Hanni Bayers Ein Jahr in San Francisco

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Inhaltsangabe zu „Ein Jahr in San Francisco“ von Hanni Bayers

Plötzlich ruft der Herr: 'Next one, please.' Next one, das bin ich. 'Passport, please. Your finger there.' Er liebt den Befehlston; wenige Worte, klare Ansagen. Ich drücke die Finger meiner linken Hand auf die warme Glasscheibe des grün blinkenden Lesegeräts vor mir. Ein Jahr in San Francisco kann beginnen - mit Cable Cars, Golden Gate Bridge, Hippies, Internet-Unternehmen und jeder Menge Raum für Träume und Abenteuer.

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  • Leserunde zu "Ein Jahr auf den Kanaren" von Lisa Gast

    Ein Jahr auf den Kanaren
    LisaGast

    LisaGast

    Surfen und Gleitschirmfliegen auf Lanzarote, mit dem Flugzeug (und mir am Steuer) über die Berge von Gran Canaria, zwischen Walen und Delfinen auf Teneriffa, Abendessen mit Weltumseglern auf Fuerteventura, zu Gast bei Hippies auf La Gomera und bei Höhlenbewohnern auf La Palma. Ein Jahr voller Überraschungen und ein wenig Alltag, Geschichten von Ankunft und Abschied. Ein Jahr voller Kontraste: zwischen Bergen und Meer, Wüste und Urwald, Großstädten und Höhlenbewohnern. Ein Jahr auf den Kanaren. Vor wenigen Tagen ist mein erstes Buch „Ein Jahr auf den Kanaren“ im Herder Verlag erschienen und ich möchte euch herzlich zu einer gemeinsamen Leserunde einladen.  Das Buch eignet sich wunderbar, um gedanklich und vielleicht  anschließend „real“ den kürzer werdenden Tagen in Mitteleuropa zu entfliehen.   Leseproben gibt es hier: http://www.lisa-gast.com/leseproben/ und bei Amazon mit der Funktion „Blick ins Buch“: http://www.amazon.de/Ein-Jahr-Kanaren-HERDER-spektrum/dp/3451067129/ref=pd_bxgy_14_img_y Das gesamte erste Kapitel könnt ihr auch hier lesen: http://www2.herder.de/medien/leseprobe/978-3-451-06712-9/index.html Weitere Informationen zum Buch findet ihr hier: http://www.lisa-gast.com/ueber-das-buch/ Über mich: Ich liebe es zu reisen, schreiben und fotografieren. Manchmal fliege ich auch. Am glücklichsten bin ich, wenn ich all das kombinieren kann. Wie in meinem Jahr auf den Kanaren. Schon früh hatte ich eher Fern- als Heimweh und diese starke Sehnsucht nach Freiheit. Seit ich 18 Jahre alt war, habe ich auf verschiedenen Inseln gelebt. Konkret: England, Mallorca, Malta, Gozo und zuletzt den Kanaren. Von meinen persönlichen Erfahrungen auf den Kanaren und den Menschen, die mir dabei begegnet sind, handelt dieses Buch. Mehr über mich erfahrt ihr hier: http://www.lisa-gast.com/ueber-mich/  und hier: https://www.facebook.com/autorin.lisa.gast Ich bin gespannt auf den (hoffentlich regen) Austausch mit euch und freue mich schon sehr auf euer Feedback! Der Herder Verlag hat 20 Exemplare zur Verfügung gestellt, die ich unter allen interessierten Lesern verlose. Wenn ihr an der Leserunde teilnehmen und eins der Freiexemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bitte bis zum 20. September mit einer kurzen Antwort auf die folgende Frage: Wer von euch war schon einmal auf den Kanarischen Inseln? Falls ihr mehrere Inseln kennt: Welche davon hat euch am besten gefallen und warum? Die Leserunde beginnt, sobald alle ihr Buch erhalten haben.  Ich würde mich sehr freuen, wenn auch diejenigen an der Leserunde teilnehmen, die diesmal kein Glück bei der Verlosung hatten. Je mehr mitdiskutieren, desto besser! Ich werde mich selbst natürlich aktiv an der Leserunde beteiligen und mich all euren Fragen gern stellen.

