Hannes Nygaard Tod im Koog

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Inhaltsangabe zu „Tod im Koog“ von Hannes Nygaard

Bei der feierlichen Eröffnung der neuen 'Kurklinik Am Wattenmeer' trifft sich alles, was in Husum Rang und Namen hat. Vertreter von Politik und Kirche geben sich ein Stelldichein, der Alkohol fließt in Strömen - und am nächsten Morgen gibt es zwei Opfer zu beklagen: Eine Krankenschwester wurde brutal vergewaltigt, eine andere erschlagen. Was ist bei der Feier passiert? Hauptkommissar Christoph Johannes von der Husumer Kripo und sein Kollege Große Jäger stehen vor einem rätselhaften Fall: Jemand aus dieser feinen Gesellschaft muss der Mörder sein.

Spannende Unterhaltung mit einem brisanten gesellschaftlichen Thema - Gewalt gegen Frauen.

— sunlight
sunlight

Friesische Mundart mit einer Prise Spannung und Humor gewürzt.

— BookfantasyXY
BookfantasyXY

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  • Humorvolles friesisches Ermittlerduo

    Tod im Koog
    BookfantasyXY

    BookfantasyXY

    21. August 2016 um 17:55

    Humorvolles friesisches Ermittlerduo Eine Kurklinik soll in Husum an der nordfriesischen Nordseeküste eröffnet werden. Doch bevor die ersten Kurgäste eintreffen, fallen zwei Mitarbeiterinnen der Kurklinik während der Einweihungsfeier zum Opfer. Der Lebensgefährte von Schwester Elena Petrescu bringt sie an einem frühen Morgen in die Husumer Klinik, weil Elena zu Hause verstört eintrifft, nachdem sie am Abend bei der Einweihungsfeier der Kurklinik als Servicekraft gearbeitet hat. Ihre beiden Kolleginnen Schwester Beate und Schwester Heike halfen am selben Abend als Servicekräfte aus. Nachdem Elena in der Klinik von der Kommissarin Hilke Hauck aufgesucht wird, um sich ein Bild von ihr zu machen, müssen die anderen beiden Kommissare zum nächsten Tatort. Schwester Heike wurde unmittelbarer Nähe der neuen Kurklinik tot aufgefunden. Während Elena nicht ansprechbar ist, versuchen Christoph Johannes und Große Jäger das Umfeld von Schwester Heike – unter anderem ihr Ehemann, die Nachbarn und deine eine Schamanin – zu befragen. Kurze Zeit später finden beide Kommissare den Vergewaltiger von Elena. Aber wer brachte Heike um, wenn es der erste Täter nicht sein kann. Hannes Nygaard schreibt Kriminalromane in der Reihe Hinterm-Deich-Krimi des Emons Verlages. Dieser Krimi kann in die nordfriesische Region rundum von Husum eingeordnet werden. Kiel und Flensburg und die Dörfer um Husum herum spielen kleinere Schauplätze. Die beiden unterschiedlichen Kommissare Christoph Johannes und Große Jäger ermitteln in ihrem siebten Fall in ihrer norddeutschen trockenen Mundart, wobei Große Jäger gerne direkter und provozierender auftritt als sein Kollege Christoph, der eher ruhig, diplomatisch und sachlich die Balance des Duos hält. Gut dargestellt werden auf der einen Seite die besser betuchten Herrschaften wie der Bürgermeister, der Architekt, der Pastor und auf der anderen Seite die Handwerker, die Angehörigen der Opfer und andere Randfiguren. Beide Opfer treten durch Beschreibungen in Erscheinung, umso mehr die wichtigsten Personen in deren näheren Umfeld. Somit kommen einige Personen in Betracht, die die beiden Opfer mit Gewalt konfrontiert haben. Wer einmal in Nordfriesland – zum Beispiel durch einen Urlaub - seine Zeit verbracht hat, weiß wie das friesische Leben abspielt. Hier bei diesem Krimi trifft man auf eine Mischung aus Friesisch und Bayrisch aufgrund der Ermittlungsarbeit der beiden Kommissare, was mir gut gefallen hat, weil man merkt, dass jede Region ihre Eigenart hat. Durch den Humor der Kommissare und den Spannungsmomenten bringt der Autor eine Abwechslung in die Unterhaltung der Erzählung hinein. Anfangs fand ich den Beginn des Krimis mittelmäßig, aber so weiter ich in die Geschichte kam, gefiel sie mir immer besser. Für Fans von regionalen Krimis ein Muss.

