Das Buch "Die story.one Bestsellerformel" von Hannes Steiner gewährt Autor*innen mit wertvollen Tipps Einblick in die Themengebiete rund um Ideenfindung, Veröffentlichung und Vermarktung eines Buches. Es ist ein sehr inspierendes und informatives Buch. Außerdem überzeugt es mit einem flüssigen und authentischen Sprachstil, der einen nur so durch die Seiten fliegen lässt. Ich habe drei Bücher veröffentlicht und war mit dem Großteil der Tipps bereits vertraut, fand es jedoch umso spannender, meine Bücher im Nachhinein auf die Bestsellerformel zu überprüfen. Und tadaaa - mein Buch "Meine Haut packt aus" schnitt sehr gut ab! Das hat mich sehr gefreut und motiviert mich ungemein. Die "story.one Bestsellerformel" ist also nicht nur für angehende Autor*innen interessant, sondern auch für Autor*innen, die schon ein Buch (oder sogar mehrere Bücher) veröffentlicht haben. Es steht zur freien Verfügung als Download und bereichert meiner Meinung nach die Literaturwelt. Wenn wir uns Autor*innen nicht gegenseitig unterstützen, wer denn dann? Jeder Mensch, jedes Buch, ist einzigartig. Wir dürfen alle glänzen! DANKE Hannes, dass du uns mit deinem Buch hilfst, auch zu glänzen!
Hannes Steiner
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Hannes Steiner
Die story.one Bestsellerformel
Erzähl mir vom Sommer. Life is a story - story.one
Erzähl mir von Zell am See - Kaprun. Life is a story - story.one
#salzburglove. Life is a story - story.one
#weltbleibwach. Von Mut und Freude. Life is a story - story.one
#weltbleibwach. Die besten Geschichten. Life is a story - story.one
Die story.one Bestsellerformel
The story.one Bestseller Formula
Neue Rezensionen zu Hannes Steiner
Dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss, war allen klar, oder? Immerhin habe ich mit StoryOne mein erstes Buch veröffentlicht und war damit der Anfang meines Lebens als Autorin. Als dieser Ratgeber also den Autor:innen der Plattform kostenlos angeboten wurde, musste ich mir dieses Buch natürlich sofort runterladen.
Sprechen wir vielleicht zu Beginn von den Erwartungen, die ich an dieses Buch hatte. Der Titel und der Klappentext ließen mich hoffen, dass es hier ein paar Schreibtipps oder wichtige Hinweise bezüglich Inhalt und Stil gibt. StoryOne hat einen wirklich gut dotierten Preis für junge Autor:innen, nämlich den YSA, und ich hätte es sehr spannend gefunden, zu lesen, worauf denn auf inhaltlicher oder stilistischer Ebene wirklich Wert gelegt wird. Gleichzeitig musste ich meine Erwartungen aber sofort zügeln, denn das besondere StoryOne-Format - jedes Kapitel ist exakt drei Seiten lang - ist für Ratgeber und Sachbücher kein einfaches. Besonders ins Detail gehen, kann man da sicher nicht.
Der erste Punkt, der mir beim Lesen auffiel, war die Sprache, die hier verwendet wurde: Der Titel und der Klappentext dieses Buches sind beide auf Deutsch. Der Fließtext im Buch ist aber in Englisch geschrieben. Das hat mich gerade zu Beginn unglaublich verwirren - denn ganz ehrlich: Das darf nicht passieren. Scheinbar gibt es auch eine deutsche Version (zumindest behauptet das eine andere Autorin im Autor:innenchat), aber die habe ich auf der StoryOne-Seite selbst bisher nicht gefunden. Schade, dass das beim Download nicht entsprechend gekennzeichnet wurde. Ich habe keine Probleme mit Büchern auf Englisch, aber das ist leider keine Fähigkeit, die man einfach voraussetzen kann.