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  • Ein Jahr in San Franzisco

    Ein Jahr in San Francisco
    Turtlestar

    Turtlestar

    08. January 2015 um 19:40

    „You wouldn´t think such a place as San Francisco could exist. The wonderful sunlight here, the hills, the greate bridges, the Pacific at your shoes. Beautiful Chinatown. Every race in the world. The sardine fleets sailing out. The little cable-cars whizzing down The City hills … And all the people are open and friendly.“ Dylan Thomas, Britischer Poet „I fell in love with the most cordial and sociable city in the Union.“ Mark Twain, Amerikanischer Autor Zitate wie diese findet Ihr in dem Buch „Ein Jahr in San Franzisco“ immr wieder am Anfang eines Kapitels.Hanni aus Düsseldorf zieht es auf Grund der Arbeit für ein Jahr nach San Francisco. Zunächst hat ihr Arbeitgeber für eine Zimmer gesorgt, aber dies ist nur für den Anfang. Also steht die Wohnungssuche an 1. Stelle. Gar nicht so einfach in der teuersten Stadt etwas passendes und bezahlbares zu finden. Nebenbei muss der Alltag gemeistert werden, neue Freunde gefunden werden. Natürlich muss die neue Stadt auch erkundet werden, sowie die zahlreichen Events und Feste verschiedener Kulturen gefeiert werden. Das ist Hanni aber nicht genug. Sie gründet zusammen mit ihrem Freund und Kollegen Vijay das Start Up Unternehmen Health Care. Ich war selber schon paar Mal in San Francisco, daher hat mich das Buch auch interessiert. Hanni Bayers schreibt in der Ich-Perspektive und lässt einen an Ihren Eindrücken teil haben. Viele Plätze und auch Events sind mir sehr bekannt vorgekommen. Ab und an habe ich das Buch dann auf Seite gelegt und habe mich an meine Zeit in San Francisco erinnert und auch mal die Fotos ausgepackt, um nochmal alle anzusehen. Die Zitate fand ich sehr gut, aber auch die Berichte über einige Plätze. Fast wie ein kleiner Reiseführer. Das Leben und die Freundschaft zwischen den verschieden Kulturen in einer Stadt werden sehr deutlich dargestellt. Ich liebe San Francisco einfach und freue mich jetzt schon auf meinen nächsten Besuch. Dort zu leben muss ein Traum sein; ein sehr teurer Traum, aber ein Traum. Ich habe das Buch gerne gelesen, vor allem da ich mich wieder an einiges erinnern konnte und auch viel Neues dazugelernt habe. Für mich sind das 4 von 5 Sterne.

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  • '[...] ging nie durch San Francisco in zerriss'nen Jeans'

    Ein Jahr in San Francisco
    sabatayn76

    sabatayn76

    12. May 2014 um 21:15

    'Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii, ging nie durch San Francisco in zerriss'nen Jeans' (Teil 2) Inhalt: Hanni Bayers ist von San Francisco fasziniert, seit sie Maupins Stadtgeschichten gelesen hat, und hat nun von ihrem deutschen Arbeitgeber die Möglichkeit bekommen, für ein Jahr in San Francisco zu leben und dort für die Auslandsgesellschaft der Firma zu arbeiten. Sie nimmt das Angebot an und zieht nach San Francisco. In 'Ein Jahr in San Francisco' erzählt sie vom Leben in einem Erdbebengebiet, von der schwierigen Wohnungssuche, von den Besonderheiten der Stadt, von den zahlreichen Kulturevents und vom Nachtleben. Mein Eindruck: Ich war noch nie in San Francisco, aber wie die Autorin habe auch ich vor Jahren mit großer Begeisterung Maupins Stadtgeschichten gelesen. Mir hat die virtuelle Reise nach San Francisco, zu der Hanni Bayers mich mitgenommen hat, gut gefallen, obwohl mir einige Passagen zu eintönig waren und zu entbehrlich schienen. Insgesamt liest sich das Buch sehr flüssig und ist sowohl informativ als auch unterhaltsam. Sehr gelungen fand ich die Streifzüge, die die Autorin nach jedem Monat eingefügt hat und in denen sie ganz besondere Tipps gibt: wo man am besten wohnt, Infos zu Alcatraz, Literatur- und Filmempfehlungen etc. Mein Resümee: Spannende Infos, zwischendurch aber immer wieder langatmige Passagen, die ich (für mich) wenig relevant und eher entbehrlich fand.

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  • Leserunde zu "Ein Jahr in San Francisco" von Hanni Bayers