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  • Rezension zu "Tod im Koog" von Hannes Nygaard

    Tod im Koog
    abuelita

    abuelita

    05. February 2013 um 19:22

    Es ist ja nicht so, dass ich Norddeutschland nicht mögen würde…aber mit diesem Krimi hier konnte ich wirklich nicht viel anfangen. Sicher ist der Humor im Nord/Südgefälle nun mal verschieden, aber ich lese auch sonst viele Bücher von Autoren, die entweder von dort sind oder ihre Romane dort spielen lassen – und noch nie hatte ich so dieses Gefühl wie hier „hach, was für Unterschiede, sehr seltsam, ob es daran liegt, dass ich das Buch nicht gerne lese“? Selbst die Landschaftsbeschreibungen – zwar immerhin ein Lichtblick, aber zu wenig – würden mich nun nicht unbedingt animieren zu einem „das möchte ich mal sehen“. Und das, wie auch schon gesagt, kenne ich ganz, ganz anders von andren Autoren. Immerhin gibt es dafür die 2 Sterne....*g* Das Thema wäre „unappetlich“ – so der Autor in seinem Nachwort. So würde ich das nicht sehen – unappetlich ist nur, was er selbst daraus macht….auch solche heiklen Themen wie Vergewaltigung kann man durchaus wesentlich sensibler beschreiben. …. Klischees über Klischees – Bauarbeiter, wie es primitiver nicht geht, die nur saufen und xxx im Kopf haben, und das auch noch normal finden - lt. Autor. Und : dass jemand so überaus blöd ist, wie hier auf Seite 186 superdeutlich auch noch beschrieben wird – nee, also das kann ich nun wirklich nicht glauben. Die „höheren“ Herrschaften dagegen fast durchgehend überheblich und arrogant. Und die Schamanin dann noch – wohl der absolute (langweilige) „Höhepunkt“. Mit dem Ermittler-Duo konnte ich genauso wenig anfangen – mir waren beide durchweg unsympathisch. Stösst man auf Ungereimtheiten „ach ja der Sache gehen wir später nach“. Es wird ermittelt und gemacht und getan und die arme Leiche liegt derweil nach wie vor im Graben nach 71 Seiten…hat sich wohl die Spurensicherung irgendwann erbarmt und dann dafür gesorgt, dass alles seinen Gang ging…. Und das Motiv dieses rätselhaften Falles? Mich hat es nicht überzeugt . Das eine war – so wie es der Autor ja von Anfang an fast zwingend darlegte -fast klar, das andere – eher unglaubwürdig ; schon die Szenen vorher und der Mord dann …na ja.

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  • Rezension zu "Tod im Koog" von Hannes Nygaard

    Tod im Koog
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    23. November 2011 um 02:58

    In der Nähe von Husum wird eine neue Kurklinik eröffnet. Natürlich sind alle Honoratioren der Gegend anwesend, genau wie die beteiligten Handwerker und hübsche Frauen, die für den Getränkenachschub sorgen. Und natürlich läuft auch dieser Anlass nicht problemlos ab. Die Bauarbeiten sind nicht einmal ansatzweise beendet, der Landkreis schickt einen Vertreter aus den unteren Rängen, der Architekt ist ein Kotzbrocken, die Handwerker besaufen sich. Ganz normale Störungen also. Nicht so normal ist, dass die Eröffnungsfeier völlig aus dem Ruder läuft. Eine Frau wird vergewaltigt, eine andere misshandelt und ermordet. Verdächtig sind erst einmal alle, denn alle anwesenden Männer sind nicht gerade wertschätzend mit den Frauen umgegangen. Es gibt also viel zu tun für Hauptkommissar Christoph Johannes von der Husumer Kripo, der eigentlich ein wenig Zeit bräuchte, um seine Hochzeit vorzubereiten, und seinen Kollegen Großer Jäger. Dass eine selbsternannte Schamanin auftaucht, die spirituellen Kontakt mit dem Mordopfer hat, macht die Sache nicht leichter. Wieder hat Hannes Nygaard einen spannenden Krimi abgeliefert, der humorvoll und glaubwürdig daherkommt und mit sympathischen Protagonisten aufwartet, die mir inzwischen richtig vertraut sind. Das Lesen fühlt sich daher wie ein Besuch bei Freunden an. Immer wieder schön an dieser Krimi-Reihe ist das gut dosierte Lokalkolorit. Sogar die Druckerei dieses Buches kommt vor. Auch wenn ich leider nicht persönlich vor Ort bin, hatte ich beim Lesen dieses Buches doch ein paar schöne Stunden an der Nordsee. Ich mag die Stadt Husum sehr gern, und die Halbinsel Eiderstedt erst recht. Meine ganzen Lieblingsorte kommen im Buch vor – und jetzt habe ich noch mehr Sehnsucht nach dieser herrlichen Gegend…

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