Hanni Ehlers

 3,5 Sterne bei 4 Bewertungen

Lebenslauf von Hanni Ehlers

Hanni Ehlers, geb. 1954 in Ostholstein, studierte Niederländisch, Englisch und Spanisch am Institut für Übersetzen und Dolmetschen der Universität Heidelberg und ist die Übersetzerin von u.a. Joke van Leeuwen, Connie Palmen und Leon de Winter.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Mary (ISBN: 9783442759873)

Mary

 (4)
Neu erschienen am 21.09.2022 als Gebundenes Buch bei btb.

Alle Bücher von Hanni Ehlers

Cover des Buches Nach Mattias (ISBN: 9783257071290)

Nach Mattias

 (183)
Erschienen am 26.02.2020
Cover des Buches Das Vogelhaus (ISBN: 9783442716265)

Das Vogelhaus

 (81)
Erschienen am 09.03.2020
Cover des Buches Malibu (ISBN: 9783257234343)

Malibu

 (76)
Erschienen am 28.05.2004
Cover des Buches Du sagst es (ISBN: 9783257244175)

Du sagst es

 (53)
Erschienen am 28.02.2018
Cover des Buches Leo Kaplan (ISBN: 9783257233179)

Leo Kaplan

 (54)
Erschienen am 26.07.2002
Cover des Buches Letzte Reise (ISBN: 9783641141288)

Letzte Reise

 (52)
Erschienen am 10.03.2014
Cover des Buches Das Recht auf Rückkehr (ISBN: 9783257610338)

Das Recht auf Rückkehr

 (52)
Erschienen am 22.04.2020
Cover des Buches I.M. (ISBN: 9783257232875)

I.M.

 (46)
Erschienen am 20.06.2001

Neue Rezensionen zu Hanni Ehlers

Cover des Buches Mary (ISBN: 9783442759873)Nati_Wis avatar

Rezension zu "Mary" von Anne Eekhout

Mary Shelley und Doktor Frankenstein
Nati_Wivor 2 Tagen

Worum gehts?

In zwei Zeitsträngen - 1812 und 1816 - begleiten wir Mary Shelley. Im ersteren erlebt Mary mit ihrer Freundin Isabella in Schottland wundervolle, aber auch mysteriöse Sommertage, in denen die beiden Mr. Booth kennenlernen und nicht wissen, was sie mehr an ihm fasziniert - der Charme oder das rätselhafte, düstere.

1816 verbringt Mary geneinsam mit ihrem Geliebten Percy und dem gemeinsamen Sohn den Sommer bei Freunden  am Genfer See. Viel Wein versetzt mit Laudanum fließt, bis die Idee entsteht, jeder soll seine eigene Gruselgeschichte schreiben…


Mein Fazit:

So ganz konnte mich die Geschichte rund um Mary Shelley und Frankenstein (dessen Name kein einziges Mal im Buch vorkommt) nicht packen. Die Autorin schafft zwar Atmosphäre und lässt den Leser zwischen wahren historischen Begebenheiten und düsteren Geheimnissen wandeln, jedoch fehlte es mir an Gruselmomenten, die ich definitiv rund um den legendären Doktor Frankenstein erwartet hätte. Auch der Bogen zwischen dem Sommer in Schottland und jenem am Genfer See wurde nicht durchgängig gespannt, einiges bleibt offen. Vor allem die Geschehnisse 1816 fesselten mich nicht wirklich - Wein und Laudanum und das ganze nochmal von vorne . Anders war es da schon mit den Erlebnissen in Schottland. Hier kamen auch einzelne Gruselelemente zum Tragen. Wer sich für die Entstehungsgeschichte Frankensteins interessiert und sich gerne in die Anfänge des 19. Jahrhunderts zurückversetzt, möchte ich das Buch trotzdem empfehlen (auch der Schreibstil ist seh schön), für mich waren es aber leider nicht mehr als drei Sterne.

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Cover des Buches Mary (ISBN: 9783442759873)oceanlovers avatar

Rezension zu "Mary" von Anne Eekhout

Fast abgebrochen
oceanlovervor 7 Tagen

Fast schon verschwörerisch, wie eine Freundin einem vor dem Kamin ein Geheimnis anvertrauen würde, erzählt Anne Eekhout von Mary und enttäuscht trotz exzellenter Atmosphärenkreation, weil einfach nichts geschieht. Durchaus unheimliche Szenen, merkwürdige Ereignisse und Unwohlsein erregende Situationen reihen sich einfach einander; der große Knall bleibt aus.


Zur vollständigen Rezension: https://oceanlove--r.blogspot.com/2022/09/mary.html


Bei Büchern um und zu Frankenstein, seinem Monster und deren Erschafferin Mary Shelley (sowie deren Mutter!) bin ich stets interessiert und diese Geschichte klang wahrlich vielversprechend...

Doch leider, das nehme ich jetzt einfach mal vorweg, konnte mich das Buch nicht überzeugen und zwischendurch habe ich oft überlegt, es einfach abzubrechen. Die Figuren blieben mir fern, aber vor allem die Handlung war es, die mich einfach nicht zu packen vermochte. Mit jedem Kapitel mehr dachte ich "ja und; passiert jetzt noch was?!" und nur aus der Hoffnung, da käme was, blieb ich dabei.