    Ein Jahr in San Francisco
    HanniBayers

    HanniBayers

    Hi liebe Lovelybooks-Community, heute wird es für alle spannend, die schon immer wissen wollten, wie man interessante Reiseinformationen mit einem unterhaltsamen Roman verknüpfen kann. Aber auch diejenigen werden belohnt, die wissen wollen wie es sich als Europäerin in San Francisco lebt. Hanni (also ich) nimmt Euch mit auf ihre Reise in den Alltag von San Francisco. Die junge, lebensfrohe Hanni veröffentlicht ihr erstes Buch und verwirklicht damit ihren größten Traum. Wir sind gespannt, wie Ihr dieses Buch findet. Und ebenso wollen wir Euch die Möglichkeit geben, eines der 20 Verlosungsexemplare aus dem Herder Verlag zu gewinnen. Worum geht es? Du hast Fernweh und willst in eine andere Welt eintauchen? Dann nimmt Hanni Bayers Dich mit nach San Francisco:  Hochburg des Goldrauschs, Geburtsort der Hippies, Heimat der Golden Gate Bridge und der Cable Cars. Hanni Bayers wagt den Trip in die Stadt ihrer Träume. Sie begegnet dem Drachen von Chinatown, erfährt, warum es in San Francisco keine Friedhöfe gibt, lauscht den Seerobben an der Fisherman’s Wharf, verzweifelt an den Regeln des amerikanischen Datings, erkundet das Silicon Valley und genießt die California Cuisine. Und hin- und hergerissen zwischen kalifornischem Größenwahn und deutschen Zweifeln verwirklicht sie ganz nebenbei ihren eigenen American Dream. --> Leseprobe Wer ist Hanni Bayers? Hanni Bayers, geb. 1984 in Berlin, schreibt seit ihrer frühen Kindheit. Nach einem internationalen Wirtschaftsstudium ging sie im Auftrag eines deutschen Unternehmens nach San Francisco und verliebte sich in diese charmant andersartige Stadt. Bis heute kann sie sich nicht von der Stadt am Golden Gate trennen Mehr unter: www.hanni-bayers.com Wir freuen uns, wenn Ihr mitlest und bei der Verlosung mitmacht. Bewerbt Euch schnell bis zum 26.9.2012  mit der Antwort auf folgende Frage:   Was verbindet ihr selbst mit San Francisco? Wart ihr schon dort oder würdet ihr gern mal dorthin reisen?   Wir freuen uns auf lesefreudige Bewerber, die auch hinterher gerne eine Rezension schreiben. Sollte ein zeitnahes Mitlesen nach der Auslosung nicht möglich sein, meldet Euch bitte bei uns, dann können wir einem anderen Mitleser die Chance der Teilnahme bieten.

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  • Rezension zu "Ein Jahr in San Francisco" von Hanni Bayers

    Ein Jahr in San Francisco
    PrinzessinAnne

    PrinzessinAnne

    24. December 2012 um 21:30

    Worum geht es: Hanni arbeitet für eine Medizintechnik-Firma und erhält die Möglichkeit den Betrieb auf amerikanischen Boden auszubauen. Dazu reist sie für ein Jahr nach San Francisco, eine Stadt von der Hanni schon viel gehört hat, und die sie schon immer besuchen wollte. Und tatsächlich erlebt sie dort eine Welt, die im totalen Unterschied zum restlichen Amerika steht, eine Stadt die in jedem Winkel anders ist, und ein Leben voller Abenteuer und neuer Eindrücke. Meine Meinung: San Francisco ist eine Stadt, die ich seit Full House und etlichen anderen Filmen schon immer unbedingt einmal besuchen möchte, und die mich mehr reizt als L.A, Miama und Las Vegas zusammen. Und obwohl in naher Zukunft keine Reise dorthin geplant ist, fand ich es dennoch unglaublich interessant, die Stadt aus den Augen von Hanni Bayers zu entdecken. Sie entdeckt viel in der Stadt und der Umgebung, gibt Tipps für gute Bars, Restaurant, Festivals und Ausflüge, die jedem hilfreich sein dürften, der eine Reise plant, und erzählt dabei auch aus ihrem Privatleben. Allerdings finde ich manche Aussagen von Frau Bayers mehr als fragwürdig. Obdachlose, Arbeitslose und alle in irgendeiner Weise nicht durchschnittliche Menschen (Schwule ausgenommen, die findet sie nämlich total suuupiii) scheinen unter ihrem Niveau zu sein, und sie ist froh, wenn sie mit derartigen Personen nicht in Kontakt treten muss. Arme Hanni, muss sie wirklich neben Jobsuchenden im gleichen Raum sitzen. Ansonsten ist ihr Leben aber wirklich amüsant und lesenswert, und macht Lust auf diese bunte Stadt.

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  • Rezension zu "Ein Jahr in San Francisco" von Hanni Bayers

    Ein Jahr in San Francisco
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    05. December 2012 um 13:16