Ins Auge gestochen ist mir leider auch die Eigenwerbung, die in diesem Buch eine große Rolle spielte. Das hat mich nicht wirklich überrascht - immerhin befindet sich StoryOne bereits im Titel - dieses Buch las sich dann aber leider doch eher wie eine fast 80 Seiten lange Werbebotschaft, und nicht wie ein wirklicher Schreibratgeber. Wenn ihr also diesen Ratgeber lesen möchtet, dann bereitet euch darauf vor.
Überrascht hat mich, dass das typische StoryOne-Format, mit dem viele Autor:innen in meiner Umgebung zu kämpfen hatten, hier nicht eingehalten wurde. Ein StoryOne-Buch hat Kapitel, die immer exakt drei Seiten lang sind. Es gibt da nicht viel Spielraum, die Kapitel müssen (oder mussten im Juli und August 2023 und auch noch im Dezember 2023, als ich das letzte Mal online war) exakt drei Seiten lang sein, nicht kürzer, nicht länger. Lasst mich bitte wissen, falls sich das inzwischen geändert hat, auf einen ersten Blick konnte ich diese Änderung aber online nicht entdecken. Es spricht meiner Meinung nach nicht unbedingt für diese strenge Regelung, wenn diese hier nicht eingehalten wird oder vielleicht sogar nicht eingehalten werden kann. Denn warum müssen sich denn alle anderen Autor:innen daran halten, wenn es technisch doch scheinbar kein Problem ist, auch längere Kapitel zu verfassen?
Vielleicht spricht hier die brave Studentin aus mir, die auch in ihrer Freizeit wissenschaftliche Artikel liest. Was mir hier gefehlt hat, sind Belege und Quellen zu den verschiedenen Behauptungen und "Fakten". Unter Anführungszeichen, denn sind es wirklich Fakten, wenn sie nicht belegt werden? Sind es wirklich Fakten, wenn sie stark vereinfacht werden müssen? Vor allem in Sachbüchern und Ratgebern ist mir das wichtig, denn es gibt so viel Fake News in der Welt, dass mir eine ordentliche Zitier-Kultur immer wichtiger wird. Und teils sind die "Fakten", auf die man sich hier bezieht, leider eben auch sehr vereinfacht, wie zum Beispiel die Aufmerksamkeitsspanne, über die hier immer wieder geschrieben wird.
In diesem Buch werden so gut wie alle Themen des Veröffentlichens behandelt - Cover, Elevator-Pitch, Autor:innenbio - außer das Schreiben an sich. Es gibt hier nicht wirklich Informationen zum Thema Schreiben, Stil oder Inhalt. Ein paar Phrasen, die ich schon eine Millionen Mal gelesen habe, aber das wars auch schon. Und ich möchte auch gar nicht abstreiten, dass diese anderen Themen wichtig sind, aber sie sind nicht das, was ich von einem Schreibratgeber mit diesem Klappentext erwartet hätte. Einige der Kapitel wirkten zusätzlich leider wie Platzhalter. So zum Beispiel auch das Kapitel über Reichweite, vor allem auf Social Media. Klar ist auch das ein an sich wichtiges und interessantes Thema, doch dieses Kapitel war leider absolut nichtssagend und blieb zu sehr in der Theorie verhaftet.
Mein Fazit? Schade, aber dieses Buch hat mir keinerlei neue Informationen gebracht und weißt leider einige gröbere Mängel auf.
In diesem dritten Teil der Trilogie, die anlässlich des Ablebens von Hugo Portisch erschienen ist, dürfen wir „live“ an bedeutenden Momenten seines Lebens teilhaben.
Der wohl Berührendste ist jener, als er im Jahr 1944, gerade einmal sechzehnjährig, so wie viele seiner Alterskollegen, in ein Wehrertüchtigungslager einrücken sollte. Der Beitritt zur Freiwilligen Feuerwehr von Pressburg (heute Bratislava) rettet ihm und seinen Mitschülern vermutlich das Leben.
Seine Berichte aus dem Jahr 1956 vom Ungarn-Aufstand und 1968 vom Prager Frühling sind legendär.
Seine messerscharfen Analysen und sein Fachwissen werden mir ebenso fehlen wie seine großartige Art, schwierige politische Themen zu vermitteln.
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