Es gibt diese zwei Handlungsstränge: Den in Schottland, in dem sich Mary in Isabella verliebt, die beiden in Schauergeschichten und -gefühlen versinken und es viele Spaziergänge und Krankheiten gibt. Und an dessen Ende mir überhaupt nicht klar ist, ob und was Fiktion ist; all diese merkwürdigen Ereignisse und Eindrücke, gestohlene Momente und geteilte Erlebnisse... sind die (so) überhaupt passiert? Der andere Erzählstrang am Genfer See einige Jahre später ist von (Un)wetter, viel Wein und Laudanum geprägt. Offener Liebe, die Mary nicht will und nicht mit ihren Gefühlen vereinbaren kann. Vereinen tun beide Erzählstränge nur der Verlust von Mutter und Tochter - in merkwürdigen vorahnenden Blicken und rückblickenden, auf Situationen, die Mary so nie erlebt hat und haben kann. Sonst führen die beiden "Handlungen" nicht zusammen und nirgendwohin, denn letztlich, ja letztlich passiert einfach nichts. Am Ende des Buches hat Mary wohl mit dem Schreiben begonnen; das Wort Monster oder der Name Frankenstein fielen jedoch nie und ob und was aus Familie Baxter (und Isabella) wurde, wird auch nicht mehr aufgegriffen.

Der unheilvolle Schreibstil kündigt stets von kommendem Unglück und schrecklichen Ereignissen; die Worte bauschen sich und dann geschieht doch stets wieder nichts; der große Knall bleibt einfach aus. Skurrile Ereignisse reihen sich an Spaziergang und Wetterphänomen, viele Gedanken, Strudel aus Eindrücken und teilweise schon abstoßende Szenen; immer wieder was mit Schlangen und Monstern und doch auch nicht - müsste ich eine inhaltliche Zusammenfassung abgeben, könnte ich nur hilflos mit den Schultern zucken.

Ich habe lange mit mir gerungen, wie ich den Roman bewerten soll - der Schreibstil war so vielversprechend und ein Blick auf mein Buch zeigt, dass ich eine Menge Szenen und Sätze markiert habe, die ich eindrucksvoll fand. Aber was nützt der beste Erzählstil, wenn es nichts zu erzählen gibt? Wenn ich mich gelangweilt habe und regelrecht dazu aufraffen musste, wieder zum Buch zu greifen? 

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Cover des Buches Mary (ISBN: 9783442759873)Filip2806s avatar

Rezension zu "Mary" von Anne Eekhout

Es kam nicht so, wie gedacht
Filip2806vor 8 Tagen

Als ich auf den Roman „Mary“ aufmerksam geworden worden bin, war ich sehr neugierig, was mich hinter der Geschichte um Mary Shelley erwartet. Denn Mary ist nicht irgendwer. Sie hat im Alter von 18 Jahren die Geschichte um Frankenstein erschaffen. In diesem Buch begeben wir uns anhand von zwei Zeitsträngen auf ein Abenteuer hinter die Kulissen von der Erschaffung der Geschichte. Und so verfolgen wir Mary, wie sie mit ihrer Familie am Genfer See Zeit verbringt und die ersten Bausteine ihrer neuen Gruselgeschichte nacheinander zusammenlegt. Grundlage für ihre neue Geschichte ist ein Sommer in Schottland, welchen Mary mit ihrer Freundin Isabella verbracht hat und dabei einen mysteriösen Mann kennengelernt hat. Der Sommer in Schottland stellt somit auch den zweiten Handlungsstrang dar.

Bevor ich das Buch angefangen habe, habe ich von diesem Buch erwartet, dass es mir eine spannende sowie gruselige Geschichte präsentieren wird. Nach ein paar gelesenen Kapiteln merkte ich, dass es nicht der Fall war.

Die Autorin konzipiert die Geschichte in den beiden Zeitsträngen sehr ruhig. Es passiert recht wenig und ich habe gemerkt, dass die Geschichte nicht spannend sein wird. Deswegen würde ich Euch empfehlen, wenn ihr euch entscheidet dieses Buch zu kaufen, mit einer neutralen Haltung dieses Buch zu begegnen und sich einfach auf die Geschichte einzulassen. Denn die Geschichte ist nicht schlecht. Man erfährt viel über die Entstehung des berühmten Horrorklassikers und kann hervorragend in die damalige Zeit sowie die damit verbundene Atmosphäre entfliehen. Darüber hinaus kriegt man viele Einblicke in die Protagonistin selbst und kann erkennen, inwiefern die Umwelt Einfluss auf die Entstehung der Geschichte hatte. Einzelne Gruselmomente (Horrorszenen würde ich es nicht nennen, da diese recht harmlos waren) waren zudem auch vorhanden und sorgten für die ein oder andere Abwechslung beim Lesen. Begleitet wird die Geschichte durch einen harmonischen, komplexen, jedoch gut lesbaren Schreibstil.

Fazit: Die Geschichte war interessant zu lesen und es herrschte im Buch eine tolle Atmosphäre, die jetzt beim aufkommenden Herbst noch stärker zur Geltung kommt. Dennoch muss ich sagen, dass ich spannungstechnisch sowie von den Gruselmomenten viel mehr erwartet habe und folglich nun ein bisschen enttäuscht war. Dennoch würde ich euch dieses Buch empfehlen, wenn ihr etwas zur Entstehung des Horrorklassikers erfahren wollt und zudem in das regenreiche Schottland im 19. Jahrhundert entfliehen wollt. Ich persönlich bewerte das Buch mit schwachen 3 Sternen. Dennoch hoffe ich, dass es euch eventuell mehr überzeugen wird.

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