    Das Unternehmen, in dem Hanni arbeitet, bietet ihr die Möglichkeit, für ein Jahr an die amerikanische Westküste zu gehen, genauer gesagt nach San Francisco. Für Hanni erfüllt sich ein Traum und sie ist unglaublich auf diese Stadt gespannt, die sie bisher mit den alten Cable Cars, wilden Hippies, dem ehemaligen Gefängnis Alcatraz und der beeindruckenden Golden Gate Bridge in Verbindung bringt. Aber die viertgrößte Stadt Kaliforniens hat noch anderes zu bieten und wird Hanni immer wieder überraschen. "Ein Jahr in San Francisco" hat mich extrem gereizt, da ich selbst ein Jahr in Amerika gelebt habe und zumindest eine Woche auch in San Francisco verbracht habe und die Stadt liebe. Deshalb war ich gespannt, was jemand zu berichtet hat, nachdem er sogar ein ganzes Jahr in dieser tollen Metropole genießen durfte. Das Buch ist so aufgebaut, dass es zu jedem Monat ein Kapitel gibt, gefolgt von einem kurzen Streifzug, in dem die Autorin Empfehlungen für Touristen ausspricht (á la Reiseführer). Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten werden auch in dem Romanteil eingebaut, denn schließlich will Hanni auch diese typischen Elemente der Stadt sehen. Die Autorin schafft es dabei eine schöne Atmosphäre zu erschaffen, einen tollen Eindruck zu vermitteln und bei mir regte sich sofort "Heimweh". Beim Lesen bekommt man einfach Lust auf die Stadt, die oft neblig verhangen ist, in der sich moderne und altertümliche Gegensätze finden lassen, in der die Menschen sehr liberal und freidenkend sind und die sich einfach von anderen gestressten Metropolen abhebt. Inhaltlich ist das Buch somit wirklich toll und wird San Francisco auch sehr gerecht. Der Schreibstil ist einfach gehalten und ermöglicht ein bequemes Schmökern. Ich hätte mir lediglich gewünscht, dass der Informationsfluss etwas mehr in Romanform auftauchen würde. Bis auf die Streifzüge wurden diese zwar alle in einem Unterhaltungsstil verfasst, aber manchmal wirken die Informationen etwas besserwisserisch oder von der jeweiligen Person wie ein Referat vorgetragen. Es tut dem Unterhaltungswert trotzdem keinen all zu großen Abbruch, aber mir ist es einfach mehrfach aufgefallen. Fazit: Ein tolles Buch für alle, die bereits in San Francisco waren oder diese Stadt als eventuelles Reiseziel im Auge haben. Taschenbuch: 192 Seiten Verlag: Verlag Herder; Auflage: 1 (19. September 2012) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3451062569 ISBN-13: 978-3451062568

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  • Rezension zu "Ein Jahr in San Francisco" von Hanni Bayers

    Ein Jahr in San Francisco
    Starlet

    Starlet

    26. November 2012 um 12:58

    Hanni Bayers nimmt uns mit in ihre aufregende Reise in den Alltag. Mit Ende zwanzig entscheidet sie sich nach San Francisco zu ziehen, um dort für ihren bestehenden deutschen Arbeitgeber zu arbeiten. Der Leser begleitet Hanni von den ersten Schritten in einer unbekannten Stadt über die Wohnungssuche bis hin zu vielen Unternehmungen, die sie mit neu gefundenen Freunden unternimmt. Vollgepackt mit einigen Empfehlungen für den Urlaub in den USA oder auch für den eigenen Auslandsaufenthalt ist dieses Buch ein idealer Reisebegleiter. Fazit: Ein Jahr in San Francisco - der Titel hatte mich sofort angesprochen, da ich selbst auch schon in dieser wunderschönen Stadt war und ich mich sehr gefreut habe, ein Buch über die Alltagserfahrungen zu lesen. Urlaub ist ja bekanntlich immer anders, als selbst in einer fremden Stadt zu leben. Hanni Bayers hat die Chance, über ihren Arbeitgeber für ein Jahr nach San Francisco zu gehen. Wir begleiten sie an ihrem ersten Arbeitstag, erfahren, welche Amtsgänge vor ihr liegen und wie sie erste Kontakte knüpft. Sehr schnell baut sie sich einen Freundeskreis dort auf. Und auch eine Wohnung zu finden gestaltet sich schwierig, aber machbar. Wir erfahren von den seltsamen Gesetzen, die in Kalifornien gelten und schmunzeln über die Dating-Regeln der Amerikaner. Das Buch ist voll von interessanten Informationen, man bekommt viele Tipps zum Ausgehen, erfährt aber auch von tollen Aussichtspunkten und Ausflugsmöglichkeiten. Bei der Handlung fehlen mir manchmal die Emotionen, vieles wird oberflächlich abgehandelt. Meiner Meinung nach ist das Buch ein guter Reisebegleiter, der flüssig zu lesen ist und dennoch viele Informationen erhält. Insgesamt hat es mir gut gefallen, ich konnte in Urlaubserinnerungen schwelgen und habe mir für meinen nächsten Aufenthalt auch ein paar neue Tipps gemerkt.

