend. An Seilen von der großen Hochbrücke hängend schwebt man über den Nord-Ostsee-Kanal und genießt die Fahrt. Außer wenn man, wie der amerikanische Informatikstudent Dustin McCormick, an einem Seil am Heck der Fähre hängt und durch das Wasser gezogen wird. Vor dem Ertrinken rettete ihn nur, dass er schon tot war, als man ihn an der Fähre befestigte. McCormick entpuppt sich als ein sehr untypischer Student, der weit von der Uni entfernt wohnt, alles bar bezahlt und mehr weiß als seine Dozenten. Als dann auch noch ein hochkarätiger Datenschützer zu Tode kommt, kommen die Universität und zwei Computerfirmen ins Visier der Ermittler. Lüder Lüders vom LKA Kiel hat schwierige Ermittlungen vor sich, denn die Spuren führen in die Welt der Datensammlung und Datensicherung. Deren Internationalität sorgt für Verdächtige aus allen Teilen der Erde. Die Erkenntnisse, die Lüder in diesem Fall gewinnt, setzt er gleich im eigenen Zuhause um. Anschaulich zeigt er seiner Familie, welche Fallen Facebook bereithält. Die neuerworbenen Kenntnisse hat Lüders aber auch bitter nötig, um die verzwickten Zusammenhänge dieses Falls aufzuklären. Wie immer ist dieser Krimi gründlich recherchiert und gut geschrieben. Lüder Lüders ist eine sympathische Hauptfigur, und das Lokalkolorit kommt auch nicht zu kurz. Insgesamt jedoch hat mir ausgerechnet der 20. Krimi aus der Feder Nygaards nicht ganz so gut gefallen wie die Vorgänger. Ich kenne einfach die Debatten um Datenprofile, Medienkompetenz, Überwachungsmöglichkeiten und Privatsphäre im Internet zu gut, und die vielen Erklärungen, die teilweise auch noch wiederholt wurden, waren mir zu lang. Außerdem fehlte mir Großer Jäger. Sehr gut gefallen hat mir das Nachwort des Autors, der anlässlich seines 20. Buchs aus dem Nähkästchen plaudert und beschreibt, wie er für seine Romane recherchiert. Dass er viel Arbeit hineinsteckt, merkt man seinen Büchern an, und dass ist einer der Gründe, weshalb diese Krimis zu meinen Lieblingsreihen gehören. Ich bin also schon gespannt auf den nächsten Fall.

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