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  • Rezension zu "Ein Jahr in San Francisco" von Hanni Bayers

    Ein Jahr in San Francisco
    annikki

    annikki

    24. November 2012 um 20:24

    Wieder wurde mir eine Stadt näher gebracht dank der Reihe des Herder Verlags. Wenn ich an San Francisco denke so taucht natürlich als erstes das Bilder der Golden Gate Bridge vor meinem geistigen Auge auf. Aber Hanni Bayers zeigt mit diesem Buch das San Francisco so viel mehr zu bieten hat als man zuerst meinen möchte. Irgendwie sind einem die Dinge und Fakten der Stadt nicht unbekannt welche die Autorin in ihrem Buch aufgreift, wie die Hippie und Schwulenbewegung, Silicon Valley und die Viktorianische Häuser. Aber so wie die Autorin über ihr neues Leben in dieser Metropole berichtet bekommt man zum Teil einen neuen Blickwinkel für diese Seiten der Stadt. Der Leser wird mit Hintergrundwissen gefüttert welches ich unheimlich interessant finde, man hat somit nicht nur das Gefühl die Stadt besser zu kennen durch den Alltag den die Autorin beschreibt sondern lernt auch ein Stück seiner Geschichte kennen. Wie ihr also lesen könnt, hat mich dieses Buch der Reihe richtig begeistert. Denn Inhalt nicht nur der Inhalt hat mich überzeugt, sondern auch der Schreibstil der Autorin. Ganz unbeschwert berichtet diese über das Leben in dieser Metropole und vermischt, wie sie selbst im Nachwort schreibt fiktive mit realen Ereignissen. Diese Mischung ist ihr sehr gut gelungen und darum vergebe ich auch 5 von 5 Büchern. Wer nun abtauchen will und San Francisco auf diesem Weg besser kennen lernen will, oder seine Erinnerungen auffrischen will der macht mit diesem Buch nichts verkehrt. Und wenn ihr mehr über eine Stadt eurer Wahl erfahren wollt, dann ist die “Ein Jahr in …” Reihe sicher etwas für euch.

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  • Rezension zu "Ein Jahr in San Francisco" von Hanni Bayers

    Ein Jahr in San Francisco
    scarlett59

    scarlett59

    18. November 2012 um 12:12

    Nichts Halbes und nichts Ganzes „… für alle spannend, die schon immer wissen wollten, wie man interessante Reiseinformationen mit einem unterhaltsamen Roman verknüpfen kann. Aber auch diejenigen werden belohnt, die wissen wollen wie es sich als Europäerin in San Francisco lebt.“ So wurde „Ein Jahr in San Francisco – Reise in den Alltag“ von Hanni Bayers in einer Leserunde angekündigt. Die dort ebenfalls angebotene Leseprobe gefiel mir gut, sodaß ich mich entschlossen habe, das Buch zu lesen. Da ich selbst vor Jahren mal für ein paar Tage in San Francisco war und ohnehin ein großer Kalifornien-Fan und –Besucher bin, freute ich mich auf Schilderungen aus dem täglichen Leben dort. Leider kamen diese jedoch für meinen Geschmack zu kurz. Es waren nette, kleine Anekdoten, die aber jeden Aspekt nur ansatzweise darstellen. Dafür gab es lange Passagen, die ich so in einem Reiseführer erwarten würde. Für mich fühlte sich das zerrissen an und störte den Lesefluß. Ich würde dieses Buch empfehlen, wenn man auf dem Weg nach San Francisco ist (z.B. im Flieger) oder als Lektüre vor Ort. Aus der Distanz gelesen verpufft meiner Ansicht nach zuviel.

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  • Rezension zu "Ein Jahr in San Francisco" von Hanni Bayers

    Ein Jahr in San Francisco
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. November 2012 um 21:21

    Wie man als Deutsche in Amerika überlebt * "Zuerst sage ich nichts, doch als Charles anfängt, einen großen Nikolaus sowie ein breit grinsendes Plastik-.Rentier aufzublasen und in unserem Esszimmer zu positionieren, frage ich ihn, ob er möglicherweise ein Weihnachtsevent in unserer Wohnung plane. "Sag mal, willst du denn gar nicht in Weihnachtsstimmung kommen?" (S. 181/182) * Hanni bekommt die Möglichkeit ein Jahr in San Francisco zu leben und zu arbeiten und so die Möglichkeit nicht nur den amerikanischen Way of life, sondern den ganz speziellen in San Francisco kennenzulernen. Und wir dürfen ein kleines Stück daran teilhaben... * Mit Hanni Bayers Debüt "Ein Jahr in San Francisco" kann man nicht viel verkehrt machen, schon gar nicht, wenn man selbst vielleicht schon einmal dort war und so seine Erinnerungen auffrischen kann, oder aber als kleinen Guide, wenn man selbst eine Reise plant. * In "Ein Jahr in San Francisco" erwartet und eine unterhaltsame Mischung aus Reisebericht, Erfahrungsbericht und Einblick ins Leben von Hanni. Hanni hat einen gut lesbaren und lockeren Schreibstil. Sie schafft es einen mit ihren Worten mitten in das Geschehen hineinzuziehen und einen an den unmöglichsten Veranstaltungen und Situationen teilhaben zu lassen. Ich habe mich vor diesem Buch noch nie näher mit San Francisco beschäftigt, muss aber sagen, dass mich diese kulturelle Vielfalt und der Ideenreichtum schwer beeindruckt haben. So viele Nationen leben nebeneinander und haben ihre eigenen Viertel mit ihren Festivitäten - das klingt für mich nur einfach wundervoll, so als ob man mal grade von einem Land in das andere jetten kann. Auch die persönlichen Erlebnisse von Hanni sind sehr interessant, so zum Beispiel die amerikanische Dating-Kultur, bei der der andere sich noch mit zig anderen Frauen/ Männern daten kann, außer es ist "exclusive". * Wenn ihr auch mal einen Einblick in das Leben in San Francisco und in Hannis Erlebnisse im speziellen machen möchtet, dann müsst ihr einfach mal in "Ein Jahr in San Francisco" reinschnuppern!

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  • Rezension zu "Ein Jahr in San Francisco" von Hanni Bayers

    Ein Jahr in San Francisco
    capkirki

    capkirki

    01. November 2012 um 13:18

    “Beinahe fühlt sich die Stadt so an wie eine geheimnisvolle bunte Schatztruhe, in die ich nur meine Hand zu stecken brauche, um die unterschiedlichsten Kostbarkeiten ans Licht zu befördern.” Hanni Bayers erhält von ihrer Firma das Angebot, ein Jahr in San Francisco zu arbeiten, um den amerikanischen Markt mit aufzubauen. Da ihre Beziehung zu Hause gerade in die Brüche gegangen ist, nimmt sie das Angebot gern an, steigt in den Flieger Richtung Westen und beginnt ihr Leben in der “Golden City”. Ich liebe die “Ein Jahr in ….” Reihe! Jedesmal, wenn man eines dieser Bücher aufschlägt und darin versinkt, ist es wie ein kleiner Kurzurlaub. Das Buch von Hanni Bayers bildet da keine Ausnahme. Gemeinsam mit ihr erkunden wir “The City by the Bay”, lernen neue – spannende – Menschen kennen, tauchen ein in den Alltag, der sich doch so sehr von unserem unterscheidet, erahnen den Hauch von Flower Power, der noch immer in der Stadt zu spüren ist und geniessen mit Hanni den Californian Way Of Life. Wir bewundern mit ihr den großen Drachen während des Neujahrsfestes in Chinatown, wir lachen über die merkwürdigen Gestalten beim Bay to Breakers, einem Lauf an dem 75.000 Menschen teilnehmen – alle in den merkwürdigsten Kostümen, wir wundern uns mit ihr über die Nackten der Stadt, denn Nudistentum ist in San Fransico durchaus erlaubt und wir bangen mit ihr, wenn es um ihr kleines Startup Projekt geht. Hanni Bayer schafft es, ihre Begeisterung für die Stadt und die Menschen darin in jede einzelne Zeile des Buches zu packen. Wer schon einmal das Glück hatte, in San Francisco Urlaub zu machen, wird viel wiedererkennen und sich zurückversetzt fühlen in eine ganz besondere Stadt. Wer noch nicht da war, hat die Gelegenheit vom Sofa aus dorthin zu reisen. Und diese Reise lohnt sich. Wie Hanni war auch ich begeistert von der Lockerheit der Menschen, wie einfach es ist, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und Freundschaften zu schliessen. Es ist wunderbar zu sehen, wie dort ganz unterschiedliche Kulturen ihr zu Hause finden. Frühstücken in Amerika, Mittagessen in China und Abendessen in Italien – in SF gar kein Problem. In vielen Städten in den USA gibt es diese verschiedenen Länderviertel, doch in keiner herrscht diese Leichtigkeit, diese Entspanntheit. Eine Tatsache, die sicher auf die Geschichte Friscos zurückzuführen ist und die mit dazu führt, dass sich die Autorin so sehr in ihre neue Heimat verliebt. Sie erkundet die Stadt und die Umgebung mit den neu gewonnen Freunden. Sie besucht Parks, fährt die Küste entlang, entdeckt die besten Restaurants, fährt mit der Cable Car und macht einen Abstecher ins “DotCom Land” – dem Silicon Valley. Sie ist begeistert mit welchem Optimismus und Enthusiasmus die Menschen hier Ideen entwickeln und umsetzen – alles ist möglich, wenn man nur will. Es ist ok, Fehler zu machen, nur durch sie wird man wirklich erfolgreich. Dieser Unternehmergeist, und die “Atmosphäre des “you can do it” Glaubens” ist ansteckend und so willigt Hanni ein, mit ihrem Kollegen Vijay selbst an einem Startup Projekt zu arbeiten. Neben den Erzählungen über ihr Leben und ihren Alltag in der Stadt gibt Hanni Bayers dem Leser auch viele Tipps für die eigene Reise. Nach jedem Kapitel erzählt sie in der Rubrik “Streifzug” von besonders schönen Stellen in der Stadt, von Festen, die man besucht haben muss und von Ausflugszielen, die auf keiner Reiseroute fehlen sollten. Aber sie berichtet auch über die Geschichte der Stadt und der Coast of Dreams und wie sich diese noch heute positiv auf das Leben vor Ort auswirkt. Gegen Ende der Lektüre möchte eigentlich nur noch seinen Koffer packen und losfliegen und ein größeres Kompliment für ein Buch wie dieses, gibt es doch kaum. 5 Sterne ! “Und sie wählt nur die abschüssigsten Straßen San Franciscos, so dass der Motor ihres alten Autos bei jedem Hügel ein bisschen lauter aufjault. Die Musik wirbelt uns um die Ohren, und Vijay und Alex singen mit. Alle Fenster sind heruntergekurbelt. Der wind der Bucht und die goldene Abendflut der Sonne Kaliforniens streichen uns um die Gesichter und verwuscheln unsere Haare”

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  • Rezension zu "Ein Jahr in San Francisco" von Hanni Bayers

    Ein Jahr in San Francisco
    Nele75

    Nele75

    30. October 2012 um 14:47

    "Ein Jahr in San Francisco - Reise in den Alltag" - sieht man das Buch das erste Mal, denkt man eigentlich eher an einen klassischen Reiseführer, als an einen Roman. Der Autorin Hanni Bayers ist mit ihrem Debütroman eben diese Verbindung zwischen klassischem Reiseführer mit vielen Tipps plus der Kombination mit einer Geschichte passend dazu gelungen. Worum es geht? Natürlich um San Francisco und dem ganz alltäglichen, nicht immer normalen Leben in dieser Stadt. Hanni bekommt von ihrer Firma das Angebot, für ein Jahr in San Francisco zu arbeiten. Sie wagt das Abenteuer und stürzt sich in die Reise ihres Lebens. Von Anfang an fasziniert von dieser oft sehr widersprüchlichen Metropole, geht sie doch immer sehr offen auf neue und oft auch überraschende Ereignisse zu, bekommt so einen intensiven Eindruck vom Leben in der Stadt ihrer Träume. Das Buch ist in zwölf Kapitel unterteilt, die jeweils in einem Monat des Jahres spielen. Am Ende des jeweiligen Kapitels stehen Vorschläge ("Streifzüge") der Autorin, was man in San Francisco unternehmen kann oder auch Tipps, welche Bücher, Filme, Hintergründe,.......sie zu diesem Thema gibt. Man bekommt einen intensiven Einblick in das Leben in und um die Stadt, begleitet Hanni an ihrem ersten Arbeitstag, bei der Wohnungssuche, Veranstaltungen, Partys, ersten Dates und vielem mehr. An manchen Stellen hätte ich mir eine ausführlichere Beschreibung der Geschehnisse gewünscht, allerdings hätte man dann sicher nicht so einen umfangreichen, gut gemischten Einblick geben können. Das ist allerdings das Einzige, was ich an diesem Buch zu bemängeln habe - ansonsten fängt meine Begeisterung schon beim Cover an. Im Vordergrund zu sehen eine Cable Car an einem der Hügel in San Francisco, im Hintergrund der Blick in die Bucht. Man weiss sofort, von welchem Ort/welcher Stadt es handelt. Ich empfehle das Buch allerdings nicht nur für Leser, die vielleicht irgendwann einmal vorhaben, dorthin zu reisen, sondern auch denjenigen, die schon dort waren. Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen - mein Dank an die Autorin, die mir diese kleine "Urlaubsreise" beschert hat.

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  • Rezension zu "Ein Jahr in San Francisco" von Hanni Bayers

    Ein Jahr in San Francisco
    fireez

    fireez

    29. October 2012 um 23:34

    San Francisco ist für mich eine Traumstadt und irgendwann schaffe ich es sicher Mal, sie mit eigenen Augen zu sehen. Bis dahin muss ich mich mit Filmen und Büchern begnügen und alles aufsaugen, was andere so über die Stadt erzählen. Umso mehr habe ich mich natürlich auf dieses Buch gefreut und durfte fast 200 Seiten lang eine Reise im Kopf unternehmen. . Das Buch ist sehr durchstrukturiert angelegt. Zwölf Monate hat das Jahr, also gibt es auch genau zwölf Kapitel, benannt nach den Monaten. Zu Beginn eines jeden Kapitels ist ein Zitat zu finden, das stets sehr treffend gewählt wurde. Am Ende jedes Monats gibt es hingegen einen sogenannten "Streifzug", der auf je einer Seite Tipps gibt, was man sich in San Francisco unbedingt anschauen sollte, oder was man auf jeden Fall mitmachen muss. Auch das hat mir sehr gut gefallen. . Insgesamt ist das Buch aber eher ein Reiseführer als ein Roman. Zwar sind (fast?) alle Erlebnisse persönlicher Natur und es gibt schon so etwas wie eine Rahmenhandlung, ich hatte jedoch eher das Gefühl, dass mir die Autorin unbedingt sehr viel Wissen über die Stadt vermitteln will und weniger, dass ich nun unterhalten werden soll. Viele Handlungen und Erlebnisse wurden zu kurz angerissen oder nur grob erzählt, sodass ich zu den einzelnen Personen gar keine richtige Beziehung aufbauen konnte und mich allgemein die Geschichte recht kalt ließ. . Allerdings fand ich das Buch trotzdem nicht langweilig. Im Gegenteil, ich fühlte mich gut unterhalten, aber halt auf die informative Art. Sollte ich es irgendwann wirklich Mal nach San Francisco schaffen, dann wird dieses Buch garantiert mein Reisebegleiter sein, denn alle interessanten Erzählungen wurden auch immer korrekt verortet und das eine oder andere würde ich gerne auch selbst besuchen - Orte, die ich alleine wahrscheinlich nicht finden würde. . Leider macht das Buch von außen den Eindruck eines Romans, weswegen ich viel mehr Unterhaltung erwartet habe. Dafür ließ mich der Inhalt aber viel zu kalt. Punkten konnte es hingegen durch den eigentlich nicht angepriesenen Informationsgehalt. Als Reiseführer top, als Roman ... naja, nicht Flop, aber auch nicht berauschend.

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  • Rezension zu "Ein Jahr in San Francisco" von Hanni Bayers

    Ein Jahr in San Francisco
    Bella5

    Bella5

    29. October 2012 um 20:09

    Hanni Baiers kann ihrer Arbeit wegen für ein Jahr in die USA gehen. In den Staat Kalifornien, genauer gesagt nach San Francisco. Das Buch "Ein Jahr in San Francisco" nimmt den Leser auf diese Reise mit. Die kleinen und grossen Schwierigkeiten des Alltags in der neuen Heimat auf Zeit, aber auch die vielen Annehmlichkeiten werden geschildert. Aber Vorsicht: der Leser sollte keinen hochliterarischen, überbordenden Roman erwarten, oder gar ausufernde Reiseliteratur. Darin liegt aber andererseits eine Stärke des Buches: Man kann es prima "weglesen". Dieser Reisebericht liest sich einfach gut, auch wenn ich mir manchmal detailliertere Schilderungen oder eine tiefer gehende Analyse gewünscht hätte. Die Kapitel sind in Monate unterteilt, und diese Klassifizierung fand ich angesichts des Themas - Reisebericht - besonders gelungen. "Ein Jahr in San Francisco" weckt das Fernweh! Ganz besonders gut gefiel mir die wunderbare optische Aufmachung des Buches. Das Cover macht den Band zum absoluten Hingucker im Bücherregal!

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  • Rezension zu "Ein Jahr in San Francisco" von Hanni Bayers

    Ein Jahr in San Francisco
    Literatur

    Literatur

    29. October 2012 um 15:46

    San Francisco - Stadt der Träume. Die Autorin Hanni Bayers nimmt das berufliche Angebot an, für ein Jahr in San Francisco zu arbeiten. In ihrem Roman "Ein Jahr in San Francisco - Reise in den Alltag" schildert sie Anekdoten aus ihrem Jahr, stellt Wissenswertes über San Francisco zusammen und verbindet persönliche Momente mit den wichtigsten Facetten des kalifornischen Lebensgefühls in einem Jahreskreis. Die Vielfalt der Themen und Inhalte finde ich eindrucksvoll, dem Leser wird ein abwechslungsreiches und sehr gut recherchiertes Bild von San Francisco vermittelt. Die meisten Anekdoten werden sehr anschaulich beschrieben und sind sehr angenehm zu lesen, einige kommen jedoch für meinen Geschmack etwas zu kurz und wirken zu stark gedrängt, sodass die Stimmung sich nicht frei entfalten konnte. Die Gliederung in 12 Monate finde ich sehr gelungen. Die zwischen den Kapiteln aufgeführten "Streifzüge" finde ich sehr informativ, aber sie führen auch dazu, dass mein Lesefluss unterbrochen wird, da der Erzählstil von einem persönlichen zu einem deskriptiv-neutralen wechselt. Trotz kleiner Schwächen bin ich insgesamt jedoch sehr beeindruckt von diesem Reisebericht der besonderen Art und kann den Roman San-Francisco-Liebhabern und denen, die es werden wollen, wärmstens ans Herz legen.

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